Bender122

Angegebener und tatsächlicher Lernaufwand

18 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

 

Ich interessiere mich für ein Fernstudium an der IUBH im Bereich der Wirtschaftsinformatik (Master). Meinen Bachelor habe ich an einer Präsenz FH gemacht.
Ich habe mir überlegt die 36 Monatsvariante zu wählen, dabei ist ein durchschnittlicher Aufwand von 25 Stunden Lernzeit pro Woche angegeben.
Da ich mir aber noch unsicher bin ob dies neben meiner Arbeit zu bewältigen wäre, wollte ich fragen welche Variante Ihr gewählt habt und wie viele Stunden Ihr tatsächlich pro Woche lernt?

 

Vielen Dank schon mal im Voraus!

 

Grüße

Bender

 

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Ich bin gespannt, was die IUBH-Studierenden hier berichten werden. Ich habe von dem, was ich bisher hier im Forum und in den Blogs so gelesen habe den Eindruck, dass der tatsächlich betriebene Aufwand bei den Meisten eher geringer ist.


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Der Zeitaufwand kommt auf deine Vorkenntnisse an und was für ein Lerntypen du bist. Ich nutze alle Medien die die IUBH bietet, daher Brüche ich länger als jemand der nur mal schnell die Skripte durchliest. In VZ mit 25 Stunden die Woche liegst die IUBH aber ganz gut.

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07/13 -04/16 staatlich geprüfte Betriebswirtin - Personalwirtschaft (SGD)

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Ich kann den angegebenen Lernaufwand leider nicht nachvollziehen.

 

Ich bin derzeit an der Hochschule in Emden/Leer immatrikuliert und werde nun doch an eine Fernuni wechseln, da mir die Fahrten (1x pro Monat) nach Emden - ich wohne in Frankfurt - auf Dauer dann doch zu viel werden. 

 

In dem Bachelorstudiengang in Medieninformatik bspw. wird der durchschnittliche Lernaufwand pro Modul mit 6-8 Stunden pro Woche angegeben. Ich würde neben meinem 40 Std-Job somit maximal 4 Module pro Semester absolvieren können und das auch nur, wenn ich mich an der unteren Grenze orientiere. Bei 8 Stunden pro Modul wird es dann schon kritisch.

 

Ich hätte für ein Vollzeitstudium also 36-48 Stunden Lernaufwand pro Woche.

 

Und nun die IUBH: 25 Stunden pro Woche bei Vollzeit und alles ist gut (Das war auch die Auskunft der Studienberatung).

 

Das Studium in Emden ist ein Online-Studium mit Moodle-Lernumgebung und läuft über weite Strecken wie ein Fernstudium ab (bis auf die drei Präsenztermine pro Semester). Insgesamt müssen hier ebenfalls 180 ECTS erworben werden.

 

Wie ist das möglich?

 

 

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Die Differenz der Berechnung kan sich aus der Anzahl der Wochen ergeben, die man betrachtet: Zählt die "vorlesungsfreie Zeit" mit zu den Semesterwochen oder nicht?

 

Aber kurz und knapp: Es ist nicht möglich neben einem Vollzeitjob ein Vollzeitstudium durchzuführen. Egal ob das Vollzeitstudium mit 25 oder 36 Stunden angegeben wird.  Denn neben einem 40 Stunden Job noch 25 Stunden in der Woche Fernstudium zu machen ist aus meiner Sicht schon unrealistisch. Zumindest nicht über 3 Jahre und wenn (und da wird es jetzt wichtig) die Hochschule wirklich Niveau hat.

 

Ich habe am Disc (TU Lautern) den Master of Laws gemacht: angesetzt waren 90 Credits in 4 Semestern mit 22,5 Stunden jede Woche. Das Studium habe ich auch in vier Semestern gepackt - aber nur unter EInsatz von insgesamt 45 Urlaubstagen und 90% der Woochenenden. Nach Abgabe der Masterarbeit habe ich eine Woche Urlaub gemacht und dort jeden Tag rd. 16 Stunden nur geschlafen. Der Akku war völlig runter. Es erklärt auch, weshalb über 50% das Studium nicht abschließen... und das, obwohl es ein paar tausend € kostet. Und ich bin wirklich Fernstudiums erfahren, habe 2 Diplome von der FernUni und hatte schon vorher Schwerpunkt Unternehmensrecht.

 

Über 3 Jahre 25 Stunden neben einem Job durchzuziehen kann ich mir deshalb nicht vorstellen. Zumindest nicht mit guten Noten. Wenn also eine Hochschule behauptet, es sei möglich, ist das für mich ein ganz starker Hinweis auf ein minderwertiges Studium. Akkreditierung hin oder her... jeder der mal eine Prüfungsbehörde im Hause hat, weiß auch wie man die ein wenig in die Irre führt ;)

 

 

bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht
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Abgeschlossene Fernstudien: Dipl. Kaufmann, Dipl. Volkswirt (FernUni Hagen), Master of Laws (Universität Saarland)

Aktuelles Projekt: M.Sc. Wiwi an der FernUni (110 von 120 ECTS)

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Auch bei differenzierter Betrachtung komm ich bei Weitem nicht an die Studenzahl von Emden heran.

 

Insgesamt muss man wohl für sich abwägen, ob man ein abgespecktes Fernstudium an einer privaten Hochschule mit einigen Risiken (Gefahr als Schmalspurakademiker abgestempelt zu werden) absolviert und dafür dann "weniger" Belastung hat als an einer staatlichen (Fern-)hochschule. Ich denke nicht, dass die hohe Erfolgsquote der privaten einzig und allein in der höheren Motivation aufgrund höherer Studiengebühren zu begründen ist.

Ich bin mir darüber bewusst, dass auch ein Fernstudium an einer privaten FH  ein ziemlich anstrengendes und anspruchvolles Unterfangen ist. Letztendlich werde ich mich in absehbarer Zeit für eine private HS entscheiden. Dennoch werde ich wohl immer die latente Befürchtung haben, dass der Umfang und der Schwierigkeitsgrad unter dem einer staatlichen HS liegt.

 

Ich hoffe bloß, dass die Thematik bei Personalern nicht so heftig diskutiert wird wie unter Fernstudenten und der akademische Abschluss dann eben im Vordergrund steht.

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Die Frage ist ja auch stets, wofür der Abschluss benötigt wird und ob die vermittelten Inhalte für diese Aufgabe ausreichend qualifizieren. Und da kann es dann wiederum (jetzt mal ganz losgelöst vom Fernstudium) passieren, dass jemand an einer Universitäten einen wissenschaftlich höchst fundierten und in die Tiefe gehenden Studiengang absolviert hat, der allerdings für die Praxis zu wenig qualifiziert hat. Da kommt es dann in der Bewerbung neben dem Abschluss stets auch auf das gesamte Profil des Bewerbers an. Vielleicht ist dazu auch dieses Interview für dich von Interesse, dass ich kürzlich mit dem Absolventen einer privaten Fernhochschule und seinen beiden neuen Vorgesetzten geführt habe.

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Ja das ist wohl wahr. 

 

Das Interview finde ich ziemlich gut. Ich finde interessant, dass bei der Frage, ob bei der Einstellung das Thema Fernstudium eine Rolle spielte, darauf hingewiesen wird, dass es sich bei der Vertriebsstelle womöglich anders gestaltet als bei rein technischen Berufen.

 

Das kann ich nachvollziehen. Es ist wohl leichter einem guten Vertriebsmensch die nötige Fachexpertise mitzugeben. Umgekehrt stelle ich mir es schwieriger vor, einem erstklassigen Absolventen einer renommierten Hochschule/Uni die nötigen Skills für den Vertrieb mitzugeben, sofern die Kommunikationsfähigkeit und das allgemeine "Talent" für einen Vertriebsjob nicht vorhanden ist.

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Hallo,

 

ich bin zwar nicht an der IUBH , aber diese Angaben gibt es ja bei jedem Anbieter.

 

Ich denke, dass die Angaben zu den Modulen sich auf Leute beziehen, die das Thema dann wirklich zum

ersten Mal hören.

 

Eine genaue Angabe, wie lange jeder für ein Modul benötigt, kann man finde ich nicht geben, weil jeder

ein anderes Vorwissen hat.

Und gerade im Fernstudium stehen Menschen ja im Beruf und haben Kontakt mit genau den Themen,

die ggf. in einem Modul vorkommen.  Somit steigt man schon mit einem anderen Wissen ein und man kommt

wesentlich schneller voran.

 

 

 

@CrixECK       Kann mich hier nur anschließen. Ich bin damals über den zweiten Bildungsweg (Ausbildung, Meister)

in das Bachelor-Fernstudium eingestiegen. Wegen dem fehlenden Abitur musste ich hier auch noch die liebe Mathematik nachholen :-)

Habe den Bachelor aber in der Regelstudienzeit abgeschlossen.   Muss aber dazu sagen, dass ich Single bin.  Also

meinen höchsten Respekt an Leute  mit Partner und Kindern.

 

Aber war halt wirklich zum großen Teil dann nur noch Arbeit,  und Fernstudium.  Freizeit war dann schon immer mit schlechtem Gewissen :-)

Und auch das der Urlaub zum großen Teil für das Studium genutzt wurde. 

 

Beim Bachelor war aber der Vorteil, dass mir mein Vorwissen gerade in den technischen Fächern geholfen hat.

Also ich würde jetzt nicht pauschal sagen, dass man das Fernstudium nicht in der Regelstudienzeit inkl. Vollzeitarbeit durchziehen kann.

 

Weil man muss ja auch beachten, dass ein Fernstudium keine Semesterferien hat. Das Praktikum wird einem durch seine Vollzeitarbeit anerkannt   und der Lernstoff  ist ja meist  vollständig in Skripten bereits ausgearbeitet.

Das ist es meist, was Vollzeit-Studenten nicht verstehen.

 

 

Naja jetzt seit Mai bin ich beim Master.  Da ich das ganze durchziehen will, werde ich das Tempo halten.

Beim Master durch die vielen "speziellen" Fächer  ist es ein Stück härter.

Daher kann ich die Abbruchquoten auch ein wenig verstehen. Es ist schon ziemlich hart neben dem Beruf.

 

Bei mir ist es auch so, dass ich gerade vor Klausuren dann in der Arbeit aufpassen muss, weil ich mit den

Gedanken eigentlich beim Lernen bin  und mir denke, eigentlich habe ich keine Zeit für die Arbeit ;-)

Aber da sollte man natürlich ziemlich aufpassen, wenn in der Arbeit das alle wissen, weil es ja sonst schnell

heißen würde, dass die Arbeit vernachlässigt wird.

 

 

 

 

 

 

 

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Am 8.10.2016 at 08:28 , CrixECK sagte:

Aber kurz und knapp: Es ist nicht möglich neben einem Vollzeitjob ein Vollzeitstudium durchzuführen.

Also ich studiere und arbeite in Vollzeit - und werde voraussichtlich mein Bachelorstudium (Wirtschaftsinformatik) sogar ein bisschen vor den 3 Jahren abschließen.

Sowas von vornerein auszuschließen finde ich immer ein bisschen doof, da es ja auch sehr auf die Rahmenbedingungen ankommt und wie schnell man lernt. Ich komme mit dieser Aufteilung gut klar, bin mit meinen Noten zufrieden und beabsichtige, den Master hinterher auch wieder genauso zu machen.

Was noch zu beachten ist: Der Lernaufwand varriert von Modul zu Modul, mal liegt es einem mehr, vlt. man hat sogar Vorkenntnisse, oder man tut sich schwer (habe z.B. 3 Monate für Wirtschaftsmathematik gebraucht).

Und bei der IUBH mag das Niveau vielleicht nicht an das von einer FU Hagen rankommen, aber geschenkt wird einem trotzdem nichts.

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