duke_montana

Informatik studieren aber wo?

9 Beiträge in diesem Thema

Hi Leute,

ich habe mir vorgenommen Informatik oder Wirtschaftsinformatik zu studieren, bin mir aber noch unsicher wo bzw. bin noch auf der Suche nach einer passenden FH/Uni.

Erstmal mein Werdegang in Kurzform:

Bin 26j und wohne in Darmstadt

-Realschulabschluss

-Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration

-Seit 2001 Webconsultant/programmierer bei einem Logistikkonzern

(Habe kein Abitur/Fachhoschschulreife!)

Mein Arbeitgeber unterstützt meine Weiterbilung, ich könnte somit meine Arbeitszeiten stark einschränken. Ein duales System (3 Tage Arbeiten, 2 Tage studieren) wäre für mich die ideallösung, habe aber keine Info darüber ob das überhaupt Möglich ist und wenn ja wo?

Für ein Berufsbegleitendes Studium kommt nur die FH Darmstadt in Frage da diese Verkehrstechnisch ganz in meiner nähe liegt. Allerdings wird hier ein französischer Informatik Abschluss angeboten (CNAM). Mein Arbeitgeber ist etwas skeptisch darüber ob dieser Abschluss in Deutschland annerkannt ist.

Die priv. fern FH Darmstadt wäre auch noch interessant aber ich kann dieses Studium überhaupt nicht einschätzen. Der Studieninhalt klingt sehr verlockend, aber den Stoff nur von seiner Seite aus zu lernen ohne Vorlesungen und Feedback macht mich skeptisch. Mich würde mal eine Aussteigerquote interessieren.

Schreibt einfach mal eure Meinungen zu dem Thema.

Falls Ihr eine FH/Akademie kennt die ein duales Studium auch ohne Abi anbieten dann schreibt mir bitte.

Danke für eure Hilfe

Gruss

Alex

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Hi Alex,

ich habe vor einem Jahr ungefähr mein Fernstudium bei der AKAD in Stuttgart abgeschlossen und fand das eigentlich gut. Ich habe dort Wirtschaftsinformatik studiert (Diplom) und kann sie nur weiterempfehlen.

Der Ort der FH ist beim Fernstudium ja relativ egal, bei der AKAD mußt du zu verschiedenen Terminen an die FH oder an eine der verschiedenen Studienzentren kommen. Studienzentren gibt es mehrere, ich denke, das dürfte auch fahrtechnisch kein Problem sein.

Natürlich ist ein Fernstudium eine Umstellung, man findet jedoch meiner Meinung nach genug Kontakte zu anderen Studenten, so daß man sich schon gut durchbeißen kann.

Wenn du mehrere Infos willst, melde dich bei mir.

Gruß

Janine

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Als Anbieter von Abenstudium kenne ich sonst nur die FOM, weiß nicht, ob die in Darmstadt einen Standort haben. Ansonsten wäre u. U. noch die Möglichkeit, das "normale" Präsenzstudium zu besuchen, bei Flexibilität vom Arbeitgeber geht das vielleicht. (Ein "duales Studium" ist übrigens noch was anderes, kommt für Dich nicht in Betracht.)

Fernstudium ist auf alle Fälle eine Möglichkeit. Kein Feedback stimmt dabei nicht. Vom Ort des Anbieters bist Du dann ziemlich unabhängig, es muss nicht die PFFh sein. Meinungen zu den Anbietern findest Du in den entprechenden Unterforen.

Stefan

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Nur zwei Anmerkungen zur PFFH Darmstadt (ansonten bitte hier im Forum forschen):

- es gibt zumindest Repetitorien vor den Klausuren (die natürlich keine Vorlesungen ersetzten)

- Vorteil für dich wäre die räumliche Nähe, so dass du ggf. für jedes Repetitorium/Klausur nach Pfungstadt fahren kannst

Viele Grüße

Markus


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Hi,

wie Janine kann ich das AKAD Studium zum Wirtschaftsinformatiker empfehlen.

Bei Fragen kannst du dich gerne bei mir melden!

von Matthias

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Als Anbieter von Abenstudium kenne ich sonst nur die FOM, weiß nicht, ob die in Darmstadt einen Standort haben. Ansonsten wäre u. U. noch die Möglichkeit, das "normale" Präsenzstudium zu besuchen, bei Flexibilität vom Arbeitgeber geht das vielleicht. (Ein "duales Studium" ist übrigens noch was anderes, kommt für Dich nicht in Betracht.)

Fernstudium ist auf alle Fälle eine Möglichkeit. Kein Feedback stimmt dabei nicht. Vom Ort des Anbieters bist Du dann ziemlich unabhängig, es muss nicht die PFFh sein. Meinungen zu den Anbietern findest Du in den entprechenden Unterforen.

Stefan

was ist denn ein Präsenzstudium und wie läuft das genau ab?

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was ist denn ein Präsenzstudium

Ein Präsenzstudium ist ein ganz "normales" Hochschulstudium, bei dem man an der FH/Uni Vorlesungen besucht etc.

Viele Grüße

Markus


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Hi Alex,

der CNAM ist meines Wissens ein französischer Grad, der dem deutschen Ingenieur ähnlich ist. Soweit ich weiss ist dieser auch in Deutschland anerkannt. Frage dazu am besten mal direkt bei der FH-Darmstadt nach.

Ohne Abitur, FH-Reife oder fachgebundene Hochschulreife kannst Du bei der AKAD an der FH-Pinneberg studieren. Dort gilt das Schleswig-Holsteinische Hochschulrecht, welches Dir die Möglichkeit eines Probestudiums einräumt. Voraussetzung ist (war?) eine abgeschlossene Berufsausbildung mit der Durchschnittsnote besser/gleich "befriedigend". Ausserdem benötigst Du ein paar Jahre (ich glaube 1 oder 2) Berufspraxis, welche nicht zwingend im erlernten Beruf abgeleistet sein muss. Im Probestudium absolvierst Du die ersten 4 Semester, also das Grundstudium. Schaffst Du das, dann wirst Du als "normaler" Student ins 5 Semester eingeschrieben. Das Probestudium wird voll angerechnet.

An der AKAD-FH Lahr (heute Stuttgart) gilt das Baden Würtembergische Hochschulrecht. Dort kannst Du ohne vorherige formale Studienzugangsberechtigung eine Hochschulzugangsprüfung ablegen, die Dir das Studieren im entsprechenden Studiengang an dieser einen Hochschule ermöglicht. Über die Voraussetzungen um an der Hochschulzugangsprüfung teilnehmen zu können kann ich Dir leider keine Auskunft geben. (Bestimmt auch abgeschlossene Berufsausbildung, Berufspraxis ...)

An der privaten FernFH Darmstadt gilt hessisches Hochschulrecht. Meines Wissens brauchst Du zum Studium ohne vorherige formale Studienberechtigung eine abgeschlossene Berufsausbildung und eine mehrjährige Berufspraxis IM erlernten Ausbildungsberuf UND den Nachweis entsprechender Weiterbildungen. Frage aber am besten nochmal direkt an der entsprechenden Hochschule nach.

Alternativ wäre noch die FernUni Hagen zu erwähnen. Mittlerweile ist auch dort das Studium ohne vorherige formale Studienberechtigung möglich. Dies geschieht über das Akademie-Studium. Das Nordrheinwestfälische Hochschulrecht erlaubt das ablegen einer Hochschulzugangsprüfung. In Hagen ist das möglich durch abgeschlossene Berufsausbildung, Berufspraxis, Mindestalter und Akademiestudium. Die im Akademiestudium zu erbringenden Leistungen sind von Fachbereich zu Fachbereich unterschiedlich. Du solltest Dich am besten direkt mit der FernU-Hagen in Verbindung setzen.

In der Regel werden die Leistungen des Akademiestudiums auf den "regulären" Studiengang anerkannt. Das bestehen des Akademiestudiums ersetzt quasi die Hochschulzugangsprüfung des NRW-Hochschulrechtes.

Ich selbst habe mehere Semester Wirtschaftsinformatik an der AKAD FH-Pinneberg studiert (OT-Randbemerkung: und dadurch meine Lebenspartnerin kennengelernt) und mangels Interesse am Fach abgebrochen und den Studiengang sowie die Hochschule gewechselt.

Mir persönlich war der W-Info-Studiengang zu BWL-lastig. Wenn Du von vornherein kein Interesse an BWL, Steuerlehre, Kostenrechnung, VWL, ... hast, dann solltest Du Dir gut überlegen ob W-Info das Richtige für Dich ist.

Grüsse,

Martin

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Hallo,

eine gute Aufstellung über Anbieter von Fernstudiengängen in Informatik und Wirtschaftsinformatik hat mintaru hier gemacht:

http://www.fernstudium-infos.de/fernstudium-allgemein/2543-fernstudium-oder-weiterbildung-fachinformatiker-mit-27-a.html#4

Ergänzen möchte ich noch, daß die FernUni Hagen seit dem Wintersemester 2006/07 auch einen Bachelor-Studiengang in Wirtschaftsinformatik anbietet.

Wie holunkulus schon richtig geschrieben hat, hat der Diplomstudiengang Wirtschaftsinformatik der AKAD einen relativ großen BWL-Anteil, insbesondere im Grundstudium. Dies kann jedoch für Interessenten mit einer kaufmännischen Ausbildung oder BWL-Studium durchaus von Vorteil sein.

Weiterhin bietet die FH Trier einen Zertifikatsstudiengang in Informatik (neben einem Diplomstudiengang als Zweitstudium) an:

http://www.fernstudiumai.fh-trier.de/fernstudium.html

in Bezug auf den CNAM-Abschluß bin ein wenig skeptisch.

Zunächst einmal ist man während dieser Weiterbildung an keiner Hochschule immatrikuliert, weder an der Hochschule Darmstadt (zuvor FH Darmstadt) noch am französischen CNAM.

Der CNAM-Lehrgang besteht aus drei nacheinanderfolgenden Zyklen - A, B und C -, von denen der Zyklus B mit einem Abschluß endet, der formell einem Bachelor entspricht (laut Aussage der Hochschule Darmstadt).

Für den Einstieg in den Anfangszyklus A werden keinerlei Voraussetzungen, wie Abitur o.ä., verlangt. Dieser Zyklus A kann bei einer abgeschlossenen Berufsausbildung im Bereich Informatik, wie z.B. Informatik-Kaufmann oder Fachinformatiker, übersprungen werden. Daher ist davon auszugehen, daß sich das Niveau dieses Zyklus sich in etwa an den Inhalten einer Lehre in Deutschland orientiert.

Damit hätte man dann schon den halben Weg bis zum Bachelor geschafft.

Im Vergleich zu deutschen Ingenieur- bzw. Informatik-Studiengängen an Fachhochschulen fällt auf, daß keinerlei Mathematik vermittelt wird. Es ist daher davon auszugehen, daß die Studieninhalte mit Mittelstufen-Mathematik auskommen müssen (wenn überhaupt). Von einer Vergleichbarkeit mit deutschen FH-Diplomen in Informatik kann daher keine Rede sein.

Da die Hochschule Darmstadt einer Vergleichbarkeit ihres Angebots durch fehlende Angabe von Credit Points oder SWS aus dem Wege geht, kann der Umfang des vermittelten Stoffes nicht genau eingeschätzt werden. Bei der Durchsicht der Unterlagen drängt sich aber die Vermutung auf, daß auch hier von einer Vergleichbarkeit mit deutschen FH-Diplom- oder Bachelor-Studiengängen nicht ausgegangen werden kann.

Die Aussage der Hochschule Darmstadt, der Abschluß sei in Deutschland anerkannt, bewegt sich daher auf demselben Niveau wie die Aussage vieler Anbieter von Fernlehrgängen, nach Abschluß ihres Lehrgangs würde man ein "wertvolles Diplom" erhalten.

Allerdings ist der Hochschule Darmstadt zugute zu halten, daß der Abschluß wenigstens formell staatlich anerkannt ist.

Nach ein bis zwei weiteren Jahren berufsbegleitend - dies ist dann der Zykls C - bekommt man dann vom französischen CNAM ein "Diplôme d'Ingénieur" verliehen, von der Hochschule Darmstadt gleichgesetzt mit einem Diplomingenieur oder einem Master`s Degree.

http://www.fbi.h-da.de/studium/cnam.html

Mir ist nur ein weiterer legaler Weg bekannt, wie ein Hauptschulabsolvent (das ist jetzt nicht abwertend gemeint) schneller an einen Master-Abschluß kommt wie über das Gespann Hochschule Darmstadt/CNAM, nämlich die Kombination IHK München/Donau-Universität Krems(Österreich).

An der österreichischen Donau-Universität Krems kann man, wenn man (Technischer) Betriebswirt(IHK) ist, innerhalb eines Jahres berufsbegleitend, d.h. in Teilzeit (!), "Master of Science" werden und darf diesen Grad auch

in Deutschland führen.

http://akademie.ihk-muenchen.de/akademie/base/merkblaetter/Broschuere.pdf

http://www.donau-uni.ac.at/de/studium/fachabteilungen/tim/zentren/cp/studienangebot/ihk/index.php

Also, ich denke, der CNAM-Lehrgang ist eine solide Weiterbildung für Praktiker, allerdings ohne inhaltlich Niveau und Umfang eines deutschen FH-Studiums zu erreichen. Dies dürfte auch der Grund sein, warum die Hochschule Darmstadt (die ja im übrigen im Präsenzstudium sehr gute Diplom- und Bachelor-Studiengänge anbietet) für diese Weiterbildung keinen akademischen Grad wie FH-Diplom oder Bachelor vergibt.

Carsten

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