7 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

 

ich stelle mir die Frage, inwieweit ein Abschluss der IUBH bei Personalern ankommt.

 

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass nun auch Online-Klausuren angeboten werden. Aus meiner Sicht ist D-Land hier etwas konservativer und die Kombination Fernstudium + Klausur aus dem Wohnzimmer könnte bei dem ein oder anderen Personaler ja dafür sorgen, dass die Bewerbung mit einem dicken Fragezeichen auf dem Ablehnungsstapel landet.

 

Der durchgehende Verweis auf das ausgezeichnete CHE-Ranking wirft für mich Fragen auf. Ist es nun die IUBH oder die IUBH Fernstudium die hier so gut bewertet wurde? Das scheint mir auf der Internetseite nicht klar getrennt zu sein.

 

Unabhängig davon: Gibt es bereits Absolventen die von ihren Erfahrungen nach dem Studium berichten können? Wie stehen die Jobchancen? Gibt es großes Rumgetue oder spielt die (Fern-)Hochschule hier keine Rolle?

 

Bitte auf IUBH beziehen. Die allgemeinen Vor- und Nachteile eines Fernstudiums sind mir bekannt.

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Moin,

Rankings sollte man nicht überbewerten, und das Ranking, auf welches sich die IUBH bezieht ist das 2014er für BWL. Die IUBH bietet aber sowohl im Päsenz- als auch im Fernstudium viel mehr Studiengänge an. Für alle diese gilt das Ranking nicht.

 

Ich ganz persönlich habe immer ein schlechtes Gefühl, wenn man mit etwas wirbt, aber dann die Kriterien nicht eindeutig offenlegt. Die IUBH wirbt zB für sich als "beste Fernhochschule" - verschweigt dabei aber, dass sie in der Königsklasse "Universität" gar nicht antreten darf. "Tabellenführer" klingt immer super. "Tabellenführer zweite Liga" schon nicht mehr ganz so toll. Wenn dann die Tabelle nur aus zehn Teams besteht, ist es noch weniger beeindruckend...

 

Auch die "elf Kriterien" in denen sie "Spitzenplätze" belegt, nennt sie nicht. Das muss nichts bedeuten, ich finde es aber auffällig. Auffällig, weil es beim CHE bekanntermaßen zwei große Bewertungsgruppen gibt: Einmal aus Sicht der Studenten, einmal aus akademischer Sicht (Forschungsleistung, Publikationen etc.). Bei zweiter Kategorie finde ich beim IUBH-Fernstudium auf der Webseite nicht mal die Profs, welche die Kurse verantworten...

 

Wenn es Dir um BWL geht: Weshalb denn ausgerechnet die IUBH? Es gibt wohl kein Fach, wo so viele andere Angebote bestehen...? Der IUBH Abschluss wird schon solide sein. Aber wenn man zig tausend Euro ausgibt, sollte man aus meiner Sicht wirklich den gesamten Markt mal durchleuchtet haben.

 


Abgeschlossene Fernstudien: Dipl. Kaufmann, Dipl. Volkswirt (FernUni Hagen), Master of Laws (Universität Saarland)

Aktuelles Projekt: M.Sc. Wiwi an der FernUni (110 von 120 ECTS)

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Besten Dank für deine Antwort.

 

Es ist so, dass ich ein paar Module an der Euro-FH in Wirtschaftsrecht abgeschlossen habe und sich die Module größtenteils mit den BWL-Modulen aus dem Studiengang Wirtschaftsinformatik decken. Da ich vorher eine Bankausbildung absolviert habe würde mir einiges angerechnet werden, so dass ich anstatt 36 Monate "nur" noch 30 Monate benötigen würde.

Da ich mittlerweile 28 Jahre alt bin möchte ich nun endlich schnellstmöglich an meinen ersten Studienabschluss gelangen.

Darüber hinaus sind die Inhalte bei der IUBH ziemlich praxisorientiert, was mir entgegenkommt.

Die FU Hagen ist hier leider etwas theoretischer, die Module sind hier zumeist auch jeweils mit 10 ECTS ausgelegt. Der hohe Anspruch würde meine Bedenken hinsichtlich Anerkennung bei Arbeitgebern wohl aus dem Weg räumen. Allerdings schätze ich hier eine deutlich höhere Studiendauer ein. Das passt also momentan nicht so ganz.

 

Die IUBH scheint mir also von allen Fernhochschulen - für MEINE persönliche Situation - die am Besten geeignete zu sein. Einzig und allein die Reputation bei potentiellen Arbeitgebern ist für mich fraglich. Mir kommt es so vor, als sei die IUBH etwas "verspielt". Hinzukommt, dass ich den Studienbetreuer für Wirtschaftsinformatik mehrere Tage nicht erreicht habe und letztendlich dies dann nur über drei Ecken funktionierte. Ein insgesamt abschreckendes Bild. Zudem die Kosten...

 

 

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Hast du mal geschaut, wie es bei anderen Anbietern aussieht, die ebenfalls Wirtschaftsinformatik im Programm haben, wenn du dich im Moment mit der IUBH nicht so wohl fühlst?

 

Zitat

 die Kombination Fernstudium + Klausur aus dem Wohnzimmer könnte bei dem ein oder anderen Personaler ja dafür sorgen, dass die Bewerbung mit einem dicken Fragezeichen auf dem Ablehnungsstapel landet.

 

Was allerdings voraussetzen würde, dass dem Personaler auch bekannt ist, das die Klausuren "im Wohnzimmer" geschrieben wurde. Auf der Abschlussurkunde wird das ja vermutlich nicht drauf stehen, also müsste es sich dann schon so "rum gesprochen" haben.


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

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Ja ich hab bei der Euro-FH und als Alternative FOM geschaut. 

 

Euro-FH vermittelt nicht die für mich gewünschten Inhalte. Die FOM ist mir mit ~15.000 € etwas zu kostspielig. Besonders nachdem ich ja schon einige Semester bei der Euro-FH eingeschrieben war.

 

Für mich wäre es toll von IUBH-Absolventen zu hören/lesen wie sich die anschließende Jobsuche gestaltete. Das kann ich zwar mit Sicherheit nicht 1:1 auf mich übertragen, allerdings lese ich bloß Erfahrungsberichte von eingeschriebenen Studenten oder es wird nicht auf die Bewerbungsphase nach erfolgreichem Abschluss eingegangen.

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Ich habe mir, wie du auch, ebenfalls die Frage gestellt, wie ein Abschluss der IUBH wirkt. Aber ich habe noch nichts negatives gefunden, was mich davon abbringen könnte, mich dort einzuschreiben. Demnach ist der unterschriebene Vertrag seit ein paar Tagen raus. Für mich waren die Flexibilität und Inhalte am entscheidendsten. Die Thematik mit den "Wohnzimmerklausuren", ist für mich nicht relevant, da dies niemals ein K.O. Kriterium sein kann. Da muss schon ein unfähiger Personaler sitzen, der solche Absolventen ausschließt.

Ich bezweifle, dass Personaler einen vollständigen Überblick über die Hochschulen haben und ich glaube auch, dass sich außerhalb der Eliteunis kaum etwas unterscheidet. Für dich sollten einzig und alleine die Inhalte der einzelnen Module relevant sein. Wie du ja schon bei der Euro-FH gesehen hast.

Bei BWL zumindest, sind die ersten 2/3 des Studiums im Grunde sehr ähnlich. Bei Wirtschaftsinformatik, wird das vermutlich aufgrund der Verbreitung ähnlich sein.

 

Die HR-Business Partnerin (schöner Titel) aus meinem Unternehmen, hat selbst bei der IUBH am "Flexlearning auf Bachelor Niveau" teilgenommen und fand die Module sehr hilfreich und setzt das Wissen auch aktiv um. Sie brachte mich auf die Idee, die IUBH mit einzubeziehen.

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Ich habe zwar keine "Zuhause-Klausuren" geschrieben, sondern immer nur im Studienzentrum, aber bisher kam das Studium eher positiv an und nur einer fragte mal wie es mit den Klausuren aussieht, da ich aber auch immer alles fachliche beantworten konnte, gab es hier nie Probleme.

 

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  • B.A. BWL, Internationale Hochschule Bad Honnef
  • Gepr. Betriebswirtin BWL (FSGU)                                                        
  • ab Oktober 2016 Akademiestudium an der FU Hagen - M.Sc. WiWi

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