Edel

Mit Hauptschulabschluss und Fernstudium zum Abitur?

16 Beiträge in diesem Thema

Hallo, ich brauche bitte eure Hilfe, oder einen Rat. Meine Tochter (17) kann wegen einer sozialen Phobie seit Jahren nur sporadisch die Schule besuchen. Therapien haben bisher leider noch nicht zum Erfolg geführt.

Es ist ein großes Problem für Sie, Gebäude zu betreten, in denen sich viele Menschen aufhalten. Wenn Sie es in die Schule schaffte und an Arbeiten teilnehmen konnte, fielen diese immer gut aus. Sie ist eine gute Schülerin, mit einer Menge Potenzial.

Meine Tochter konnte an der Hauptschulabschlussprüfung teilnehmen, aber nicht beenden.

2 Tage lang schaffte sie es zur Prüfung zu gehen, am 3. Tag leider nicht mehr und fiel somit leider durch.

Mittlerweile ist sie nicht mehr schulpflichtig und macht in kurzer Zeit beim Bildungsministerium den Hauptschulabschluss nach.

Damit nicht noch mehr Zeit verstreicht, wäre danach ein Fernstudium das Beste.

Das meint auch die Therapeutin.

 

Jetzt zu meiner Frage :)

Ist es möglich mit einem Hauptschulabschluss Abitur zu machen?

Und muss ein Fernstudium im eigenen Bundesland stattfinden? 

 

 

Ich bedanke mich ganz herzlich!

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Hallo Edel,

 

Vorbereitungskurse für die Externenprüfung zum Abitur können über Fernkurse gemacht werden. Je nach Vorkenntnissen und Anbieter der Kurse gibt es unterschiedliche Einstiegsmöglichkeiten. Es gibt auch Einstiegsmöglichkeiten für Interessenten mit Hauptschulabschluss.

 

Allgemeine Infos zum Fernabitur sind z.B. unter

 

 

zu finden. Hier sind auch die Anbieter aufgelistet. Zu Einzelheiten (Preise, Fächerkombinationen, Prüfungsorte, ...) kann ich selber leider nichts sagen. Da müsste bei den einzelnen Anbietern recherchiert werden.

 

Es gibt hier auch einige Blogs zum Thema Fernabitur die vielleicht interessant sind. Eine Liste ist z.B. unter:

 

 

Was genau ist mit "Und muss ein Fernstudium im eigenen Bundesland stattfinden?" gemeint? Falls gemeint war ob die Prüfung in dem Bundesland abgelegt wird in dem man wohnt lautet die Antwort so weit ich weiß "je nachdem". Je nach Anbieter wird auf die Prüfung eines vom Anbieter festgelegten Bundeslandes vorbereitet. Dort wird dann in der Regel die Prüfung abgelegt.

 

Die Abschlussprüfungen erfolgen soweit ich weiß ähnlich den normalen Abitur-Abschlussprüfungen in Präsenzform. Je nach Anbieter kann es sein das freiwillige oder auch obligatorische Präsenzen erforderlich sind. Soweit ich das verstanden habe könnte das zu einem Problem werden. Daher müsste wahrscheinlich mit den Anbietern und Prüfungsbehörden Kontakt aufgenommen werden wie Präsenzen und Prüfungen durchgeführt werden und ob eventuell Sonderregelungen möglich wären.

 

Ich hoffe euch das die Phobie überwunden werden kann und viel Erfolg bei den Lernzielen.

 

Schöne Grüße

Ralf

 

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Hallo,

 

vor 3 Stunden, Edel schrieb:

Ist es möglich mit einem Hauptschulabschluss Abitur zu machen?

Und muss ein Fernstudium im eigenen Bundesland stattfinden? 

Kurzfassung:

1. ja

2. nicht zwangsläufig

 

Langfassung:

 

Aufgrund des Alters deiner Tochter und der Sozialphobie könnte ich mir vorstellen, dass man als Zwischenschritt zunächst den Realschulsabschluss machen könnte (und erst danach Abitur).

 

Ich selbst hatte mich erfolgreich auf meine Abiturprüfung mittels eines Fernkurses von einem Anbieter aus der Klett-Gruppe vorbereitet.

Alternativ würde ich die Angebote vom Lernzentrum am Killesberg anschauen und evtl. käme für den Zwischenschritt "Realschulabschluss" die Flex-Fernschule infrage.

 

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man für die Abiturprüfungen einen Nachteilsausgleich beantragen kann. Ich selbst hatte das für mich gemacht (zwar aus anderen Gründen), sodass ich dieselben Abiklausuren wie alle anderen Teilnehmer in einem anderen Gebäude alleine in einem Raum mit einer Aufsichtsperson (abwechselnd ein Fachlehrer oder ein Sozialpädagoge/Psychologe etc.) schreiben durfte. In den mündlichen Prüfungen wurde mir ein abseits gelegener Raum zur Verfügung gestellt und die Vorbereitungszeit erfolgte bei mir getrennt von den anderen Prüflingen; eine pädagogische Begleitperson hatte ich ebenfalls dabei. Was ich damit sagen will ist, dass es möglich ist die Rahmenbedingungen der Prüfung auf Antrag (rechtzeitig stellen!) bei der Schulbehörde anzupassen; evtl. käme eine ähnliche Regelung (ggf. mit Unterstützung durch die Therapeutin) auch für deine Tochter infrage.

Das betrifft jedoch alles die Prüfungsphase.

Vor der Anmeldung zu den staatlichen Prüfungen musste eine institutsinterne Klausurensimulation, die sog. Probeklausuren, bestanden werden. Diese sind eigentlich ebenfalls in den Räumen des Anbieters zu schreiben. Aber auch hierfür ließen sich Alternativen finden, sodass ich die Probeklausuren dort schreiben konnte, wo ich später die Abiprüfungen schrieb.

Alle anderen angebotenen Seminare der Fernschule waren freiwillig und ich habe diese nicht besucht.

 

Zumindest die Anbieter der Klett-Gruppe sind jedoch keine Schulen im herkömmlichen Sinn.

Das hat zwar viele Vorteile, aber auch einige Nachteile.

Beginnen kann man dort den Kurs jederzeit, auch mit (oder ohne) Hauptschulabschluss - vorausgesetzt, die Kursgebühren sind für einen bezahlbar. Man ist sehr flexibel, hat kaum zeitlich feste Vorgaben und lernt selbständig aus Heften/ Büchern von zu Hause aus. Die Leistungen aus dem Kurs (eingereichte Hausaufgaben nach jedem Heft) fließen jedoch nicht in die Abiturnoten ein; auf dem Abizeugnis stehen nur die Noten, die in der jeweiligen Abiturklausur oder -Prüfung erzielt wurden.

 

Die Voraussetzungen zur Teilnahme an den Abiprüfungen ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Am unkompliziertesten ist es, wenn die Fernschule in dem B.land liegt, wo man wohnt. Ansonsten hat man nur die Möglichkeit, die Prüfungen im B.land der Fernschule abzulegen oder im eigenen. In dem Fall könnten aber Abweichungen im Lehrstoff vorkommen...

 

 

 

Einen wirklichen Rat kann und will ich nicht geben.

Aber ich bin mal hier auf der Seite gefragt worden, welche Tipps ich für angehende Fernabiturienten/ -Interessenten hätte. Sinngemäß habe ich gemeint: Möglichst viel ausprobieren und schauen, was sich davon für einen selbst richtig und stimmig anfühlt und abwägen, ob man dadurch den eigens gesteckten Zielen ein Stück näher kommt. Dazu ergänzen kann ich noch: Und bereits im Vorfeld viele Informationen sammeln, um eine Vorstellung zu entwickeln "auf was man sich da die nächsten Jahre evtl. einlassen will".

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Was ich damit sagen will ist, dass es möglich ist die Rahmenbedingungen der Prüfung auf Antrag (rechtzeitig stellen!) bei der Schulbehörde anzupassen; evtl. käme eine ähnliche Regelung (ggf. mit Unterstützung durch die Therapeutin) auch für deine Tochter infrage.

 

Ist das in diesem Fall nicht problematisch? Einen Antrag stellen kann man doch vermutlich nicht schon bevor man überhaupt den Abitur-Fernkurs angefangen hat.

Und wenn sie erst den Kurs macht und dann gegen Ende einen solchen Antrag stellt, kann der ja noch abgelehnt werden.

Was dann bedeuten würde, dass sie die Prüfungen inmitten einem Haufen fremder Leute ablegen müsste, was nach der Beschreibung nicht machbar klingt. Es sei denn natürlich, bis dahin ist die Tochter auf dem Weg der Besserung.

 

Ich würde da auf jeden Fall  vor Beginn eines Fernkurses mit allen Behörden sprechen, d.h. sowohl mit der im eigenen Bundesland als auch mit der im Bundesland der Fernschule bzw. mit der Fernschule selbst.

Vielleicht können die schon im Vorfeld zusichern, dass so eine Regelung wie bei Lernfrosch möglich ist.

 

Ansonsten, wenn das niemand zusichern kann oder will oder die soziale Phobie dafür nicht anerkannt wird, sehe ich es eher kritisch. Die Prüfungen sind eine hohe Belastung, für jeden, vermutlich höher als für "normale" Abiturienten. Mit sozialer Phobie mit dutzenden fremden Mitprüflingen über Stunden im Raum sein zu müssen klingt für mich sogar noch schwieriger, als der Besuch der eigenen Schule (wo man immerhin ein bisschen Vertrautheit hat, die Sicherheit gibt)

 

 

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Vielen Dank für deine Antwort, ich habe mich sehr gefreut.

 

Ich hab mich mal ein bisschen schlau gemacht, was mit einem Hauptschulabschluss eigentlich möglich ist und bin auf ein Akademiestudium in Hagen gestoßen.

Allerdings weiß ich nicht genau, was man letztendlich davon hat.?

Auf der anderen Seite ist aber auch sonst nicht viel möglich, mit einem Hauptschulabschluss und einer sozialen Phobie, oder?

 

Ich bin so hilflos und mittlerweile überfordert, weil mir keiner der Behörden helfen kann.

Seltsam, aber wahr...

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vor 1 Stunde, Edel schrieb:

Vielen Dank für deine Antwort, ich habe mich sehr gefreut.

 

 

Gerne.

 

vor 1 Stunde, Edel schrieb:

Ich hab mich mal ein bisschen schlau gemacht, was mit einem Hauptschulabschluss eigentlich möglich ist und bin auf ein Akademiestudium in Hagen gestoßen.

Allerdings weiß ich nicht genau, was man letztendlich davon hat.?

 

Akademiestudien werden hauptsächlich aus drei verschiedenen Gründen begonnen:
1) Als Verbreitung auf ein ordentliches Studium wenn man sicher ist damit bald anfangen zu können.
2) Als berufliche Weiterbildung in einem Bereich in dem man bereits Erfahrung hat.
3) Aus rein privatem Interesse etwas zu Lernen.

In der Situation Deiner Tochter würde ich von einem Akademiestudium abraten da es keine neuen Möglichkeiten eröffnet.

 

vor 2 Stunden, Edel schrieb:

Ich bin so hilflos und mittlerweile überfordert, weil mir keiner der Behörden helfen kann.

 

Hatte deine Tochter schon, wie von Lernfrosch vorgeschlagen, darüber nachgedacht erst einmal mit einem Fernkurs zur Vorbereitung auf den Realschulabschluss zu beginnen? Der Aufwand ist im Vergleich zum Abitur noch einigermaßen übersichtlich. Wenn Vorbereitung oder Prüfung nicht so funktionieren wie geplant ist nicht allzu viel Zeit verloren. Das was man dabei gelernt hat behält man ja auf jeden Fall.
Falls es mit dem Realschulabschluss funktioniert hat deine Tochter auf jeden Fall neue Möglichkeiten und der Weg zur Fachhochschulreife oder Abitur wäre auch nicht mehr so weit.

Natürlich müsste auch für eine Vorbereitung auf einen Realschulabschluss mit Anbieter und Prüfungsbehörden versucht werden geeignete Konditionen auszuhandeln. Da würde ich einfach freundlich aber sehr ausdauernd auf die jeweiligen Ansprechpartner zugehen. Ich kann mir gut vorstellen das Leute die zum ersten mal mit so einer Situation konfrontiert werden erst einmal gar nicht wissen was sie machen sollen und in Abwehrhaltung gehen. Wenn man aber offen und konstruktiv (am besten mit Unterstützung des Therapeuten) auf die Leute zugeht sind manchmal doch ganz erstaunliche Sachen möglich.

 

Schöne Grüße

 

Ralf

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Noch einmal vielen Dank!

 

Also zuerst den Hauptschulabschluss und dann den Realschulabschluss?

Den Hauptschulabschluss gemacht sie bei unserem Bildungsministerium und wo wäre es denn am besten den Realschulabschluss zu machen?

Welche Fernschule bietet sich denn dazu am besten an? 

Leider gibt es in unserem Bundesland keine Fernschule und auch keine Partnerschulen, in denen man die Prüfungen absolvieren könnte. 

 

 

Vielen Dank für die Hilfe , Edel 

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vor 17 Stunden, Mupfel schrieb:

Ist das in diesem Fall nicht problematisch? Einen Antrag stellen kann man doch vermutlich nicht schon bevor man überhaupt den Abitur-Fernkurs angefangen hat.

Das ist richtig, dass der Antrag erst bei Anmeldung mit eingereicht wird.

Mit "rechtzeitig" meinte ich, dass der Kontakt zur Behörde am besten von Anfang an hergestellt wird, sodass diejenigen Bescheid wissen worum es geht und nicht von einem Antrag plötzlich überrascht werden. Absprechen, wie der Antrag zu stellen ist, welche Nachweise benötigt werden, welche Formulare einzureichen sind, wer beim Antrag behilflich ist, wer den bearbeiten wird. Die Situation erklären, Möglichkeiten und Grenzen aufzeigen, Vorschläge unterbreiten und Absprachen treffen. Quasi den Antrag gemeinsam mit den zuständigen Personen vorbereiten und nach individuellen Möglichkeiten suchen.

 

vor 17 Stunden, Mupfel schrieb:

Vielleicht können die schon im Vorfeld zusichern, dass so eine Regelung wie bei Lernfrosch möglich ist.

Für die staatliche Prüfung gibt es die Prüfungsordnung; da gibt es einen Paragraphen zum Nachteilsausgleich. Die individuelle Umsetzung und Ausgestaltung kann dann nur im Einzelfall (auf Antrag) geregelt werden.

 

In meinem Fall hatte die Fernschule zunächst keine Bestrebungen mir entgegenzukommen. Auf meine Frage, ob so etwas wie Nachteilsausgleiche vorgesehen wäre, kam ein pauschales "Nein" und das Thema war erledigt. Erst der Weg über die Schulbehörde öffnete mir dann Möglichkeiten. Allzuviel würde ich da in dieser Hinsicht von der Fernschule nicht erwarten; entscheidend ist im Hinblick auf die Abiprüfungen, was letztlich die Schulbehörde sagt.

 

vor 17 Stunden, Mupfel schrieb:

Ansonsten, wenn das niemand zusichern kann oder will oder die soziale Phobie dafür nicht anerkannt wird, sehe ich es eher kritisch.

Ich denke, dass die Erkrankung als Grund anerkannt werden würde, da sich die Auswirkungen der Krankheit bereits in der Vergangenheit deutlich im schulischen Kontext ausgewirkt haben, indem ein regulärer Schulbesuch und die Teilnahme an der Prüfung nicht möglich war. Das von einem Psychiater attestiert, evtl. mit einem Schreiben der ehemaligen Schule untermauert, sollte ein triftiger Grund sein.

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vor 4 Stunden, Edel schrieb:

Also zuerst den Hauptschulabschluss und dann den Realschulabschluss?

Fände ich sinnvoll.

Jetzt macht sie ja gerade den Hauptschulabschluss. Danach würde ich zuerst den Realschulabschluss angehen und wenn es gut läuft danach evtl. das Abitur.

Vom Wissen her baut sich der Stoff ohnehin aufeinander auf. Beim Abiturfernkurs würde man ohnehin nicht direkt mit dem Oberstufenstoff beginnen, sondern erst Inhalte der Sekundarstufe 1 wiederholen - also das, was man für die Mittlere Reife können sollte. Ich würde daher erst den Realschulabschluss anstreben (sind auch weniger Prüfungen als beim Abitur) und schauen, wie sich das evtl. mit Nachteilsausgleich machen lässt und wie gut das mit der Fernschulvorbereitung funktioniert. Wenn es gut läuft, könnte man z.B. direkt danach ohne Unterbrechung einfach im Kurs weitermachen und auf das Abitur hinlernen - hätte aber bereits für sich selbst einen weiteren schulischen Erfolg erzielt und einen höheren Schulabschluss erreicht. Und wenn es wider Erwarten nicht gut liefe - dann hätte man zumindest keinen Prüfungsversuch fürs Abitur vergeudet und immer noch alle Möglichkeiten offen.

 

vor 5 Stunden, Edel schrieb:

 (...) wo wäre es denn am besten den Realschulabschluss zu machen?

Welche Fernschule bietet sich denn dazu am besten an? 

Infrage kämen dann meines Wissens (bitte nochmal selber Recherchieren) nur die Anbieter der Klett-Gruppe (Lernzentrum am Killesberg bietet, glaube ich, nur einen Abiturfernkurs mit Voraussetzung Realschulabschluss voraus), also FEB oder ILS bzw. HAF oder SGD. Erstere bereiten auf Prüfungen in Hamburg vor, zweitere in Hessen. Von daher würde ich auf den Seiten von den Schulministerien der Bundesländer die jeweiligen Bildungspläne mit dem von eurem Bundesland vergleichen und das in die nähere Auswahl nehmen, wo es die größeren Schnittmengen gibt. Die jeweils nicht übereinstimmenden Inhalte müsste dann entsprechend alleine während der Prüfungsvorbereitung nachgelernt werden, z.B. selbständig mit Schulbüchern oder evtl. ein paar gezielte Einzel-Nachhilfestunden nehmen.

 

 

vor 5 Stunden, Edel schrieb:

Leider gibt es in unserem Bundesland keine Fernschule und auch keine Partnerschulen, in denen man die Prüfungen absolvieren könnte. 

Fernschule: s.o.

 

Partnerschule für Prüfungen:

Da hätte ich sonst noch eine Idee. Kennst du vielleicht?

In den meisten größeren Städten gibt es an den Kinder- und Jugendpsychiatrien Schulunterricht an eigenen Klinikschule (nennt sich unterschiedlich, z.B. Hausunterricht, Krankenunterricht...)  Evtl. könnte man versuchen, darüber jemanden zu finden, der euch aktiv unterstützen könnte (z.B. Planung der Prüfung, Bereitstellen und Durchführen der Prüfung, geeignete Prüfungslehrer usw.) oder euch zumindest eine kompetente Ansprechperson vor Ort nennen könnte.

Klingt vielleicht aber auch total doof, aber dort sitzen Leute, denen die Problematik aus ihrer täglichen Arbeit bekannt sein sollte und die meistens auch entsprechende Kontakte herstellen könnten, deswegen wollte ich das nicht unerwähnt lassen.

 

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Hallo Lernfrosch..

 

Auch dir 1000 Dank!!!!

Ohne diese Hilfe wäre ich verloren!

 Ich habe mich mit dem Bildungsministerium in Verbindung gesetzt, ich habe mich mit Lehrern in Verbindung gesetzt, mit Therapeuten, der Krankenkasse..

Mit jedem, der mir eingefallen ist,  aber weitergekommen bin ich nicht. Manche interessiert mein Anliegen nicht und andere haben keine Idee, was man bezüglich meiner Tochter unternehmen könnte. Dabei ist es doch so, dass es immer mehr Kinder und Jugendliche mit Phobien gibt und sie deswegen nicht die Schule besuchen können.

Dennoch bin ich bisher nur auf Fragezeichen gestoßen.

Dieses Forum hier, ist mehr oder minder meine letzte Hoffnung die ich habe, damit meine Tochter endlich weiterkommt.. 

 

Leider habe ich noch nicht herausgefunden, wie ich unter jeden passenden Beitrag etwas kommentieren kann, aber ich hoffe ihr auch hier Dankeschön liest..

DANKE!!!!

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