Markus Jung

Studie: Ein Studium ist keine Grundvoraussetzung für eine Führungsposition

3 Beiträge in diesem Thema

Wer in Führungspositionen aufsteigen möchte,

kann auch ohne Uni-Abschluss ganz nach oben kommen: Zu diesem

Ergebnis kommt eine Studie der Personalberatung HiTec, die den

Ausbildungsweg von "High Potentials" untersucht hat. Erstaunliche

Erkenntnis: 47 Prozent der von HiTec vermittelten Manager haben "nur"

eine Ausbildung in einem Lehrberuf. 27 Prozent der Kandidaten

verfügen über einen Abschluss an öffentlichen oder privaten

Hochschulen. Über eine theoretische und praktische Grundausbildung,

also Lehre und Studium, verfügen 25 Prozent der Manager.

Für die Unternehmen sind die spezifischen Qualitäten des

jeweiligen Kandidaten ausschlaggebend. Ausbildung und Titel sind in

der Priorität nachgeordnet, für den Aufstieg auf der Karriereleiter

zählt das entsprechende Know-how. Die durchschnittliche

Berufserfahrung in den ausgewerteten Manager-Lebensläufen beträgt 13

Jahre, wobei die meisten zuvor zwischen fünf und neun Jahren in einer

Führungsposition tätig waren. Der größte Teil der von HiTec

vermittelten war zwischen 35 und 39 Jahre alt. Für den Einsatz auf

internationalem Parkett sind die Sprachkenntnisse deutscher Manager

durchaus ausbaufähig: 62 Prozent der in der Statistik vertretenen

Führungskräfte verfügen über gute Englischkenntnisse. Nur 16 Prozent

können auf Spanisch oder Französisch Verhandlungen führen.

"Viele der heutigen Top-Entscheidungsträger entsprechen nicht dem

Schema von Karrieremagazinen", so Lutz Busch, Geschäftsführer HiTec.

Die Persönlichkeit zählt. Wer seine Fähigkeiten, Talente und

Neigungen gut einzuschätzen weiß, hat den Schlüssel zum Erfolg in der

Hand."

Quelle: Presse-Mitteilung der HiTec Consult GmbH


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

Fernstudium-Infos.de bei Facebook | Twitter | YouTube | mehr...

Markus Jung bei XING | LinkedIn | Twitter | mehr...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Hallo Redaktion bzw. hallo Markus,

das Ergebnis der Studie kann ich gut nachvollziehen.

Wenn man für bestimmte Führungsaufgaben nicht die richtige Persönlichkeit mitbringt, nützen einem noch so viele Abschlüsse und Zeugnisse nichts. In vielen Fällen zählt der Typ Macher oder der Typ "Brechstange". Und das hat man eben oder auch nicht.

Ich kann mir vorstellen, dass dies heutzutage für viele Personalentscheider ein ernsthaftes Problem darstellt. Denn bei der Flut der Bewerbungen wird halt zunächst nach den Formalien der Bewerbungsunterlagen entschieden. Und wenn grundlegende Qualifikationen fehlen, da bleiben manche "Talente" unendeckt. Aber das ist ja eigentlich ein anderes Thema - das ist bereits ein Problem unseres Schulsystems.

Gruß

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Denn bei der Flut der Bewerbungen wird halt zunächst nach den Formalien der Bewerbungsunterlagen entschieden. Gruß

So ist es. Für Führungsposition bleibt das Diplom oft der "Türöffner".

Kandidaten ohne Diplom steigen daher eher in langjähriger Betriebszugehörigkeit im eigenen Unternehmen auf (eben durch die Persönlichkeit). Beim Stellenwechsel fangen dann die Probleme wieder an.


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden