15 Beiträge in diesem Thema

Hallo!

Ich habe bereits vor ein paar Wochen mal ein Thema eröffnet. Mittlerweile habe ich mich genauer informiert und stehe jetzt vor der Wahl zwischen 2 Unis und kann mich nicht so recht entscheiden. Vielleicht habt ihr ja einen tipp.

Nochmal kurz zu meiner Situation damit ihr besseren Rat geben könnt:

Studiere Medizin im 2. Jahr und bin aber auch Wirtschaft interessiert.

Ich habe zeitweise gar keine Zeit dafür aber auch Zeiten wo ich mich zu 100 % dem fernstudium widmen kann.

Ich strebe nicht zwingend eine Arbeit in der Wirtschaft an zumindest nicht gleich nach Studienende. Es soll mehr eine Zusatzqualifikation sein die ich entweder als Arzt nutzen kann (z.B. Chefarztposten, eigene Praxis) oder aber wenn ich nach einiger Zeit genug vom ärztlichen Bereich habe mich qulifiziert in die Wirtschaft zu wechseln (Pharmabranche, Krankenhausmanagment, Consulting,...) dieser weg wäre aber sicher erst in 10-15 Jahren eine option für mich.

So nun zu auswahl:

Ich hab einerseits das Programm von Apollon mit dem Studiengang Gesundheitsökonomie im Auge und andererseits

den Studiengang der Hamburgerfernhochschule mit allgemeiner Wirtschaft als Diplomstudiengang zur Auswahl.

Der Apollonstudiengang ist ganz neu und deshalb gibts auch keine Erfahrungen was man als Absolvent wirklich "wert" ist. Aber in der Infobroschüre klingts mal relativ vielversprechend:

ES soll gerade in nächster Zeit einen hohen Bedarf an Gesundheitsökonomen geben und diese werden hier eben spezifisch von Experten in diesem Bereich ausgebildet.

Es wird alles so ziemlich nach dem aktuellen Bedarf der Gesundheitsbranche unterrichtet.

Für mich als Mediziner klingt das natürlich super da ich das super mit meinem ERststudiengang verbinden kann und wenn ich mal in der Wirtschaft arbeite dies mit Sicherheit im Gesundheitswesen tun werde.

Nur weshalb ich mir nicht ganz sicher bin ist, dass es halt ein sehr am aktuellen Bedarf orientiertes STudium zu sein scheint.

Und ich bin mir nicht sicher ob man dann eine so gute Basis hat die auch in 10 - 20 Jahren noch was wert ist.

Denn nur weil man Konzepte lernt die jetzt aktuell sind muss es nicht heissen dass das langfristig einen Nutzen hat.

Bei der Hamburger Fernhochschule hätte ich halt allgemeine Wirtschaftskompetenzen und könnte wenn ich dann wirklich im Gesundheitsbereich in die Wirtschaft gehen will immer noch einen Aufbaustudiengang absolvieren in diesem Bereich und hätte dann aktuelle Fachspezifische Kompetenzen.

Also was meint ihr? Eignet sich das Studium Gesundheitsökonomie auch als "Grundlage" oder ist es ein maßgeschneiderter Studiengang für die nächsten 3-5 Jahre und danach ist das Wissen bereits überholt?

Ist es besser zuerst allgemeine Wirtschaft zu machen und im Bedarfsfall erst Medizinspezifisches drauf zu setzen?

Ich bin eben sicher zuerst mal mich im ärztlichen Bereich zu profilieren will aber nicht erst mit 40 anfangen neben der Arbeit wirschaftliche Kompetenzen zu erwerben weil ich z.B. Chefarzt werden will wie es viele Kollegen machen. (meist in einem nur 1-2 jährigen kurs)

Aber natürlich ist es besser wenn man sollte man dann wirklich in die Wirtschaft wechseln einen "frischen" Abschluss hat. Also z.B. Aufbaustium Gesundheitsökonomie zusätzlich zur allgemeinen Wirtschaft.

Oder meint ihr es ist egal?

Bin dankbar um alle Tipps

Danke im Voraus.

PS: und vielleicht meldet sich jemand der an der Apollon studiert bei mir. Es scheint ja noch nicht sehr viele zu geben...

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Hallo,

so wie ich es verstanden habe, möchtest du schon dauerhaft im Gesundheitssektor bleiben, wenn auch ggf. später mit einem anderen Schwerpunkt.

Das mach ja sicher auch Sinn.

Dann ist meiner persönlichen Meinung nach das Apollon-Studium eher das Richtige für dich, weil es Ökonomie aus der Sicht des Gesundheitsbereiches betrachtet.

Das Angebot ist noch sehr neu, deshalb gibt es noch nicht so viele Studenten. Aber vielleicht meldet sich hier ja doch mal einer - mich würde es auch sehr interessieren.

Viele Grüße

Markus


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hi markus!

vielen dank für deine Antwort. Hmm ja mich verlockt das Angebot von Apollon auch sehr. Wenn man liest was für Leute da mit dabei sind hat man sowieso das Gefühl von den Elitärsten Gesundheitsökonomen unterrichtet zu werden. (Viele Dr. med die halt jetzt irgend eine Consulting Firma gemacht haben, einer ist Chef einer Herzchirurgie gewesen und baut jetzt Krankenhäuser...)

Von solchen Leuten, die Ärzte sind aber auch voll in der Wirtschaft sind, kann man sich sicher den einen oder anderen guten Kontakt erwarten.

-> oder wie ist das bei einem Fernstudium eigentlich? Merkt man viel von den Leuten die die Lerneinheiten gestalten, hat man Kontakt zu denen oder bekommt man die eh nie zu Gesicht? Ist es denkbar dass man von solchen Leuten dann auch gefördert wird was Jobaussichten anbelangt?

Die Gründe weshalb ich nicht gleich blind dort hin springe und überhaupt überlege ob ich lieber allgemeine Wirtschaft mache sind folgende:

erstens gibts das Angebot erst seit November 2005. Also ist es nicht nur so dass es keine Absolventen gibt sondern auch die Lerneinheiten selbst dürften noch nicht so ausgereift sein. Ich kenne mal noch keine einzige Sache die von Anfang an ohne Kinderkrankheiten funktioniert. Meistens ist doch der erste Jahrgang das Versuchskaninchen.

zweitens: es ist mehrmals in der Broschüre erwähnt dass man keine sinnlose Theroie lernt sondern genau an den Marktbedürfnissen orientiert Inhalte vermittelt bekommt. Das ist zwar ein Vorteil wenn man gleich nach dem Studium dort einsteigen will aber wie siehts aus wenn man erst in 10 Jahren was in der Richtung machen will.

Hat das Studium solche Substanz dass man auch eine gute Grundlage vermittelt bekommt? Denn was heute gilt und vielleicht vermittelt wird ist in 10 Jahren gar nichts wert. Was zählt ist die Grundlage und anhand derer kann man sich jederzeit auf den aktuellen Stand der Dinge bringen.

drittens: Leider kann man nur in Bremen Prüfungen machen und Präsenzseminare. und da ich aus Österreich bin ist es halt doch weiter als wenn ich nur nach München muss.

Also vielleicht kannst du Markus oder auch ihr anderen mal eure Meinung sagen. Wie seht ihr die Kontrapunkte die ich genannt habe. Glaubt ihr dass wenn man die alle abwiegt trotzdem Apollon die beste wahl ist?

Ja und vielleicht meldet sich mal wirklich ein Student von Apollon!

Danke im Voraus

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Hallo,

Die Hamburger Fernhochschule bietet auch Pflegemanagement an.

Da Apollon kein Curriculum veröffentlicht hat, kann man von außen nichts vergleichen, aber du hast ja die Unterlagen.

Für die HFH sprechen die Möglichkeiten Klausuren in Österreich zu schreiben, ca. 1/3 günstiger und die Anerkennung(existiert seit längerem auch in Österreich).

Über Apollon kann man wenig sagen, denn auf der Homepage sind so gut wie keine Informationen verfügbar. Ich habe auch keine Infos über eine Akkreditierung der Studiengänge gefunden. Wenn Apollon, dann lieber warten!

der wie ist das bei einem Fernstudium eigentlich? Merkt man viel von den Leuten die die Lerneinheiten gestalten, hat man Kontakt zu denen oder bekommt man die eh nie zu Gesicht? Ist es denkbar dass man von solchen Leuten dann auch gefördert wird was Jobaussichten anbelangt?
Kann sein, dass diese Lehrbriefe leicht zu lesen sind, aber das ist kein Muss. Meistens muss ein bestimmter Inhalt innerhalb z.B. 100 Seiten gefasst werden(interne/externe Regelungen etc.). Da können Autoren vieles nicht so erklären, wie sie wollen. Wegen der Kontakte würde ich mir keine Hoffnungen machen. Die Profs. machen das nebenbei und zu Gesicht bekommst du sie selten.

Noch etwas, unterschätze nicht die Entfernung! Das kostet viel Zeit und auch Geld. Ich schreibe die Klausuren in München und habe das Hin und Her langsam satt(andere HS).

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@geniti:

vielen Dank für deine Einschätzung! Es hilft mir wirklich sehr verschiedene Meinungen zu hören. Hoffe andere Leute äußern sich auch noch.

Pflegemanagment dürfte für mich nicht das richtige sein. Ich studier ja Medizin und will wirtschaftswissenschaftliche Kompetenzen erwerben. Werde sicher nie im Pflegemanagment bereich zu tun haben...

Du hast angesprochen man kann bei HFH Klausuren in Österreich schreiben... ich wohn in Tirol. Da wird München trotzdem das näheste sein oder? ich zumindest weiss nur dass man in Linz sonst noch schreiben kann.

Oder gibt es Möglichkeiten z.B. doch in Innsbruck zu schreiben? Das wär natürlich eine riesen Erleichterung.

Gibts eigentlich irgendwelche Pläne die Studienzentren zu erweitern? Also wäre INnsbruck in nächster Zeit abzusehen? (Das find ich sowieso komisch es gibt keinen Anbieter mit Zentrum in INnsbruck)

Jedenfalls dass du das mit der Entfernung ansprichst das hab ich mir auch schon überlegt. Klar wäre es für mich eine weite Reise nach Bremen. Ich muss aber auch dazu sagen dass ich ja als Student z.B. den ganzen Sommer über frei hätte und dann wärs auch schon weniger stressig.

Ich hab ja sowieso vor das Fernstudium in vielleicht der Doppelten Zeit oder so zu machen da ich ja mit meinem ERststudium auch schon sehr viel zu tun hab.

Insofern hätte ich mehr vor immer über den Sommer zu lernen und dann halt im frühen Herbst Klausur zu schreiben. Also wär ich eh nur ca. 1 mal im Jahr dort.

Aber es stimmt jedenfalls dass es sicher was ausmacht wenn man immer so lang fahren muss. Den Mehraufwand würd ich in Kauf nehmen wenn es sich inhaltlich lohnt.

Ich mein es bietet sich auf jeden Fall an Medizin + Gesundheitsökonomie. Vom Prospekt her weckt es auf jeden Fall begeisterung.

Aber wie gesagt meine oben genannten einwände bleiben halt doch.

Und im Endeffekt wird wenn ich mit Medizin + allg. Wirtschaftsdiplom dasteh auch jeder in der Gesundheitsökonomie mich dankend einstellen. Kann mir nämlich nicht vorstellen dass es viele mit Doppelqualifikation gibt und da werden sie sicher nicht unbedingt einen Gesundheitsökonom verlangen oder? was meint ihr?

Außerdem kann man ja dann ein Aufbaustudium draufsetzen wenn mans braucht.

Hmm das blöde ist dass die Anmeldefrist für HFH schon abgelaufen ist. 9.5 oder so! Glaubt ihr man kann da noch was machen dass man trotzdem mit 1.7. anfangen kann?

Ich schreib mal schnell im Kurzformat die Studieninhalte von Apollon rein damit ihr einen Überblickt habt:

Also es ist Unterteilt in Bachelor und dann Master:

Bachelor:

Grundlagen 6 Credits

Wirtschaftsmathematik/Statistik 10 Credits

Allg. BWL 12 Credits

Rechnungs und Finanzwesen 20 Credits

Marketing 14 Credits

Organisation Projekt und Facilitymanagment 12 Credits

Human Resource Managment 6 Credits

VWL 8 Credits

REcht 8 Credits

Krankenhausconsulting 10 Credits

Gesundheitsinformationssysteme 8 Credits

Professional Skills 10 Credits

Kommunikation im Gesundheitswesen 16 Credits

Publik Health 16 Credits

Psychologie 6 Credtis

Persönlichkeitsbildung 8 Credits

Bachelor Thesis 10 Credits

Das ganze hat 7 Präsenzphasen und geht über 6 Semester

Master:

Grundlagen 2 Credits

Allg BWL 8 Credits

REchnungs und Finanzwesen 12 Credits

Marketing 4 Credits

Recht 4 Credits

VWL 4 Credits

Interkulturelles Managment 8 Credits

Kommunikation im Gesundheitswesen 8 Credits

Public Health 16 Credits

Schwerpunkte zu je 8 Credits drei wählen aus fünf:

International Healthmarketing

Facility Managment

Telematik und Telemedizin

Planungsberatung

Krankenhausbetriebs und Managmentberatung

MasterThesis 30 Credits

Außerdem 5 Präsenzphasen und das ganze geht über 4 Semester

Nur damit ihr mal ungefähr abschätzen könnt was da gelehrt wird und mir eventuell bessere Ratschläge geben könnt

Wie gesagt ich bin für alle Tipps dankbar.

lg

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Die HFH hat auch in Klagenfurt ein Studiezentrum, aber für dich dürfte trotzdem München günstiger zu erreichen sein.

Unter den gegebenen Umständen, da du nur im Sommer das Zweitstudium durchführen möchtest, bleibt wohl nur ein Apollon-System mit flexiblen Terminen übrig. Ich persönlich habe Bedenken, denn ein Vollzeitstudium dauert auch nur 6 Semester(inkl. 1 Praxis-Semester). Wie kann man einen Studiengang als Teilzeit ebenfalls in 6 Semestern anbieten?!

So lange es keine Erfahrungswerte gibt, ist das wohl schwer abzuschätzen.

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Naja so absolut nur im Sommer will ichs dann auch nicht machen. Klar wird man immer nebenher ein wenig dafür tun aber so richtig viel Zeit hab ich halt im Sommer.

Inwiefern ist HFH weniger flexibel als Apollon? Ich dachte dass in der hinsicht kein Unterschied besteht. Kann man bei HFH sich den Prüfungstermin nicht auch aussuchen? und eventuell ein wenig langsamer studiern und dann z.B. nur alle Jahre eine Prüfung machen?

die Problematik die du ansprichst mit 6 Semester Vollzeit = 6 Semester Teilzeit beim Fernstudium ist doch bei der HFG die selbe oder?

Apollon ist halt ein Bachelorstudium und HFG ein Diplomstudium.

Aber bei HFH ist es doch auch so dass es 8 Semester geht in Teilzeit (20 Stunden pro Woche) wo man normalerweise auch 8 Semester Vollzeit studiert. oder irre ich mich da?

Studierst du eigentlich an der HFH? kannst du es empfehlen? Wie flexibel ist das System? (häufigkeit der Prüfungstermine, Präsenzseminare, phasenweise mal gar keine Einsendeaufgaben erledigen dafür in anderen Phasen fast Vollzeit studiern,....)

danke für antworten...

lg

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Die HFH bietet mittlerweile auch Bachelor an. Dort dauert der Bachelor 7 Semester, und die Klausuren werden zwei Mal pro Jahr angeboten.

So weit mir bekannt ist, sind die Termine fix. Aber du kannst dich hier im HFH-Unterforum besser informieren.

Ich studiere bei Wismar in München(Dipl. 9 Semester), aber dort ist man an Semester und Semester-Abschlussklausuren gebunden.

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hmm nur 2 termine pro jahr? Weisst du wann die denn ungefähr wären?

Find ich schon ein wenig unflexibel.

Kann man auch mal 1 halbes jahr z.B. gar nichts machen -> also auch keine Einsendeaufgaben oder ähnliches?

würdest du Bachelor machen oder Diplom? kann man während man z.B. Diplom angefangen hat dann auf BAchelor umsteigen?

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Weisst du wann die denn ungefähr wären?
Das weiß ich nicht, aber vielleicht antwortet jemand aus der HFH.

würdest du Bachelor machen oder Diplom? kann man während man z.B. Diplom angefangen hat dann auf BAchelor umsteigen?
Wenn du als Mediziner hauptberuflich sein willst, dann wäre Bachelor als Zusatzausbildung m. E. sicher ausreichend.

Aber wenn du dir eine Option als Betriebswirt mit Schwerpunkt Medizin offen halten willst, dann wäre wahrscheinlich Dipl. besser. Mit "Dipl. Kaufmann" kann man in Österreich etwas anfangen. Die österreichischen Begriffe für Bachelor/Master sind Bakkalaureat/Magister, da könnte es Akzeptanz-Probleme geben.

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