Hexe

Wie interessant ist ein Betriebswirt ohne Diplom? Bzw. wie qualif. man sich richtig?

9 Beiträge in diesem Thema

Hi, ich bin neu und muss mich relaiv schnell für eine Weiterbildung entscheiden. Ursprünglich hatte ich Interesse an der Ausbildung "Psychologischer Berater", wofür ich auch sehr viele Unterlagen der unterschiedlichsten Anbieter vorliegen habe. Allerdings scheint mir diese Ausbildung irgendwie eher erfunden zu sein, um mit der neuen Welle der Selbstfindung mitzuschwimmen und Geld zu machen. Denn es ist erstaunlich, das man keine Zusgangsvoraussetzung benötigt, (meist nur nen Hauptschulabschluss) und dies, obwohl die Psyche des Menschen bis heut noch nicht mal ausreichend erforscht wurde? Versteh ich nicht, aber vielleicht sehe ich das total falsch und mir kann jemand Gegenargumente liefern, was ich schon hoffe, denn das Thema Psychologie interessiert mich schon immer. Ich bin von Berufswegen Personaldiesponentin und möchte im Bereich Personal Fuß fassen. Nun steht die Frage, ist Personalreferentin sinnvoller als Personal Coach oder sogar ein Betriebswirt notwendig, um in größeren Firmen die Personalabteilung zu leiten, Personal zu führen bzw. zu managen. Wenn Betriebswirt, welchen? Ich habe kein Abi (hängen geblieben) und möchte schon möglichst den besten Abschluss, der mir auch ohne Zulassungsvoraussetzung möglich ist erwerben.

Vielen Dank für die Infos.

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Also um eine Personalabteilung zu leiten brauchst du sicher ein akademisches Studium. Für eine Tätigkeit als Personalreferentin ist eventuell auch eine Weiterbildung ausreichend.

Was genau machst du denn als Disponentin? Einsatzpläne etc.?

Viele Grüße

Markus


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Im Prinzip alles. Rekruting, Stellenausschreibung, Bewerbermanagement, Personalbetreuung.

Von der Sache ist das ganze nichts anderes, als man in einer Firma machen würde. Meist wird für diese Tätigkeit auch ein betriebswirtschaftlicher Abschluss erforderlich.

Mir geht es in der Hauptsache darum eine Perspektive für mich selbst zu finden, mit der ich am Ende zufrieden bin. Bedeutet eine gehobenere Position, nur das wollen am Ende ja alle. Da ich aus der Personalwirtschaft komme, umfassendes Know How mitbringe, fehlen mir im Prinzip die theoretischen Kenntnisse welche mir zumindest für den Betrachter als Basis fehlen um eine solche Tätigkeit auszuführen. Nach reiflichen Überlegungen bin ich nun schon vom psychol. Berater weggekommen, obwohl mich dies unheimlich interessiert. Hängen geblieben bin ich mittlerweile bei der Personalsachbearbeiterin IHK geprüft oder aber eben Betriebswirt staatl. geprüft. Ist die Frage, wie entscheidet man sich, wenn studieren einmal richtig, dann ist es ne Geld- und Zeitfrage (Vollzeitjob, Aktivsportler und Kind) bzw. wer hat heute bzw. zukünftig noch Erfolg mit einem Betriebswirt. Gerade bei Berufseinsteigern wird es zunehmend vorausgesetzt, wo früher ein normaler kaufmännischer Abschluss genügt hat. Mit anderen Worten BW ist jeder irgendwann. Und da ich leider an der Basis sitze und nunmal die Wirtschaft zu beobachten zu meinem Beruf gehört, muss man das leider so erkennen. Aber die Frage ist, was mach ich nun. Vielleicht hast du ja nen Tip für mich.

Wäre ganz lieb. Entschuldige, dass ich mich evtl. nicht darum bemühe zu sehen, was du bist bzw. hier deine Intention ist, aber vielleicht kannst du mir es ja mal mitteilen, bin neugierig.

Liebe Grüße und Danke für ne Antwort.

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Wäre ganz lieb. Entschuldige, dass ich mich evtl. nicht darum bemühe zu sehen, was du bist bzw. hier deine Intention ist, aber vielleicht kannst du mir es ja mal mitteilen, bin neugierig.

Ich kümmere mich um Fernstudium-Infos.de und bin dabei auch als Moderator aktiv. Außerdem habe ich selbst ein Fernstudium absolviert (Informatik) und bin in einem großen Versicherungsunternehmen als Angestellter tätig. Dort zwar nicht im Personlbereich - kenne aber die Qualifizierungen unserer Personalreferenten zum Teil.

Beim Betriebswirt ist ja auch wieder die Frage: Reicht der staatlich geprüfte, den deiner Meinung nach bald jeder hat, oder sollte man besser versuchen, einen akademischen Betriebswirt (Diplom/Bachelor, evtl. Master) zu erreichen.

Der Zeitaufwand für ein Fernstudium ist nicht unerheblich - für ein sub-akademisches Studium etwas moderater als bei einem akademischen. Für die Kosten gilt ungefähr das Gleiche.

Viele Grüße

Markus


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Beim Betriebswirt ist ja auch wieder die Frage: Reicht der staatlich geprüfte, den deiner Meinung nach bald jeder hat, oder sollte man besser versuchen, einen akademischen Betriebswirt (Diplom/Bachelor, evtl. Master) zu erreichen.

Wie funktioniert das hier mit dem Zitat, na egal. Wollte/habe deines verwendet. Problem, ich habe kein Abitur und so ne Eingangsprüfung trau ich mir ehrlich gesagt nicht zu.

Viele Grüße und danke für deine so prompte Antwort.

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Problem, ich habe kein Abitur und so ne Eingangsprüfung trau ich mir ehrlich gesagt nicht zu.

Die privaten FHs verlangen teilweise "nur" eine abgeschlossene Ausbildung (Durchschnitt mindestens 3,0) + 4 bis 5 Jahre Berufserfahrung.

Natürlich kostet ein Studium Zeit & Geld

Lernaufwand: http://www.fernstudium-infos.de/fernstudium-allgemein/1994-fernstudium-wieviele-stunden-pro-woche-lernt.html

von Matthias

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Hi,

ja ich weiß mit den Zugangsvoraussetzungen, aber mein Problem ist, nicht zu wissen, wie anerkannt und sinnvoll mehr oder weniger die einzelnen Abschlüsse sind. Beispiel der staatl. gepr. BW SGD (ca. 5000,- Euro) verglichen mit dem BW mit SGD-Diplom (3.500 Euro)?

Vielleicht hast du auch ne Ahnung wie es im Personalbereich aussieht. Der Personalreferent kostet ca. 12 Monate Studium der Personalfachmann (IHK) ca. 18 Monate. Der Referent wird überall so beschrieben, dass er nur mit- und zuarbeitet, der Fachmann könnte jedoch in eine gehobene Position mit Leitung gehen. Allerdings ist es in der Wirtschaft so, dass nach der Frage, wer oder was in der Personalabteilung tätig wird bzw. welche Ausbildung notwendig ist, der Referent genannt wird und der Fachmann total unterschätzt bzw. belächelt wird. Wie kann das sein? Versteh ich überhaupt nicht, denn von den Inhalten sind beide in der Qualität kaum vergleichbar. Bin echt konfus.

Danke

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mein Problem ist, nicht zu wissen, wie anerkannt und sinnvoll mehr oder weniger die einzelnen Abschlüsse sind. Beispiel der staatl. gepr. BW SGD (ca. 5000,- Euro)

Der ist anerkannt.

verglichen mit dem BW mit SGD-Diplom (3.500 Euro)?

Der in der Regel weniger hoch.

Mein Tipp: Ich rate dir zu einem akademischen Betriebswirt!

von Matthias

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Da ich aus der Personalwirtschaft komme, umfassendes Know How mitbringe, fehlen mir im Prinzip die theoretischen Kenntnisse welche mir zumindest für den Betrachter als Basis fehlen um eine solche Tätigkeit auszuführen. Nach reiflichen Überlegungen bin ich nun schon vom psychol. Berater weggekommen, obwohl mich dies unheimlich interessiert. . Mit anderen Worten BW ist jeder irgendwann. Und da ich leider an der Basis sitze und nunmal die Wirtschaft zu beobachten zu meinem Beruf gehört, muss man das leider so erkennen. Aber die Frage ist, was mach ich nun. Vielleicht hast du ja nen Tip für mich.

Herzlichen Glückwunsch du hast das Wichtigste vielen konkurrenten/Betriebswirten schon voraus: Praxiserfahrung! Das ist auch heutzutage kaum bezahlbar. Deine Idee mit der Aneignung von psychologischen Kenntnissen finde ich ebenfalls sehr förderlich, lass Dir das nicht miesmachen. Was den Betriebswirt angeht, so kann ich Dich zu jeder Form nur motivieren. Ich selbst habe, neben diversen anderen Fortbildungen "nur" einen Abschluß als Praktischer Betriebswirt, der mir aber beruflich unheimlich viel geholfen hat. Ich konnte mich aufgrund der Persönlichkeit, der Erfahrung und nicht zuletzt durch einen gelungenen Weiterbildungs-Mix gegen klassische Akademiker und SGBs durchsetzen und bekleide seit nunmehr fast 4 Jahren eine Position als angestellte Führungskraft bei einem Versicherungsunternehmen (mit Personal und Kostenverantwortung).

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