maultier

Lohnt sich der Aufwand eines Fernstudiums wirklich?

4 Beiträge in diesem Thema

Schönen guten Tag beisammen!

Ich überlege schon seit längerem ein Wirtschaftinformatikstudium an der Akad-München zu beginnen. Ich bin 30 Jahre alt und habe nach einem abgebrochenen Elektrotechnikstudium eine Ausbildung zum staatlich geprüften Informatiker/Medieninformatik abgeschlossen. Seit einem Jahr arbeite ich jetzt als Softwareentwickler in einer Softwarefirma. Mein berufliches Ziel wäre es (in näherer Zukunft, nicht erst in 20 Jahren) einmal Softwarearchitekt bzw. Projektleiter zu werden.

Jetzt meine Frage:

Lohnt sich der Aufwand eines Fernstudiums für das berufliche Weiterkommen nun wirklich so sehr, oder kann ich auch ohne einen akademischen Abschluss die gleichen Ziele erreichen mit Hilfe von Berufserfahrung und Engagement?

Außerdem habe ich noch Bedenken, ob sich mein Job als Softwareentwickler mit einem Fernstudium vereinbaren läßt. Gerade gegen Projektende sind ein 12- Stundentag und Samstagsarbeit bei uns normal.

Ich hoffe ihr könnt mir von Euren Erfahrungen berichten.

Vielen Dank schon mal

Gruß

Martin

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Hallo,

du stellst dir die Frage, ob sich Beruf und Fernstudium verbinden lassen, da du stellenweise lange arbeiten mußt. Das ist doch gerade der Vorteil eines Fernstudiums, du kannst lernen wann du möchtest. Das einzige wären die Präsenzphasen die problematisch werden könnten, aber ich denke mal bei der AKAD kann man sich auch verschiedene Termine aussuchen.

Ob sich ein Studium für den beruflichen Werdegang lohnt? Solltest du dich irgendwo neu bewerben, sicherlich. In der eigenen Firma ist der persönliche Eindruck und die Fähigkeiten ausschlaggebender als ein Diplom, denke ich.

Viele Grüße

Miriam


What we have to learn to do, we learn by doing. (Aristoteles)

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Hi

Ich sehe das wie Miriam.

Stell dir mal die Frage, ob du, wenn du jetzt auf dem Arbeitsmarkt suchen würdest/müsstest, mit deinen Abschlüssen und deiner Qualifikation gute Chancen hättest.

Ganz ehrlich? Meiner Meinung nach werden in Zukunft Jobwechsel viel häufiger erforderlich werden (Konjunktur, Rationalisierung, Fusionen etc.). Aus Sicht der Arbeitgeber sind abgeschl. Qualifikationen das erste Kriterium bei der Bewertung von Bewerbern. Sie wiegen mehr als berufliche Erfahrungen, da diese "weichere" Fakten sind. Und wenn auf eine Position 200-300 Bewerbungen reinkommen, wird ein Raster angelegt. Da kann dann auch der größe Crack durchfallen, wenn er nur eine norm. Ausbildung besitzt, sich aber im Betrieb hochgearbeitet hat.

Lange Rede kurzer Sinn:

Bezogen auf die Berufsjahre die noch vor dir liegen, und die Entwicklungen auf dem Wirtschafts- und Arbeitsmarkt, finde ich eine Weiterqualifizierung immer erstrebenswert, wenn nicht sogar zwingend erforderlich.

Und ganz nebenbei macht es Spaß nicht stehen zu bleiben.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hi Martin,

ich selbst studiere bei der AKAD Wirtschaftsinformatik.

Vor meinem Studium war eine Wochenarbeitszeit von 60 bis 70 Stunden eher normal. Seit dem Studienbeginn sind es jetzt in der Regel nur noch 40 bis 50 Stunden mit ein paar wenigen Ausreißern.

Das Studium ist bei einer Wochenarbeitszeit von 40 bis 50 Stunden zu schaffen, wenn du jedoch von Montag bis Samstag jeweils 12 Stunden arbeitest, wirst du zu diesen Stoßzeiten keine Zeit für das Studium haben.

Du brauchst mindestens pro Tag eine Stunden zum Lernen + am Besten jedes zweite Wochenende einen kompletten Tag.

von Matthias

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