Lutzbutz

Mind-Mapping

17 Beiträge in diesem Thema

Hallo

Hier möchte ich eine Technik vorstellen, mit der ich mir mein Lernen vereinfachen, und den Zeitaufwand für Wiederholungen stark reduzieren kann.

Mind-Map steht grob übersetzt für "Gedanken-Karte", wobei es mehr die Struktur eines Baumes aus der Vogelperspektive besitzt.

Es handelt sich hierbei um eine (Kreativitäts-)Technik, mit der Gedanken, Verknüpfungen & Abhängigkeiten, sowie komplexe Themenbereich visualisiert werden können. Das bedeutet nicht, dass es irgendwie "gezeichnet" wird. Die Informationen und Gedanken werden in einer Art und Weise dokumentiert, wie auch unser Gehirn vom Prinzip sie verarbeitet und speichert.

Anhand eines Beispieles möchte ich die Vorgehensweise darstellen, sowie auf die Vor- und Nachteile eingehen.

Anmerkung:

Ich habe für meine Mind-Maps ein Softwareprogramm verwendet, wie es viele (auch kostenlose) gibt. Wer das aber nicht will, kann natürlich die klassische Papier-& Stift-Methode verwenden.

Thema:

Es handelt sich beim vorgestellten Beispiel um das 1. Kapitel, Abschnitt 1.1 im 1. BWL-Studienbrief von der HFH (Studiengang BWL-Bachelor):

"Notwendigkeit und Ursprung des Wirtschaftens".

Den Abschnitt 1.1 hatte ich zuvor mit der 8-Schritte-Methode erarbeitet und den Schritt 4 in Form von Mind-Maps dokumentiert.


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hallo Lutz,

Du schreibst:

Anmerkung:

Ich habe für meine Mind-Maps ein Softwareprogramm verwendet, wie es viele (auch kostenlose) gibt. Wer das aber nicht will, kann natürlich die klassische Papier-& Stift-Methode verwenden.

Nachdem Du Dich offensichtlich bereits mit dem ein oder anderen Tool auseinandergesetzt hast, bin ich sehr an einer Empfehlung interessiert.

Welches Programm verwendest Du?

Warum verwendest Du genau dieses Programm?

Im Voraus vielen Dank für Deine Tipps.

Viele Grüsse

Marco

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Vorgehensweise

Zunächst wird der Themenkern dargestellt, um den sich alle weiteren Informationen drehen. In dem Beispiel ist es natürlich die Abschnittsbezeichnung 1.1 "Notwendigkeit und Ursprung des Wirtschaftens".

Nach der Durcharbeit des Themas ergaben sich für mich 4 Hauptgedanken/Hauptaussagen:

  • Bedürfnisse des Individuums
  • Bedürfnisse kehren wieder
  • Güter als Mittel der Bedürfnisbefriediung
  • Einschränkung der Bedürfnisbefriedigung

Diese Hauptgedanken werden mit dem Themenkern, wie 4 große Äste mit einem Stamm, verbunden.

01 Ast.jpg

Der erste Hauptgedanke (Bedürfnisse des Individuums) wurde im Text durch einige Nebengedanken belegt, bekräftigt und unterstützt. Diese hatte ich mir notiert und füge sie nun entsprechend als "Äste" an den Hauptgedanken an.

01 Ast-1HG-NG.jpg

Es kann auch sein, dass Nebengedanken nochmals eine Unterstruktur besitzen. Die Tiefe der Struktur ist letztendlich unbegrenzt.

Der Vorteil bei der Softwarevariante ist der, dass ich weitere (auch ext.) Quellen, Bilder, Notizen, Links etc. an den entspr. Gedanken anhängen und verknüpfen kann (siehe Folgegrafik).

Nach dem ich alle Nebengedanken mit den entsprechenden Hauptgedanken verbunden habe, sieht die Mind-Map von Abschnitt 1.1 so aus.

04 Gesamt.jpg

Natürlich sind dies meine Anmerkungen und jemand Drittes würde den Inhalt wahrscheinlich anders interpretieren, strukturieren und beschreiben. Daher sollte man immer seine eigenen Mind-Maps erstellen und niemals die von anderen verwenden.

Mittlerweile habe ich das komplette BWL aus dem 1. Semester als Mind-Map erstellt (ca. 3,5 MB) und konnte mich so vor der Prüfung super vorbereiten. Selbst wenn ich jetzt die Unterlagen erst wieder viel später erneut anschaue, werde ich mich noch sehr gut an alles erinnern und benötige die SBs dazu nicht.

Die Kombination aus visuellen Strukturen und verknüpften Inhalten unterstützt das Gehirn beim Behalten sehr.

Vorteile:

  • Kommt der Denk- und Speicherweise des Gehirns entgegen
  • Bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten
  • Stellt Abhängigkeiten, Zugehörigkeiten, Verknüpfungen übersichtlich dar
  • Weitere "Gedanken" können jederzeit hinzugefügt, gelöscht, verschoben etc. werden
  • Beschränkt sich auf Stichworte/Kurzaussagen
  • Sehr einfach in der Anwendung und Umsetzung

Nachteil:

  • Ist zu Beginn ungewohnt und erfordert ein Umdenken
  • Beschränkt sich auf Stichworte/Kurzaussagen
  • Ist zumeist nur für den Ersteller sinnvoll und nachvollziehbar

Ich hoffe ich konnte einen kleinen Eindruck vermitteln und vielleicht die Neugier zum ausprobieren schaffen.

Fragen und Diskussionen sind willkommen

Gruß Lutz


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@Marco

Eine richtige Auswahl und Durchsicht habe ich nicht vorgenommen, sondern war auf das bei mir im Geschäft eingesetzte Tool beschränkt. Ich habe mir dann eine Testversion zugelegt und konnte es dann im Büro weiterbearbeiten.

Da es kostenflichtig ist und ich keine Werbung betreiben möchte, schick ich dir die Info als PN.

Allerdings gibt es hier ein paar Links zu kostenpflichtigen und kostenlosen MM-Tools.

Ich schätze mal, dass sie sich höchstens in der Bedienbarkeit unterscheiden, aber nicht im Funktionsumfang.

Gruß Lutz


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Also ich nutze FreeMind und bin damit sehr zufrieden:

http://freemind.sourceforge.net/wiki/index.php/Main_Page

Das am häufigsten verwendete professionelle Programm ist wohl der MindManager. Mehr Infos zu den verschiedenen MindManager-Versionen bei Amazon.

Viele Grüße

Markus


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So, Bilder sind hinzugefügt. Hoffe es wird somit verständlicher :D

Gruß Lutz


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(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Ich finde es so verständlich, allerdings habe ich mich auch schon einige Male mit dem Thema MindMaps befasst.

Danke für deine Mühe.

Viele Grüße

Markus


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allerdings habe ich mich auch schon einige Male mit dem Thema MindMaps befasst

Das ist auch wichtig.

Die Kurzvorstellung hier kann und soll nur eine Möglichkeit vorstellen, Anregungen geben und evtl. Interesse/Neugier wecken. Letztendlich muss sich jeder intensiver damit befassen und seine eigenen Erfahrungen sammeln.

Mind-Maps sind auch kein Allheilmittel. Ich wüsste nicht, wie ich bspw. ein Fach wie Mathe oder Englisch mit Mind-Mapping besser lernen könnte :)

Gruß Lutz


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Mind-Maps sind auch kein Allheilmittel. Ich wüsste nicht, wie ich bspw. ein Fach wie Mathe oder Englisch mit Mind-Mapping besser lernen könnte

Stimmt - ich haben MindMaps auch vor allem in BWL/VWL etc. eingesetzt.

Viele Grüße

Markus


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