16 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich überlege, ob ich an der PFFH Informatik studieren soll. Nach der Eigenwerbung der PFFH soll dies ja ganz gut parallel zu einem Vollzeitjob möglich sein.

Ihr könntet mir die Entscheidung für oder gegen das Studium sehr erleichtern, indem ihr mir mal eure realistische Einschätzung des Zeitaufwands pro Woche schreibt. Mich würden auch konkrete Beispiele sehr interessieren, am besten von jemand mit vergleichbarer Ausgangssituation (40h-Bürojob, Gleitzeit, Überstundenkonto, Lebenspartnerin, keine Kinder).

Gelegentlich ist von "15-20h" zu lesen gewesen, kommt sowas hin? Ich kann mir noch nicht vorstellen, wie eine Woche dann vom Ablauf her aussehen könnte und wieviel Zeit noch für Freundin/Freunde/Familie/Sport/Urlaub bleibt.

Danke im voraus für eure Hilfe :-)

cmdrk

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Hallo cmdrk,

15-20 Stunden sind realistisch nach meiner Erfahrung (Fernstudium Informatik an der PFFH Darmstadt).

wieviel Zeit noch für Freundin/Freunde/Familie/Sport/Urlaub bleibt.

Wenig - ohne Einschränkungen in allen diesen Bereichen wird es kaum gehen. Deshalb ist es auch so wichtig, vor Beginn seines Studiums mit insbesondere mit seiner Partnerin, aber auch mit allen anderen Menschen, die einem wichtig sind, zu sprechen.

Am besten gehst du mal eine typische Woche durch und lässt die Arbeitszeiten außen vor. Dann überlegst du dir, wie du deine restliche Zeit verbringst und wo du Abstriche machen kannst - ggf. zum Beispiel beim Fernsehen schauen oder rumgammeln etc. Dann wirst du vermutlich feststellen, dass das immer noch nicht reicht. Das heisst, auch in dir wichtigen Bereichen musst du reduzieren. Zum Beispiel Freunde statt jede Woche nur noch einmal im Monat treffen. Telefonate effizienter führen und weniger "labern".

Leicht ist es sicher nicht, aber machbar.

Wenn es eben geht, versuche beruflich ein bisschen Entlastung zu bekommen: Teilzeit, Freistellung für die Prüfungen etc.

Viele Grüße

Markus


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Ich würde sagen, dass du zuerst finden solltest welcher Lerntyp du bist.

Also, lernst du wenig und regelmäßig oder viel und intensiv?

Wenn du wenig aber dafür regelmäßig lernen kannst, dann solltest du, so wie Markus sagt, deine Zeit auf diese Lücken prüfen. Wenn du kurz aber dafür intensiv lernst, dann solltest du überprüfen, ob die Familie/Freunde etc... sich von dir ein paar Wochenenden trennen können und du auch Urlaubstage dafür opfern willst. Schlussendlich kommt dasselbe raus.

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Hallo,

also ich habe von 12.1999 bis 11.2005 an der FernFH in Darmstadt studiert. Mein Zeitaufwand lag bei knapp über 13 Stunden / Woche im Durchschnitt auf's ganze Jahr gerechnet. (hab mir eine Lerndatenbank gebastelt, in der ich meinen annähernden Zeitaufwand mitprotokolliert habe.) Ich hatte zwischen drin immer wieder einmal Pausen von insgesamt einem Jahr, in denen ich nichts für's Studium getan habe, dadurch erhöht sich natürlich die durchschnittliche Stundenzahl. Ich habe teilweise Teilzeit, teilweise Vollzeit und teilweise gar nicht (Arbeitslosigkeit) gearbeitet. Meine Abschlussnote war 1,7.

Grüße

Tassilo

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Hi zusammen,

ich kann mich den vorherigen Beiträgen nur anschliessen,

ca. 15-20 h pro Woche benötigt man und Hobbys müssen heruntergeschraubt werden.

Ein Ausgleich mit Familie, Partner, Freunde und Hobby muss aber eingeplant werden!

Da ich z.B. letztes Jahr sehr viele Zeitstunden an der Arbeit verbringen musste, habe ich etwas pausiert mit dem Studieren.

Die wenige Zeit habe ich als Ausgleich mit der Familie/Partner verbracht.

Jetzt bin ich aber wieder mit "volldampf" beim Studieren, neben meinem Vollzeitjob (jetzt wieder max. 40 h):D

Viele Grüße

Mel

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Ich habe mich im ersten Jahr des Studiums an der PFFH vom Intensiv-Lerner-mal-eben-so-wenn-es-passt zum absolut regelmäßigen Lerner entwickelt.

Meine Lebensumstände entsprechen ziemlich den Deinen (Partnerin, Gleitzeit, 40h-Woche, keine Kinder).

Mein Lernen sieht so aus:

- donnerstags früher heim und ca. von 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr lernen

- samstags von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr in der Bibliothek sitzen, manchmal danach noch nacharbeiten, insb. Aufgaben abtippen und wegschicken

- sonntags (oftmals) eine vier bis fünf Stunden-Schicht, je nachdem, was gerade anliegt

An den anderen Tagen mache ich nichts in Sachen Studium. Allerdings muss ich sehen, die üblichen Sachen (einkaufen, putzen, spülen usw.) an den anderen Tagen zu erledigen, um die Studientage freizuhalten. Es wäre also gelogen, wenn ich behaupte, dass das Studium keine Belastung wäre und das Freunde nichts merken. Am meisten hilft mir, dass meine Freundin auf Ihr zweites Staatsexamen hin arbeitet und daher selber lernt, mit in die Bibliothek kommt etc.

Ich bemühe mich, trotzdem normal zu leben, wenn ich also z.B. samstags unterwegs war, versuche ich nicht, die Zeit irgendwo reinzuholen, ein großer Vorteil der PFFH, dass man die Zeit nicht drakonisch einhalten muss.

Achja, die Woche vor den Klausuren habe ich immer komplett frei gemacht.

Mein Privatleben habe ich deutlich zurückgefahren. Ich habe erste Gehversuche in der Kommunalpolitik ebenso aufgegeben wie ein Amt im Vorstand des Ehemealigen-Vereins meiner "alten" FH.

Weiterhin habe ich früher auf dem Weg zur Arbeit und nach Haus immer Horbücher gehört (insgesamt gut eine Stunde am Tag). Das habe ich aufgegeben, weil man einfach nicht klar genug für's konzentrierte Studieren ist, wenn neben den Gedanken um die Arbeit auch noch Harry Potter im Kopf herumschwirrt. Ich nutze den Heimweg jetzt so gut es geht, um abzuschalten und mit der Arbeit abzuschließen.

Trotz aller positiver Beispiele und - richtigen - Aussagen, dass man das schon schaffen kann, darf man nicht unterschätzen, dass man sich über Jahre hinweg ein paralleles Leben (vielleicht etwas übertrieben) zulegt. Denk immer daran: für das Studium brauchen Leute Jahre, obwohl die sich der Sache Vollzeit widmen!

Gruß

Stonie

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Hallo,

vielen Dank für eure Antworten. Das hilft mir ein wenig weiter. Insbesondere Stonies Wochenplan war genau so ein Beispiel das ich gesucht habe.

Gruß,

cmdrk

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Moin,

Das Thema Zeitaufwand wird für mich auch sehr entscheidend, ob ich mich für nächstes Jahr bei der PFFH anmelde.

Gibt es beim PFFH eigentlich auch Studenten aus Norddeutschland?

Komme aus Bremen und die Strecke nach Darmstadt ist auch nicht wenig, vor allem kommen da sicher hohe Kosten zusammen. Bekomm ich dann ermässigungen durch die Deutsche Bahn (falls ich mit Zug fahre und dabei auch lernen kann)?

Wie oft müsste ich von Bremen nach Darmstadt? ~grob geschätzt, wenn ich die Präsenzphasen mitmachen will..?

Vielen Dank schonmal für eure Antworten,

MFG Tommy

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Gibt es beim PFFH eigentlich auch Studenten aus Norddeutschland?

Auf jeden Fall. Aus allen Regionen Deutschlands sind Studenten an der PFFH vertreten.

Bekomm ich dann ermässigungen durch die Deutsche Bahn (falls ich mit Zug fahre und dabei auch lernen kann)?

Es gibt bei der Bahn Studentenermäßigungen, für die aber eine Altersgrenze gilt.

Wie oft müsste ich von Bremen nach Darmstadt? ~grob geschätzt, wenn ich die Präsenzphasen mitmachen will..?

Einmal pro Semester, wenn du alle Repetitorien und Prüfungen in einer Woche machst (bis zu vier Stück). Ansonsten nach eigener Wahl entsprechend häufiger.

Viele Grüße

Markus


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Hallo,

diese Seite hat mir schon mal mächtig weitergeholfen, trotzdem noch eine Frage zum Zeitaufwand - insbesondere an Stonie:

ist der Aufwand über 53 Wochen im Jahr gerechnet oder gibt es auch semesterferien in denen man evtl. wieder aufholen könnte ??

Ich denke so 12-15 Stunden könnte ich pro Woche freischaufeln - oder sollte ich's dann besser bleiben lassen ?

Danke und Gruß

Michl

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