Ecke

Fernstudium trotz sehr weiter Entfernung?

18 Beiträge in diesem Thema

Hi,

da ich eigtl. nach einem Fernstudium zu Angewandter Informatiok gesucht habe, aber leider nix gefunden habe und immerwieder den Link zum Forum hier gesehen habe, bin ich dem Link mal gefolgt und habe schon einige Fragen beantwortet bekommen, aber zwei hab ich trotzdem noch:

1. Auch wenn ein Fernstudium dazu da ist aus der Ferne betrieben zu werden, ist die Anriese zur Uni Hagen von ca. 400km ein Problem oder ist das völlig egal?

2. Wie "trocken" ist der Studiengang Informatik? Eigentlich wollte ich ja Angewandte Informatik Fernstudieren, aber dazu finde ich leider überhauptnix.

3. Ist das ganze schaffbar (neben Beruf, Familie und Freunden?). Ich habe den Vorteil, dass ich auf Arbeit sehr stark unterstützt werde in meinem bestreben, allerdings bedeutet das auch mehr Druck. Nun habe ich schon einige male gelesen das es aufgrund dessen das es eine Uni ist und keine FH, wesentlich schwerer und vor allem auch Zeitintensiver ist. 6 Jahre im TZ STudium ist doch scon eine lange Zeit, von mir waren 4 Jahre eingeplant, sollte ich mich da lieber nach etwas anderem umsehen oder ist das eher kein Problem?

Danke erstmal und Lob für das tolle Forum.

greetz

Ecke

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Hallo Ecke,

1. Auch wenn ein Fernstudium dazu da ist aus der Ferne betrieben zu werden, ist die Anriese zur Uni Hagen von ca. 400km ein Problem oder ist das völlig egal?

Wenn für dich der Zeit-/Kostenaufwand für die Anreise und ggf. übernachtungen kein Problem ist, ist das egal. Kommt auch immer darauf an, wieviele Präsenzveranstaltungen in dem jeweiligen Studiengang stattfinden, um die Belastung einschätzen zu können.

2. Wie "trocken" ist der Studiengang Informatik?

Nach allem, was ich gehört habe - sehr trocken.

3. Ist das ganze schaffbar (neben Beruf, Familie und Freunden?)

Schaffbar ja - aber nicht ohne erhebliche Einschränkungen. Da diese im Beruf oft nicht möglich sind, sind es meist Familie, Freunde und Hobbys, die reduziert werden müssen.

Wäre ggf. ein Fernstudium an einer privaten FH eine Alternative für dich? Bedeutet zwar höhere Kosten, aber auch mehr Betreuung, ein mehr strukturiertes Studium und eine geringere Studiendauer sowie höhere Praxis-Orientierung (weniger trocken).

Viele Grüße

Markus


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... Wäre ggf. ein Fernstudium an einer privaten FH eine Alternative für dich? Bedeutet zwar höhere Kosten, aber auch mehr Betreuung, ein mehr strukturiertes Studium und eine geringere Studiendauer sowie höhere Praxis-Orientierung (weniger trocken).

Viele Grüße

Markus

Ja, das würde ich der Fernuni Hagen auch vorziehen.

Besonders beim Unterrichtsstoff und der Betreuung merkt man doch schon den Unterschied zwischen staatlichen Hochschulen und privaten Hochschulen und Fachhochschulen. Die Privaten sind einfach bemühter, positive Kritik und weitere Studenten zu bekommen und legen sich entsprechend dafür ins Zeug.

Wenn der Preis keine große Rolle spielt, würde ich von der Fernuni Hagen absehen.

MfG Joe

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Na, da versuche ich noch ein paar Antworten.

1. Die Anreise wäre kein Problem. Man kann das Studium mit einer Handvoll Präsenztermine in Hagen machen. Studientage o.ä. wechseln den Ort sowieso.

2. Der Studiengang Informatik ist sicher "trocken". Es ist eben ein wissenschaftliches Hochschulstudium. Wenn man nicht bereit ist, sich vertieft und auch theoretisch mit dem Stoff auseinanderzusetzen, sollte man es bleiben lassen, insbesonder dann, wenn einem Informatik (!=Computer-Basteln) eigentlich gar nicht interessiert, sondern man was für den beruflichen Aufstieg tun möchte. In welche Richtung hast Du Dir denn die Anwendung bei angewandter Informatik gedacht? Es gibt ja jetzt Wirtschaftsinformatik.

3. Hier verweise ich auf Markus.

Was die Auswahl Hagen oder private betrifft, gebe ich folgendes zu Bedenken: Hagen rechnet für ein Teilzeitstudium das doppelte eines (Präsenz-)Vollzeitstudiums, was doch erstmal sinnvoll scheint. Diese Zeit kann man realistisch einhalten oder sogar unterbieten. Die privaten kommen teilweise mit Rechnungen, wo ein Teilzeitstudium nicht läner dauert als ein Vollzeitstudium. Entweder gelten diese Zeiten nur für Überflieger, oder das Studium ist in Breite und/oder Tiefe gekürzt. Übrigens scheint es auch bei den privaten alles nicht ganz so trivial zu sein, jedenfalls sind die Abbrecherquoten auch nicht ohne.

Sicher sind die privaten eine Option. Es stimmt aber nicht, dass Hagen eine einzige Zumutung wäre, und das einem gar nichts anderes übrigbleibt, als zu den privaten zu gehen, außer man ist Sozialhilfeempfänger.

Stefan

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würde die private FH auch vorziehen

@Stefan

ich weiss immer nicht, von welchen privaten du im besonderen sprichst.

die struktur ist halt, zumindest bei der akad, eine andere und wenn "man" sich an die vorgaben halten kann, ist 3 - 3,5 jahre für ein fh diplom inkl. der diplomarbeit sicher kein problem - das hat nichts mit überflieger zu tun

wie joe schreibt liegt der hauptunterschied in einer klaren strukturierung der unterlagen, straffem zeitmanagement und einer zumeist sehr guten betreuung der studenten

mfg

srv

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Ich spreche von privaten, die fantastisch kurze Studienzeiten angeben. Bsp: Privat-FH Göttingen: Diplom (FH) in drei Jahren bei 8-10h Zeitaufwand pro Woche. Ganz so krass triebt es die Akad nicht, aber auch deren Zeiten klingen zu gut, um wahr zu sein (selbst die Sprint-Variante mit drei Jahren für das FH-Diplom scheint optimistisch, von den sog. "Aufbau"-Studiengängen nicht zu reden). Wir hatten hier im Forum auch schon Berichte, nach denen es bei Akad auch eher länger dauert als angegeben.

Wie gesagt, soll doch zu privaten gehen, wer will. Ich erlaube mir nur, zu sagen, dass meiner Erfahrung nach Hagen nicht so schlecht ist, wie behauptet. Strukturiert sind die Sachen auch, Betreuung gibt es so viel wie man will. (Worauf genau stützt Du denn Dein Urteil über Hagen? Hast Du es probiert oder von dritten? Auf letztere würde ich mich nicht zu sehr verlassen, vielleicth suchen sie auch nur eine Erklärung für ihr eigenes Versagen.) Natürlich sind Sachen wie theoretische Informatik nicht "einfach", das liegt in der Sache. Wenn man akademisch ernstgenommen werden will, muss man diese Sachen aber machen.

Wer sich an einer FH besser aufgehoben fühlt (z. B. Leute, die nach angewandter Informatik suchen) soll es machen (auch hier gibt es übrigens staatliche Anbieter), ich finde es nur unfair, wenn Leute von Hagen abgeschreckt werden, weil "ich habe mal gehört, da ist es ganz schlimm".

Stefan

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Ich denke auch, dass die FernUni Hagen für eine bestimmte Zielgruppe genau das Richtige ist - sonst würde es kaum so viele Studenten und auch etliche Absolventen geben.

Man darf, denke ich, die staatliche FernUni Hagen und die Privaten Fern-Fachhochschulen nicht direkt nebeneinander stellen, da beide andere Intentionen haben.

Viele Grüße

Markus


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stefan,

ich habe mit keinem wort ein urteil über hagen gefällt.

ich kann die akad aus eigener erfahrung ansprechen, das habe ich getan und ich verweise nochmal darauf, was hier bereits mehrfach angesprochen wurde; u.a. dass die whl studiengänge der akad (beispielsweise) postgradual sind - das heisst, zulassung erst nach erfolgreichem erststudium, und gesamthafter anrechnung des grundstudiums. die angegebene zeit von 2 jahren (ggf. zzgl. der zeit für die diplomarbeit) ist auch hier gut einzuhalten, weder nur von überfliegern oder zeitlich gering belasteten.

der fh abschluss ist aufgrund meiner o.a. anmerkungen gut in der zeit zu schaffen, wenn man auch die belastenden faktoren gegenüber der familie, dem freundes- und bekanntenkreis etc. nicht unterschätzen darf

michael

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Bei Akad gibt es den "Aufbaustudiengan BWL im Fernstudium: Diplom-Kaufmann FH". Dabei heißt es auf https://www.akad.de/home/:

"Bei Studienbeginn müssen Sie nachweisen:

abgeschlossenes nicht-ökonomisches Hochschulstudium einer Universität, Pädagogischen Hochschule, Fachhochschule oder Berufsakademie (Baden-Württemberg, Berlin, Sachsen oder Thüringen)"

Das heißt doch, dass jedes Studium als Voraussetzung gilt? Dabei ist das eigentlich kein Aufbaustium, denn wenn der Bauingenieur oder der Kunsthistoriker BWL studiert, dann ist das ein neues, grundständiges Studium. Das Grundstudium wird hierbei nicht gesamthaft angerechnet (wie auch), jedenfalls verzeichnet der Stundenplan noch ein Grundstudium. Trotzdem soll das ganze nur zwei (Sprint) oder zweieinhalb Jahre (normal) dauern. Mir erschließt sich nicht, wie diese Verkürzung aufgrund irgendeines fachfremden Studiums möglich sein soll. Man soll ein komplettes BWL-Diplom in Teilzeit in zwei Jahren machen? Ich halte das für eine optimistische Einschätzung, oder das ganze ist gekürzt.

bearbeitet von Markus Jung

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stefan,

ich habe exemplarisch von der whl gesprochen, also der universitären spitze der akad (ja, ich weiss auch hier von den akkred. problemen) - hier ist der studiengang postgradual und als solcher einzuschätzen !

die fh vordiplome anderer studiengänge sind, wie an jeder anderen fh auch, z.t anrechenbar und wenn bspw. ein abschluss als steuerfachangestellter o.ä. vorliegt, wird die diplomvorprüfung im fach steuerlehre erlassen.

zumal gesamthaft, auch das ist normal, in einem fernstudium die praxissemester ausfallen, da die studierenden eine berufliche ausbildung und tätigkeit !! nachweisen müssen.

weiterhin gibt es an der akad keine semester im eigentlichen sinne. jeder bestimmt sein lerntempo unisono.

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