Nippi

Diplom vs. Bachelor

10 Beiträge in diesem Thema

Hallo alle Zusammen,

mich würde mal eure Meinung zum Thema Diplom und Bachelor interessieren. Findet ihr es positiv, dass wir nun das Bachelor/Master System haben bzw. bekommen oder würdet ihr lieber beim alten Diplom bleiben wollen? Diejenigen, die bereits in einem Bachelor Studiengang sind: Wenn ihr noch die Wahl gehabt hätten zw. Diplom und Bachelor, was wäre euch lieber?


HFH - 7. Semester BWL

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Hi Nippi,

die Diskussion gab es doch schon so oft ;-)

Und meine Meinung hat sich nicht geändert, ich mag das gute alte Diplom.

Von Matthias

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Hallo Kollegen,

also ehrlichgesagt das Bachelor-/Mastersystem bringt uns zwar auf eine internat. vergleichbarere Ebene. Aber unser gutes altes Diplom war doch schon früher internat. sehr angesehen und somit aus diesem Blickwinkel bestand keine Notwendigkeit etwas umzustellen.

Ich sehe nur einen Vorteil beim Bachelor, dass man bereits früher einen berufsqualifizierenden Abschluss in Händen halten kann, der auch international anerkannt ist im Vgl. zu verschiedenen Berufsakademieabschlüssen sofern diese noch nicht auf Bachelor umgestellt wurden.

Was den Master hingegen angeht finde ich nicht schlecht, dass man vom Grundgedanken her, bevor man den Master macht, erst einige Jahre Berufserfahrung sammelt und dann sich an seinen Master macht. Und man muss (evtl. sollte) ihn nicht im gleichen Fach machen wie seinen Bachelor. Beispielsweise hat man BWL studiert, arbeitet einige Jahre im Consulting bzw. in der IT und macht dann seinen Master in Wirtschaftsinformatik bzw. Businessconsulting.


LG

Oli

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1. Semester WS 06/07

grundständiger Studiengang Diplom-Wirtschaftsinformatik an der HS Wismer / WINGS

voraussichtliches Studienzentrum: Heidelberg

"Quantenmechanisch ist alles eine Frage der Statistik. Auch wenn der Mensch zigmillionenmal derjenige war, der den Rechner ausgeschaltet hat, kann es doch beim zigmillionenersten Fall einmal der Rechner sein, der den Menschen ausschaltet."

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Und man muss (evtl. sollte) ihn nicht im gleichen Fach machen wie seinen Bachelor. Beispielsweise hat man BWL studiert, arbeitet einige Jahre im Consulting bzw. in der IT und macht dann seinen Master in Wirtschaftsinformatik bzw. Businessconsulting.

Genau. Hier liegt wohl die große Stärke. Das wäre bei einem Associate/Bachelor/Master-System um so mehr gegeben.

Allerdings gibt es in Deutschland noch ein Problem. Man führt kurzerhand Möglichkeiten ein, die man offensichtlich nicht in der Lage ist einzuordnen.

Studiert jemand bis zum Bachelor-Abschluss Geisteswissenschaften und setzt später einen MBA drauf, scheint es keine Probleme zu geben.

Aber was ist mit jenen, die beispielsweise Soziologie studieren und anschließend einen Master in Psychologie drauf setzen.

Klar, wäre beides höherer Dienst, aber wie sieht der berufliche Einsatz konkret aus?

Ebenso ein Bachelor of Arts in Wirtschaftswissenschaften und anschließend ein Aufbaustudium in Rechtswissenschaften.

Diese beiden sind meine bevorzugten Beispiele, weil man an Psychologen und Juristen bestimmte Anforderungen stellt bzw. hat die Gesellschaft einen gewissen Eindruck von diesen Berufen.

Was das gibt, das werden wir abwarten müssen.

Ich denke, dass man diese Studienmöglichkeiten hier in Deutschland begrenzen wird, aber was ist mit den deutschen und ausländischen Absolventen aus den USA, Australien, UK usw? Dort ist sowas längst möglich.

Diese werden sich in Deutschland bewerben, was dann?

Die deutschen Behörden werden noch ganz doll in Zugzwang geraten, so wie sie es nicht erwartet haben...

MfG Joe

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Ich verstehe das Problem nicht ganz Joe, wenn jemand im Grundstudium Wiwi studiert und dann Jura, wird er sich was dabei gedacht haben und wahrscheinlich in einem wirtschaftsjuristischen Bereich tätig werden wollen.

Das spätere Berufsfeld könnte dann sein: Wirtschaftsjurist, Betriebsprüfer, Steuerberater oder auch Berater in größeren Unternehmen was Wirtschaftsrechtliche Fragen angeht, etc.

Das gleiche gilt für Soziologie und Psychologie, gibt meine ich so was wie Sozialpsychologen.

Hier könnte das Berufsfeld sein: psychologische Betreuung von sozialen Problemkreisen, etc.

Jurkom

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gibt meine ich so was wie

Eben, genau das meine ich: müsste soetwas wie ergeben...

In der Tat scheint das für den Durchschnittsbürger zunächst logisch zu sein. Ist es aber leider nicht wirklich, wenn es um die fachlichen Feinheiten geht.

Es geht nicht einfach um irgendwelche Berufsbezeichnungen, die man zusammenbasteln und verwenden kann, wie Sozialwissenschaften + Psychologie = Sozialpsychologe oder Wirtschaft + Jura = Wirtschaftsjurist.

Die eigentliche Problematik im engeren Sinne wird erst deutlich, wenn es um Anstellungen, Aufgabenbereiche und Befugnisse im öffentlichen Dienst geht.

Was darf der Master-Psychologe ganz konkret alles?

Eine psychosoziale Betreuung käme theoretisch auch für Soziologen, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter, Pädagogen, Fachärzte, Kognitologen, Heilpraktiker, Heilpraktiker für Psychotherapie und andere nichtakademische Fachkräfte in Frage. Dazu ist ein Master-Aufbaustudium in Psychologie nicht erforderlich.

Wie sieht es zum Beispiel mit der Erstellung von psychologischen Gutachten in Gefängnissen für die Weiterbehandlung und ggf. vorzeitige Entlassung aus?

Das meine ich mit meinen kritischen Äußerungen. Solche konkreten Fragen sind noch nicht eindeutig geklärt.

MfG Joe

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Hei,

ich bin neu hier und gerade in der Entscheidungsphase wo und was genau ich fernstudieren möchte. Eigentlich stehen für mich 2 Anbieter zur Auswahl: Diploma FH-Nordhessen oder AKAD. Nun stellt sich mir auch die Frage, wenn es AKAD wird, ob Diplom oder Bachlor of Arts.. grundsätzlich finde ich die intern. Geschichte Bachlor - Master gut, jedoch bin ich inzwischen 27 und denke mir, dass ich irgendwann auch mal "fertig" sein möchte.. Wenn ich jetzt den Bachlor mache, dann erstmal weiter arbeite und dann erst noch den Master mache bin ich irgendwann 40, mal abgesehen davon, dass Bachlor und Master zusammen locker 20.000 Euro kosten, der Diplomstudiengang "nur" 11.000 Euro. Ich arbeite momentan in einer wirklich schlecht verdienenden Position, deshalb möchte ich auch dringend was tun, habe schon das Gefühl ich verblöde.... allerdings bringt es halt auch das Problem mit, dass ich mein Studium irgendwie "fremdfinanzieren" muss und somit 20.000 zu 11.000 schon ein Unterschied ist...

Was würdet Ihr mir raten angesichts der Umstände? Mein Ziel ist eigentlich nach Beendigung des Studiums nach Norwegen auszuwandern.. arbeite im Moment im Tourismusbereich und würde gern in diesem Bereich am liebsten Marketingtechnisch irgendwas machen..

Gruss

Sky

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Eigentlich stehen für mich 2 Anbieter zur Auswahl: Diploma FH-Nordhessen oder AKAD.

Hi,

was sind deine Kriterien für dein Studium? Da ich bei der AKAD studiere kann ich dir sagen, ob dieses Institut deine Kriterien erfüllt oder nicht.

Von Matthias

PS: Du kannst gerne einen eigenen Thread eröffnen, da du dann bei treffendem Titel vermutlich mehr Resonanz bekommst und sonst das eigentliche Thema dieses Threads schnell Off Topic wird.

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ok habe einen neuen eröffnet..

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Hi,

ich denke seine Kriterien scheinen, schnelles Vorankommen und niedrige Kosten zu sein (wenn ich es richtig gelesen habe). Ich kann mir in diesem Sinne allerdings nicht vorstellen, das die privaten Anbieter die beste Wahl bei dem zweiten Kriterium (Kostenfaktor) sind ! Soweit ich es ermitteln konnte sind Anbieter, die staatlich gefördert werden, die günstigere Alternative. Nur denke ich wird der Anspruch, bei einigen (Fernuniversitäten) höher ausfallen, als bei den privaten Fernfachhochschulen (subjektive Annahme). Rein theoretisch müsste das Optimum für diese beiden Kriterien beim: Bachelorabschluss (3 Jahre soweit ich es gelesen habe, beim optimalem Verlauf des Studiums) und staatlichen Institut liegen (niedrige Kosten).

Das ist meine Meinung. Ich vermute aber, das sich private Unternehmen mehr Mühe geben, damit der höhere Kostenfaktor erklärbar ist (subjektive Annahme von mir).

Grüsse

Jurkom

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