sg-1

Welche Bildung "sinnvoll" für mich/ heutzutage?

7 Beiträge in diesem Thema

momentan überlege ich, was für mich die beste möglichkeit ist, in den it-bereich möglichst weit zu kommen bzw. erst mal einzusteigen (möglichst oben ;) )

zu meiner situation:

gelernter bürokaufmann, 22, momentan angestellt 40h/woche

leider gefällt mir mein aufgabengebiet überhaupt nicht. ich bin nicht ein mal im büro eingesetzt, sondern werde auf deutsch gesagt als dumme arbeitskraft verwendet. (mir bleibt ja nicht viel übrig heutzutage)

aufstiegschancen sind undurchsichtig. allgemein ist die firma groß, aber meiner auffassung nach nicht ausreichend organisiert.

deswegen will ich eine möglichst hochwertige weiterbildung bzw. studium, um die wahrscheinlichkeit einer weiteren dummentätigkeit zu verringern.

deswegen hab ich mich bei der Pffh, ILS und SGD umgesehen.

für meine richtung habe ich in die engere wahl geschlossen:

-softwareentwickler/SGD

-Fachinformatiker AE/SGD

-Fachinformatiker Ausbildung (meiner ansicht nach aber nur

ausbeutungsdasein mit relativ schlechten chancen nach ausbildung)

-IT-Betriebswirt/SGD

staatl. geprüfter Betriebswirt WI (SGD, da hamburg zu weit weg)

als teuerste, aber wohl beste möglichkeit sehe ich das fernstudium bei der Pffh

mit dipl. inf (FH)

ich kann mich aber noch nicht so richtig dazu überreden, die 13000euro auszugeben. ich befürchte aber, dass die ILS/SGD-kurse mir nicht viel bringen, da ich erst in den it-bereich will und nicht bereits darin arbeite.

bei meinem derzeitigen arbeitsgeber habe ich zwar schon in der EDV-Abteilung gearbeitet und bin auch relativ fit (ungelernt in dem bereich;) ), aber ich will nicht darauf warten, dass man mir was anbietet, sondern am liebsten tschüß sagen, da die arbeit nicht anerkannt wird und man nur der dumme ist.

ich bitte also um ein wenig entscheidungshilfen. was ist sinnvoll, was erwartet mich, wie sind die aussichten auf dem arbeitsmarkt?

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Hallo sg-1!

Herzlich Willkommen in diesem Forum!

Du brauchst keine Entscheidungshilfe, glaub mir.

Die Antwort auf Deine Fragen hast Du Dir bereits selbst gegeben.

Grundsätzlich hast Du bereits folgendes richtig erfasst:

ich kann mich aber noch nicht so richtig dazu überreden, die 13000euro auszugeben. ich befürchte aber, dass die ILS/SGD-kurse mir nicht viel bringen, da ich erst in den it-bereich will und nicht bereits darin arbeite.

So sieht es aus. Als Neueinsteiger halte ich die Kurse für nicht ausreichend. Dafür ist die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt einfach viel zu groß.

Du musst ja mit Berufserfahrenen und Akademikern konkurrieren. Und 'ausprobieren' lassen die Unternehmen einen auch nicht so gerne.

Die Kurse der Klett-Gruppe (ILS, sgd, HAF) unterliegen praktisch keiner inhaltlichen Kontrolle. Ebenso wenig findet eine anerkannte Prüfung statt.

Zum Ende des Kurses werden lediglich ungeschützte Berufsbezeichnungen vergeben, die Du auch ohne Ausbildung führen darfst, sofern Du dies nicht in betrügerischer Absicht machst.

Du hast ein akademisches Fernstudium bei der PFFH in Erwägung gezogen.

Nach meiner Einschätzung ist das für Dich die sinnvollste Möglichkeit, einen soliden Einstieg im EDV-Bereich zu erlangen. Zudem willst Du im IT-Bereich möglichst weit kommen. Demnach wirst Du praktisch an einem Hochschulstudium nicht herum kommen.

Dadurch hast Du später auch den Zugang zu akademischen Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen, mit denen Du etwas anfangen kannst.

Die Betreuung der PFFH ist gut, die Programme gut aufgebaut.

Liebe/r sg-1, Du brauchst keine Entscheidungshilfe.

Du musst einfach nur mal Deine eigenen Gedanken sortieren, dann findest Du die Antwort ganz allein.

Deine eigenen Worte sind:

momentan überlege ich, was für mich die beste möglichkeit ist, in den it-bereich möglichst weit zu kommen bzw. erst mal einzusteigen (möglichst oben)
deswegen will ich eine möglichst hochwertige weiterbildung bzw. studium
als teuerste, aber wohl beste möglichkeit sehe ich das fernstudium bei der Pffh mit dipl. inf (FH)

Du hast Dich offensichtlich schon umfassend informiert und auch eigentlich schon entschieden. Also hör auf Dich selbst und mach es einfach! Das verbessert Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt ungemein.

MfG Joe

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Hallo sg-1,

Joe hat dir ja schon wichtige Hinweise gegeben.

Ich möchte nur noch etwas ergänzen.

Ein Fernstudium Informatik ist nur begrenzt geeignet für Quereinsteiger, die nicht aus dem Informatik-Bereich kommen.

Der Grund ist, dass jegliche Praxis fehlt - es gibt während des Studiums keine Praktika, lediglich eine Projektarbeit.

Ich habe selbst Informatik an der PFFH Darmstadt studiert und als Grundlage eine kaufmännische Ausbildung/Beruf und spreche daher aus Erfahrung - auch wenn ich das Studium keineswegs bereut habe und auch meinen Weg damit gefunden habe (Sebstständigkeit).

Nun bist du ja noch sehr jung (viele Fernstudenten fangen später an). Das ist ein Vorteil. Empfehlen würde ich dir aber, bereits während des Studiums mehr praktische Erfahrung zu erwerben und zu versuchen, vielleicht schon den Arbeitgeber zu wechseln, mehr in Richtung IT - und wenn es zunächst zum Beispiel nur der Support ist.

Noch ein paar Worte zu deinen anderen Überlegungen:

-softwareentwickler/SGD

-Fachinformatiker AE/SGD

-IT-Betriebswirt/SGD

Rein interner Kurs der SGD. Inhaltlich vermutlich nicht schlecht, aber als Einstieg in die IT-Branche vermutlich kaum geeignet.

-Fachinformatiker Ausbildung (meiner ansicht nach aber nur

ausbeutungsdasein mit relativ schlechten chancen nach ausbildung)

Wenn du es dir finanziell leisten kannst und es dir auch zeitlich/vom Lernen her zutraust: Mache doch die Fachinformatiker-Ausbildung parallel zum Fernstudium, oder zumindest mit Überlappung, um nicht zu viel Zeit zu verlieren. Auf dem Wege kommst du an die so wichtige Praxis und hast einen ersten Einstieg in einem passenden Unternehmen, in dem du dich ggf. später hocharbeiten kannst.

staatl. geprüfter Betriebswirt WI (SGD, da hamburg zu weit weg)

Hier hast du immerhin eine externe staatliche Prüfung. Aber ob es für deinen Weg das Richtige ist? - Ich meine eher weniger.

Fazit: An deiner Stelle würde ich auf den Weg Ausbildung (= erste Praxiserfahrungen) + Fernstudium (= fundierte Kenntnisse) setzen.

Viele Grüße und berichte uns mal, wie du dich entschieden hast

Markus


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sowas wollte ich hören ;)

manchmal schwirrt mir einfach zu viel im kopf herum. da helfen klare worte.

hab mir die infos von der pffh durchgelesen und hoffe, dass ich zugelassen werde. ich habe ja noch relativ wenig berufserfahrung (3jahre), wobei die auch nicht mal nur im bereich edv ist, sondern ich praktisch schon alles im betrieb gearbeitet habe, außer in der verwaltung,abgesehen von der edv. bisher war meine ausbildung nicht notwendig, was sehr frustrierend ist. meckern darf man ja heutzutage nicht.

ich werde also die anmeldung der pffh ausfüllen und ein studium probieren. scheint mir die einzig vernünftige lösung. bei den anderen varianten muss schon viel vitamin b dabei sein.

praxiserfahrung habe ich von meiner zeit in der edv des jetzigen AG und einem praktikum in einem kleinem computerfachgeschäft. das soll erstmal reichen. was in den 4 jahren alles kommt, darauf freue ich mich jetzt schon.

ich habe außerdem noch einen vorteil: durch die arbeit und den wenigen ausgaben in meinem alter habe ich eine ordentliche summe, die ich als anzahlung für einen neuwagen nutzen wollte. selbst in der arbeitslosigkeit hätte ich also genug reserven. somit betrachte ich meine situation momentan gelassen. ich kann nur plus machen ;)

ob ich eine ausbildung dazu abschließe steht noch nicht ganz fest. als azubi würde ich verglichen zu meinem gehalt deutlich minus machen. da muss ich noch nutzen und kosten abwägen.

mal sehen, was mein arbeitgeber dazu sagt. das fernstudium ist meine derzeit meine beste chance, pluspunkte zu sammeln und meine richtung im unternehmen festzulegen.

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mal sehen, was mein arbeitgeber dazu sagt. das fernstudium ist meine derzeit meine beste chance, pluspunkte zu sammeln und meine richtung im unternehmen festzulegen.

Das ist die richtige Einstellung. Vielleicht unterstützt Dich Dein Arbeitgeber sogar und Du bekommst die Möglichkeit, neben Deinem Fernstudium entsprechend praktische Erfahrungen sammeln zu können.

MfG Joe

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entsprechende erfahrung in der edv habe ich ja. sicher, mehr erfahrung kann nie schaden.

derzeit warte ich noch auf eine 2. antwort der pffh. man sagte mir, man sehe gute chancen für mich. berufserfahrung habe ich ja und den beruf auch.

man teilte mir mit, dass es als anerkennung reicht, einen kaufmännischen beruf zu haben oder z.b. einen beruf in dem man mit computern umgehen muss.

allerdings ist eine weitere vorraussetzung eine anerkannte weiterbildung. da könnte es noch probleme geben, was ich nicht hoffe.

habe mich auch mit präsenz-fhs auseinandergesetzt. aber ich denke, dass man bei einer privaten schule dann doch könig-kunde ist und mehr fürs geld bekommt. zumal man flexibler lernen kann.

mir kommen die antworten momentan nicht schnell genug, denn am liebsten hätte ich mich jetzt schon eingeschrieben. aber davor muss die antwort da sein und mein arbeitgeber soll auch was dazu sagen. vielleicht lässt sich was in richtung arbeitsstunden/ urlaub machen. das wäre für mich am sinnvollsten und noch lieber als wenn der AG das studium bezahlt. ;)

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Hallo!

habe mich auch mit präsenz-fhs auseinandergesetzt. aber ich denke, dass man bei einer privaten schule dann doch könig-kunde ist und mehr fürs geld bekommt. zumal man flexibler lernen kann.

Ich möchte nicht kritisieren, sondern an dieser Stelle etwas ergänzen: Das Niveau an der PFFH ist hoch. Es hat schon Gründe, warum praxisrelevante Kenntnisse vorausgesetzt werden - das ist definitiv keine Schikane.

Außerdem möchte ich vor einem Mißverständnis warnen. Ich behaupte nicht daß es hier vorherrscht, ganz im Gegenteil; Ich möchte es lediglich erwähnt wissen: Wer meint, daß man an einer privaten Hochschule ein leichteres Leben hat, weil man "ja nunmal Geld dafür bezahlt", der hat sich böse verkalkuliert.

Das Studium an der PFFH ist meiner Meinung nach tendentiell unproblematischer als das an vielen Präsenzhochschulen, weil man immer wen zum anrufen hat, falls man mal was nicht versteht, und weil man sich die Studien- und Prüfungszeit selbst aussuchen kann. Aber es ist sicherlich nicht leichter.

Aber das wissen hier alle und ich erwähne es nur, falls mal jemand in den Thread hier hineinblickt, der es nicht weiß ;-)

Viele Grüße!

Alex


Ignoranti, quem portum petat, nullus suus ventus est.

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