Sam85

PC oder Notebook

12 Beiträge in diesem Thema

Hallo

Ich werde zum 1.10.2006 mein Fernstudium antreten und brauche einen Computer.

Meine Fragen dazu sind ob ich mir einen festen Arbeitsplatz mit einem StandPC einrichten oder lieber ein Notebook kaufen soll?

Meine FH hat Studienzentren wo man Mitstudierende treffen kann. Wie oft trifft man sich dort und würde es sich lohnen dort sein Notebook mit hin zu nehmen?

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Hi Sam!

Willkommen bei Fernstudium-Infos.de!

Also ich kann nur sagen, dass ich mir leider erst gegen Ende meiner Studienzeit ein Notebook gekauft habe.

Vorher war ich auch immer an meinem Hauptrechner. Die Sache hat nur einen Haken: bei einem Fernstudium neben dem Beruf bleibt einem nicht mehr viel Freizeit. Somit bekommt man von dem schönen Wetter nichts mit, wenn man im Haus am Lernen ist.

Hat man jedoch ein Notebook, kann man sich z. B. draußen an die frische Luft setzen; sogar irgendwo mit in Urlaub fahren und trotzdem noch ein bisschen fürs Studium tun. Das ist nicht nur angenehmer, sondern auch viel gesünder.

Inzwischen schreibe ich Bücher und handhabe es immernoch so.

Meine Einstellung inzwischen:

Ein Stand-PC kommt mir nicht mehr ins Haus! Bei der Leistungsfähigkeit der Notebooks heutzutage braucht man als Student längst keinen Stand-PC mehr.

MfG Joe

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Hallo Sam,

ich würde auch ein Notebook anschaffen. Damit bist Du weitaus flexibler als mit einem PC.

Selbst wenn Du nur zu Hause lernen solltest, nimmt es weitaus weniger Platz weg als ein normaler PC. Die Dinger können auch alles, was man sich von einem PC erwartet...

Ich bin glücklich mit meinem Läppi. :)


Viele Grüsse

Zippy

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Danke für die Antworten

@Joe ich bin zur Zeit Hausfrau/Mutter und möchte mit dem Fernstudium etwas für mich tun und trotzdem weiter zuhause bleiben können für meine Tochter.

Mich würde es interesieren wie es mit der Motivation aussieht wenn man überall seinen "Arbeitsplatz" hat.

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Hallo Sam,

wie es mit Deiner Motivation aussieht, liegt ganz alleine bei Dir.

Wenn Du den richtigen Studiengang gefunden hast, dann wirst du auch dabei bleiben. PC oder Notebook - ist dann unerheblich. :D

Welches Studium bzw. welchen Studiengang hast Du ins Auge gefasst?


Viele Grüsse

Zippy

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@ Sam

Darüber gibt es sehr unterschiedliche fachliche Meinungen, aber auch unterschiedlichste Erfahrungsberichte.

Es ist schon so, dass man in einen Konflikt geraten kann, wenn der Arbeitsplatz zu Hause flexibel ist. In der Tat kommen manche damit nicht zurecht.

Falls das bei Dir auftreten sollte, oder falls Du feststellen solltest, dass Du von anderen Dingen zu stark vom Lernen abgehalten wirst, bleibt Dir mit einem Notebook immernoch die Möglichkeit, Dir feste Zeiten an einem festen Arbeitsplatz zu setzen.

Der Vorteil beim Notebook ist jedoch, dass Du immer die Option hast, Deinen Arbeitsplatz willkürlich wechseln zu können. Das kann Dir kein klobiger PC bieten.

Du wirst mit Sicherheit bei schönem Wetter Motivationsmangel bei Dir feststellen (das ist völlig normal), wenn Du lediglich einen PC hast. Nur dann hast Du ein echtes Problem, weil Du nichts dagegen machen kannst.

Mit einem Notebook hingegen kannst Du auch mit Deiner Tochter an irgendeinen See fahren.

So kannst Du gleichzeitig lernen, Dich dabei mehr oder weniger entspannen (ruhig reichlich Pausenphasen einlegen) und Dich gleichzeitig um Deine Tochter kümmern, die sich vielleicht auch über einen kleinen Ausflug an den See freut.:cool:

MfG Joe

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Hi Sam,

an deiner Stelle würde ich mir die Hardware kaufen, mit der am Besten gearbeitet werden kann.

Du kannst dir einige Fragen stellen:

? Kommst du mit der Notebooktastatur klar

? Kannst du unterwegs (Zug, Hotels, ...) arbeiten

? Bist du bereit für weniger Leistung mehr Geld auszugeben

? Hast du Platz für ein Standsystem

? Benötigest du die Flexibilität eines Notebooks

...

Im Gegensatz zum allgemeinen Trend bevorzuge ich mein Standsystem, bezogen auf das Studium.

Der Hintergrund ist banal:

Die meiste Zeit des Studiums verbringe ich vor den Studienbriefen und nicht vor dem PC/Notebook (für Recherchen, Zusammenfassungen schreiben, Besuche in der VH, Studienkontakte pflegen, Studium planen, etc.)

=> Dieser verhältnismäßig kleine Anteil des Studiums erledige ich dann an meinem Standsystem.

Mit dem Notebook arbeite ich verhältnismäßig selten. Ich liebe meine große Tastatur, die Maus und die beiden Monitore ;-)

Mich würde es interesieren wie es mit der Motivation aussieht wenn man überall seinen "Arbeitsplatz" hat.

Wie würde es sich bemerkbar machen, wenn sich dein Notebook im mobilen Einsatz befindet?

Wo würdest du lernen? Benötigst du die Flexibilität?

Aus der Praxis kann ich dir sagen, dass ein paar unserer Kunden die gewonnene Flexibilität des Notebooks wieder aufgegeben haben und jetzt wieder ein normaler PC am Arbeitsplatz steht, weiterhin befinden sich einige Notebooks im stationären Einsatz wobei diese aufgrund "Mobilität" eingekauft wurden. Leider befinden nur ein paar Notebooks im wirklichen mobilen Einsatz, viele werden jedoch nur sporadisch so eingesetzt.

Mobilität klingt toll. Man sitzt im Garten, die Sonne scheint, Internet und E-Mail über Wireless LAN, ein bisschen was fürs Studium machen, ...

Dieser Wunschvorstellung nimmt sofort ein Ende, wenn das Notebook zwischen zwei und drei Kilo wiegt, erst mal hergeholt - ausgepackt - hochgefahren werden muss, wenn der Akku wieder mal leer ist, Dank des schönen Wetters kaum noch etwas auf dem TFT zu erkennen ist, die Verschlüsselung des WLAN die Funktion des ganzen kabellosen Surfens verhindert hat und deswegen deaktiviert wurde, selbstverständlich die Produktivität im Liegestuhl sinkt, das Touchpad um einiges umständlicher zu bedienen ist als eine Maus, das Gerät am Besten sowieso wie ein rohes Ei zu behandeln ist und wenn man nach einer halben Stunde das Notebook wieder herunterfahren, abbauen und in der Tasche wieder verstauen muss.

Da schnappe ich mir lieber ein Studienbrief, schlage es innerhalb von 5 Sekunden auf und beginne zu lernen.

Von Matthias

PS: Ironie ist zwar gut versteckt jedoch mehr als ausreichend vorhanden ;-) Natürlich gibt es Personen, die ein Notebook sinnvoll einsetzen und für deren Tätigkeitsbereich auf jeden Fall ein Notebook zu kaufen ist. Zwei bis drei Mal im Jahr bin selbst ich froh, dass mir ein Notebook zur Verfügung steht.

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Ich liebe meine große Tastatur, ...
Echt? Ich habe mich schon so an meine Notebook-Tastatur gewöhnt, dass mir die große Tastatur schon irgendwie unangenehm geworden ist. Irgendwie mag ich den Tastenanschlag an meinem Notebook.;)

Touchpad um einiges umständlicher zu bedienen ist als eine Maus
Dafür habe ich eine Funkmaus. Die kann ich auch über die Wiese ziehen, wenn ich will.:D

Bist du bereit für weniger Leistung mehr Geld auszugeben
Naja, hier muss man dann aber auch überlegen, inwiefern man für ein Studium eine Maximalleistung braucht, die am Markt vertreten ist...

Hier ein sehr guter Punkt:

Da schnappe ich mir lieber ein Studienbrief, schlage es innerhalb von 5 Sekunden auf und beginne zu lernen.

Da mag ich vielleicht altmodisch sein, aber hier meine uneingeschränkte Zustimmung!

Noch viel lieber als mit dem Notebook gehe (vielmehr ging) ich mit Studienbriefen in traditioneller Print-Version nach draußen. Das toppt natürlich jeglichen technischen Schnickschnack!:cool:

Printversionen mag ich deswegen besonders, weil man so auch noch etwas lernen kann, wenn man sich abends ins Bett gelegt hat. So kann man lesen, bis die Klüsen brennen und dann tief und fest schlafen.:)

Insgesamt kann ich aus Erfahrung sagen:

Mein Notebook ist etwa 3 Jahre alt. Zu jener Zeit hatte es auch etwas geringere Werte als Stand-PCs. Aber ich habe noch längst nicht die Ressourcen ausgereizt und ich rechne damit, dass ich das Notebook noch locker weitere 5 Jahre benutzen kann, ohne es aufrüsten zu müssen.

Für ein einfaches Studium sollte das kein Argument sein.

Die anderen Aspekte von Matthias sind in der Tat eine Überlegung wert.

Der Computeranteil kann je nach Hochschule stark schwanken. Bei einem verhältnismäßig geringen Anteil wie bei Matthias ist man auch so durch die Printausgaben sehr flexibel.

Einer meiner Bekannten ist auch ein überzeugter Festlerner und kommt wirklich sehr gut damit zurecht.

Ansonsten ist ein Notebook natürlich auch sehr platzsparend, wenn es im Haus benutzt wird, kein Kabelwirrwarr und dergleichen.

MfG Joe

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@Sam

Ich würde auch nur noch ein Notebook verwenden. Du bist einfach flexibler und kannst es auch bei belieben wegstellen.

Ein Standsystem benötigt Platz und erzeugt mitunter viel Wärme (Monitor, Rechner).

Übrigens würde ich mit dem Kauf warten, bis du eingetragene Studentin bist. Denn es gibt einige Anbieter, die spezielle Preise für Schüler und Studenten machen. Kann sich durchaus lohnen.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hi,

Echt? Ich habe mich schon so an meine Notebook-Tastatur gewöhnt, dass mir die große Tastatur schon irgendwie unangenehm geworden ist. Irgendwie mag ich den Tastenanschlag an meinem Notebook.;)

Die Tastaturen der Notebooks sind immer so unergonomisch ungeschwungen ;-)

Ein Standsystem benötigt Platz und erzeugt mitunter viel Wärme (Monitor, Rechner).

Hast du schon an den nächsten Winter gedacht? ^^

Übrigens würde ich mit dem Kauf warten, bis du eingetragene Studentin bist. Denn es gibt einige Anbieter, die spezielle Preise für Schüler und Studenten machen. Kann sich durchaus lohnen.

Zeitweise war ich immer wieder auf der Suche nach diesen "Schnäppchen". Die Notebooks wurden zwar unterhalb der unverbindlichen Preisempfehlung angeboten bzw. mit leicht anderer Ausstattung vermarktet, jedoch führte ein Preisvergleich bei den üblichen Verdächtigen (Geizhals, Günstiger, ...) immer zu noch günstigeren Preisen.

Ich könnte mir jedoch vorstellen, dass es tatsächlich steuerrechtlich besser wäre, wenn das Notebook während dem Studium und nicht zuvor gekauft wird. Das liegt natürlich immer in der Hand des Finanzbeamten.

Von Matthias

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