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ItaloDivX

Informatikstudium an der PFFH für einen "Nicht-Informat

6 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

mein Name ist Danny. Ich mache zur Zeit meine Ausbildung zum Industriekaufmann und werde meine Berufsausbildung voraussichtlich Ende 2004 abschließen.

Da ich nach der Ausbildung gerne ein berufsbegleitendes Studium machen möchte wollte ich euch fragen, ob es sinnvoll ist als Industriekaufmann ein Informatikstudium zu belegen. Meine Interessen sind BWL und Informatik. Da aber fast jeder Dritte BWL studiert und ich mich eigentlich mehr für Computer interessiere wäre für mich ein Informatikstudium reizvoller. Leider habe ich bis auf HTML-Grundlagen keine weiteren Programmierkenntnisse. Im Forum habe ich gelesen, dass die Programmiersprache C/C++ für Programmiereinsteiger Probleme bereiten wird. Dafür werde ich jedoch nach meiner Ausbildung gute Grundlagen in BWL, VWL, Rechnungswesen, Controlling usw. mitbringen und bin für Problemlösungen am Computer nicht nur im Freundes- oder Bekanntenkreis, sondern auch im Unternehmen unter Arbeitskollegen bekannt.

Als Zugangsvoraussetzung verfüge ich über die Fachhochschulreife (Fachabitur), welches ich an der 2-jährigen Höheren Handelsschule am Berufskolleg Kaufmannsschule absolviert habe. Mein Notendurchschnitt beträgt 1,7. Des Weiteren habe ich gute Englischkenntisse und in Mathematik stand ich in der Schule immer zwischen 1 - 2, wobei ich aber kein Mathe-Genie bin.

Was schlägt ihr mir vor?

Könnte ich das Studium trotzdem schaffen?

Müsst ihr häufiger mit dem PC lernen oder wird an der PFFH auch viel Theorie abgefragt?

Wie sehen die Informatikprüfungen aus? Werden Sie am PC geschrieben?

Was sind die Einsatzmöglichkeiten im Berufsleben nach dem Studium an der PFFH? Können auch Managementaufgaben wahrgenommen werden?

Ich bedanke mich im Voraus für eure Antworten und wünsche euch allen noch alles Gute!!!

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Hallo Danny,

zu Deinen Fragen ...

Informatik- vs. BWL-Studium:

Warum soll es nicht sinnvoll sein Informatik zu studieren? Wenn Deine Interessen eher im Gebiet der Informatik liegen würdest Du Dich in einem BWL-Studium wahrscheinlich nur rumquälen.

Voraussetzungen:

Du solltest Deine Vorstellungen, dass ein Informatiker ständig am Computer sitzt und programmiert vielleicht noch einmal überdenken. Ich denke, Du brauchst keine Programmierkenntnisse als Voraussetzung für das Studium. Du wirst es im Studium systematisch lernen ;-)

Programmiersprache C/C++:

Du hast recht, dass an der PFFH in C bzw. C++ programmiert wird. Es gibt neben den Studienheften reichlich Literatur und viele nette Komilitonen. Die paar Progrämm'chen kriegst Du bestimmt auch hin.

Vorschlag:

Informiere Dich genau über den Studiengang Deiner Wahl (z. B. Informatik, Fachrichtung Kommunikations- und Informationsmanagement an der PFFH) und schau Dir an, ob Dir die Inhalte gefallen. Wenn ja, fang' einfach mal mit dem Probemonat an.

Könnte ich das Studium trotzdem schaffen?

Wieso trotzdem? Woran zweifelst Du?

Studieninhalte:

Ein Studium vermittelt grundsätzlich erst einmal Theorie. Das Ganze endet schließlich in einem akademischen Abschluss. An der FH hast Du allerdings den Vorteil (?), dass Du viel Praxis dabei hast und die Theorie nicht endlos breit getreten wird. Aber Grundlagen musst Du mit Sicherheit lernen.

Prüfungen:

Es gibt Einsendeaufgaben, mündliche und schriftliche Prüfungen. Bei den mündl./schriftl. Prüfungen gibt es keinen PC. Zur Bearbeitung der Einsendeaufgaben kannst Du tun was Du willst.

Berufsleben:

Unterschiedlich ... der Schwerpunkt Kommunikations- und Informationsmanagement bildet in gewisser Hinsicht Führungskräfte aus. Du hast Fächer wie Kommunikation, Führung, Organisationsentwicklung, Informationsmanagement uvm.

Beantwortet das Deine Frage?

Ich hoffe, ich habe Dir ein wenig weitergeholfen - andernfalls einfach gnadenlos weiterfragen ;-)

Viele Grüsse

Marco

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Hallo ItaloDivX,

eine kaufmännische Ausbildung ist kein Problem.

Ich selbst habe zum Beispiel einen Versicherungskaufmann gemacht und bin auch bis heute im kaufmännischen Bereich tätig. Und habe mein Studium fast hinter mir.

Vielleicht wird es dir im Informatik-Studium dann ähnlich gehen wie mir: Ich fand viele Themen der BWL/VWL etc. recht einfach und interessant und manche sehr tiefen PC-Themen ganz ätzend und stand damit oft im Kontrast zu manchen Kollegen aus dem IT-Bereich.

Viele Grüße

Markus


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Hallo,

bevor ich euch meine nächste Frage bezüglich des Informatikstudiums an der PFFH stelle, möchte ich mich für die freundlichen sowie prompten Antworten bedanken! :D

Im Forum habe ich gelesen, dass eine Studiengebühr in Höhe von 265 ¤ zzgl. eine Gebühr für Präsenzphasen und Diplomarbeit erhoben wird. Was kostet dann das reine Studium insgesamt nach 4 Jahren?

Wie sieht es denn mit dem Lernen aus? Reichen 21 Stunden für das Studium aus? Bei uns wird MO – DO von 7:30 Uhr – 16:00 Uhr und FR von 7:30 Uhr – 12:45 Uhr gearbeitet

Ist es sinnvoll hier die Arbeitszeit zu verkürzen? Ich habe schließlich noch eine Freundin und mache nebenbei auch noch Sport!

Da ich in Krefeld (nähe Düsseldorf) wohne und Pfungstadt ca. 260 km weit entfernt ist würde es mich interessieren, ob die Prüfungen der PFFH auch in meiner Umgebung abgelegt werden können (z.B. durch Studienzentren der PFFH, sofern welche existieren)

Gut ich werde jetzt mal langsam Schluss machen und werde morgen wieder im Forum vorbeischauen.

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Hallo Danny,

und hier die nächsten Antworten:

Kosten:

In den Studiengebühren sind die Studienhefte, benötige Software und die Teilnahme an Klausuren enthalten. Eigentlich müssten da nur noch die Fahrtkosten zu Klausuren dazukommen.

Realistisch halte ich einen Betrag von, ich glaube Markus hat das mal geschrieben, von 350-400 Euro im Monat. Das halte ich auch für realistisch. Du kriegst leider recht schnell zusätzliche Kosten, seien es die Fahrt- und Hotelkosten oder die Gebühren des I-Net-Providers. Zusätzlich willst Du bestimmt auch die kostenpflichtigen Repititorien vor den Klausurterminen besuchen oder Dir doch mal hin und wieder ein zusätzliches Buch gönnen. Angeblich (habe ich nicht gesehen) gibt die PFFH sogar eine Kostenaufstellung inkl. der Präsenzphasen heraus - einfach mal anfordern ...

Wöchentlicher Aufwand:

Ich denke, Du kommst mit 15-20 Stunden im *Schnitt* schon hin. Deine Zahl von 21 Stunden finde ich übrigens interessant ;-) Wie kommst Du darauf? Du wirst Wochen mit mehr und Wochen mit weniger Stunden haben, weil Du an der PFFH ja Leistungs- und keine Zeitsemester studierst und das Leben ja neben dem Studium weiterläuft. Während der Klausurvorbereitung wirst Du bestimmt mehr machen ... und Dich danach wieder "ausruhen".

Arbeitszeit:

Eine Arbeitszeitverkürzung liegt in Deinem eigenen Ermessen. Ich hatte einen 35-Stunden und jetzt einen 38-Stunden-Vertag mit wenigen Überstunden. Zusätzlich habe ich eine Frau und Kind (zweites ist unterwegs) und kriege das Studium ganz gut auf die Reihe. Hängt natürlich *extrem* viel vom Partner ab. Das solltest Du vorher absprechen. Es ist klar, dass Hobbies etwas zurückstehen müssen. Ganz aufgeben würde ich dennoch keins, dann lieber ein wenig länger studieren (Stichwort: Leistungssemester).

Prüfungsorte:

Die Prüfungsort sind grundsätzlich mal Pfungstadt. Zusätzlich werden Prüfungen (ohne Repititorien soweit ich weiß) in Hamburg und Wien angeboten.

Das sollte Dich wieder ein wenig weiterbringen. Auf geht's zu den nächsten Fragen ;-)

Viele Grüsse

Marco

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Wie sieht es denn mit dem Lernen aus? Reichen 21 Stunden für das Studium aus?

Das reicht sicher aus, ist aber vermutlich schwerer zu erreichen, als du jetzt denkst. Am Anfang habe ich mit 20-25 Stunden die Woche geplant. Am Ende (Diplomarbeit ausgenommen) hat es sich dann bei einem Schnitt von 15 Stunden einependelt.

Bei uns wird MO – DO von 7:30 Uhr – 16:00 Uhr und FR von 7:30 Uhr – 12:45 Uhr gearbeitet

Geregelte Arbeitszeiten sind schonmal ein Riesenvorteil, den leider heute nicht mehr viele haben.

Ist es sinnvoll hier die Arbeitszeit zu verkürzen?

Wenn es machbar ist, hilt das auf jeden Fall und beschleunigt ggf. das Studium. Ich hatte meine Arbeitszeit auf 80% reduziert.

Viele Grüße

Markus


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