Zwergal

Fernstudium ils, Bayern; Abitur,Raumgestaltung; Fragen,Kopfschmerzen

10 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

habe einige Zeit damit zugebracht, diese Welle an Informationen zu durchforsten und zu verarbeiten, aber ich habe längst nicht alles gefunden,was mich beschäftigt.

Da ich ohnehin viel zu viel nachdenke und überlege, stelle ich unter einem neuen Thema einfach direkt meine Fragen (auch wenn diese schon an anderer Stelle bestimmt gefragt und beantwortet sind).

Würde mich über ein paar nette Leute freuen, die meinen Kopfschmerzen ein Ende bereiten:(

Vielleicht kurz zu mir:

2003 Austritt aus dem Gymnasium aus der 12. Klasse (Bayern)

hätte noch ein Jahr gehabt (K13)

2003 Fremdsprachenschule bis 2004 besucht (1 von 2 Jahren)

seit 2005 bin ich als Behindertenassistenz fest angestellt

die Schulbank möchte ich nicht mehr drücken, da mich vor allem der Lernzwang stört. Ich bevorzuge eher selbstbestimmtes Handeln und Flexibilität. Die Tatsache Schule und Beruf verbinden zu können ist für mich sehr wichtig. Daher ist ein Fernstudium für mich ideal.

Zunächst habe ich mir den Studienführer der ils zukommen lassen und mir einen Überblick über die Lehrgänge verschafft.

Mein Problem war die Entscheidung zwischen Abitur und Raumgestaltung/Innenarchitektur.(Dieser Zwiespalt hat vielerlei Gründe, das würde aber zu weit ausschweifen)

Daraufhin rief ich bei der ils an.

Die Dame am Telefon war sehr aufrichtig und beantwortete einen Teil meiner Fragen wie folgt:

1.Unterschied Abitur in Bayern - Hamburg:

Tatsache, obgleich das Fernabitur bei Arbeitgebern einen bevorzugten Status zu haben scheint, gibt es dennoch das von mir befürchtete Defizit zwischen Bayern und anderen Bundesländern. Somit kann ein Bayern-Abitur mehr Beachtung als eines aus einem anderen Bundesland haben.

(Na vielen Dank Deutschland:mad: )

2.Raumgestaltung/Innenarchitektur, obgleich mein Interesse geweckt, kommt nur für den privaten Gebrauch in Frage, chancen auf berufliche Qualifikation seien nicht gewährleistet.(der Studienführer vermittelt das etwas zweideutig)!!

Also, Abitur ist vielleicht Abitur aber irgendwie doch nicht. Da ich das Defizit zwischen dem Lehrstoff in Bayern und zum Beispiel Berlin durch eine Freundin live miterlebt habe, bevorzuge ich doch ein Abitur aus Bayern.

Doch weiß ich jetzt nicht wo und wie!?

Thema Raumgestaltung/.. hat mich sehr enttaüscht, da ich darin eine Möglichkeit sah, mich abgesehen vom Abitur(wunsch) in meinem Interessensgebiet beruflich zu qualifiziere und vielleicht sogar selbstständig zu machen.

Alternativen?

Roman Ende, danke fürs lesen und vielleicht für ein paar nette Statements:)

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Hallo und herzlich Willkommen!

Zu Punkt 1:

Das ist Schwachsinn, der lediglich auf subjektiv-fiktivem Wunschdenken beruht; ein typisch bayerisches Phänomen, was den Bildungsbereich angeht.

Ich habe damals mein Abitur in NRW gemacht. Welchen 'Status' das haben soll, ist mir nicht bekannt. Es könnte vielleicht daran liegen, dass es soetwas nicht wirklich in der Außenwelt Bayerns gibt.

Ich weiß nur, dass für manche Berufe und Studiengänge ein Abitur verlangt wird, nicht mehr und nicht weniger. Dass das irgendwo unbedingt aus Bayern kommen sollte, ist mir völlig neu. Das habe ich weder staatlich in verschiedenen Bundesländern erlebt noch in der freien Wirtschaft bei Privatunternehmen.

Mein eher durchschnittliches Abitur (ich hatte bereits während des Abiturs studieren dürfen, so dass ich meine Leistungen auf das Studium konzentriert hatte) hat immer für alles gereicht. Bisher wurde keine einzige meiner Bewerbungen abgelehnt (nun ja, jetzt bin ich sowieso selbständig).

Auch bestimmte Studienprogramme sind zwar sehr wohl durch einen gewissen NC begrenzt, nicht aber durch einen 'Bundeslandstatus', den es auch im Hochschulbereich nicht gibt.

Auch wenn man das direkt in Bayern nicht wahr haben will, so gibt es dort ebenso schlechte Schulen, so wie es in anderen Bundesländern sehr gute gibt. Die Schwankungen innerhalb eines Bundeslandes allein sind schon viel zu groß, um hier eine völlig verzogene Pauschalbeurteilung treffen zu können. Ein Unternehmer von Welt weiß das.

Wie heißt es in Bayern doch so schön:

"Wir Bayern und die Deutschen..."; scheint für meinen Geschmack schon eher ein krankhaftes Phänomen zu sein, dass durch die EU-Zusammenschlüsse bald endlich ausgerottet werden wird.

Also ehrlich, wenn ein Arbeitgeber ein solch archaisches und kleinbürgerliches Denken an den Tag legt, würde ich mich hüten, für jenen zu arbeiten. Der wird sich eh nicht lange am Markt halten können...

Generell ist es nicht so, dass bei Bewerbungen, Beförderungen und dergleichen darauf geachtet wird, woher das Abitur genau stammt, sondern vielmehr wie die Leistungen sind. Oder in diesem Fall ist es für Arbeitgeber besonders interessant, dass das Abitur freiwillig neben der Arbeit erworben wird bzw. wurde. Das zeigt deutlich auf, dass Du generell bereit bist, Dich neben der Arbeit und für die Arbeit zu entwickeln. Solche Arbeitnehmer werden von erfolgreichen Geschäftsleuten gesucht. Im heimischen Tante-Emma-Laden mag man vielleicht das tolle bayerische Wappen auf dem Abiturzeugnis - mehr kannst Du damit objektiv aber auch nicht anfangen als mit einem anderen Abitur.

Anbieter für solche Programme gibt es zur Genüge. Die Abschlussprüfung legst Du wie andere Abiturienten auch vor einem entsprechenden Prüfungsausschuss ab. Somit ist nachweislich eine objektive Gleichwertigkeit eines Fernabiturs mit einem gewöhnlichen Präsenzabitur gegeben.

Hieraus lassen sich objektiv keinerlei Nachteile ableiten.

Für weitere Informationen benutze bitte auch die Suchmaschine mit dem Begriff 'Fernabitur'.

Zu Punkt 2:

Ich kann Dir die Entscheidung für einen geeigneten Kurs nicht abnehmen.

Allerdings kann ich Dir grundsätzlich sagen, dass Dich unreglementierte Kurse und Abschlüsse dieser Art nicht voranbringen werden.

In erster Linie solltest Du ernsthaft versuchen, einen anerkannten Berufsabschluss zu erreichen.

Meine persönliche Meinung und Feststellung:

Ich weiß, das klingt jetzt vielleicht hart, aber: Du hast Dein Abitur abgebrochen, danach ein Programm an einer Frendsprachenschule abgebrochen. Das sieht nicht wirklich gut aus in einer so kurzen Karriere.

Die Konkurrenz ist groß. Du hast Glück, dass Du trotzdem einen Job bekommen hast. Aber auch dieser scheint Dich nicht wirklich zu erfüllen, so dass ich das Gefühl habe, dass auch hier wieder Gedanken vorhanden sind, von dem Job abzuspringen.

Auch die Titelbezeichnung des von Dir erstellten Threads hinterlässt bei mir den Eindruck, dass Du zur Zeit sehr unschlüssig bist.

Mein persönlicher Rat:

So wie ich die Lage einschätze, bist Du Dir noch nicht wirklich schlüssig, was Du machen willst. Durch die Unschlüssigkeit spielst Du sogar mit dem Gedanken der Selbständigkeit - Flucht nach vorn aus der nur scheinbaren Ausweglosigkeit?

Ja, bei Selbständigkeit ist man schon gewissermaßen flexibel. Wenn Du aber ein erfolgreicher Geschäftsmann sein und Dich am Markt halten willst, musst Du schon ein klares Konzept vor Augen haben und dieses zielstrebig und konsequent verfolgen.

Wirklich erfolgreiche Selbständigkeit erfordert viel Fleiß und Durchhaltevermögen - ich weiß, wie das ist.

Bevor Du Dich mit irgendwelchen Kursen beschäftigst, solltest Du Dir unbedingt darüber klar werden, was Du wirklich willst.

Wahrscheinlich möchtest Du aber trotzdem vorankommen und weiter flexibel bleiben, weil Du vermutlich nochmal Deine Gedanken für die berufliche Zukunft ändern wirst.

Aus diesem Grunde bleibt mir nichts anderes übrig, als Dir zum Fernabitur zu raten. Alles andere scheint unter Betrachtung sämtlicher Umstände - zumindest zur Zeit noch - nach meiner Einschätzung nicht sinnvoll.

Während Du Dein Abitur machst, kannst Du dann ja weiter Berufserfahrung sammeln und Dich in Ruhe neu orientieren, bevor Du Dich jetzt erneut spontan auf irgendetwas stürzt, das Du wieder nicht zu Ende bringst.

Was meinst Du dazu?

MfG Joe

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Hallo Zwergal,

Joe ist ja schon sehr ausführlich auf deinen Beitrag eingegangen - ich möchte daher nur noch ein wenig ergänzen bzw. meine Meinung einbringen.

Dass ein bayerisches Abitur von manchen etwas besser angesehen wird (besonders von den Bayern...) als eines aus einem anderen Bundesland, das habe ich auch schon gehört. Aber auch auf "normalem" Weg machen nur die wenigsten ihr Abi in Bayern - in der Regel die, die dort leben ;-)

Wofür möchtest du dein Abi erwerben?

- Für ein Studium - Kein Problem. Da kommt es allenfalls auf die Abi-Note an, aber sicher nicht darauf, wo du das Abi gemacht hast.

- Für eine Ausbildung? - Vielleicht stellen sich hier ein paar Ur-Bayern an - aber wenn du ein gutes Abi machst, sollte das auch zweitrangig sein.

Wenn du aber unbedingt ein bayerisches Abi machen möchtest, kann ich dir vielleicht einen Weg aufzeigen. Frage aber vorsichtshalber bei ILS oder einem anderen Anbieter deiner Wahl nach, ob dies auch tatsächlich so möglich ist.

Der Kurs bei ILS etc. bereitet ja nur auf das Externenabitur vor, du machst das Abi nicht bei dem Anbieter selbst. Theoretisch könntest du dich auch im Selbststudium zu Hause darauf vorbereiten und dich dann anmelden.

Du kannst also anfragen, ob du dich nicht beim ILS etc. auf das Externenabitur vorbereitest, und dieses dann in Bayern ablegst - dann hättest du dein bayerisches Abi...

Die Aussage des ILS zum Kurs Raumgestaltung/Innenarchitektur finde ich sehr ehrlich - und realistisch. Es ist eben kein akademisches Studium und auch keine Ausbildung.

Viele Grüße

Markus


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

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Hall ihr beiden,

vielen Dank für die ausführlichen Antworten.

Leider scheint meine Aussage etwas missverstanden:

Das Thema "Bayern" kratzt wohl einige Gemüter auf.

Meine Frage sollte in keinerlei Bezug stehn zu der Aussage "wir Bayern und Deutschland". Mir ging es lediglich darum, das der Lehrplan in "Bayern" bei weitem anders gestaltet ist als in "anderen Bundesländern",

D.h.,das Abitur in Bayern "kann" schwerer sein, als ausserhalb der "bei uns laufen die Uhren anders" -Region.

Viele, die z.B. aus Berlin auf das von mir besuchte Gymnasium kamen, hatten enorme Schwierigkeiten mitzuhalten und den Anforderungen zu genügen.

Das lag nicht daran, das sie zu dumm gewesen wären, im Gegenteil, sie waren lediglich ein absolut anderes Lernverhalten und andere Lernakzente gewöhnt.

Einige von ihnen kämpften sich mit gerade ausreichenden Noten durch und andere sind mit oder auch ohne Eltern wieder in die Heimatstadt.

Sogar die ils-Beraterin kennt dieses "Problem",da es ihrer Schwester ebenso erging.

Selbstverständlich ist dies kein zwingender Karrierehemmer, und via Fernstudium das Abitur zu erlangen und damit Selbstverantwortlichkeit und Eigeninitiative zu zeigen sind ein sehr guter Start ins Berufsleben.

Meine Frage entstand lediglich aus dem Bewusstsein, wie sehr sich Bayern isoliert, das wir sogar einem anderen Lehrplan unterliegen.

Dabei geht es nicht um irgendein Wunschdenken oder Einbildung.

Das "bayerische Gedankengut" hat mich noch nie sonderlich bewegt.

Auch "ausserhalb Bayerns" ist bekannt, das das Abitur "bei uns" etwas schwieriger ist/sein kann.

Daher der Gedanke, das mancher auch darauf wert legen könnte.

Kleines Exempel: Mittlere Reife ist nicht gleich Mittlere Reife.

Mittlere Reife bekommt man am Gymnasium mit der 10.Klasse

sozusagen geschenkt.

So kann es wohl vorkommen, das ein Realschüler eher

genommen wird, als ein ehemaliger Gymnasiast.

Grund: anderer Lehrstoff, andere Prioritäten, andere

Erfahrungswerte.

Das wars.

Und nun zu dem Profil, das Joe zu meiner Person erstellt hat:

Hart klingt es nicht, es ist lediglich ein vorschnelles, aber doch distanziertes Urteil aufgrund fehlender Informationen.

Das Gymnasium habe ich verlassen, da ich zu diesem Zeitpunkt das Gefühl hatte, weniger meine Erwartungen zu erfüllen, als die anderer und dies kann ein sehr beengendes Gefühl sein.

Prioritäten sind wichtig im leben, man muss nur wissen wo man sie setzt.

Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmtes Leben sind sehr wichtige Faktoren, die wenn man unsere Gesellschaft genauer unter die Lupe nimmt, im Grunde kaum noch zu finden sind. Unsere Gesellschaft lebt überwiegend fremdbestimmt.

Das ich eine Arbeit habe, hatte weniger mit Glück zu tun, als viel mehr mit Eigeninitiative, Recherchen und Einsatz.

Seit meinem 15.Lebensjahr gibt es keine Zeit in der ich nicht mein Maximum an Arbeitsstunden ausgeschöpft hätte und weit darüber hinaus.

Im Punkt Arbeit war ich stets zu 100% dabei.

Die Fremdsprachenschule war eine Erfahrung, entsprach nicht meinen Vorstellungen und war für mich Sinn und Zweck Erfahrungen zu sammeln, meine sprachlichen Kenntnisse zu konservieren und die Zeit bis zu meinem Auszug zu überbbrücken.

Ich hatte andere Prioritäten und bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit, die mir nicht zuflog, sondern die ich mir selbst ausgesucht habe.

Umwege erhöhen die Ortskenntnisse und das betrifft nicht nur den Spaziergang.

Schließlich leben wir in einer schnelllebigen Gesellschaft, entscheidend ist nur schnellstmöglich und auf direktem Weg ans Ziel zu kommen.

Den Weg dorthin lassen wir zumeist ausser acht.

Was die Existenzgründung betrifft bin ich mir der Konsequenzen durchaus bewusst. Für mich ist es keine Flucht, sondern das Ziel!

Ein Abitur ist für mich lediglich eine Art Absicherung.

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Zusatz: Mein Problem ist nicht, unschlüssig zu sein.

Vielmehr suche ich nach dem besten Weg, das zu erreichen, was ich anstrebe.

Kopfschmerzen bereitet mir lediglich diese Vielfalt an Informationen, da ich diesbezüglich ein Perfektionist bin und immer nach dem Besten suche.

Dies ist kein Wunschdenken sondern das Bewusstsein um die qualitativen Unterschiede und das Problem unserer Wirtschaft. Schießlich möchte ich mein Kapital effektiv nutzen. Denn Erfahrungen mit Organisationschaoten und Geldgeiern macht man im Leben oft genug.

Schließlich ist mir nicht nur die Erfüllung meiner Wünsche wichtig, sondern auch der Weg dorthin. Dieser kann gewiss und gerne auch Hürdenreich sein, aber zumindest möchte ich mir seiner bewusst sein und voll und ganz hinter meinen Entscheidungen stehen können. Selbstverantwortung heißt nicht Opfer der Umstände zu sein, sondern selbst am Steuer zu sitzen und Verantwortung dafür zu übernehmen.

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@ Zwergal

Das mit dem Wunschdenken und den bayerischen Eigenheiten war nicht konkret auf Dich bezogen. :cool: Nur wird es so krankhaft an allen möglichen Stellen in Bayern so eingetrichtert. Das liegt natürlich überwiegend an den Politikern, die ihren 'Subnationalstolz' ausleben wollen.

Gut, Du sagst, dass Du äußerst zielstrebig bist.

Das ist gut.

Leider hast Du aber immernoch nicht Dein konkretes Ziel vorgestellt.

Ziel Selbständigkeit? OK, aber was konkret?

Wenn Du uns Deine Ziele genauer nennen könntest, könnten wir Dir praktische Wege dorthin aufzeigen.

Nur Du kannst wissen, was Du willst.

MfG Joe

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@ Joe

Es gibt sehr wohl einen „Bundeslandstatus“ was das Abi anbelangt!

Es wird ein Durchschnitt aller Abinoten errechnet. Die Abiturienten aus den Bundesländern mit einem besseren Durchschnitt als der Bundesdurchschnitt erhalten einen sog. Malus, während diejenigen aus den Bundesländern mit einem schlechteren Durchschnitt einen Bonus bekommen. Das kann bis zu 0,3 Notenpunkte betragen. Wenn also 2 Abiturienten aus verschiedenen Bundesländern beide mit Abinote 2,0 kommen, dann hat der eine plötzlich eine 2,3 und der andere eine 1,7.

Bayern gehört sonderbarerweise meist zu den „Malus- Ländern“. D.h. daß diejenigen, die (wohl nachgewiesener maßen) ein schwereres Abi hatten, nun doppelt bestraft werden.

Wie weit dieses Vorgehen verbreitet ist, weiß ich nicht. Es wurde wohl in den 70er Jahren eingeführt. Zumindest an den Bundeswehrhochschulen ist es bis heute üblich.

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Zumindest an den Bundeswehrhochschulen ist es bis heute üblich.

Echt? Danke für die Info.

Das ist mir neu, naja beim Bund ist ja auch in anderen Dingen die Zeit stehen geblieben.;)

Fast wäre ich noch bei dem 'Verein' hängen geblieben, wenn ich nicht im letzten Moment aufgrund von diversen Streitigkeiten meinen Offz-Vertrag zerrissen hätte.

Also ich habe guten Kontakt zu zahlreichen Unternehmern der freien Wirtschaft, denen dieses Phänomen nicht bekannt ist.

Ich selbst bin auch selbständig und behandle die Zeugnisse objektiv.

Ein zukunftsorientiertes Unternehmen, dass sich in der EU (und nicht bloß in einem kleinen deutschen Bundesland) heimisch fühlt, wird in der heutigen Zeit wohl nicht mehr solche komischen Gedanken hegen...

MfG Joe

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Hallo Joe,

dein Bayern-Statement habe ich nicht persönlich genommen, schließlich hat jeder eine Meinung und Missverständnisse gibt es überall. Mein Intro war ohnehin nur ein Zerrspiegel meiner selbst, wie es auch meist Aussagen anderer sind.

Dein Angebot nehme ich gerne an, denn wenn ich auch zielstrebig bin, widerspreche ich mir doch auch selbst.

Denn wenn man etwas wirklich will, dann wird man erst erfahren wie es ist, wenn man es ausprobiert hat :-).

Momentan bin ich eben an einem Punkt, an dem ich sehr vorsichtig bin, was und wie ich etwas anfange und damit fortfahre, eine gute Basis ist mir sehr wichtig.

Eine kurze Äusserung noch zu deiner Vermutung, das ich mit meinem Job nicht allzu zufrieden sei: wie gesagt, das Gegenteil ist der Fall.

Jedoch verhält es sich wie folgt, das ich Moment gerade Mal die Mittlere Reife vorweisen kann. Das Fernstudium ist nicht nur attraktiv, da ich die Schulbank nicht mehr drücken möchte, sondern weil ich weiter meiner Arbeit nachgehen kann, ohne eines von beidem aussen vor zu lassen.

Die Arbeit, die ich gewählt habe ist natürlich nicht für ewig, da es zum einen körperlich irgendwann nicht mehr zu schaffen wäre -schließlich unterliege auch ich den Naturgesetzen ;-) - und zum anderen nicht meinen eigentlichen Qualitäten und Wünschen für die Zukunft genügt.

Sogerne ich in der Gegenwart lebe, so eichtig ist auch das gegenwärtige Handeln für die Zukunft. Denn alles was wir JETZT tun, ist das was wir morgen sein werden.

Nun vielleicht mal ein selbsterstelltes Profil:

besondere Interessen:

Raumgestaltung und Dekoration

Gedichte, Texte verfassen(sozialkritisch, sarkastisch, poetisch)

das Aufnehmen von Hörspielen für Freunde

Fremdsprachen ( Englisch, Französisch, ein Jahr Russisch im Selbststudium)

Berufserfahrung: Kinderbetreuung, Einzelhandel(Kasse und Schaufensterdekoration)

Gastronomie(Bedienung, Theke, Küche)

Behindertenassistenz

sonstige Erfahrungen:

private Betreuung bei Insolvenzverfahren (Schriftverkehr, vorläufige Verhandlung mit Gläubigern)

Wichtig sind mir eine gute Mischung aus Teamwork, Eigeninitiative, Führung, Kreativität, Ideenverwirklichung.

Ein allumfassendes Konzept habe ich bisweilen noch nicht, zumindest habe ich noch keine Marktlücke entdeckt. Allerdings möchte ich mich gerne in einem Bereich selbstständig machen, der meinen Talenten entspricht.

Dafür möchte ich nun eine gute Basis schaffen, die mich auf den richtigen Weg bringt.

Vielleicht klinge ich wenig zielstrebig, da ich mich hier "hilfesuchend" ausbreite, aber manchmal möchte man auch mal geführt werden, denn nur wer "auch Schwäche zeigen kann oder um Rat bitten kann, ist wirklich stark".

Es gibt so viele Wege, die man gehen kann und hält man nicht die Augen auf, dann verschließt man sich nur selbst die Tür zum Glück.

Es ist nicht so, das ich mich nicht bereits informiert hätte über Mittel und Wege zur Existenzgründung, aber diese Vielfalt an Informationen und auch meine schlechten Erfahrungen mit öffentlichen Ämtern, lassen mich Ausschau halten, und nun stehe ich mir misstrauisch und vorsichtig ein wenig selbst im Weg, wartend auf den entscheidenden Schubs, den Wink mit dem Zaunpfahl.

Liebe Grüße

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Hallo Zwergal!

Also ich denke, dass Du zur Zeit mit einem Fernabitur richtig liegst. Der Vorteil ist, dass Du mit einem Abitur später jede beliebige Richtung einschlagen kannst, wenn Du studieren möchtest.

Unreglementierte Kurse bringen Dich nicht wirklich voran und stellen auch bei Deinem jetzigen Arbeitgeber und Deinen potentiellen Arbeitgebern keine Referenz dar.

Mit einem Abitur hingegen kann jeder Arbeitgeber etwas anfangen. Wie gesagt, bist Du dann später auch bei einem akademischen Fernstudium flexibel.

Nach meiner Einschätzung liegst Du bei Deinem Vorhaben, ein Fernabitur zu machen, richtig.

Hier ist noch ein Link zum Thema Fernabitur:

http://www.fernabitur.com/

Dort kannst Du Dich umfassend informieren.

MfG Joe

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