operator

Seminare bei Fernstudium

7 Beiträge in diesem Thema

....unterschiedlicher Anbieter.

Hallo erst einmal *lächelt*

Als Neuling und vor allem Interessierter würde ich gern wissen, welchen Sinn denn ein Besuch der Seminare in den diversen Fernschulen /-unianbietern hat. Beispielsweise habe ich bei ILS, Fernschule Weber, SGD u.a. gelesen, dass zum Erlangen des Zertifikats der Besuch von zwei Praxisseminaren nötig ist; anderenfalls würde man das Zertifikat nicht bekommen.

Ich weiß, die Frage klingt generell ein wenig "dämlich", aber ich war bislang immer der Meinung, dass man ein Fernstudium wirklich 100%ig aus der "Ferne" abhalten kann und man dann nach erfolgreicher Beendigung auch den Abschluss in der Tasche hat. Und diese Seminare finden ja doch in der Regel nicht in jeder Stadt statt, so dass man dann zusätzliche Aufwendungen hat, um in die betreffende Stadt zu kommen, sehe ich das richtig?

Was ist - wenn ich diese Seminare nicht besuche, ist der Abschluss, den ich dann bei erfolgreichem Abschluss bekomme, dennoch soviel "wert", als wenn ich die Seminare besuche?

Ich hoffe, ihr versteht meine Frage ein wenig :)

Danke schonmal für eure Antworten,

LG

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Grundsätzlich ist der Besuch von Präsenzveranstaltungen immer sinnvoll. Je nach Thema ist er auch unverzichtbar. Ein Fernstudium/Weiterbildung ganz ohne Präsenzelemente ist mir suspekt. Wie soll z. B. eine elektrotechnische Weiterbildung gehen, wenn derjenige nie einen praktischen Versuch gemacht hat?

Der Abschluss ist grundsätzlich soviel wert wie er eben ist. Die Anzahl der Präsenzveranstaltungen spielt dann keine Rolle mehr, gegeben Du hast den Abschluss.

Ist Dir klar, dass die von Dir genannten Anbieter (ILS, Fernschule Weber, SGD) keine Hochschulen sind und man dort nicht studiert? Die "Abschlüsse" dieser Anbieter (egal ob Zertifikat, Diplom oder sonstwie genannt) sind in ihrem Wert zweifelhaft. Auf alle Fälle ist ein externer Abschluss (staatl. gepr., IHK) vorzuziehen. Mit diesem Abschluss kann jemand was anfangen.

Ich hoffe, Du verstehst meine Antwort ein wenig :-)

Stefan

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Hallo operator,

schau doch mal bei der ZFu vorbei (http://www.zfu.de), da steht genau, was einen Fernlehrgang ausmacht - zum Beispiel auch, dass er staatlich zugelassen sein muss:

Ein Fernlehrgang kann durchaus auch Präsenzseminare enthalten - es ist ein Lehrgang, wo das Wissen überwiegend per Fernunterricht vermittelt wird, aber eben nicht ausschließlich...

Und hallo Stefan,

ich finde es schade, dass hier im Online-Forum immer wieder der Wert von privaten Abschlüssen so pauschal angezweifelt wird. Manchmal ist es einfach sinnvoll, etwas für die Erweiterung des Fachwissens zu tun und dafür einen privaten Anbieter auszuwählen - egal ob Präsenz- oder Fernunterricht. Es klingt hier nur leider oft so, als ob Personalchefs nicht wissen, dass man sich auch bei Privatanbietern ganz ordentlich fortbilden kann... Nicht jeder will einen IHK-Abschluss haben oder ein weiteres Hochschulstudium absolvieren. Manchmal muss es einfach der Fachlehrgang sein, der einen auf den Punkt genau für eine bestimmte Aufgabe fit macht...

So, dass wollte ich einfach auch mal angemerkt haben :rolleyes:

Um welchen Fernlehrgang geht es Dir denn, operator?


Liebe Grüße,

Medea

************

Fernlernerin "Personal Coach" beim ILS

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Wie soll z. B. eine elektrotechnische Weiterbildung gehen, wenn derjenige nie einen praktischen Versuch gemacht hat?

Okay, das ist nachvollziehbar. Ich denke, es kommt auch immer ein wenig auf die Art des Lehrganges an. Manche sind IMHO schon ohne Präsenzseminare möglich - darüber lässt sich aber auch wieder bekanntlich streiten.

Ist Dir klar, dass die von Dir genannten Anbieter (ILS, Fernschule Weber, SGD) keine Hochschulen sind und man dort nicht studiert?

Gut, ich bin noch ein wenig unschlüssig in Bezug auf die Begrifflichkeiten. Sicherlich handelt es sich bei den von mir genannten Anbietern nicht um eine Hochschule, sondern eher um eine (wie auch der eine Anbieter richtiger formuliert) Fernschule.

Hallo operator,

schau doch mal bei der ZFu vorbei (http://www.zfu.de), da steht genau, was einen Fernlehrgang ausmacht - zum Beispiel auch, dass er staatlich zugelassen sein muss:

Ein Fernlehrgang kann durchaus auch Präsenzseminare enthalten - es ist ein Lehrgang, wo das Wissen überwiegend per Fernunterricht vermittelt wird, aber eben nicht ausschließlich...

[...]

Um welchen Fernlehrgang geht es Dir denn, operator?

Es geht mir dabei um einen Fernlehrgang in den Bereichen Netzwerkadministration /-management - eine genaue Vorstellung habe ich noch nicht, nur sollte er mich schon ein gutes Stück fordern, da ich bereits eine Ausbildung zum Fachinformatiker abgeschlossen habe.

Bei dem "Kurs" geht es mir vielmehr um eine Fort-, bzw. Weiterbildung zwecks Spezialisierung in bestimmten Gebieten. Ich spiele da u.a. mit dem Gedanken, den Kurs "Netzwerktechnik" bei der Fernschule Weber zu belegen, wobei ich da noch ziemlich offen bin.

Meine Überlegung geht nur dahin, dass - meist etwas nebensächlich - diese Präsenzseminare erwähnt werden mit dem Zusatz, dass es ohne diese Seminare kein Zertifikat, sondern eher so etwas wie ein Zeugnis - IMHO eine Art Teilnahmebestätigung - geht. Meine Frage wäre halt nun, ob man halt schon dieses Zertifikat mitnehmen sollte, bzw. worin denn generell halt der Unterschied zwischen diesen beiden Schriftstücken ist.

Soviel erstmal,

danke für eure schnellen Antworten

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So generell ist das schwierig zu sagen. Die wenigsten Arbeitgeber werden Details der verschiedenen Zeugnisse der verschiedenen Anbieter und deren Benennung kennen. Die Frage ist natürlich, wie sie darauf reagieren. Stellen sie Erkundigungen ein oder geht es nicht mehr in die Richtung "zählt alles nicht"? Ich befürchte zweiteres.

In Deinem konkreten Beispiel vermute ich, dass ohne die Präsenzzeiten keinerlei Prüfung stattfindet? Nachdem es sich um einen Fernkurs handelt, ist eine Teilnahmebescheinigung natürlich mehr ein Scherzartikel - man kann die Unterlagen ja nie angeschaut haben. Bei einer Präsenzveranstaltung hat der Teilnehmer zumindest das Grundrauschen mitbekommen.

Wie gesagt, ich schätze Anbietereigene Zeugnisse nicht alllzu hoch ein (andere könnne das natürlich anders sehen). Wenn dann solltest Du aber darauf achten, dass das Zeugnis eine Prüfungsleistung bescheinigt und nicht nur eine Teilnahme.

Der Wert der Zeugnisse hängt natürlich auch vom Kontext ab. Z. B. ist Dipl-Inf und hat einen Kurs in der Programmiersprache X belegt. Vermutlich wird ihm dann unterstellt, dass er X beherrscht. Das wäre aber auch der Fall, wenn er angibt, er hat es sich selbst angeeignet. Jemand, der mit Computern noch nie was zu tun hatte, macht sich eher lächerlich, wenn er die Teilnahmebescheinigung eines Fernkurses ohne Prüfung vorlegt.

In Deinem Falle wäre ein Kurs, der wirklich spezielles Wissen liefert, das auf die Ausbildung aufbaut, sicher sinnvoll. Ich denke, wenn man angibt "Fachinformatiker SI mit Kenntnissen in AIX-Administration" dann glaubt der Arbeitnehmer das - egal, ob AIX im Ausbildungsbetrieb drankam oder ein Kurs belegt wurde.

Stefan

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[...] Ich denke, wenn man angibt "Fachinformatiker SI mit Kenntnissen in AIX-Administration" dann glaubt der Arbeitnehmer das - egal, ob AIX im Ausbildungsbetrieb drankam oder ein Kurs belegt wurde.

Stefan

Da magst du schon Recht haben - nur ist es auf der anderen Seite durchaus so, dass wir leider in einem sehr bürokratischen Land leben. Der Satz "Kannste was, biste was" zählt hier wohl leider nicht und so benötigt man rein theoretisch für alles und jeden eine schriftliche Bestätigung/Zeugnis/Zertifikat, dass es auch wirklich so ist.

Und der Beruf des Fachinformatiker ist IMHO trotz der beiden "Fach"richtungen ein sehr weit gefasster Beruf, so dass es nicht schaden kann, sich seine persönliche Interessen durch Vertiefen und Spezialisieren in irgend einer Form belegen zu lassen.

LG

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Ganz sicher ist es sinnvoll, sich zu spezialisieren und das auch belegen zu können. Im Beruf hat man ja nicht für alles die Anwendung, jedenfalls geht mir das so, so dass die Spezialiserung "on the job", die man mit Projekten nachweisen kann, oft aussscheidet. Ich würde dann aber schon auf die Qualität der Zertifikate achten - eine Teilnahmebescheinigugn ohne Prüfung ist eben die unterste Stufe. Gibt es eigentlich im Netzwerkbereich auch Herstellerzertifierungen? Im Programmierbereich scheinen mir die einen ganz guten Ruf zu geniesen.

Stefan

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