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Fragen über Fragen....

27 Beiträge in diesem Thema

...ich bin 32 und mutter von 3 kindern....hab ne abgeschlossene berufsausbildung als chemielaborantin und abi.....

da es aufgrund der kinder mir nicht möglich ist in meinem beruf zu arbeiten, hab ich überlegt, ob ich eben von zuhause aus wenigstens was für meine einrostenden gehirnzellen tun kann und bin so auf die idee gekommen nen fernstudium zu machen....

jetzt sitz ich aber schon den ganzen tag hier und merke, das ich keinen plan habe....vor 10 jahren war es mal so, das man eben nen fach auf diplom oder lehramt studiert hat und gut.....ich kann überhaupt nichts mit bachelor und master anfangen und verstehe den gesamten bereich der kursangebote nicht!

kann mir hier irgendwer weiterhelfen?

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Hallo!

Tun wir der Einfachheit halber einfach so, als wenn der Bachelor dem Diplom entspricht, was ja in den meisten Fällen sogar stimmt.

Den Master musst Du praktisch als eine Art qualifizierendes Aufbaustudium verstehen.

Darüber brauchst Du Dir also nicht mehr den Kopf zu zerbrechen. Du hast also beim Erststudium die Option, einen (international bekannten) Bachelor oder das (aussterbende) Diplom zu machen. Keines von beiden ist wirklich besser; ist eine rein schönheitskosmetische Entscheidung - einen gravierenden Unterschied gibt es auch nicht. Mach Dir darüber also keine weiteren Gedanken.

Viel wichtiger ist es doch, was Du studieren möchtest.

Also solltest Du Dir zunächst darüber klar werden, was Dich am meisten interessiert und wo Deine Stärken liegen:

Ist es BWL, Informatik, Mechatronik, Mathematik, Jura, Biologie, Theologie, ...?

Erst wenn die Richtung klar ist, macht es Sinn, über irgendwelche Schwerpunkte nachzudenken.

Ganz ruhig weg, das kriegen wir schon hin...:cool:

MfG Joe

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danke, das ist lieb!

also die richtung ist recht klar...ich bin nun mal nur recht einseitig begabt...ausser mathe und naturwissenschaften kann ich nicht viel! ;)

mein wohl größeres problem ist wohl, das ich das ganze ja irgendwie mit familie und kindern unter einen hut bringen möchte...ich habe auch an ein studium auf lehramt gedacht, da es ja als leherin ideale arbeitszeiten gibt, diesuper mit den kinder zu vereinbaren sind...mein mann ist auch lehrer...das hat eben im familienleben reichlich vorteile.

geht das als fernstudium überhaupt?

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ausser mathe und naturwissenschaften kann ich nicht viel!

Das macht doch nichts. Lieber ein paar Sachen richtig können als viele Sachen fehlerhaft machen.

Ein Bachelor-Studium mit Lehramtsoption im Fernstudium ist mir leider nicht bekannt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das generell möglich ist.

Mir ist nur ein Fall im Fernstudium bekannt, das geht bei den AKAD Privathochschulen, genauer: WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr.

Dann müsstest Du den Abschluss 'Diplom-Wirtschaftspädagogin' machen.

Siehe dazu hier:

https://www.akad.de/informationen/akad-hochschulen/wissenschaftliche-hochschule-lahr-whl/

Ansonsten kenne ich keine weiteren Angebote im Fernstudium mit Lehramtsoption.

MfG Joe

bearbeitet von Markus Jung

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Ich würde den Aufwand eines Lehramtes nicht unterschätzen, ich meine gelesen zu haben, das hier eine Wochenarbeitszeit von 40 bis 50 Stunden estimiert worden ist. Ich denke das Lehrmaterial muss ausgearbeitet werden und nachbearbeitet wird auch (wenn ich da an die Klausuren, Korrekturen und Notenvergabe denke in der Schulzeit). Jedenfalls habe ich sowas in irgendeinem Artikel gelesen.

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@ Jurkom

Ja, das ist eine gute Anmerkung. Ein Lehramtsstudium kostet in der Tat viel Zeit und Auwand, der oft unterschätzt wird.

Das wird vermutlich auch einer der Gründe sein, warum solche Studiengänge im Fernstudium außer dem oben genannten Beispiel nicht angeboten werden.

MfG Joe

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Ein Bachelor und danach ein Master ist schon wie ein 1. Staatsexamen anerkannt. Danach geht es in die referendarzeit.

In anderen Ländern studieren viele das Fach und danach als Master die Pädagogik.

Verzeihung, aber das stimmt so nicht. In Deutschland (das System ist bescheuert, aber es war so) war auch das Diplom dem 1. Staatsexamen für die Zulassung zum Lehramt nicht äquivalent. Das fühte dazu, dass z. B. ein bekannter von mir (Dipl-Phys, Dr. rer. nat) nicht Physiklehrer werden konnte, obwohl er es gerne gemacht hätte. Das Kastendenken war da extrem. Wer lehrer werden wollte, musste ein Lehramtsstudium machen. Dass es dem Lehrkörper gutgetan hätte, wenn dort auch Leute sind, die mal was anderes als Schule gesehen haben, ist jedem vernünftigen Menschen klar, aber die Vorschriften waren hier streng.

Zur Zeit ist das System etwas im Umbruch. Manche Bundesländer ersetzen das 1. Staatsexamen durch einen Master. Allerdings muss man dann eine speziellen Master in Education o. ä. machen, der m. W. nicht im Fernstudium angeboten wird. Außerdem wird oft auch im Bachelor bereits eine Spezialiserung gefordert, in Berlin muss man z. B. im Bachelor eine sog. berufliche Vertiefung wählen, nur wenn man hier Lehrer macht, kann man in den Lehrer-Master wechseln.

Eine realistische Möglichkeit wäre folgendes: Manche Bundeländer lassen immer wieder Leute ohne Lehramtsstudium zum Referendariat zu, aber nur in sog. Mangelfächern. Was nun Mangelfach ist, schwankt von Jahr zu Jahr und von Land zu Land. Mathe und Naturwissenschaften sind oft Mangelfächer. Ein Studium dieser Fächer im Fernstudium könnte also u. U. die Zulassung bringen. Das ist aber nicht garantiert. Mathe im Fernstudium bietet in D (nur) die Fernuni Hagen an.

Stefan

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mein wohl größeres problem ist wohl, das ich das ganze ja irgendwie mit familie und kindern unter einen hut bringen möchte...ich habe auch an ein studium auf lehramt gedacht, da es ja als leherin ideale arbeitszeiten gibt, diesuper mit den kinder zu vereinbaren sind...mein mann ist auch lehrer...das hat eben im familienleben reichlich vorteile.

Lehramt ist in der Tat im Fernstudium nicht/kaum möglich.

Was die grundsätzliche Vereinbarkeit von Fernstudium und Familie angeht: Es ist dazu gemacht, es "nebenbei" zu machen - sei es neben Beruf+Familie, oder eben neben Hausfrau+Familie.

Allerdings 15-20 Stunden pro Woche solltest Du nach Möglichkeit schon zusammen bringen.

Viele Grüße

Markus


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Eine realistische Möglichkeit wäre folgendes: Manche Bundeländer lassen immer wieder Leute ohne Lehramtsstudium zum Referendariat zu, aber nur in sog. Mangelfächern. Was nun Mangelfach ist, schwankt von Jahr zu Jahr und von Land zu Land. Mathe und Naturwissenschaften sind oft Mangelfächer. Ein Studium dieser Fächer im Fernstudium könnte also u. U. die Zulassung bringen. Das ist aber nicht garantiert. Mathe im Fernstudium bietet in D (nur) die Fernuni Hagen an.

Stefan

So isses, aber es gibt keine Garantie, daß das von den Kultusministerien in ca. 5-7 Jahren, wenn Du frühestens fertig sein würdest, noch genauso gehandhabt wird. Aber ich halte es für sehr wahrscheinlich, aufgrund der geringen Studentenzahlen im betreffenden Bereich. Und weil in den nächsten 10 Jahren ein Großteil der jetzigen Mathe-Lehrer die Lehrkörper verläßt.

Wenn Du wirklich an Mathematik interessiert bist, ist ein Studium an der FernUni Hagen der Königsweg, sinnvollerweise mit Informatik als Nebenfach. Naturwissenschaften wie Physik, Chemie oder Biologie werden als grundständige Studiengänge in D nicht als Fernstudium angeboten, Lehramt sowieso nicht

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Das wird doch grade geändert. Warum soll ein guter Master nicht Lehrer werden können? Dieses alte bürokratische System muß endlich weg.

Der Forderung, dass diese Unterscheidung wegmuss, schließe ich mich an. Dass es aber dahin geändert wird, ist falsch. Die verschiedenen Bundesländer haben verschiedene Modelle für die Umstellung des Lehramts auf Bachelor/Master. Mir ist kein Bundesland bekannt, in dem man einen nicht-Lehrer Master macht, um Lehrer zu werden (es sei denn über den Quereinstieg, aber das ist eine Ausnahme). Wie gesagt, in Berlin muss man sich z. B. bereits während des Bachelors für Lehramt entscheiden.

Stefan

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