Torben

Sind 15 Std. Arbeitsaufwand pro Woche realistisch?

22 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich spiele mit dem Gedanken ein BWL-Studium am der HFH zu beginnen. Ich würde von aktiven Studenten gern wissen, wie viel Zeit sie wirklich aufbringen, um das Studium zu bewältigen.

Kommt man mit 15 Std./Woche gut hin?

Nehmt ihr vor den Klausuren noch eine Woche Urlaub oder so, um euch vorzubereiten?

Ich weiß, dass man das nicht pauschal sagen kann, weil jeder eine andere Vorbildung hat und den Lernstoff vielleicht schneller oder langsamer aufnimmt, aber ich würde trotzdem gern mal hören, wie Ihr damit zurecht kommt.

Vielen Dank schon mal für Eure Antworten!

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Hallo Torben

Mir wurden glücklicherweise im Grundstudium 3,5 Fächer vollständig anerkannt, so dass mein Semesteraufwand entsprechend reduziert ist.

Jedoch führe ich kein Buch über meine wöchentlichen Stunden. Aber ich versuche eigentlich schon täglich min. 1-2 Stunden etwas zu machen. Und mittlerweile ist das Studieren so alltäglich geworden, dass es mir keine große Überwindung kostet mich abends um 21h nochmals hinzusetzen.

Bspw. sind bei mir Samstag 10h-14 und Sonntag 10-12 und 18-20h nahezu feste Termine. Das hat sich so einngependelt und wird von der Familie auch so mitgetragen, was ein sehr wichtiger Faktor für´s Studieren ist.

Bisher hab ich noch kein Urlaub nehmen müssen, kann mir aber durchaus vorstellen, dass im Hauptstudium das vorkommen kann. Aber da können vielleicht die Anderen noch was zu sagen.

Jedenfalls kann ich dir die HFH empfehlen, da ich selbst rundum zufrieden mit dem Verlauf bin.

Sonnigen Sonntag

Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hallo!

Denke die Zeit ist schon realistisch und sollte eingehalten werden.

Da die Klausuren immer erst am Ende des Semesters geschrieben werden, lässt man aus Erfahrung am Anfang gerne alles etwas schleifen und muss dann vor den Klausuren mehr Zeit investieren.

Den einen oder anderen Urlaub für Klausuren zu opfern, wird sich nicht vermeiden lassen.

Bin aber der Meinung man sollte dies tunlichst meiden. Das Studium dauert immerhin rd. 4 Jahre und wenn man sämtliche Urlaube fürs Klausurenbüffeln opfert ist das ein sicherer Weg zum Abbruch.

Nutze den Urlaub zum erholen (Die wirst Du brauchen) und versuche regelmäßig zu lernen.

Die Zeit am Anfang des Semesters solltest Du nutzen eigene Zusammenfassungen vom Lernstoff zu schreiben und kurz vor den Klausuren dann intensiv (Auswendig-) lernen.

Grüße

Jörg

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Da die Klausuren immer erst am Ende des Semesters geschrieben werden,...

Das ist nicht ganz korrekt.

Im 1. Semester (Jan. bis Juni) wurde bspw. im Bachelor-Studiengang Englisch bereits im März und ReWe bereits im April geschrieben.

Auch im 2. Semester (Juli-Dez.) finden Klausuren bereits im Oktober statt.

Aber ansonsten halte ich es wie Jörg. Der Doppelaufwand ist schon anspruchsvoll. Daher sollte der Urlaub auch genossen werden können. Allerdings kann er auch kombiniert werden. In meinem letzten Urlaub habe ich bspw. 2 Wochen täglich am Strand gelernt und konnte mich trotzdem super erholen.

Das nenn ich Fernstudium :D

Gruß Lutz


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Also ich habe während meines Fernstudiums den grössten Teil des Urlaubs schon mit Lernen verbracht. Aber einmal im Jahr habe ich auch "richtig" Urlaub gemacht mit weg fahren und dann nur auf Sparflamme (1-2 Stunden pro Tag) gelernt.

War aber nicht die HFH, sondern die PFFH Darmstadt.

Viele Grüße

Markus


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Servus,

ich habe zwar noch keine großen Erfahrungswerte, bin gerade erst im 1. Semester und durch die Anerkennung zweier Klausuren schreibe ich erst am 25.11. meine erste in BWL, aber es ist wie bereits oben beschrieben, ich erstelle mir auch Zusammenfassungen, MindMaps und Karteikarten für Definitionen. Die Definitionen lerne ich schon parallel, ich habe mir jetzt für nächste Woche (also 1 Monat vor der Klausur) Urlaub genommen, um meine Unterlagen komplett fertig gestellt zu bekommen und einen Großteil auch zu lernen und Unklarheiten zu beseitigen. Im Anschluss daran, wenn alles so läuft wie geplant, habe ich noch einen ganzen Monat um alte Klausuren von Bachelor und Diplom zu üben, wo ich mit Sicherheit auch nochmal auf Problemstellungen treffen werde und zusätzlich kann ich mir weiter meine erstellten Unterlagen verinnerlichen.

Den Zeitaufwand wirklich messen, konnte ich bisher nicht. Ich liege derzeit noch deutlich unter 15 Stunden, allerdings bin ich auch eher so der Typ für "Power-Learning" vor den Klausuren. Der Zeitaufwand wird sich mit Sicherheit erhöhen und im 2. Semester werde ich die 15h auf jeden Fall brauchen denke ich, da ich keine 2 Klausuren, sondern 4 Stück schreiben will.

Versuche von Beginn an in einer Lerngruppe zu arbeiten, wir gestalten das zu zweit 1-2 mal pro Woche, wobei darüber hinaus noch weitere Lerntreffs von den Erstsemestern stattfinden, die ich auch schon besucht habe, aber für mich nicht effektiv sind, auf Grund zu hoher Anzahl an Teilnehmern. Naja, also wir lernen dann abends und beginnen zwischen 6-7 und das Ganze endet um ca. 22:30 oder 23:00, sind somit 4-5 Stunden/Treffen wirklich effektiv ohne große Pausen. Will damit sagen, dass ich es glaube ohne diese Lerngemeinschaft nicht schaffen würde, da man sich gegenseitig fordert auch für den nächsten Lerntreff gewisse Unterlagen vorzubereiten.


7. Sem HFH - Bachelor BWL - SZ WI

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Alles klar, ich danke euch für die Antworten. Aber eine Frage habe ich jetzt noch an Lutz, wie wurde dir denn ein halbes Fach anerkannt???

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Ganz einfach.

Weil mir in Rechnungswesen das Thema Buchführung anerkannt wurde, auf Grund meiner kfm. Ausbildung, und ich die Studienleistung im 1. Semester nicht mitschreiben brauchte. Das Thema Jahressabschluß innerhalb vom ReWe-Block musste ich aber dennoch lernen und bestehen.

Daher die ,5 ;-)

Gruß Lutz


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Achso, das erklärt einiges ;-)

Mir ist noch eine Frage eingefallen, wenn ihr hier vom "Studienbreife durch arbeiten" sprecht, was versteht ihr genau darunter? Das wichtigste herausschreiben und dann auswendig lernen (in BWL z.B.)? Oder einfach nur durchlesen? Odr etwas ganz anderes?

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Das wichtigste herausschreiben und dann auswendig lernen

Ganz ehrlich?

Das wichtigste markieren/herausschreiben und dann "verstehen", "anwenden", "einglieder/einordnen" lernen.

Bei mir klappt Auswendiglernen nur sehr schlecht. Ausserdem möchte ich Fragen auch mit einem gewissen Backround-Wissen beantworten können. Gerade in BWL sind die Fragen zumeist so, dass du das Gelernte abstrahiert anwenden musst. Das funktioniert durch auswendig gelerntes Wissen recht schwer.

Ich les mir z.Zt. zunächst die SBs komplett durch, damit ich einen Eindruck über Aufbau und Umfang erhalten. Danach wird gelernt, mit Übungsaufgaben gefestigt, und per Alt-Klausuren auf die Prüfung vorbereitet.

Incl. evtl. Lerntechniken (siehe Link).

Gruß Lutz


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