Ocean

Welcher Lerntyp bin ich?

15 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen...

Mich würde mal interessieren, wie ich herausfinden kann, welcher Lerntyp ich bin. Insbesondere meine ich damit, ob für mich eher ein Fernstudium, oder ein Teilzeit-Präsenzstudium (z.B. FOM) in Frage kommt. Da ich bisher immer nur in Schulen gelernt habe, kann ich ein Fernstudium schwer einschätzen.

Zu meiner persönlichen Situation (ist für die Wahl nicht ganz irrelevant):

- 27 Jahre alt, Abitur, abgeschlossene Ausbildung zum Verlagskaufmann

- berufstätig und zeitlich flexibel, wobei ich mich im Rahmen dieser Flexibilität auch oftmals nach den Kundenwünschen richten muss (also relativ unregelmäßige Arbeitszeit und manchmal schwer planbar)

- Vater eines 1-jährigen Kindes

Bin dankbar für jeden Tip :)


Wirtschaftsrecht 4. Semester, HFH

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@ Ocean

Ich empfehle Dir ein Probestudium, z. B. an der HFH.

Wenn möglich, besuche auch zur Probe entsprechende Präsenztage an der FOM.

Nur so kannst Du wirklich herausfinden, was für Dich effektiv genug ist.

MfG Joe

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Das werde ich auf jeden Fall tun!

Was ich immer erstaunlich finde ist, dass meine Freundin Jura studiert und sich trotz Vorlesungen zuhause hinsetzt und sich die Sachen dann allein erarbeitet. In Berlin ist studieren nämlich in überfüllten Hörsäälen ein Graus und viele Präsenzstudenten sagen, dass man sich die Vorlesungen ohnehin schenken kann, weil Profs oftmals in Sachen Vermittlung von Wissen sowieso schlecht sind.

Diese Situation kommt ja einem Fernstudium, wo man sich auch alles selbst erarbeitet ja sehr nah....


Wirtschaftsrecht 4. Semester, HFH

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Das ist natürlich wahr.

Lass Dir erstmal Material von verschiedenen Hochschulen zukommen, um es zu begutachten. Schicke es dann aber rechtzeitig zurück, sonst kann das sehr teuer werden!

Allein das Material finde ich persönlich für ein effektives Studium am wichtigsten.

Und das Material, die Aufbereitung usw. dürfte zwischen den Anbietern sicher stark schwanken...

MfG Joe

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Hallo Ocean

Ich gebe Joe da vollkommen recht. Leider gibt es keinen "Frage-Antwort-Test", der diese Frage beantworten kann.

Oftmals erfährt man erst durch Ausprobieren, welche Möglichkeiten/Qualitäten in einem stecken. Ich hätte auch nie gedacht, dass das "Selbstlernen" so in Fleisch und Blut übergehen kann. Da war ich selbst erstaunt.

Bei einem Fernstudium hast du halt den Vorteil, dass die Unterlagen genau für die doppelbelasteten berufstätigen konzipiert sind und komprimiertes, didaktisch gutes Material enthalten.

Ich kann das jetzt natürlich nur einseitig bewerten, aber vor meinem Studium habe ich mir bspw. Probelektionen der AKAD, Euro-FH und HFH zusenden lassen, um den Schreibstil und Umfang besser einschätzen zu können. Alle 3 waren m.E. sehr gut, aber du siehst ja wo ich gelandet bin ;)

Und du kannst sicherlich bei Präsenzterminen in deiner Nähe als Gastzuhörer dabei sein, wobei du das nicht mit einer Vorlesung a la Präsenzstudium verwechseln darst. Zumeist werden dort konkrete Fragen und Probleme zu den Inhalten besprochen, oder Aufgaben gemacht. Seh daher eine Veranstaltung nicht als representativ an.

Bei der HFH, Euro-FH und AKAD kannst du glaube ich auch unverbindlich 4 Wochen das Studium antesten - aber nicht auf einmal :D

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Bei einem Fernstudium habe ich z.B. Angst, dass ich nicht einschätzen kann, was wichtig ist und was nicht. Lerne ich zuviel, zu breit, zu tief...? An der FOM ist es bei den Vorlesungen da schon anders (denke ich mir). Irgendwie merkt man da doch bestimmt, auf was am meisten Gewicht gelegt wird. Und man hat das dauernde Feedback für Zwischenfragen und Probleme direkt dann und dort, wo die Frage bzw. das Problem auftritt, nämlich in der Vorlesung.

Muss doch ähnlich wie in der Oberstufe bzw. der Berufsschule sein (abgesehen vom Niveau).


Wirtschaftsrecht 4. Semester, HFH

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Also bei den Studienbriefen steht bei uns vor jedem Kapitel das Lernziel und die Kenntnisse, die der Student nach der Durcharbeit haben sollte.

Dann sind die wichtigen Infos meist auch hervorgehoben (Fett, in Kästen, Grafiken, Tabellen etc.).

Dann gibt es genügend Übungsfragen, Aufgaben, Probeklausuren und Alt-Prüfungen, durch die du ein Gefühl für die Schwerpunkte erhältst. Zusätzlich kannst du bei Unklarheiten jederzeit auf deine Komilitonen oder die Fachdozenten per eMail, Fax oder sogar Telefon zurückgreifen.

Vielleicht erscheint die Antwort nicht unmittelbar, aber i.d.R. zeitnah.

Und dann stehen dir ja dank dem Internet (Wikipedia, Foren, Goggle etc.), oder auch Standardlektüren viele sehr gute Quellen zur Verfügung, die Sachverhalte evtl. anders beleuchten und so den Aha-Effekt erzeugen.

Ich kenn diese Unsicherheiten, aber letztendlich brauchst du dir darüber keine Sorgen machen. Du bist zu keiner Zeit mit deinem Studium alleine. Es ist nur ein andere Form des Lernens und bietet aber auch Chancen auf neue Methoden- und Mitteleinsätze.

Dir hat ja auch niemand gesagt und gezeigt, wie das mit dem Vater-Sein geht. Aber es funktioniert auf eine intuitive Weise dennoch, oder ;)

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Dir hat ja auch niemand gesagt und gezeigt, wie das mit dem Vater-Sein geht. Aber es funktioniert auf eine intuitive Weise dennoch, oder

Wirklich nicht schlecht - so hatte ich es noch gar nicht betrachtet.:D

Natürlich ist die Lernform des Fernstudiums ungewohnt, wenn man zunächst 'nur' in Präsenz gelernt hat. Aber dieses Problem wird sicher auch bei der FOM mit Präsenztagen auftreten.

Man muss es halt nur schaffen, sich selbst zu motivieren.

Das kann man tun, in dem man sich beispielsweise einen Lernplatz einrichtet, bei dem man auch durch die Familie nicht gestört wird und der sich klar von anderen Bereichen unterscheidet, also eine klare Trennung von (Lern-)Arbeitsplatz und Freizeit.

Feste Zeiten möglichst immer einzuhalten erscheint mir auch besonders wichtig. Wenn das erstmal zur Gewohnheit geworden ist, wirst Du Dich fast schon unwohl fühlen, wenn Du nach dem Studium nichts mehr machst.

Die Erfahrungen von Aktiven bei der HFH scheinen wirklich sehr gut zu sein, da werde sogar ich noch fast weich, ein Aufbaustudium zu belegen.:cool:

Ich bin, obwohl ich es mir seinerzeit auch nicht zugetraut hatte, mit Fern- und Onlinestudium sehr gut zurecht gekommen; ich bereue es nicht.

MfG Joe

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Wichtige Anforderungen an einen Fernstudenten sind aus meiner Sicht:

1. Die Fähigkeit, sich selbst zu motivieren und zu organisierern - und das über einen langen Zeitraum und gegen andere konkurrierende Interessen.

2. Die Fähigkeit, aus schriftlichen Unterlagen, ohne mündliche Erläuterungen, den Stoff erfassen und verstehen zu können

Viele Grüße

Markus


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Dir hat ja auch niemand gesagt und gezeigt, wie das mit dem Vater-Sein geht. Aber es funktioniert auf eine intuitive Weise dennoch, oder ;)

Gruß Lutz

Schöner Vergleich! :) Aber ob das auf die Differentialrechnung auch anwendbar ist...*grins*

Das schöne an Präsenzlehrformen ist einfach, dass der Lehrer, oder Dozent noch ein Beispiel und noch ein Beispiel geben konnte, bis es der letzte begriffen hat. Im Fernstudium wird das schwer. Naja, ich werde schon das Richtige finden. Wie gesagt, meine Freundin erarbeitet sich den Stoff auch oft allein, obohl sie an einer Präsenzuni studiert.


Wirtschaftsrecht 4. Semester, HFH

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