smeagollum

Studiengebühren

10 Beiträge in diesem Thema

Hi zusammen,

bin gerade noch am recherchieren, ob ich wirklich bei AKAD anfangen soll zu studieren. Dabei bin ich über etwas gestolpert, was mir seltsam vorkommt:

Bei einigen Berichten im Netz steht:

1. Dass die AKAD während des Studium u.U. die Studiengebühren für laufende Verträge anpasst. Ist das in den Verträgen tatsächlich so gestaltet, dass die Freiheit besteht? Weiß jmd aus Erfahrung, ob es getan wird und wenn unter welchen Umständen und wie stark?

2. Das für das Online Klassenzimmer Sondergebühren fällig sind. Weiß jmd ob dem so ist und in welche Höhe diese fällig sind?

Grüße

Daniel

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Hallo Daniel,

zu 1.)

Ich habe bei der AKAD einen Lehrgang belegt, der über längere Zeit ging. Eine Anpassung der Studiengebühren ist bei mir nicht erfolgt. (Genau genommen waren es zwei Lehrgänge, und bei keinem fand eine Anpassung statt.)

Ich kenne jetzt auch niemanden, dem das passiert ist (was nicht heißt, dass es nicht doch ginge.)

zu 2.)

Als ich vor ca. 1,5 Jahren angefragt habe, wie ich Zugang zur virtuellen Hochschule erhalten könne, hieß es 10 EUro pro Monat und gesonderter Antrag. Damals war die VH aber noch relativ neu. Für mich war das nicht interessant, also hab ich's gelassen. Keine Ahnung ob sich das lohnt.

Gruß,

Sonja

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Zu 1) Das ist mir auch neu. Mir ist kein Fall bekannt, in dem bei der AKAD während des Studiums die Kosten (Studiengebühren sind es ja genau genommen nicht) angehoben wurden.

Ich bezweifle auch, dass das überhaupt rechtlich möglich wäre, wenn ein Student tatsächlich durchgehend eingeschrieben ist. So weit ich weiß, ist der Vertrag für die festgelegte Mindestlaufzeit für AKAD preislich bindend.

Sonst würde man ja die Katze im Sack kaufen - ich denke, dass sich da der Verbraucherschutz durchgesetzt hat.

Ich lasse mich aber auch gern eines Besseren belehren.

MfG Joe

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Hi,

1) Laut Vertrag kann die AKAD die Gebühren auch während des Studiums erhöhen. Ich kenne jedoch Studenten, welche ein paar Euro pro Monat weniger bezahlen als ich, deren Gebühren also nicht angepasst wurden.

2) Es fallen keine weiteren Kosten für das Onlinestudium an. Seit einigen Jahren gibt es nur noch einen Pauschalbetrag in dem alle Gebühren enthalten sind.

Von Matthias

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Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass ich damals, als ich mir die AKAD näher angeschaut habe, das irgendwo bei denen gelesen habe.

Daraufhin war ich dann froh, dass das bei der HFH explizit ausgeschlossen wurde.

Aber unbekannt ist mir das im Zusammenhang mit der AKAD nicht. Weiß aber nicht mehr, wo ich das gelesen habe.

Im Zweifel würd ich aber bei der AKAD direkt nachfragen und gleichzeitig in Erfahrung bringen, wie sich die Gebühren in den letzten 5 Jahren verändert haben.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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@ Matthias

Danke für die Info.

Ich bin bislang nicht davon ausgegangen, dass es rechtens ist, die Kosten während des Studiums einfach zu erhöhen, auch wenn solche Dinge im Vertrag stehen.

Ich bin kein Rechtsanwalt, kann das deswegen nicht ausreichend beurteilen. Ich hatte aber immer den Eindruck, dass solche Vertragsklauseln zu Ungunsten des Studenten nicht wirksam sind.

MfG Joe

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Hallo,

Ich bin bislang nicht davon ausgegangen, dass es rechtens ist, die Kosten während des Studiums einfach zu erhöhen, auch wenn solche Dinge im Vertrag stehen.

Ich bin kein Rechtsanwalt, kann das deswegen nicht ausreichend beurteilen. Ich hatte aber immer den Eindruck, dass solche Vertragsklauseln zu Ungunsten des Studenten nicht wirksam sind.

das Gesetz schützt den Teilnehmer an Fernunterricht vor solchen Gebührenerhöhungen nach Belieben des Anbieters, denn das FernUSG (siehe http://www.zfu.de/Recht/HTML/FernUSG230702.htm) schreibt vor, dass das Entgelt zu Beginn des Kurses verbindlich vereinbart wird.

Die AKAD hat in der Vergangenheit aber offenbar die Anwendbarkeit des FernUSG auf ihre Studiengänge bestritten, siehe z.B. http://www.zfu.de/Aktuell/Amtsgericht%20K%F6ln%20041104.pdf

Grüße,

Matthias

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Das ist aber ein spezialfall. Generell betrifft nämlich das FernUSG akademische Studiengänge nicht, und das ist auch unstrittig. Im vorliegenden Falle ging es um das Kompaktstudium der WHL, das nach Meinung des Gerichts nicht akademisch ist. Insofern betrifft es die normalen Studiengänge nicht.

Stefan

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Andere Länder, andere Sitten.

Deutschland scheint da sehr eigen zu sein.

Ich hätte gedacht, dass es solche Regelungen in Deutschland auch für den akademischen Bereich gibt. Ich habe allerdings auch nicht Zeit genug, um permanent in allen Rechtsgebieten die Paragraphen von allen Ländern der Erde zu wälzen...

Man lernt nie aus.:cool:

Ist auf jeden Fall eine (für mich) interessante Begebenheit.

MfG Joe

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Hallo,

ich habe diese Frage auch der AKAD-Studienberatung gestellt und darauf die Antwort bekommen, dass die Gebuehren fuers Studium fix sind und sich nicht aendern. Aktuell variieren koennen jedoch die abschliessend faelligen Pruefungsgebuehren.

Ich habe daraufhin gerade mal in eine Anmeldungsunterlagen ins "Kleingedruckte" geschaut, aber dort findet sich interessanterweise ueberhaupt kein Passus zur Gebuehrenhoehe (weder dass sie fix ist, noch dass sie angepasst werden kann), allerdings stehen die genauen Gebuehren auf der Anmeldung und insofern wuerde ich mit meinem laienhaften juristischen Verstaendnis davon ausgehen, dass sie damit auch Vertragsbestandteil sind.

Hoffe, das hilft vielleicht ein bisschen weiter.

Viele Gruesse

Petra

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