Yvonne66

Bitte um Weiterbildungsrat!

13 Beiträge in diesem Thema

Vielleicht kann mir hier jemand Tipps geben:

Ich habe den Realschulabschluss und urspruenglich eine handwerkl. Ausbildung absolviert, war allerdings nur einige Jahre in diesem Feld, zog in die USA und habe dort eigentlich immer im administrativen/clerical Bereich gearbeitet (in den US kann man sich einfacher hocharbeiten bzw. ist nicht unbedingt an ein Berufsfeld gebunden ist, ohne andauernd irgendwelche Zeugnisse/Abschluesse vorweisen zu muessen).

Nun bin ich aber wieder in Deutschland. Mein Job bei den Stationierungsstreitkraeften, die es auch nicht so rigide mit unbedingter kaufmaennischer Ausbildung sehen, ist zwar einigermassen sicher, aber ich moechte mir trotzdem mehr Optionen fuer den deutschen Arbeitsmarkt schaffen.

Ich hatte mich fuer einen Vorbereitungskurs auf die Pruefung zur Fremdsprachenkauffrau angemeldet (IHK-Voraussetzungen hatte ich erfuellt), aber der wurde mangels Teilnehmern abgesagt. Jetzt habe ich ein knappes Jahr bis zum naechsten Versuch und moechte das irgendwie sinnvoll verbringen. Leider geht nur irgendeine Fern-Sache, da ich in der Provinz wohne und die Angebote hier auessert spaerlich sind :-).

ILS, SGD, HAF oder auch die VHS etc. scheinen nicht so toll fuer den Lebenslauf zu sein. Was koennte ich noch machen, um kaufmaennische Fertigkeiten auf Papier nachweisen zu koennen? Waere ein Kurs in Betriebswirtschaft angemessen?

Ich habe mir auch ueberlegt ein Fernstudium anzufangen. Vielleicht koennte ich auch credits vom community college anrechnen lassen (wenn das hier ueberhaupt etwas wert ist), aber ich gehe stramm auf die 40 zu und ein Bachelor´s auf Teilzeitbasis wuerde sich ja ewig hinziehen.

Fuer Ratschlaege waere ich wirklich dankbar!! :)

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Hallo Yvonne,

was heisst denn schon "auf die 40"?

Ich bin 46 und beginne jetzt mit meiner Diplomarbeit zum Dipl. Ing.

Und da der Bachelor ja eigentlich schneller zu absolvieren ist als der Dipl. Ing, ist das für dich bestimmt noch zu schaffen.

Tipp von mir: Wenn du das willst, dann mach es. Das Alter spielt nur eine untergeordnete Rolle (z.B. wenn du eine von deinem bisherigen Beruf völlig andersartige Studienrichtung einschlagen willst, könnte es problematisch werden).

Meine Erfahrung ist, dass die ganzen Fernkurse (so nenne ich die von den Anbietern als Fernstudium angepriesenen Fortbildungslehrgänge ohne staatlichen Abschluß) nur sehr selten für die eigene Berufsentwicklung einen positiven Schub bewirken.


Schöne Grüße

Juergen

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Hi Juergen,

Vielen Dank fuer Dein Input!

Mir scheint, dass Alter hier auf dem Arbeitsmarkt eine sehr grosse Rolle spielt. Wenn man schon Jobannoncen sieht, die auf Bewerber mit maximal 30 oder 35 gemuenzt sind - Wahnsinn! Da wird mir ganz anders!! Du gibst mir Hoffnung :-).

Ich denke mal, dass jede von mir eingeschlagene Studienrichtung von meinem Beruf abweichen wuerde (z. Zt. Sachbearbeiterin), also - keine Ahnung. ob ich dann - ausser persoenlichen Vorteilen - beruflich irgendetwas davon haben werde.

Gruesse u. gutes Gelingen Deiner Diplomarbeit!

Y.

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Hi,

Englisch OK und kaufm. Kenntnisse:

www.ebsglobal.net

MBA, formale Voraussetzungen: KEINE


Friedrich

Dipl.-Ing.(BA) 1987

MProfComp(USQ) 2004

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Hi,

kleiner Follow-Up:

http://bain4weeks.com/examtips.html

Auf gleicher Website auch Infos zu der Dir sicher bekannten US amerikanischen Möglichkeit des "degree by exams"


Friedrich

Dipl.-Ing.(BA) 1987

MProfComp(USQ) 2004

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@friedrich:

Was den MBA der EBS angeht, es ist zwar möglich den ohne formale Voraussetzungen zu absolvieren aber ich habe leider meine Zweifel ob ein durchschnittlicher dt. Arbeitgeber sich nicht am fehlenden Bachelor stören würde, denn eigentlich ist ein MBA ja ein Aufbaustudiengang der einen ersten Studienabschluss vorraussetzt. Wie Yvonne schon meinte: Zeugnisse sind hierzulande ziemlich wichtig. Es würde aber sicher Sinn machen erst einen Bachelor 'by exams' zu machen und darauf aufbauend den MBA.

@Yvonne:

So ganz falsch ist dein Eindruck vom dt. Arbeitsmarkt leider nicht. Es gibt durchaus (leider gar nicht mal so wenige) Arbeitgeber die der Meinung sind dass jemand mit 40 oder zum Teil sogar mit 35 "zu alt" ist!

Allerdings solltest du folgendes nicht vergessen: In Deutschland wird der grösste Teil der offenen Stellen gar nicht erst veröffentlicht sondern schon zuvor vergeben. Ich habe vor kurzem erst gelesen dass das auf ca. zwei Drittel der offenen Stellen hierzulande zutrifft. Genau das sind auch die Stellen bei denen Leute mit Erfahrung (also ab 40, oder so) ziemlich gute Chancen haben. Der Nachteil ist natürlich dass man 'Vitamin B' braucht um von solchen Stellen überhaupt zu erfahren.

Aber mal davon abgesehen, wenn du zur Zeit Sachbearbeiterin bist dann wäre ein Studium im Bereich BWL doch gar nicht so weit von deinem jetzigen Beruf entfernt, du gehörst damit doch zum kaufmänischen Bereich.

mintaru

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Ich würde auch etwas akademisches im BWL-Bereich empfehlen.

Betriebswirtschaftliche Studiengänge/Anbieter findest Du hier:

http://www.fernstudium-infos.de/studiengaenge/3206-betriebswirtschaft.html

Viele Grüße

Markus


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

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mintaru schrieb:

"ich habe leider meine Zweifel ob ein durchschnittlicher dt. Arbeitgeber sich nicht am fehlenden Bachelor stören würde"

Ist sicher bei jemandem richtig, der z.B. direkt nach dem Schulabschluß den Weg an die EBS beschreiten würde.

Bei lebens- und berufserfahren Menschen achten Arbeitgeber oft auch

- einen für die zu vergebende Stelle interessanten Lebenslauf (wie hier)

- eine geschickte, ungewöhnliche Wahl der Weiterbildung ("Warum haben Sie denn gerade das gemacht" - "Weil ich meine Zeit nicht mit einem Bachelor Abschluß verbringen wollte"

Im angelsächsischen Bereich ist oft der Einstieg in ein Masterstudium für Bewerber mit anderen Vorkenntnissen als dem Bachelor möglich, die EBS hat dieses Prinzip nur zu Ende gedacht. Die OU hat zum Teil ähnliche Konzepte.

Ich bekomme übrigens keine Prozente bei der EBS.

Friedrich

Dipl.-Ing.(BA)

Master of Professional Computing (USQ)


Friedrich

Dipl.-Ing.(BA) 1987

MProfComp(USQ) 2004

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Mir scheint, dass Alter hier auf dem Arbeitsmarkt eine sehr grosse Rolle spielt. Wenn man schon Jobannoncen sieht, die auf Bewerber mit maximal 30 oder 35 gemuenzt sind - Wahnsinn! Da wird mir ganz anders!!
Dann hoffen wir mal, dass diese Studie die Personal- und Chefetagen der Unternehmen erreicht und beeinflusst. "Alte leisten mehr als Junge"

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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...

Ich bekomme übrigens keine Prozente bei der EBS.

Friedrich

Hat ja auch keiner behauptet! ;)

Es ist mir übrigens bekannt dass es in den meisten englischsprachigen Ländern Einstiegsmöglichkeiten ins Masterstudium für Leute mit Berufserfahrung aber ohne Bachelor gibt. Wenn es nach mir ginge, dann fände ich es sogar richtig gut wenn's das auch hierzulande geben würde nur sind die Erfahrungen die ich persönlich mit Personalchefs mittelständischer Unternehmen gemacht habe (mit anderen hatte ich selbst bisher noch nicht zu tun) was unortodoxe Bildungswege angeht alles andere als toll. Da gibt es leider recht viele (möglicherweise zu) konservative Leute. Allerdings ist das wie gesagt nur mein persönlicher Eindruck, möglicherweise täusche ich mich ja und es ist reiner Zufall, dass ich immer bei Firmen mit konservativen Personalabteilungen gelandet bin.

mintaru

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