chris523

Newbie mit vielen Fragen

7 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

ich möchte mich erstmal kurz vorstellen.

Ich bin 28 Jahre alt, gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann, arbeite seit ca. 6 Jahren als Fertigungsplaner in der Auftragsvorbereitug, wobei ich hier auch für die Administration eines Linux-Servers mitverantwortlich bin, und mir privat auch VBA-Programmierung angeeignet habe, die ich auch im Job regelmäßig einsetze.

Schulbildung fing nach Grundschule mit Gymnasium an, dieses habe ich jedoch in der 9. Klasse wegen Latein abgebrochen, bin dann an die Realschule gewechselt, habe dort meine mittlere Reife "Wirtschaft" "gut" abgeschlossen und habe dann nochmals erfolglos die Fachoberschule probiert, wobei es dann an Englisch gescheitert ist. In der Zwischenzeit (mann wird ja auch älter und sieht ein, dass Englisch vielleicht doch ganz nützlich ist) habe ich noch VHS-Kurse in Englisch belegt, und mich auch sonst recht viel mit Englisch befasst, wobei ich nicht weiß, ob es für das klassische "Oxford-Schul-Englisch" wirklich soviel gebracht hat. Mathe war (zumindest in meinem Wirtschaftszweig) eigentlich nie ein Problem (Schulnote: 2).

Inzwischen habe ich von der pffh-Darmstadt das Studienhandbuch bekommen, und mich da für den Studiengang "Informatik" entschieden, weil ich einfach denke, dass das meiner bisherigen Ausbildung und auch meinen Interessen an nähesten kommt.

Nachdem ich die letzten Tage damit verbracht habe, das Forum durchzustöbern, hier mal mein "Fragenkatalog":

1. Haben Leute mit einer ähnlichen Schul/Berufsvorgeschichte wie ich schon mal das studieren probiert, bzw. vielleicht kann mir jemand eine ungeschminkte Meinung darüber geben, ob das Studium für mich vermutlich schaffbar ist (in einem Zeitraum von rd. 20 Std. / Woche; soviel Zeit krieg ich denk ich gut neben Job unter) oder ob ich mich damit maßlos übernehmen würde ?

2. Gibt es irgendwelche Zahlen darüber, wieviel Fernuni-Absolventen danach wirklich einen besseren Job haben, bzw. wer von Euch kann mir berichten, dass sein Studium ihn auch wirklich zu seinem "Traumberuf" ein Stück näher gebracht hat ?

3. Ist es (erfahrungsgemäß) notwendig, auch schon Erfahrung auf genau dem angestrebten Berufszweig zu haben, also habe ich "auf´m Markt" mit meinem bisherigen beruflichen Werdegang und einem (wenn es denn mal soweit kommt) Diplom (FH) zumindest statistisch Chancen eine entsprechende Stelle zu bekommen ? (mir ist durchaus bewusst, dass niemand eine Glaskugel daheim stehen hat, aber mir würden Erfahrungen, bzw. Aussagen von Personalchefs, Vermittlungsagenturen o.ä. schon sehr weiterhelfen)

Allgemein würde ich mich über ein paar motivierende Worte freuen (wobei ich auch zugeben muss, dass ich die hier im Forum schon wirklich reichlich vorgefunden habe)... ich bin zugegebenermaßen ein bisschen motiviert durch eine gewisse Frustration im Job, aber natürlich auch angetrieben durch das Ziel, wirklich mal eine etwas gehobenere Position einnehmen zu können, und natürlich ist auch ne reichliche Portion Wissensdurst dabei, wobei ich hier einfach so ehrlich sein muss zu sagen, dass der Wissensdurst alleine nicht die Erfüllung wäre, weil dazu einfach zuviel Geld dafür investiert werden muss. Von daher würde ich mich schon sehr über die ein- oder andere "Erfolgsgeschichte" von Absolventen freuen.

Noch einen schönen abend wünscht

Christian

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Hallo Christian,

herzlich Willkommen bei Fernstudium-Infos.de!

Im großen Ganzen gehst Du das schon richtig an.

Zu 1) Durchschnittlich verwenden die Informatikstudenten an der PFFH laut Erfahrungsberichten etwa 15 bis 20 Stunden pro Woche. Diese Zeit scheinst Du bereits eingeplant zu haben; dahingehend kann ich Dich weitgehend beruhigen.

Zu 2) Pauschale Zahlen über den Erfolg von Fernuni-, meistens genau genommen Fernfachhochschul-Studenten liegen nicht vor, zumal sich "Erfolg" nicht messen lässt. Insgesamt ist es aber so, dass die Fernhochschul-Absolventen den Absolventen des Präsenzstudiums in nichts nachstehen. Daher sind die erreichten Abschlüsse selbstverständlich absolut gleichwertig.

Zu 3) Selbstverständlich hast Du gute Chancen, Deine beruflichen Perspektiven zu verbessern. Dafür sind die Fernstudiengänge auch gedacht. Du kannst nun beweisen, dass Du Deine damaligen Schwächen inzwischen überwunden hast. Allein das Überwinden solcher Hürden verbessert die beruflichen Aussichten. Mit einem anerkannten Fachhochschulabschluss kannst Du auf jeden Fall Deine beruflichen Chancen deutlich verbessern - es lohnt sich also allemal!

Du bist in der beschriebenen Situation nicht allein. Schon viele haben ähnliches durchgemacht und sich zum Fernstudium entschlossen. Ich kann es Dir auf jeden Fall empfehlen und aus Deinen Ausführungen entnehme ich, dass Du inzwischen Elan entwickelt hast, diese neue Hürde zu meistern.

Ich denke, Du brauchst nicht weiter zu zögern, da Du Dir offensichtlich schon intensive Gedanken gemacht und festgestellt hast, dass Du die erforderliche Zeit aufbringen kannst und Dich das Studium voran bringen wird.

Es sind ein paar harte Jahre, aber wenn Du das hinter Dir hast, siehst Du besseren Zeiten entgegen.

Nur Mut - aller Anfang ist schwer, aber Du wirst Dich schon dran gewöhnen!

MfG Joe

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Hi chris,

ich interessier mich ebenfalls für das Informatikstudium an der PFFH Darmstadt. Nach meinem Abi habe ich eine Ausbildung als IT-Kaufmann gemacht (seit einem halben Jahr fertig) und mach jetzt noch nebenbei mein MCSA. Das Studium will ich machen, um zum einen mein Wissensdurst zu stillen und natürlich um später eine bessere Stelle angeboten zu bekommen.

Ich plane im Februar oder März nächsten Jahres mit dem Studium anzufangen. Meiner Meinung nach sind wir noch recht jung (ich bin 24) und da fällt das lernen eh noch leicht.

Mich plagen allerdings auch noch Zweifel. Bin ich dem Stress gewachsen? Wird die Beziehung zu sehr drunter leiden? Man muß solche Sachen abwägen und auch ggf. mit dem Partner absprechen. Denn wenn der Partner nicht mitzieht wird das ein schweres Unterfangen. (imho)

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Wird die Beziehung zu sehr drunter leiden? Man muß solche Sachen abwägen und auch ggf. mit dem Partner absprechen. Denn wenn der Partner nicht mitzieht wird das ein schweres Unterfangen. (imho)

Ja, das stimmt. Das Studium geht über ein paar Jahre, in denen man die wenige übrige Freizeit möglichst effektiv verplanen sollte. Neben dem Partner sollte möglichst auch Unterstützung von Freunden, Familie usw. eingefordert werden. Auch Ärger im Freundeskreis und in der Familie kann zum belastenden Faktor für das Studium werden. Schnell kommen mal vorwurfsvolle Sprüche wie "Du hast ja nie Zeit" und "auf Dich kann man sich nicht verlassen" usw.

Da muss man dann drüber stehen können...

Dem kann man am besten vorbeugen, in dem man diese nicht mit dem Studium 'überfährt', sondern frühzeitig offen darüber spricht. Meistens erhält man dann das notwendige Verständnis und eine gute Unterstützung.

MfG Joe

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Ich kann Joe nur zustimmen. Die Unterstützung durch das engste Umfeld (Partner, Freunde) ist enorm wichtig, um Stress zu vermeiden.

Für die Beziehungspflege wird weniger Zeit sein. Das muss aber nicht heißen, dass die Beziehung leiden muss.

Ich habe festgestellt, dass man die gemeinsame Zeit intensiver und bewusster lebt und beispielsweise weniger nur zusammen "rumgammelt".

Viele Grüße

Markus


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Hallo zusammen,

schonmal vielen Dank für Eure Aufmunternden Worte. Ich hatte gestern ein sehr interessantes "4-Augen-Gespräch" mit meinem Chef, der mir für mein Vorhaben auch das Maximum an Unterstützung zugesichtert hat. Mit meiner Freundin habe ich auch nochmal über alles gesprochen, die übrigens auch voll und ganz hinter mir steht. Von daher denke ich sind die wichtigsten Weichen schonmal gestellt. Jetzt möchte ich mir noch ein paar Tage Bedenkzeit gönnen, und dann kann es hoffentlich vielleicht schon bald losgehen.

Werde Euch selbstverständlich auf dem laufenden Halten !

Viele Grüße

Christian

P.S. Auch wenn es schon soviele Leute vor mir geschrieben haben kann ich es nur nochmals wiederholen: das Forum ist Spitze !!!

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Hallo Christian,

freut mich, dass Dir das Forum gefällt.:)

Du scheinst ja wirklich die optimalen Bedingungen für ein Fernstudium geschaffen zu haben - Unterstützung vom Arbeitgeber und der Freundin, das ist wirklich sehr viel Wert.

Du wirst sehen, im Laufe der Zeit wird es zur Routine, und es wird schon in Kürze für alle normal sein, dass Du wenig Zeit hast, wenn die Dich so unterstützen.

Ich freue mich schon auf Deine ersten Erfahrungsberichte,

viel Freude und Erfolg mit dem Studium!

MfG Joe

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