Martin Macke

OS 390 Schulung und Zertifikat

7 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

im Jahr 2006 wollte ich mich mit dem Thema OS390 beschaeftigen. Nach einiger Recherche fand ich das Internetangebot der Uni Leipzig unter http://jedi.informatik.uni-leipzig.de/ .

Insbesondere die Moeglichkeit des Zugriffs auf eine entsprechende Maschine begann ich zu nutzen. Ich habe denn mit Herrn Michaelsen vereinbart, die gleichen Uebungen wie seine Studenten machen zu koennen. Am Ende des Kurses wurde mir ein Zertifikat ausgestellt. In der Zwischenzeit gibt es die Moeglichkeit offiziell. Kosten fallen eigentlich keine an, es wird aber eine Spende an den Foerderverein der Uni erwartet.

Insgesamt war ich mit dem Kursverlauf sehr zufrieden, es wurden sehr viele Themen gelehrt. Manchmal war die Korrektur etwas langsam, es handelt sich hier eben nicht um einen kommerziellen Anbieter. Man sollte vor dem Kurs auf alle Faelle Grundlagen der Informatik verstehen.

Das ist nach meinem Wissen der einzige Fernkurs, der derzeit auf diesem Gebiet angeboten wird.

Fuer die Zukunft wuerde ich mir wuenschen, dass einzelne Themen noch mehr vertieft werden koennen. Ausserdem ist es sicher hilfreich, wenn andere Unis dem Beispiel folgen und sinnvolle Kurse anbieten.

Martin

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Hallo Martin

Darf ich fragen, wieso du dich noch für die OS390-Generation interessierst, wo vielerorts bereits zOS von IBM eingesetzt werden?

Ich selbst hab innerbetrieblich auf einem OS390 Assembler und Cobol entwickeln gelernt und Anwendungen wie TSO, IMS, TPX, Rexx etc. verwendet, mich aber nicht tiefer mit dem System beschäftigt. Dafür hatten wir dann unsere Spezialisten aus dem RZ.

Aber auf Grund einer beruflichen Veränderung werde ich wohl aus Sicht der IT-Leistungsverrechnung den Großrechner neu entdecken dürfen :D

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Es ging bei dem Kurs auch um zOS, da steht auch eine Maschine und teilweise sind die Aufgaben und Kursinhalte auch fuer zOS gemacht.

Ich habe mich eigentlich fuer die Thematik im Allgemeinen interessiert, die Version war jetzt am Anfang noch nicht so wichtig fuer mich.

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Immer wenn ich im Hochhaus die Treppen zu Fuß erklimme denke ich bei Stufe 77 an die Cobol Vorlesungen vom SS 85, 5. Semester, an der FH KE!

Gibt es das Anwendungsmäßig noch? Bei der DECKEL AG in München hatten wir (1980) anstelle Cobol PL1, das war besser strukturiert!


Beim Umtrunk auf ihr Staatsexamen stand sie zu nah am Fensterrahmen!

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Cobol wird bei vielen großen Unternehmen weiterhin als Entwicklungssprache auf dem Mainframe verwendet.

Zum einen auf Grund der Portierbarkeit, den vielen Schnittstellen zu höheren Sprachen (bspw. Java, XML etc.), aber auch wegen seiner Maschinennähe. Im Vergleich zu reinen Client-Serverarchitekturen hat eine Mainframeumgebung einfach noch eine ungemein höhere Performance und Lastfähigkeit.

Und bei den großen Unternehmen mit großen Daten- und Kundenbeständen ist Cobol einfach verdammt schnell - auch wenn Assembler im Vergleich performanter ist.

Aber als eine Sprache, die sowohl die alte mit der neuen Welt verknüpfen kann, ist Cobol - oder auch PL1 - auf jedenfall noch dick im Rennen.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Ich haette mir jedenfalls gewuenscht, wenn auch COBOL und PL1 Vertiefungen angeboten wuerden.

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Ich haette mir jedenfalls gewuenscht, wenn auch COBOL und PL1 Vertiefungen angeboten wuerden.

Hi Martin, blöd gelaufen, habe zig-Fach DIN A 4 Ordner mit Cobol und PL1 aus meiner Zeit als Aufbau- u. Ablauforganisator bei der DECKEL AG München , so wie vom FH- KE- Wahlpflichtfach DV (Programmierung in Cobol usw.) erst kürzlich entsorgt! Hätte Dir alles kostenlos gegen Portoerstattung zukommen lassen!

Gruß

Hans


Beim Umtrunk auf ihr Staatsexamen stand sie zu nah am Fensterrahmen!

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