Mario

Betriebswirtschaftliches Aufbaustudium MBA oder Dipl.-Kaufmann?

7 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

ich bin noch recht neu in diesem Forum und habe beim Stöbern noch nichts passendes zu meiner Problemstellung gefunden. Vielleicht könnte mir jemand einen Rat geben.

Zu meiner Situation:

Ich habe vor knapp zwei Jahren mein Studium als Diplom-Journalist erfolgreich abgeschlossen. Seitdem arbeite ich bei einem großen Automobilhersteller in der Kommunikation.

Vor einigen Monaten habe ich beschlossen, mich noch weiterzubilden, um in den nächsten Jahren flexibler am Arbeitsmarkt auftreten zu können. Journalisten gibt es zwar viele, gesucht werden dafür leider ziemlich wenige...

Wie meine beruflicher Weg weitergeht, ist mir selbst im Moment nicht ganz klar, da mir zwei Optionen offen stehen: 1. Ich bleibe in der Industrie und versuche, die Karriereleiter zu erklimmen, oder 2. Ich übernehme in ein bis zwei Jahren das kleine Unternehmen (4 Mitarbeiter, Bau-Nebengewerbe), meines Vaters und verabschiede mich vom Arbeitsmarkt in die Selbsständigkeit.

Jetzt überlege ich mir seit einiger Zeit, welche betriebswirtschaftliche Weiterbildung sich wohl am Besten für beide Möglichkeiten eignet.

Für die Variante in der Industrie wäre der MBA an der Euro-FH bestimmt nicht schlecht. Für Variante 2 denke ich an den Diplom-Kaufmann (AKAD-Aufbaustudiengang), der in puncto Kosten und Zeitaufwand mit dem MBA vergleichbar ist. Oder würdet ihr, wenn beide Studiengänge gleiches Geld und annähernd gleiche Arbeit kosten, auf jeden Fall den MBA vorziehen?? Für Variante 2 könnte vielleicht auch ein Betriebswirt IHK schon ausreichen...

Ich möchte halt nicht zu viel Aufwand betreiben, aber auch nicht zu wenig. Was würdet Ihr machen?

Danke,

Mario

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Beim MBA lernste Nichts von Allem (Gerneralist) und beim BWL Studium meist von Allem nichts (Spezialist)!


Beim Umtrunk auf ihr Staatsexamen stand sie zu nah am Fensterrahmen!

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Hallo Mario,

wenn Du nach Möglichkeit 1 die Karriereleiter erklimmen möchtest, so meinst Du damit vermutlich eine Führungsposition? - Da bietet sich der MBA an, da dieser gezielt auf Management-Aufgaben vorbereitet. Auch ein Diplom-Kaufmann würde hier aber hilfreiches Wissen vermitteln. Dieser geht vermutlich auch mehr auf die betriebswirtschaftlichen Hintergründe ein. Neben der Bezeichnung des Abschlusses ist es noch wichtiger, dass Du den Aufbau und die Inhalte der in Frage kommenden Studiengänge vergleichst.

Um den elterlichen Betrieb zu übernehmen, würde es Dir vermutlich eher um reines Praxiswissen gehen - Buchhaltung, Controlling, etc. Auch hier: Schau Dir die Inhalte der Angebote an. Vielleicht reicht der IHK-Kurs. Allerdings ist auch hier zu bedenken, dass Du es evtl. mit einem akademischen Abschluss im Umgang mit Geschäftspartner evtl. etwas leichter haben könntest.

Viele Grüße

Markus


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Hallo und vielen Dank für die ersten Rückmeldungen,

eine der Antworten gibt mir wirklich zu denken: Ist der MBA denn wirklich nur eine reine Management-Qualifikation. Da werden doch auch betriebswirtschaftliche Inhalte vermittelt? Vermittlelt der MBA denn nicht genug BWL-Wissen, um damit anschließend ein kleineres Unternehmen alleine und mit Durchblick zu führen?

Klar ist der Dipl.-Kaufmann (FH) ein "eindrucksvollerer" Titel, nur ist die Frage, ob die Zeit wirklich gut investiert ist oder ob es auch einmal die "Light-Variante" (Betriebswirt IHK) tun könnte.

Vorab vielen Dank für weitere Kommentare,

Mario

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Hallo,

beim Betriebswirt IHK muss man die Zusassungsvoraussetzungen beachten

Quelle: http://www.ihk-koeln.de/Navigation/AusUndWeiterbildung/Weiterbildungspruefungen/Betriebswirt/Betriebswirt_IHK.jsp

§ 2 Zulassungsvoraussetzungen:

(1) Zur Prüfung ist zuzulassen, wer

1. eine mit Erfolg abgelegte IHK-Fortbildungsprüfung zum Fachwirt beziehungsweise Fachkaufmann und eine anschließende wenigstens einjährige Berufspraxis oder

2. eine mit Erfolg abgelegte staatliche oder staatlich anerkannte Prüfung an einer auf eine Berufsausbildung aufbauende kaufmännischen Fachschule und eine anschließende wenigstens zweijährige Berufspraxis nachweist.

(2) Die in Absatz 1 nachzuweisende Berufspraxis muss in Tätigkeiten abgeleistet sein, die der beruflichen Qualifikation eines Betriebswirts IHK gemäß § 1 dienlich sind.

(3) Abweichend von Absatz 1 kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass er vergleichbare Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen erworben hat, die eine Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.

Dies würde ich erstmal an deiner Stelle von der IHK überprüfen lassen.

LG Natalie


Natalie Schnack

Dipl. Wirtschafts-Ing. (FH)

Business-Coaching mit Profil

www.natalieschnack.de

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Hallo Mario,

natürlich vermittelt der MBA auch BWL-Wissen.

Nur die Ausrichtung ist eine andere. Im klassischen MBA-Studium wird zum Beispiel sehr viel mit Fallstudien gearbeitet. Du bekommst ein Problem aus einem Unternehmen (schlechte Zahlen etc.) vorgesetzt, und erarbeitest dann eine Lösung etc. Ich vermute mal, dass die Ausrichtung da eher auf große Unternehmen ist, die für alles eine eigene Abteilung haben und der MBAler muss "nur" die gelieferten Zahlen richtig interpretieren und die richtigen Entscheidungen treffen.

Ist jetzt sicher etwas einseitig dargestellt und muss auch ganz sicher nicht auf jedes MBA-Studium zutreffen. Ich würde hier tatsächlich intensiv die detaillierten Beschreibungen der in Frage kommenden Studiengänge vergleichen und auswerten.

Viele Grüße

Markus


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So wie ich es mittlerweile verstanden habe, kannst Du nicht mit jedem MBA-Abschluss promovieren. Die exikutiv Variante (Fortbildung für Manager ohne BWL Abschluss) scheidet aus.

Der Master of Arts (M.A.) ist eigentlich der Königsweg für die Weiterbildung von BWL- Bachelor und BA- bzw. FH BWL-Diplomanten mit dem man (auch Frau) promovieren darf und kann!

Die TU Kaiserslauten (www.zfuw.de) bietet den M.A. im Fach Personalentwicklung als Fernstudium für schlappe 817,69 EURONEN pro Semester an (drei Studien- und ein Masterthesissemester)!


Beim Umtrunk auf ihr Staatsexamen stand sie zu nah am Fensterrahmen!

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