floflo

BWL-Aufbaustudium nach Dipl.-Ing. (TU): eher Master of Arts (FH) oder Wirtsch.-Ing.?

6 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich muss wirklich n Kompliment machen: ein super Forum. Auch beruhigend zu wissen, dass sich noch mehr Leute mit der Suche nach der richtigen Weiterbildung "rumschlagen" :)

Zu meiner Frage: Ich bin 33 Jahre und habe vor 5 Jahren mein Architektur-Studium an einer dt. Uni mit dem Dipl.-Ing. abgeschlossen. Seitdem arbeite ich in einem relativ renommierten mittelständischen Consulting-Büro (Schwerpunkt: Wohnungs- und Immobilienwirtschaft). Hier bin ich als Projektleiter (kaufmännisch und technisch) / Unternehmensberater in ganz Deutschland unterwegs. Nun überlege ich konkret, den nächsten Schritt (in die hoffentlich richtige Richtung) zu unternehmen und mich weiterzubilden bzw. mir insbesondere im kaufmännischen Bereich das noch fehlende theoretische Hintergundwissen-Wissen anzueignen.

Dazu bieten sich mir i.M. folgende Alternativen:

Aufbaustudium (FH) BWL mit Abschluss "Master of Arts" (4 Semester) ODER

Aufbaustudium (FH) "Dipl.-Wirtschaftsingenieur" (4 Semester)

(ganz theoretisch ist auch noch "Dipl.-Kaufmann" möglich, dauert aber wohl länger...)

Welcher Abschluss (bei wohl sehr ähnlichen Inhalten im Fern-/ Aufbaustudium) ist der am Markt höher angesehene? (mal davon ausgegangen, dass die Consulter-Branche zwar weiter spannend für mich bleibt, ich mich aber auch nicht zwingend festlegen möchte...)

Ist es grundsätzlich "komisch", an das Uni-Diplom jetzt einen FH-Abschluss anzuhängen? (die Vorurteile stammen NICHT von mir!)

Wäre dankbar um Kommentare, Meinungen und Ratschläge! :rolleyes:

floflo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Welcher Abschluss (bei wohl sehr ähnlichen Inhalten im Fern-/ Aufbaustudium) ist der am Markt höher angesehene? (mal davon ausgegangen, dass die Consulter-Branche zwar weiter spannend für mich bleibt, ich mich aber auch nicht zwingend festlegen möchte...)

Also im Consulting-Bereich würde ich eher einen reinen BWL-Studiengang empfehlen. Vielleicht sogar einen MBA statt des Master of Arts.

Möchtest Du mehr in den technischen Bereich gehen/bleiben, ist der Wirtschaftsingenieur sicher eine gute Wahl.

Ist es grundsätzlich "komisch", an das Uni-Diplom jetzt einen FH-Abschluss anzuhängen? (die Vorurteile stammen NICHT von mir!)

Sehe ich nicht so. Das FH-Konzept ist meiner Meinung nach einfach anders als das Uni-Konzept (vor allem praxis-orientierter). Wenn Du in der Wirtschaft/Praxis bleiben willst, würde ich hier kein Problem sehen.

Viele Grüße

Markus


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

Fernstudium-Infos.de bei Facebook | Twitter | YouTube | mehr...

Markus Jung bei XING | LinkedIn | Twitter | mehr...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

das geht ja wirklich fix hier im forum mit antworten-suuper & DANKE.

zum thema mba habe ich mir bereits auch so meine gedanken gemacht, bin aber letztlich an den punkt der kosten / finanzierung gestossen, speziell bei den renommierteren mba-programmen eine nicht zu vernachlässigende belastung und auch ein enormes risiko. zudem bin ich mir nicht so sicher, ob sich der mba in meinem fall wirklich rentieren würde. auch möchte ich mich nicht unbedingt auf das consulting festlegen, so dass ich aus dem bauch heraus eher zum M.A. oder eben Dipl.-Wirtschaftsing. tendiere. Und bei meinem bisherigen berufl. Weg würde das vertiefende Wissensstudium BWL vielleicht sogar "nötiger" sein als der generalistischere MBA??? (...zur not mach ich den mba eben auch noch später-als übernächsten karriereschritt ;-) )

besteht (und sei es nur subjektiv bei den personal-entscheidern) ein unterschied zwischen einem an einer Uni erworbenen Master of Arts und einem von einer FH?

floflo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
besteht (und sei es nur subjektiv bei den personal-entscheidern) ein unterschied zwischen einem an einer Uni erworbenen Master of Arts und einem von einer FH?

Sicher gibt es auch heute noch Personaler, die nur Uni-Absolventen zum Gespräch einladen (egal ob Diplom oder Master). Und es gibt andere, die nur FH-Absolventen möchten (praxisorientierte Ausbildung, oft kürzere Studiendauer, günstiger im Einstiegsgehalt).

Ich glaube nicht, dass in Deutschland durch die Umstellung auf Bachelor/Master die Unterscheidung zwischen Uni und FH aufgehoben wird - zumindest mittelfristig nicht. Auch wenn sich etliche Fachhochschulen nun in Hochschulen umbenennen.

Viele Grüße

Markus


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

Fernstudium-Infos.de bei Facebook | Twitter | YouTube | mehr...

Markus Jung bei XING | LinkedIn | Twitter | mehr...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

hallo,

erstmal danke für die antworten.

habe mich in den letzten tagen versucht, schlau zu lesen und darüber verliere ich langsam die übersicht :(

1) Für BWL/Wirtschaft im Aufbau-bzw. Ergänzungsstudium wird sowohl der "Master of Arts" als auch der "Master of Science" angeboten - WORIN besteht hier der Unterschied (laut Fächerauswahl keiner???). Wird auf dem Arbeitsmarkt einer davon bevorzugt?

2) Ist nicht im Zweifelsfall der Dipl.-Wirtschaftsingenieur oder erst recht der Dipl.-Kaufmann eindeutiger und somit hilfreicher bei der Jobsuche, wenn doch die Master-Titel auf den ersten Blick nicht eindeutig sind? Noch hätte ich ja bei vielen Anbietern die Wahl, oder bekommt das Diplom langsam was "Verstaubtes"????

Fragen über Fragen, und keine Lösung in Sicht...??

Für Antworten wär ich sehr dankbar.

Gruss, floflo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden