6 Beiträge in diesem Thema

hallo,

ich bin mitte 30, habe zwei kinder und plane, mich per fernstudium (fh/wirtschaftsjurist) weiterzubilden. da ich mich auch in einem angestelltenverhältnis (40 h/woche) befinde, bin ich mir noch nicht im klaren darüber, ob dies alles zeitlich zu schaffen sein wird. wer hat ähnliche pläne, befindet sich derzeit bereits im studium oder hat es gar geschaftt? freue mich über eure hilfreichen tipps.

vielen dank & lg

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Hallo Antje,

machbar ist fast alles, aber eine Herausforderung ist es schon.

Einige Gedanken:

- In welchem Umfang steht Dein Partner zur Verfügung (können und wollen)?

- Schreibe Dir mal für eine Woche alle Freiräume auf, die Du ggf. für ein Fernstudium nuten könntest (Fernseh-Zeiten, Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln, Freizeit-Aktivitäten, Ausschlafen etc.). Dann schau mal, wie viel da zusammen kommt. Auf annähernd 20 Stunden solltest du schon kommen, da in der Praxis eh immer weniger zur Verfügung steht und so um die 15 Stunden pro Woche solltest Du pro Woche schon aufbringen können

- kannst Du Deine Arbeitszeit evtl. reduzieren oder am Arbeitsplatz lernen?

Viele Grüße

Markus

bearbeitet von Markus Jung
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Hallo Antje,

herzlich Willkommen bei Fernstudium-Infos.de!

Zunächst möchte ich einmal sagen, dass es durchaus schaffbar ist, neben einem Vollzeitjob ein Teilzeit-Fernstudium durchzuziehen.

Wir hatten hier schon viele Erfahrungsberichte, in denen das gut geklappt hat.

Natürlich ist das aber auch ein harter Weg, den man von Anfang an zu gehen bereit sein muss.

Wichtig ist auch die Unterstützung und das Verständnis der Familie und Freunde, dass man z. B. weniger Freizeit hat.

Eine gute Zeitplanung ist Gold wert, und Du wirst sehen, dass Du die geringere Freizeit viel intensiver erfährst.

Wirtschaftsjura ist ein interessantes Studienfach. Mit diesem Abschluss bist Du für den Arbeitsmarkt gut gerüstet.

Mit einer guten Organisation kann man das Studium durchaus mit Beruf und Familie unter einen Hut bringen.

MfG Joe

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Hallo,

ich kann sagen, dass es natürlich nur mit Unterstützung der Kinder und des Partners geht. Ich merke oft, dass ich am Nachmittag nach Heimkehr von der Arbeit erst einmal für die Kleine ( 4 1/2 Jahre) da sein muss. Das möchte ich auch und das ist auch wichtig.

Lernzeit beginnt quasi mit Zubettgehen des Kindes ab 19.30 Uhr. Bei älteren Kinder würde mein Modell schon nicht mehr aufgehen.

In der Einführungsveranstaltung meiner FH sagt ein Professor, wir sollten quasi Termine für das Studium in den eigenen Terminplaner schreiben und zu diesen Zeiten abgeschottet von der Familie lernen.

Während des Termines zum Lernen bist du quasi "im Studium", was bedeutet, dass Du nicht da bist, also auch nicht für "schnell mal hier und schnell mal da" und schon gar nicht fürs Telefon da bist.

Mit der Akzeptanz im Umfeld, dass Du bei denen eigenen Termin quasi "im Studium = nicht anwesend" bist, könnte das zum Erfolg führen.


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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Ich kann Holger hier nur unterstützen. Die grösste Gefahr im Heimstudium (im übrigen auch bei einer Selbstständigkeit von zu Hause aus ;-)) ist die rein räumliche Verfügbarkeit in den Privaträumen.

Hier hilft es nur, ganz deutlich klar zu machen, dass man nicht verfügbar ist, obwohl man eigentlich da ist. Ich möchte an dieser Stelle aber ergänzend auch noch deutlich machen, dass sich dies nicht immer durchsetzen lässt. Wenn irgendetwas passiert, was meine Frau zum Beispiel sofort los werden muss, dann darf sie mich auch stören. Und wenn ich einen dumpfen Knall und danach das Schreien meines Sohnes höre, dann bleibe ich auch nicht in meinem Zimmer setzen.

Aber es geht hier halt um das Grundsätzliche - und das klappt mit klaren Vereinbarungen recht gut.

Viele Grüße

Markus


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Die grösste Gefahr im Heimstudium (im übrigen auch bei einer Selbstständigkeit von zu Hause aus ;-)) ist die rein räumliche Verfügbarkeit in den Privaträumen.

Ja, das ist wohl wahr - das bekomme ich täglich am eigenen Leib zu spüren.:rolleyes:

Falls es möglich ist, bietet es sich hier an, einen eigenen Raum für das Lernen einzurichten - also einen Raum, der von den sonstigen Freizeitaktivitäten abgeschnitten ist. Das hat auch schon einen positiven psychologischen Effekt.

MfG Joe

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