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Wirtschaftsingenieur das richtige für mich?

38 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

seit einiger Zeit bin ich am Überlegen, ein Fernstudium zu beginnen. Zum einen natürlich um mich weiterzuqualifizieren, zum anderen, weil ich das Gefühl habe, mal wieder Input zu brauchen.

Kurz zu mir:

Ich hab nach dem Abi eine Ausbildung zur Flachglasmechanikerin gemacht. Danach habe ich einen kurzen Ausflug an die Uni versucht (Kunstgeschichte, Pädagogik und Philosophie), das ganze nach zwei Semestern sinnvollerweise aber wieder gelassen. Seitdem bin ich wieder bei dem Betrieb (Automobilzulieferer Glasindustrie), bei dem ich die Ausbildung absolviert habe. Ich bin nun seitdem Mitarbeiterin in der Qualitätssicherung und hab an einem EU-Förderprojekt QM teilgenommen, d.h. ich bin TÜV-geprüfte QM-Fachkraft, -Beauftragte und -Auditorin.

Durch die Ausbildung bin ich leider ziemlich abhängig von meinem Betrieb. QM-mäßig fehlt mir ein Studienabschluss (Dipl-Ing oder ähnliches). Zumindest wird das in sämtlichen Stellenanzeigen gefordert. Ich habe zwar im Moment nicht den Druck bzw das Bedürfnis, mir eine andere Stelle zu suchen. Aber für die Zukunft wäre ich schon gerne unabhängiger von der Branche.

Nun bin ich mir aber nicht sicher, welches Studium das Passende für mich ist. Jetzt habe ich ein bißchen über den Wirtschaftsingenieur gelesen und bisher klingt das ganz gut. Was meint ihr dazu? Fallen euch Alternativen ein? Würdet ihr mir dazu raten?

Bespannt auf eure Einschätzungen.

Liebe Grüße

Melanie


WiIng an der HFH 2007-2012

Change Management, Laudius 2013

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Hallo Markus,

danke für deine schnelle Antwort.

Ich habe inzwischen auch eine Mail mit einigen persönlichen Fragen (Praktikum, Anrechnung von Berufsausbildung, ...) an die HFH geschickt und heute hilfreiche und sehr freundliche Antworten bekommen.

Die restlichen offenen Fragen wird dann wahrscheinlich der Studienführer beantworten. Dann muss ich noch ein bißchen was mit meinem Arbeitgeber klären und schon könnte es losgehen... : )

Auf jeden Fall fühle ich mich hier schonmal gut aufgehoben...

Liebe Grüße

Melanie


WiIng an der HFH 2007-2012

Change Management, Laudius 2013

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Hallo Melanie,

Auf jeden Fall fühle ich mich hier schonmal gut aufgehoben...

das freut mich zu lesen :-)

Würde mich freuen, wenn Du uns hier an Deinem weiteren Fernstudium-Weg teilhaben lassen würdest.

Viele Grüße

Markus


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Hallo ihr alle,

warum auch immer sind mir übers Wochenende ganz schöne Zweifel gekommen, ob ich wirklich Wi.ing. machen soll. Und zwar wegen Physik, Chemie und Mathe.

Zum einen ist das alles doch schon ein bißchen her, und zum anderen war ich vor allem in Physik und Chemie alles andere als überragend während der Schulzeit.

In Mathe hatte ich dann immer so 10 Punkte, wobei Stochastik aber nicht meins war.

In Physik hat mich immer das Rechnen auf eine schlechte 3 gerettet, aber mit dem Verständnis hats echt gehapert.

Und Chemie hatte ich als Neusprachler glücklicherweise nur ein Jahr und in diesem Jahr nicht wirklich viel begriffen.

Könnt ihr mir helfen, mich beruhigen und aufbauen bzw notfalls erklären, dass ich das unter diesen Umständen lieber lassen sollte.

Wieviel Wissen / Verständnis muss ich aus der Schulzeit mitbringen?

Ich kann das im Moment echt schwer einschätzen.

Ich hab halt auch keine Lust, mich von Anfang an gerade so durchzuwurschteln...

Grüße

Melanie


WiIng an der HFH 2007-2012

Change Management, Laudius 2013

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Zum einen ist das alles doch schon ein bißchen her, und zum anderen war ich vor allem in Physik und Chemie alles andere als überragend während der Schulzeit.

Nach dieser Einleitung hätte ich jetzt Noten im Bereich von 4-5 erwartet. Aber wie Du es schilderst, war es doch so schlimm gar nicht.

Ich kenne den Studiengang inhaltlich und vom Niveau her nicht und möchte mich daher aus einer Bewertung weitgehend raushalten.

Aber ganz sicher sind nicht nur Einser-Kandidaten für ein Studium geeignet.

Viele Grüße

Markus


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Hallo Melanie,

ich bin zwar BWLer, dennoch kann ich dir zu Mathe nur folgendes sagen: JEDER, der mit allg. Hochschulreife an der HFH anfängt, wird die Mathe-PL schaffen. Eine Ausnahme: man nimmt die Sache zu leicht, segelt ein- bis zweimal durch die Prüfung und kriegt vor dem dritten und letzten Versuch die Panik.

Zwar geht die Ingeniermathematik etwas weiter (u.a. Vertiefung Integralrechnung), aber auch das ist m.E. kein Problem. Bedenke bitte: manche Mitstreiter starten ganz ohne Oberstufenmathematik-Kenntnisse in das Studium - und schaffen es oft auch irgendwie. Ich denke, meine Vorkenntnisse waren mit deinen vergleichbar: knapp 10 Punkte bis 12/2, danach lieber abgewählt. Trotzdem kommt man relativ schnell wieder ins Thema. Schließlich gibt es noch einige Literaturempfehlungen (PD Verlag) und die ja bereits diskutierten Vorkurse.

Für Physik und Chemie gilt das Gesagte natürlich auch. Also nimm die Sache in Angriff!

Liebe Grüße, Sven

>> Mittlerweile ärgere ich mich, NICHT Wirtschaftsingenieurwesen gewählt zu haben! >>


Dipl.-Kfm. (FH) an der HFH

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Hallo Mella,

bei mir ist es ähnlich wie bei dir - ich bin zwar in einem kaufmännischen Beruf, aber war auch neusprachlich im Gymnasium mit 1 Jahr Chemie ...

Ich hatte das Glück, an einen Teil der ersten Studienhefte zu kommen, und ich muss sagen ... puh ... Also bei Werkstofftechnik starten sie gleich ziemlich durch. Für jemanden wie mich, der sich nicht mal erinnert, für welches Element welche Abkürzung steht ;) , ziemlich heftig. Bin mir da im Moment auch nicht so sicher, ob ich das packe ...

Andererseits stimmt schon, was meine Vorschreiber sagen: Studieren ist nicht nur für 1er-Kandidaten machbar, als alter Ehrgeizler (und früherer 1er-Kandidat in meinen Abi-Fächern ;o) habe ich da vielleicht einfach zu hohe Ansprüche an mich und das "Sofort-nach-erstem-Lesen-alles-Begreifen".

Aber ich denke, mit ein bisschen Mut und den empfohlenen Mathe-Vorbereitungsbüchern :) kriegen wir das auch hin!

Motti

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Hallo auch von mir

Du musst bei der Sache noch einen wesentlichen Punkt bedenken.

Seit der Schule hast du dich verändert. Das bezieht sich sicherlich auch auf deinen Wissensdurst, dein Verständnis, die Fähigkeit Sachverhalte zu begreifen und vor allem die Motivation.

Oftmals hing man in der Schule rum und hatte den Stoff als "Pflicht" aufgesaugt. Mit dem Ergebnis, dass evtl. nicht viel hängen geblieben ist.

Wenn du heute die Schulbank nochmals drücken müsstest, würdest du mit Sicherheit anders vorgehen und die Fächer bewusster aufnehmen.

Hab einfach den Mut und vergleich dich nicht mehr mit dem Mädchen, dass damals in der Schulbank saß. Mit deinem beruflichem Background wirst du die Themen, über die du dir Sorgen machst, definitiv in einen praktischen Bezug bringen können und verknüpfst somit Theorie und Praxis.

Und falls doch alle Stricke reissen sollten, kannst du noch immer den Studiengang wechseln und bspw. ein reines BWL-Studium o.ä. anstreben. Es ist ja glücklicherweise keine einmalige und definitive Entscheidung.

Gruß Lutz

PS: Ich sehe Dipl.Ing. aber auch als den richtigen Studiengang an


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hallo Mella,

ich studiere zwar nicht Wi-Ing, sondern Informatik.

Mathe haben wir allerdings auch.

Ich hatte zwar in der Schule Leistungskurs Mathe, aber mein Abi lag bei Studienbeginn doch immerhin 13 Jahr zurück.

Und ich habe damals auch viele Sachen in der Schule nicht verstanden..., war also auch nicht die 1er Schülerin.

Und von Informatik hatte ich eigentlich auch wenig Ahnung bis auf viel Interesse und ein bißchen reinschnuppern.

Ich habe aber im Studium die Erfahrung gemacht, dass ich ganz anders als früher an den Stoff rangehe. Außerdem ist z.B. an der PFFH das Material sehr gut aufgearbeitet.

Man hat viel mehr zusätzliche Infoquellen als damals (Internet etc.). Ich habe auf jeden Fall festgestellt, dass ich auf einmal Themen verstehe, wo ich damals keine Ahnung hatte, was der Lehrer von mir wollte.

Wenn Du Interessen an den Fächern hast und Dich wirklich engagierst, solltest Du es probieren; ganz ehrlich, wir werden alle nicht jünger und ich bin total froh, dass ich mich damals so schnell fürs Studium entschlossen hatte. Ich wollte auch einfach mal wieder Input:)

Jetzt bin ich schon im 5.-6- Semester und ein Ende ist in Sicht, zwar noch entfernt,aber überschaubar. Und beruflich hat es mir auch schon sehr viel gebracht, obwohl ich noch in der gleichen Firma bin. Je länger man wartet, desto schwieriger wird der Entschluss.

Und wenn Du es nicht probierst, wirst Du es wahrscheinlich irgendwann bereuen.

Viel Glück

Schneemaus


WBH Informatik Diplom, 12/2004-10/2008

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