11 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich beabsichtige als graduierter Kulturwissenschaftler und BWL-Dummie nen Fernstudiengang zur Vermittlung der grundlegendsten BWL-Kenntnisse zu belegen. Dieser sollte in etwa ein Jahr lang gehen. Bin dabei auf verschiedene private Bildungsträger gestoßen, wie etwa die WHL in Lahr, die nen Kompaktstudium BWL anbietet (zertifikat) für knapp 5700 eur oder die HAF mit zwei unterschiedlichen BWL-für-Einsteiger-Kursen (ca. 1500 eur) mit zertifikat.

Kann mir einer nen Tip geben - unter Berücksichtigung des enormen Unterschieds der Preise bzw. der tatsache, dass beide nur nen zertifikat ausstellen - wo ich in Deutschland sonst nen ANGESEHENES BWL-zertifikat erwerben kann, dass nicht unbedingt meine Brieftasche sprengt (bis 2000,- ist ok)??? warum diese riesigen unterschiede im preis, wenn doch anscheinend die reputation beider zertifikate die selbe zu sein scheint?

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Die von Dir genannten Kurse sind nicht unbedingt vergleichbar. HAF ist ein reiner Weiterbildungsanbieter (etwa eine Art Fern-VHS), während die WHL eine Hochschule ist. Der Kurs, den Du ins Auge gefasst hast, endet zwar nicht mit eniem akademischen Grad, trotzdem ist es ein Unterschied. Inwiefern Unterschiede im Umfang etc. bestehen, kann ich nicht sagen, kenne die Details nicht.

Wenn Du nicht nur ein Zertifikat willst, muss Du ein Aufbaustudium machen, etwas einen MBA oder einen der Aufbaustudienänge der Akad. Billig ist das Angebot in diesem Sektor aber nicht, und 2000 Euro ist, für diese Sachen, nicht so furchtbar viel Geld. Eine preiswerte Möglichkeit wäre es, an der Fernuni Hagen Kurse zu belegen, die zu BWl gehören. Wenn Du dann auf den Geschmack gekommen bist, kannst Du dann auch noch einen Abschluss dranhängen.

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besten dank schon mal.

die sache ist ja auch die: ich habe nen sehr guten akademischen grad, ne weiterbildungszertifikat im mediensektor und mir ginge es darum, durch nen nachweis weitergehender BWL-kenntnisse bei möglichen arbeitgebern im kultur-, tourismus-, medien- oder sonstwas-bereich zu punkten, da ja überall BWL-kenntnisse gefragt sind. ich denke mal, da ist so nen MBA mit 6 semestern fehl am platz und ein zertifikats-fernstudiengang über 1 jahr wohl am sinnvollsten, oder?

ok, also WHL doch rennomierter?! ist sowas auch bekannt oder eher so ne insider-sache, so dass potentieller arbeitgeber XY allein schon aus dem zertifikat/zeugnis gar nicht ersehen kann, dass WHL anspruchsvoller ist als HAF? ich mein, wenn ich in beiden lehrgängen im endeffekt das gleiche lerne und die zertifikate für dritten "gleich" aussehen, warum dann 4000 euro für ein jahr bei WHL mehr ausgeben als bei HAF???

gruß

T.

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Ein ernstzunehmender Arbeitgeber sollte in der Lage sein, eine Volkshochschule von einer Universität zu unterscheiden. Ob der Unterschied natürlich 4000 Euro wert ist, kann ich Dir auch nicht sagen.

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Nur eine kurze Anmerkung zur WHL: Es handelt sich dabei um die Wissenschaftliche Hochschule Lahr - die Hochschule der AKAD-Gruppe.

Die AKAD ist bei Arbeitgebern bekannt. Zur Gruppe gehören einige FHs - und eben die WHL für postgraduale Weiterbildungsangebote.

Also schon ein renommierter Anbieter - von dem ein Zertifikat schon eine andere Gewichtung hat, als von einem Weiterbildungsanbieter.

Ich kenne zwar die Inhalte nicht, aber da sich die WHL an Akademiker wendet und die HAF-Kurse an jeden, der sich BWL-Wissen ganz von Anfang an aneignen möchte, wird die Herangehensweise und da Niveau vermutlich schon unterschiedlich sein.

Ich würde von beiden Anbietern detaillierte Unterlagen anfordern und dann die Studienberatung ganz intensiv zu den Inhalten etc. befragen.

Viele Grüße

Markus


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Hallo - BWL für Nicht-BWL'er ist ein gutes Thema.

Möchte mich hier gern mit einklinken.

Mir geht es nämlich sehr ähnlich.

Ich bin Dipl. Juristin mit einer Zusatzqualifizierung zur PR-Beraterin (DAPR). Da ich mich in den letzten Jahren immer mehr in Richtung Eventorganisation (Firmenveranstaltungen, Foren, Workshops etc.) entwickelt habe, möchte ich mir ebenfalls ein paar betriebswirtschaftliche Kenntnisse aneignen (da wird ständig nach gefragt), um beruflich den Sprung aus der Assistenz zum Projektleiter o. Ähnliches bei Firmen, Kongressveranstaltern oder Messegesellschaften schaffen zu können.

Da ich schon 39 bin, hatte ich ursprünglich einfach an eine Weiterbildung zum Fachwirt für die Messe-, Tagungs- und Kongresswirtschaft (mit Prüfung vor der IHK) gedacht.

Jetzt wurde ich aber daraufhin gewiesen, dass das für einen Hochschulabsolventen ein Rückschritt wäre und ich doch besser den 9 monatigen BWL-Kurs an der Fernuni Hagen oder am besten den MBA Eventmarketing an der TU Chemnitz machen sollte. Zusätzlich ist mir noch der Master of Arts der AKAD hier im Forum aufgefallen.

Mir raucht langsam ein wenig der Kopf - und die Kostenunterschiede sind natürlich ebenfalls immens: (Fachwirt: 3000 €, BWL-Kurs Fernuni Hagen: ähnlich, MBA Eventmarketing und Master of Arts-BWL beide zwischen 10.000 und 12.000 €).

Die Anbieter des Fachwirtes und die TU Chemnitz habe ich bereits befragt, aber ehrlich gesagt, habe ich das Gefühl, dass alle einfach nur "verkaufen" wollen.

Zusätzlich muss ich auch zugeben, dass ich nie ein Matheass war und mir reines BWL im Fernstudium schrecklich trocken vorstelle...und das neben dem normalen Berufsalltag.

Über Euren Rat freue ich mich.

Viele Grüße, K

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Hallo K,

willkommen auf Fernstudium-Infos.de.

Was genau möchtest Du denn jetzt von uns wissen?

Die von Dir erwähnten Angebote sind sicher alle nicht verkehrt. Akademisch sollte es auch meiner Meinung schon sein.

Eventuell kommt auch noch die Euro-FH für Dich in Frage?

Viele Grüße

Markus


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Hallo Markus,

danke für die schnelle Rückmeldung. Ich versuche mal die Probleme auf den Punkt zu bringen:

-viel Auswahl, dadurch kaum ersichtliche Praktikabilität für den beruflichen Alltag

-mein Alter und mein Wunsch nach einem - vor allen Dingen im Bereich Veranstaltungsmanagement - anerkannten, möglichst schnell erreichbaren Abschluss (Zertifikat o. Ähnliches)

-der finanzielle Aspekt - Kosten unter 5000 € wären mir eindeutig lieber..

Die Frage ist also im Grunde genommen, welche Form von Weiterbildung bringt mir am schnellsten und am Kosten günstigsten etwas? (Und im Zusammenhang mit MBA´s: Gibt es Informationen zu Bildungskrediten?)

So wie ich Dich verstanden habe, findest Du den Fachwirt also ebenfalls zu vom Abschluss her zu geringfügig angesetzt?

Und was ist die Euro-FH?

Viele Fragen...

und viele Grüße, K

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Hm. An der FernUni Hagen gab es einen Aufbaustudiengang Wirtschaftswissenschaften. Dort hättest Du dann den Diplom-Wirtschaftsjuristen machen können. In den Studiengang ist aber keine Einschreibung mehr möglich und einen entsprechenden Master-Studiengang habe ich nicht gefunden.

Da ich schon 39 bin, hatte ich ursprünglich einfach an eine Weiterbildung zum Fachwirt für die Messe-, Tagungs- und Kongresswirtschaft (mit Prüfung vor der IHK) gedacht.

So schlecht finde ich diesen Abschluss nicht. Du erhältst zu einen betriebswirtschaftliche Grundlagen, und Spezialwissen auf Deinem Fachgebiet.

Ist halt kein akademischer Abschluss. Aber denn hast Du ja auch schon.

Die öffentlich-rechtliche Prüfung (IHK) ist auf jeden Fall positiv zu bewerten.

Viele Grüße

Markus


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Um meine BWL-Kenntnisse zu verbessern, habe ich einen Kurs an der Uni Augsburg besucht und mit einem Zertifikat abgeschlossen.

Mitterlweile wurde der Kurs in ein eLearning-Tool umgemodelt und kann deshalb auch aus der Ferne absolviert werden. Der Kurs richtet sich an Geisteswissenschaftler aller Art. Mir hat er sehr gut gefallen, da man einen Einblick in alle wichtigen Bereiche (Unternehmensführung, Rating, Projektmanagement...) bekommt und keine mathematischen Kenntnisse braucht.

Infos finden sich unter www.bwl-fuer-geisteswissenschaftler.de. Ich kann den Kurs wie gesagt sehr empfehlen.

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