Lilly_Jane

Ausbildung und Studium zugleich?

5 Beiträge in diesem Thema

Guten Tag,

ich mache dieses Jahr meinen Abschluss (Fachhochschulreife) und würde gerne Theorie und Praxis verbinden.

Von dualen Studiengängen weiß ich, aber da spricht für mich einiges dagegen:

a) Die meisten Unternehmen suchen Abiturienten bzw. BAs nehmen nur Abiturienten auf

B) Ich bin ziemlich spät dran

c) Ich müsste weit weg ziehen

Nun möchte ich mir einen normalen Ausbildungsplatz suchen (evtl. eine sog. Abi-Ausbildung) und nebenbei BWL oder etwas in der Richtung studieren.

Hat da jemand Erfahrung damit? Ist das schaffbar?

Ich möchte das Studium auch nicht unbedingt in 3 Jahren abschließen. Ich mache ja meine Ausbildung und kann dann erst mal noch 1 oder 2 Jahre in meinem Beruf arbeiten, bevor ich meinen Abschluss mache. Ist eine solch flexible Zeiteinteilung möglich, wenn ich von vorne herein sage: "Ich mache langsam!"? Kann man auch einige Zeit Pause machen? Zum Beispiel, wenn ich meine Abschlussprüfung für die Ausbildung machen würde?

Weiterhin: Sind diese Abschlusse bei den Unternehmen anerkannt? Ich meine nun nicht staatlich, aber "taugen" die Abschlüsse etwas?

Und wie kann man sich ein Fernstudium sonst so vorstellen?

Ich habe hier etwas von verschiedenen Arten gelesen:

http://www.fh-studiengang.de/fernstudium.html

Kann mir jemand die Unterschiede nochmal genau erklären?

Und kann man das Studium immer beginnen oder gibt es so etwas wie Sommer- und Wintersemester?

Vielen Dank im Voraus!

Lilly_Jane

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Hallo Lilly_Jane,

es gibt Firmen, welche dir neben der Ausbildung zusätzlich ein Studium anbieten.

Folgendes Video erklärt dir dieses Konzept, welches beispielsweise von der AKAD angeboten und von Firmen angenommen wird:

http://www.jobtv24.de/video.php?ct=13&vid=5470

Wenn dich deine Firma bei einem solchen Studium unterstützt, würde dies einige Vorteile bringen. Ein "normales" Fernstudium bei der AKAD oder an einem anderen Institut ist natürlich auch möglich.

Flexibel dürften alle Anbieter sein. Wenn dir wegen deiner Abschlussprüfung deiner Ausbildng wenig Zeit zur Verfügung steht, kannst du sicherlich dein Studium unterbrechen.

Schönen Gruß

Matthias

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Hallo Lilly_Jane,

meine Empfehlung: Schau erstmal, wie sehr Dich die Ausbildung in Anspruch nimmt, bevor Du neben der Ausbildung auch noch ein Studium beginnst.

Hier findest Du BWL-Fernstudiengänge.

Achte genau auf die Voraussetzungen - oft wird Berufserfahrung gefordert. Diese muss teilweise bereits bei Studienbeginn nachgewiesen werden, teilweise aber auch erst bei der Beantragung der Abschlussarbeit.

Auch was die Dauer/Flexibilität angeht, gibt es große Unterschiede.

Viele Grüße

Markus


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Vielen Dank für eure Antworten!

An Yoda und Matthias:

Ja, von diesen Kombinationen weiß ich, aber ich lehne sie aus verschiedenen Gründen ab (siehe Startbeitrag). Unter anderen Bedingungen würde ich das sofort machen.

Deswegen suche ich ein System, wo ich (ohne Stress) über die "Regelstudienzeit" hinaus meinen Studium machen kann. Das 15 - 20 Stunden lernen pro Woche neben einer Ausbildung utopisch ist, weiß ich auch ;)

Matthias:

Vielen Dank dir aber für den Link zu dem Video, das war sehr hilfreich!

Eine Frage habe ich dazu noch: Ich bewerbe mich ja nun aktuell auf normale Ausbildungen. Sollte ich - sofern ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen werde - dann schon auf ein evtl. Fernstudium hinweisen oder schreckt das den potentiellen Arbeitgeber nicht evtl. ab?

Redaktion:

Danke auch dir ganz herzlich für den Link! Das mit der Berufserfahrung müsste klappen. Ich habe innerhalb des Besuchs an der Fachoberschule ein 20-wöchiges Praktikum abgelegt und zusätzlich arbeite ich seit 3,5 Jahren oft in den Ferien bei einer Firma und hatte nun noch ein Jahr neben der Schule einen Nebenjob - in beiden Fällen als Büroaushilfe. Solche Tätigkeiten gelten doch, oder?

Vielen Dank nochmal!

Lilly_Jane

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Sollte ich - sofern ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen werde - dann schon auf ein evtl. Fernstudium hinweisen oder schreckt das den potentiellen Arbeitgeber nicht evtl. ab?

Ich würde davon abraten. Zwar gefällt es Arbeitgebern, wenn sich die Mitarbeiter weiterbilden bzw. weitergebildet haben, aber hier könnte der Personaler folgende Probleme wittern:

1. schafft seine Ausbildung nicht, weil er durch die doppelte Belastung überfordert ist und ggf. mehr Zeit in die Weiterbildung steckt

2. will nur die Ausbildung "mitnehmen" und dann zu einem anderen Arbeitgeber wechseln

Ich wäre daher vorsichtig.

Das mit der Berufserfahrung müsste klappen. Ich habe innerhalb des Besuchs an der Fachoberschule ein 20-wöchiges Praktikum abgelegt und zusätzlich arbeite ich seit 3,5 Jahren oft in den Ferien bei einer Firma und hatte nun noch ein Jahr neben der Schule einen Nebenjob - in beiden Fällen als Büroaushilfe. Solche Tätigkeiten gelten doch, oder?

Vermutlich ja. Verbindlich kann Dir das aber immer nur das Prüfungsamt bestätigen.

Viele Grüße

Markus


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