8 Beiträge in diesem Thema

Einen schönen guten Tag an Alle,

ich überlege bzw.bin mir ziemlich sicher das ich zum Wintersemester ein Fernstudium (Wirtschaftsingenieur) beginnen werde. Zur Auswahl stehen für mich die FHTW in Berlin (wo ich auch wohne) oder die HFH in Hamburg.

Nun beschäftigt mich gerade folgende Frage: Heute Mittag telefonierte ich mit einer sehr netten Dame der HFH. In diesem Gesprch erwähnte sie u.a. das der Aufwand für ein solches Studium bei durchschnittlich 15 Std. in der Woche liegt. Das diese Information nicht verbindlich ist, sondern das eine ziemlich individuelle Sache ist, ist mir durchaus bewusst. Trotzdem hat mich diese Aussage sehr überrascht, da ich mir wesentlich mehr Aufwand vorgestellt habe. Wie kann es denn sein, dass ich für einen Abschluss der ja so wie ich informiert bin zumindest auf dem Papier gleich anerkannt wird wie der, der durch ein normales Studium erworben wird, nur einen Aufwand von etwa 15 Std. in der Woche hat. Wenn ich ein "normales" Studium absolvieren würde, würde diese Zeit ja schon allein für das Besuchen von Vorlesungen draufgehen (reicht wahrscheinlich nicht mal). Und dazu müsste ich dann noch lernen. Der Aufwand wäre ja sicher ein Vielfaches von dem des Fernstudiums.

Wie passt das zusammen?

Wäre nett wenn sich jemand die Mühe machen würde mir zu antworten, so er den eine weiß.

Danke und Gruß,

Sebastian

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- Bei 15-20 h die Woche müsste ein Fernstudium eine längere Regelstudienzeit als eine Präsenzstudium aufweisen.

- Fernstudium stellt (für viele Leute) eine efffizientere Lernform dar.

- Letztlich sollte man bei allzu optimistischen Angaben misstrauisch sein. Es gibt Beispiele, wo Anbieter behaupten, mit einem Bruchteil des Aufwandes und dann noch gleicher Regelstudienzeit hinzukommen - da stimmt was nicht.

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Hallo!

Wenn ich das Lesen von Studienmaterial mit dem Besuch von Vorlesungen gleichsetze, dann kommt das mit 10 bis 15 Stunden pro Woche sicher hin (je nachdem, wie umfangreich die Unterlagen sind und wie schnell man liest). Dazu kommen Übungsaufgaben, das Lernen für Klausuren etc., ganz wie an einer "normalen" Uni.

Ich denke, dass ich über den Zeitraum von 5 Semestern, die ich für meinen Master gebraucht habe, auf einen wöchentlichen Zeitaufwand von ca. 10 bis 12 Stunden komme. Allerdings ist nicht jede Woche gleich. Nicht zuletzt gingen auch einige Urlaubstage für das Anfertigen schriftlicher Arbeiten drauf.

Viele Grüße!

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Hallo,

man bedenke auch, dass an einer Vollzeituni mind. 1 Semester für ein Praktikum "draufgeht".

Das fällt i.d.R. an Fernunis nicht an, da dort die meisten Studenten berufstätig sind und daher kein Praktikum absolvieren müssen. Das sind somit schon 6 Monate zeitvorteil gegenüber den Vollzeitstudenten.


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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Bei einem Fernstudium gibt es auch keine Semesterferien wie an einer normalen Uni. Schon allein dadurch verkürzt sich die Zeit enorm. Außerdem sind Vorlesungen nicht unbedingt so effizient. Teilweise kann man die Infos aus Vorlesungen in viel kürzerer Zeit zuhause nachlesen.

Grüße aus Berlin

Manuela

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Danke Euch,

habt mir schon etwas geholfen. Das mit den fehlenden Semsterferien ist wirklich ein guter Punkt, hatte ich gar nicht bedacht.

Danke nochmals,

Sebastian

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Hallo,

bedenke bitte, dass die Präsenzveranstaltungen in diesen Aufwand-Angaben nicht berücksichtigt sind, d.h. 15 Std. reine Lernzeit (im Schnnitt).

Liebe Grüße

Natalie


Natalie Schnack

Dipl. Wirtschafts-Ing. (FH)

Business-Coaching mit Profil

www.natalieschnack.de

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