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Markus Jung

Scheidungsmanagement: Neues Fernstudienangebot der ZFH

2 Beiträge in diesem Thema

Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH), Dr. Margot

Klinkner, 14.12.2004 13:14

Konstruktive Konfliktlösung bei Trennungen per Fernstudium erlernen

Koblenz, 13.Dezember 2004 - Trennung und Scheidung sind Konflikte, mit

denen Richter und Rechtsanwälte immer häufiger in Berührung kommen.

Dabei sind die persönlichen und sozialen Schäden für die

Streitparteien immens. Scheidungen spielen sich nicht nur auf der

juristischen Ebene ab, vielmehr kommen psychologische, soziale und

ökonomische Faktoren hinzu. Eine ganzheitliche Sichtweise ist

erforderlich, um diese Komponenten miteinander zu koordinieren und

eine konstruktive, harmonisch verlaufende Scheidung zu erreichen.

Mit Hilfe des Scheidungsmanagements werden die eigenständigen

Disziplinen unter einer einheitlichen Strategie methodisch kombiniert.

Ziel des Scheidungsmanagements ist eine Win-Win-Lösung, die methodisch

durch die so genannte integrierte Mediation herbeizuführen ist.

Scheidungsmanagement - ein Fall der integrierten Mediation heißt auch

das neue Studienangebot, das die Zentralstelle für Fernstudien an

Fachhochschulen (ZFH) in Kooperation mit der Fachhochschule Darmstadt,

dem Verein Integrierte Mediation e.V. und dem Verlag Win-Management

GmbH anbietet. Das Weiterbildungsangebot ist nach wissenschaftlichen

Erkenntnissen der Konfliktforschung entwickelt. Richter und

Rechtsanwälte eignen sich die Konfliktwerkzeuge der integrierten

Mediation an, um die Streitparteien zu einem Konsens statt zu einem

Kompromiss zu führen.

Das Studienangebot wird in Abstimmung auf das "Justizprojekt

integrierte Mediation", an dem derzeit etwa 21 Familienrichter aus dem

Bezirk des OLG Koblenz teilnehmen, durchgeführt. Dr. Heinz Georg

Bamberger, Präsident des OLG Koblenz unterstützt das Projekt und wird

an der Informationsveranstaltung zum Fernstudienangebot der ZFH am 15.

Januar 2005 mitwirken.

Das einsemestrige Weiterbildungsangebot ist als Fernstudium mit einem

Volumen von ca. 150 Stunden konzipiert. Neben dem orts- und

zeitunabhängigen Selbststudium werden drei Präsenzwochenenden

angeboten. Darüber hinaus bieten Supervisionen durch Trainer, eine

Hotline sowie die Nutzung eines Intranets für Scheidungsmanager

ausreichende Trainings- und Feedbackmöglichkeiten.

Das Fernstudium richtet sich an Richter und Rechtsanwälte oder andere

Professionen, die mit Trennungs- und Scheidungskonflikten in Berührung

kommen wie zum Beispiel Sozialarbeiter, Psychologen oder Mediatoren.

Absolventen des Fernstudiums erhalten ein Hochschulzertifikat

Scheidungsmanagement.

Allen Interessenten empfehlen wir eine Teilnahme an der

Informationsveranstaltung am Samstag, den 15. Januar 2005 an der

Fachhochschule Koblenz, Neubau (Raum 008), Konrad-Zuse-Straße 1, 56075

Koblenz, Ortsteil Karthause. Das Studienangebot wird ausführlich

vorgestellt und alle offenen Fragen beantwortet.

Weitere Informationen und Anmeldunterlagen zu dem Studienangebot

Scheidungsmanagement - ein Fall der integrierten Mediation sowie zu

anderen Fernstudiengängen sind bei der ZFH in Koblenz (0261/91538-0)

oder im Internet unter erhältlich. Details zum

Fernstudium Integrierte Mediation sind im Internet unter

integrierte-mediation.net> zu finden.

Quelle: http://idw-online.de


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Die ZFH informierte an der FH Koblenz über das neue Fernstudienangebot

"Scheidungsmanagement - ein Fall der Integrierten Mediation"

Koblenz, 17. Januar 2005 - Am vergangenen Samstag informierte die

Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) am neuen FH-

Campus über das neue Fernstudienangebot "Scheidungsmanagement - ein

Fall der integrierten Mediation". Der Leiter der ZFH, Prof. Dr.

Joachim Voigt, stellte die ZFH und den Ablauf des Fernstudiums vor,

während Familienrichter Arthur Trossen, der das Studienangebot

federführend entwickelt hat, über die Inhalte informierte. Auch der

Präsident des Oberlandesgerichts Koblenz, Dr. Hans-Georg Bamberger und

Frau Alice Vollmari als Vertreterin der Rechtsanwaltskammer Koblenz

wirkten an der Veranstaltung mit.

Trennung und Scheidung sind meist hochstreitige Konflikte, mit denn

Richter und Rechtsanwälte immer häufiger konfrontiert werden. Dabei

müssen Anwälte neben ihren eigentlichen juristischen Tätigkeiten oft

viel Zeit für seelsorgerische Belange ihrer Mandanten aufwenden. Mit

dem neuen Studienangebot werden Kommunikations- und Konfliktwerkzeuge

vermittelt, die einer effizienten Problem- und Konfliktlösung dienen.

Die Weiterbildung wird in Abstimmung auf das "Justizprojekt

integrierte Mediation", an dem derzeit etwa 21 Familienrichter aus dem

Bezirk des OLG Koblenz teilnehmen, durchgeführt. Dr. Heinz Georg

Bamberger, der dieses Projekt aktiv unterstützt, begrüßt das neue

Fernstudienangebot: "In dem Justizprojekt werden Richter,

Rechtsanwälte, Mitarbeiter von Jugendämtern, Psychologen oder andere

Berufsgruppen, die mit Trennungen und Scheidungen in Berührung kommen,

in Gesprächstechniken geschult. Es wird ein Netzwerk für bessere

Entscheidungen gebildet. Für mich steht dabei vor allem das Kindeswohl

im Vordergrund. Je mehr Anwälte sich den Techniken der Integrierten

Mediation bedienen, desto mehr gute Entscheidungen können getroffen

werden", so der Präsident des Oberlandesgerichts Koblenz.

Ebenso befürwortet Frau Vollmari sowohl das Justizprojekt als auch das

Studienangebot:

"Ich bin dankbar für das neue Studienangebot, es ist wichtig und gut.

Wenn viele Anwälte und Richter die Werkzeuge der Integrierten

Mediation beherrschen, kann öfter ein nachhaltiger Konsens erreicht

werden". Auch die wirtschaftlichen Vorteile sprach Frau Vollmari an:

"Indem sie die Methoden der Integrierten Mediation anwenden, haben

Rechtsanwälte die Ressourcen, die sie für seelsorgerische Betreuung

der streitigen Parteien aufwenden müssen, wieder für ihre juristischen

Aufgaben frei".

Familienrichter Arthur Trossen stellte die Inhalte des

Weiterbildungsangebots anschaulich mit Beispielen aus der Praxis und

einem Rollenspiel vor. Die gut besuchte Veranstaltung weckte bei den

Teilnehmern großes Interesse an dem Weiterbildungsangebot.

Das einsemestrige Fernstudienangebot ist nach wissenschaftlichen

Erkenntnissen der Konfliktforschung entwickelt und umfasst ein Volumen

von ca. 150 Stunden. Neben dem orts- und zeitunabhängigen

Selbststudium werden drei Präsenzwochenenden angeboten. Darüber hinaus

bieten Supervisionen durch Trainer, eine Hotline sowie die Nutzung

eines Intranets für Scheidungsmanager ausreichende Trainings- und

Feedbackmöglichkeiten.

Das Fernstudium richtet sich an Richter und Rechtsanwälte oder andere

Professionen, die sich mit Trennungs- und Scheidungskonflikten

befassen wie zum Beispiel Sozialarbeiter, Psychologen oder Mediatoren.

Absolventen des Fernstudiums erhalten ein Hochschulzertifikat

Scheidungsmanagement.

Interessenten haben noch bis zum 31. Januar 2005 die Möglichkeit sich

bei der ZFH anzumelden. Weitere Informationen und Anmeldunterlagen zu

dem Studienangebot "Scheidungsmanagement - ein Fall der integrierten

Mediation" sowie zu anderen Fernstudiengängen sind bei der ZFH in

Koblenz (0261/91538-0) oder im Internet unter www.zfh.de erhältlich.

Details zum Fernstudium Integrierte Mediation sind im Internet unter

www.integrierte-mediation.net zu finden.

Quelle: IDW


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