Ocean

Flexibilität im Studium an der HFH

33 Beiträge in diesem Thema

Hallo an alle Studenten der HFH :-)

Eine Frage in die Runde: Findet ihr das Konzept der HFH mit den starren Semestern und starren Prüfungsterminen gut, oder wünscht ihr euch manchmal auch flexiblere Regelungen bzw. Möglichkeiten, um z.B. Klausuren nach eigenem persönlichen Lernstand zu schreiben (wie z.B. Euro-FH)?

Gruß


Wirtschaftsrecht 4. Semester, HFH

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Hi Ocean,

ich für mich habe gerade wegen dem "starren" Konzept u.a. die HFH gewählt, da ich so bei jeder Veranstaltung nahezu die gleichen Personen sehe und diese den gleichen Wissensstand haben wie ich. Mir gefiel der Gedanke nicht, dass bei einem Treffen manche vielleicht 3 Monate Vorsrprung haben, oder 4 Monate zurück liegen.

Ausserdem bekomme ich sämtliche Termine ja frühzeitig genannt, so dass ich alles entsprechend planen kann. Ein weiterer Vorteil ist auf Grund der vorgegebenen Termine, dass ich

a) einen zeitlichen Druck verspüre

B) mir so Lernziele besser setzen und überprüfen kann

c) Prioriäten habe.

Wie gesagt entspricht das HFH-Konzept genau meinen Vorstellungen, von daher möchte ich es nicht anders.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Wünschst du dir dennoch manchmal, z.B. Prüfungen vorziehen zu können, um schneller zu studieren?


Wirtschaftsrecht 4. Semester, HFH

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Den Bedarf hatte ich bisher noch nicht ;)

Allerdings kannst du doch Klausuren aus späteren Semester bereits früher machen. Es gibt einige, die 2 Semester parallel bearbeiten. Weiß zwar nicht wie das gehen soll/kann, aber die Möglichkeit existiert jedenfalls.

Ich finds eigentlich ganz ok so, dass die Prüfungen so zentralisiert sind. Stell dir mal vor, jeder könnte schreiben wann er möchte. Die Prüfungen müssten ad hoc in die jeweiligen SZ gesendet werden, die Prüfer müssten bereit stehen, die Korrektoren sollten ebenfalls flexibel sein etc. etc.

Der Verwaltungsaufwand wäre ungleich höher und somit die Gebühren wohl auch.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hallo Ocean,

klar kannst du Prüfungen vorziehen, das mach ich auch. Meine erste Klausur im ersten Semester wird am Samstag eine aus dem zweiten Semester sein. Hierfür hab ich mich versandtechnisch ein Semester hochstufen lassen, kostet ja nichts extra.

Allerdings hab ich NICHT vor, damit die Studienzeit zu verkürzen, sondern nur die Belastung gleichmässiger zu verteilen und die Klausurtermine mit meinen beruflichen Verpflichtungen abstimmen zu können. Fächer, deren Klausurtermine mit beruflichen Terminen (Produktivstarts von Projekten) kollidieren, ziehe ich vor.

Das Ganze funktioniert aber nur, weil ich ein paar SLs angerechnet bekommen und weil ich nur 10 min Fahrt von zuhause ins Studienzentrum hab. Um die entsprechenden Präsenzen besuchen zu können, bin ich dadurch recht oft im SZ und dann auch meist nur für ein paar Stunden (für die zu bearbeitenden Fächer).

So unflexibel ist die HFH also garnicht. Ich bekomm z.B. für die Planung von meinem SZ auch sobald fertig den vorläufigen Ablaufplan fürs Folgesemester um dies vorplanen zu können. Ungünstig ist nur, wenn man durch eine Klausur durchrasselt und den Stoff ein halbes Jahr später nochmal bearbeiten muss....aber das wär auch kein Beinbruch für mich...

Fazit: Es geht um einiges einfacher wenn man sich an den von der HFH vorgesehenen Plan hält ! Aber für mich ist die Möglichkeit des Vorziehens von Klausuren aus beruflichen Gründen sehr hilfreich :)

Liebe Grüsse

Dani


BWL an der HFH (Diplom) - erfolgreich beendet 05/2011

Here we all are born into a struggle to come so far but end up returning to dust...(Steven Wilson)

 

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Hallo!

Schwierig wird es, wenn man die eine oder andere Klausur schiebt oder nochmal schreiben muss. Die in den Rahmenplänen vorgesehenen "komfortablen" Abstände zwischen den Klausuren passen dann natürlich nicht mehr, weil z.B. mitten in der Vorbereitungsphase für eine PL im aktuellen Semester eine Klausur aus dem vorangegangenen Halbjahr ansteht. Das führt dazu, dass man möglicherweise die "Altlast" schafft, dann aber die nächste Prüfung ein Semester schiebt. Mir ist es so gegangen, so dass ich irgendwann ein Semester "Pause" machen musste, in dem ich alle alten Klausuren abgearbeitet habe.

Rückblickend stelle ich fest, dass ich zumindest im Grundstudium mehr Mut zur Lücke hätte beweisen sollen, d.h. weniger lernen und die nachzuholenden Prüfungen zur Not etwas schlechter bestehen, dafür aber im Zeitplan bleiben. Ich war aber wohl zu ehrgeizig und wollte alles relativ gut bestehen, heute würde ich es anders machen.

@Dani: wenn Du die Zeit dafür hast, finde ich Deine Lösung sehr gut! Insbesondere die leichten SL und PL im ersten und zweiten Semester kann man gut vorziehen. Ich gehöre zu denjenigen, die mit Mathe sehr gut klarkommen :) , so dass ich z.B. die beiden Klausuren sofort machen würde. Ich denke, Du liegst mit der Einschätzung richtig, dass man für jede erledigte Prüfung im Folgesemester dankbar ist - es wird ja nicht gerade leichter...

@Lutz: Du scheinst wirklich sehr systematisch und diszipliniert das Studium zu planen. Dieses Maß an Disziplin hat mir leider zu Beginn gefehlt. Ich denke heute, das ist der Grund, warum viele nach zwei oder drei Semestern die Segel streichen. Du solltest versuchen, diese Art der Herangehensweise beizubehalten.

@Ocean: Klar, der eine oder andere Zusatztermin wäre klasse, vor allem wegen der oben beschriebenen Problematik. Es ist schon ärgerlich, wenn man im schlimmsten Fall wegen einer Klausur 6 Monate länger studieren muss. Ich kann nicht beurteilen, ob zusätzliche Termine an der HFH möglich wären, aufgrund der zentralen Organisation aber wahrscheinlich nur unter erhöhtem Aufwand. Wie ist es denn an der von Dir zitierten Euro-FH?

Gruß, Sven


Dipl.-Kfm. (FH) an der HFH

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Wie ist es denn an der von Dir zitierten Euro-FH?

Hallo Sven!

Da ich direkt an der Euro-FH studiere möchte ich hier kurz antworten:

Du kannst jede Klausur (nach Erfüllung deiner Vorleistung) einmal pro Monat schreiben.

Beispiel:

Ich habe meine Prüfungsleistungen für Int. Wirtschaft nun schon erfüllt. Der nächste Klausurtermin ist der 12.05 (jeden Monat 1 Termin an 7 Standorten, du kannst bis zu 2 Klausuren schreiben). Ich muss mich nun 2 Wochen vorher anmelden. So kann ich jetzt die Klausur am 12.05 schreiben.

Bei der Euro-FH ist es "flexibler". Wenn ich z.B. feststelle im Grundstudium mir liegt VWL nicht, kann ich das schieben. Ich kann einzelne Module untereinader so schieben wie ich "lustig" bin. Für manche Module (Thesis und Auslandsseminar) muss ich allerdings gewisse Vorleistungen (sprich manche Prüfungen abgeschlossen) haben. Ich kenne jemand, dem fallen Fächer aus dem Bachelorstudium leichter und nun macht er erst das.

Ganz liebe Grüße

Rita

PS: ob das System besser ist? Darüber kann man sicherlich streiten! Wenn man so viel Disziplin wie Lutz hat, ist die HFH sicherlich besser. Ich möchte flexibler sein und möchte meine Klausuren so legen wie ich will. Vor allem wenn ich eine verhauen habe, kann ich 2 Monate später schreiben (4 Wochen Korrekturzeit, d.h. bevor die nächste "Runde" ist, bekommst du i.d.R. das Ergebniss, musst dich aber 2 Wochen vor der Klausur anmelden). Von daher muss das jeder für sich entscheiden. Ganz individuell nach seinen Bedürfnissen.


Abschluss 2010 Euro-FH zur Dipl. Kauffrau (FH)

Sonderstudium Technik HFH

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Hallo Rita,

also ich bin ein absoluter HFH-Fan :cool:, aber das klingt wirklich sehr gut!

Liebe Grüße,

Sven


Dipl.-Kfm. (FH) an der HFH

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Hallo Sven!

Ich finde es schön, dass es verschiedene Angebote und auch Möglichkeiten gibt. So kann jeder für sich die beste Schule / FH etc. raussuchen.

So zufrieden wie du mit der HFH bist, bin ich es mit der Euro-FH ;). Ich denke, nicht der Weg ist entscheidend für beide sondern das Ziel, oder?

glg

rita


Abschluss 2010 Euro-FH zur Dipl. Kauffrau (FH)

Sonderstudium Technik HFH

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Zunächst mal danke für die Blumen, aber in der Realität sieht´s hier und da wieder anders aus. Bspw.: lag ich am Sonntag lieber in der Sonne, als mich für die in 2 Wochen anstehende Prüfung vorzubereiten :D

Aber ich gebe dir recht Sven. Mir ist im Moment wichtiger jede Prüfung zu bestehen und noch - toi toi toi - bin ich einer von wenigen in meinem Jahrgang, dem das bisher gelungen ist.

Apropos Flexibilität. Ich hatte im 2. Semester bei diversen Prüfungen jemanden aus dem 6. Semester, der die Grundleistungen noch nachholen musste. Das ist m.E. auch ein sehr hohes Maß an Flexibilität, die mir die HFH hier bietet.

Aber das soll jetzt auch bitte nicht zu einem "welche ist besser"-Thread enden. Wie Rita schon richtig gesagt hat, hauptsache man fühlt sich wohl und kommt dem Ziel einen Schritt näher.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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