elkha

Betriebswirt SGD Lösungen im Netz? Anerkennung weg?

16 Beiträge in diesem Thema

Hi an Alle!

Möchte nächsten Monat mit dem BW SGD anfangen, habe es mir aus privaten Gründen gut überlegt den staatlich gepr. nicht zu machen. Meine Frage dazu, man kann die Lösungen für die Weiterbildung BW SGD sogar bei eBay kaufen, ist der Kurs dann überhaupt noch angesehen? Danke für Eure Zeit...

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Hallo elkha,

dass man bei eBay Lösungen kaufen kann, ist mir auch schon desöfteren aufgefallen. Ich denke, wenn du dir diese nicht kaufst und ganz ehrlich versuchst, die Aufgaben für dich selber zu lösen, dann brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dass dir der Kurs nichts gebracht hat.

Was die Anerkennung angeht, ist es vermutlich ohnehin schwierig ohne staatl. Prüfung. Ob sich da jemand wirklich dafür interessiert, wie du deine Einsendeaufgaben gelöst hast? Ich denke eher nein.

Gruß,

Sonja

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Einen solchen Kurs machst Du in erster Linie des Wissens wegen, dass Du Dir auf diesem Wege aneignest.

Ohne externen Abschluss oder zumindest eine Präsenz-Prüfung beim Anbieter gibt es keinen Beweis, dass Du Dich selbst mit der Materie beschäftigt hast - das ist auch den Mitarbeitern von Personalabteilungen bekannt.

Zur Anerkennung institutsinterner Abschlüsse hat das ILS eine forsa-Studie in Auftrag gegeben und die Ergebnisse kürzlich veröffentlicht.

Viele Grüße

Markus


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Habe heute zufällig eure Beiträge gelesen. Grundsätzlich möchte ich mich den Äußerungen von Markus und TomSon anschließen.

Wenn andere sich die Lösungen über eBay holen, muss das nicht heißen, dass dies auch der richtige Weg für Dich ist. Außerdem denke ich, dass in einem Einstellungsgespräch, indem im besonderem Maße auch Fachfragen, wenn auch beiläufig, gestellt werden können, sich dann erweist, wer sich im Lehrgang dahinter geklemmt hat, und wer tatsächlich nicht geeignet ist für die Stelle. Die Arbeitgeber werden da gewiss nicht auf den Kopf gefallen sein.

Was die Anerkennung des Abschlusses an sich anbelangt, sollte man sich klar darüber sein, dass man dabei ein Stück weit immer unterschiedlichen Erwägungen der Personaler ausgesetzt ist. Andererseits muss man auch sehen, dass dort, wo Dir die Qualifikation abgesprochen wird, es sich dabei möglicherweise ohnehin nicht um den für Dich passenden Betrieb gehandelt hat. Das kann Dir grundsätzlich auch mit staatlichem Abschluss blühen.

Liegt Dir ein Ergebnis einer Forsa-Studie mit Erhebung aus 2008 vor, Markus ?

Interesse halber möchte ich die weitere Entwicklung verfolgen.


Assessorreferent jur. (FSH) - Abschluss Mai 2011

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Liegt Dir ein Ergebnis einer Forsa-Studie mit Erhebung aus 2008 vor, Markus ?

http://www.ils.de/shared/datei_download.php?uid=3e44f1635397eaeb75ba3d7084ca8ba7

Viele Grüße

Markus


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Vielen Dank für den Link, Markus.

Sehr interessant. Noch ein Wort meinerseits zum Blog von elkha.

Man muss natürlich auch berücksichtigen, wie der Betriebswirt (SGD) konzipiert ist. Einerseits gibt es die Einsendeaufgaben, andererseits die Prüfungsaufgaben. Die Benotung der Einsendeaufgaben geht nicht in die Prüfungsnote ein. Das zeigt, dass die SGD das Problem hinsichtlich Einsendeaufgaben erkannt, und eine wirksame Gegenmaßnahme gesetzt hat. Für den Teilnehmer ermöglicht diese Tatsache das Setzen von Prioritäten. Es ist nicht angesagt, für einzelne Noten der Einsendeaufgaben zu lernen, sondern das Lehrgangsziel im Blick zu behalten, also jedes Studienheft durchzuarbeiten, um schließlich die Prüfungsaufgaben passabel zu bearbeiten. Die Lösungen zu den Prüfungsaufgaben werden dagegen von der SGD zwar benotet, aber nicht an den Teilnehmer herausgegeben. Dadurch können Lösungen zu den Prüfungsaufgaben nicht im Web gehandelt werden. Meiner Meinung nach eine durchdachte Lehrgangskonzeption betreffend der Leistungsnachweise.

Das dürfte auch zur Anerkennung des Lehrgangsabschlusses in der Wirtschaft beitragen.

Deshalb kann ich mir vorstellen, dass die Zahl derer eher klein ist, die bereit sind, für ein untaugliches Mittel, also für den Erhalt wertloser Informationen, Geld auszugeben.

Es lohnt sich daher, Zeit in den Lehrgang zu investieren.


Assessorreferent jur. (FSH) - Abschluss Mai 2011

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Aber was spricht dagegen nicht "einfach" die offizielle Prüfung bei der IHK abzulegen oder den staatlich geprüften Betriebswirt zu machen?

So sehr viel mehr Stoff kann ja nicht mehr kommen und man hat wenigstens einen Abschluss der breitere Anerkennung findet.

Ist dies sehr viel Aufwendiger?

Gruß

Jörg


ehemaliger Fernstudent.

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Es liegt mir fern, eine Diskussion darüber anzufachen, was Anerkennung überhaupt bedeutet. Hierzu hat jeder eine eigene Meinung und behauptet diese auch. Es besteht schlichtweg keine Transparenz. Das Ergebnis einer solchen Diskussion bliebe offen, bringt dem Leser keinen Mehrwert, und ist dem Lehrgang Betriebswirt (SGD) absolut nicht würdig.

Jeder soll eine eigene Meinung dazu haben. Dieser Umstand ist jedoch kein Grund, der mich aus der Ruhe bringen würde.


Assessorreferent jur. (FSH) - Abschluss Mai 2011

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Natürlich hat jeder das Recht auf eine eigene Meinung. Und es gibt viele Meinungen. Es gibt auch viele verschiedene Meinungen. Und natürlich hast Du deine eigene Meinung und darfst diese auch zum Ausdruck bringen. Aber ich darf das auch und was Anerkennung bedeudet, ist durchaus bekannt und auch eher objektiv statt subjektiv. Die Meinung der meisten Menschen ist aber nun auch, dass ein IHK-Abschluss, aufgrund der Art der Prüfung, mehr wert ist als ein SGD-Abschluss. Ich finde auch zurecht.

Dabei will ich den SGD-Abschluss nicht schlecht machen. Mein Bruder hat mal einen Kurs bei der SGD gemacht und war begeistert. Und wenn es nur um das Wissen geht, kann es einem vielleicht egal sein. Will man sich aber damit Bewerben, sollte man schon der Tatsache ins Auge sehen, dass man mit einem IHK-Abschluss wahrscheinlich mehr Chancen hätte. Oder denkst Du, ich würde mich in diesem Punkt täuschen?

Könnte man mit dem erfolgreichen SGD-Abschluss nicht auch noch die IHK-Prüfung ablegen?

Dann hätte man beides: Guten Unterlagen (SGD) und breitere Anerkennung (IHK).

Oder ist der Aufwand für die IHK-Prüfung zu hoch? Bei einer Gleichwertigkeit sollte dies ja eigentlich nicht möglich sein. Dass der Aufwand für den staatlich geprüften noch viel höher ist mag ja sein.

Darauf zielte meine Frage. Wenn diese Frage, oder ganz allgemein die Frage der Anerkennung die "Würde" des Lehrgangs verletzt, dann sollte dieser Lehrgang mal besser nicht so empfindlich sein oder die Prüfungsbedingungen entsprechend gestalten.

Gruß

Jörg

Es liegt mir fern, eine Diskussion darüber anzufachen, was Anerkennung überhaupt bedeutet. Hierzu hat jeder eine eigene Meinung und behauptet diese auch. Es besteht schlichtweg keine Transparenz. Das Ergebnis einer solchen Diskussion bliebe offen, bringt dem Leser keinen Mehrwert, und ist dem Lehrgang Betriebswirt (SGD) absolut nicht würdig.

Jeder soll eine eigene Meinung dazu haben. Dieser Umstand ist jedoch kein Grund, der mich aus der Ruhe bringen würde.


ehemaliger Fernstudent.

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So wie der Beitrag von elkha auf mich wirkt, liegen ihrem Entscheid, Betriebswirtin (SGD) werden zu wollen, vernünftige Erwägungen zugrunde. Ich glaube daher nicht, dass die Anforderungen anderer Lehrgänge für jemanden zu hoch sind, der die Entscheidung für einen bestimmten Fernlehrgang umfassend vorbereitet. Verstehe es bitte nicht so, dass ich Dir absprechen wollte, mit den besten Absichten zu schreiben.

Die Einteilung von Abschlüssen in staatliche, IHK-Abschlüsse und andere, um über Anerkennung sprechen zu können, hat schon was. Man hat sofort den Eindruck, die Kategorisierung sei in diesem Zusammenhang stichhaltig. Allerdings sehe ich darin auch den Charakter einer Projektion, was elkha betrifft.

Deshalb sehe ich es als das probable Mittel an, nach Beginn eines Fernlehrgangs das Lehrgangsziel nicht aus den Augen zu verlieren, und während des Lehrgangs jede Möglichkeit des Lernens, also vor allem die gewissenhafte Durcharbeitung der Lehrbriefe, wahrzunehmen.

bearbeitet von mentus

Assessorreferent jur. (FSH) - Abschluss Mai 2011

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