10 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

schon länger trage ich mich mit dem Gedanken, mich beruflich fortzubilden. Habe zwei abgeschlossene Ausbildungen als Schreinerin und Floristin, mein Realschulabschluss ist 12 Jahre her. Momentan bin ich in Elternzeit und werde wohl auch noch einige Jahre mit der Kindererziehung beschäftigt sein, da wir noch mehr Kinder möchten. Für alle Zeiten Hausfrau kann ich mir aber auch nicht vorstellen. Nun meine Frage: Kennt jemand Anbieter, die ein Studium/eine Fortbildung im Bereich Umwelt/Natur/Gesundheit auch ohne Abitur anbieten? Das Abi nachmachen würde mich zwar reizen, aber ich fürchte, dass meine Ausdauer für beides nicht reicht, da ich abends doch recht platt bin.

Gruß

Stine

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Hallo Stine,

ich kann dir auf die Schnelle zwar nicht sagen, ob bzw. wo genau du ein Studium/eine Fortbildung in diesem Bereich machen kannst, aber ich verstehe nicht, warum du dein Abi nicht nachholen willst.

Ein qualifizierterer Schulabschluss ist eine Menge wert und in meinen Augen alles andere als sinnlos. So hast du allen Realschulabsolventen etwas voraus. Auch wenn man mit einem Realschulabschluss und Berufserfahrung schon ein Studium/ eine Fortbildung absolvieren kann, ist das Abitur nicht zu unterschätzen.

Meine Meinung und persönliche Erfahrung.

Und noch etwas: Abitur und Studium zusammen wäre natürlich ein Wahnsinnsprojekt. Unterschätze allerdings nicht ein Studium. Da wäre das Abitur zum "eingewöhnen" vielleicht die bessere Wahl. Danach kannst du ja immernoch entscheiden, ob du einen weiteren Bildungsschritt gehen willst.

Viele Grüße

Ocean


Wirtschaftsrecht 4. Semester, HFH

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... also ich würde ein Abi nur empfehlen, wenn es für dieses auch anschließend eine konkrete Verwendung gibt.

Also entweder ein Studium oder ein Job, für den das Abi gefordert ist.

Leider kann ich für den Bereich Umwelt/Natur/Gesundheit auch keinen Anbieter aus dem Ärmel schütteln, bei dem Du ohne Abi gleich studieren kannst.

Aber ich kann Dir das Verzeichnis der Studiengänge empfehlen. Dort findest Du Anbieter für die von Dir gewünschten Bereich und kannst dann bei jedem einzelnen prüfen, welche Zugangsvoraussetzungen vorhanden sind.

Viele Grüße

Markus

bearbeitet von Markus Jung
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Nun lieber Markus,

auf eine gewisse Weise gebe ich dir schon Recht :-) Allerdings ist das Leben oft nicht planbar und ein Abitur öffnet dir im Zweifel alle Türen im Bereich Bildung.

Aber auch im Job ist es leider in vielen Personalabteilungen noch üblich, nach einem sehr einfachen Konzept zu verfahren, um Vorauswahlen zu treffen.

Es gibt da für die Flut von Bewerbungen oft zwei Stapel. Der Bewerber mit Abi landet vielleicht auf dem einen, der ohne Abi auf dem anderen.

Und noch etwas aus persönlicher Erfahrung bzw. aus meinem Umfeld: Ein Abi an der Abendschule bzw. Fernabi ist ein guter Test, seine intellektuellen Fähigkeiten zu testen bzw. zu aktivieren. Wie hoch so eine Belastung neben dem Job/Familie ist, merkt man ganz schnell. Ich bin der Überzeugung, dass das Abitur einfacher zu erwerben ist, als ein akademischer Grad. Somit stellt sich schneller ein Erfolgserlebenis ein.

Ich habe z.B. einen Freund, der den Fern-Kurs "Betriebswirtschaft für Nichtkaufleute" belegt hat. Er tastet sich so an die Materie heran um dann zu entscheiden, ob er Zeit, Lust und Talent genug hat, sich dann z.B. mit einem Fachwirt, staatl. gepr. Betriebswirt bzw. Betriebswirt IHK weiterzuentwickeln.

Dem Prinzip "lebenslanges Lernen" geschuldet, kann der Bildungshungrige ja dann immer den nächsten Schritt gehen. "Schritt für Schritt" ist oft besser als "alles auf einmal."

So ließen sich meiner Meinung nach auch viele falsche Vorstellungen von einem akademischen Fernstudium und die daraus resultierenden Abbrecherquoten vermeiden.

Meine Meinung... :-)


Wirtschaftsrecht 4. Semester, HFH

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Deine Argumente, lieber Ocean, haben durchaus auch ihre Berechtigung. Ich gehe bei meinen Überlegungen immer davon aus, möglichst effizient ein Ziel zu erreichen. Aber man sollte vorher auch sicher gehen, dass das Ziel für einen persönlich auch erreichbar ist. Und dafür können kleine Schritte ggf. der richtige Weg sein.

Viele Grüße

Markus


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Hm, dann sehen wir das ja fast ähnlich :-)

Nun ist es ja aber viel spanndender, was die Fragestellerin dazu meint...


Wirtschaftsrecht 4. Semester, HFH

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Kennt jemand Anbieter, die ein Studium/eine Fortbildung im Bereich Umwelt/Natur/Gesundheit auch ohne Abitur anbieten?

Was hast Du denn genau vor? "Fortbildungen" ohne Abi gibt es en masse. Ob diese aber dafür geeignet sind, in einen mehr oder weniger neuen Beruf einzusteigen, darf bezweifelt werden. Hochschulstudiengänge in diesem Bereich sind eh nicht so häufig (insebesondere nicht so allgemein), und als Fernstudium erst recht nicht. Was willst Du denn mal machen?

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Wenn ich wüsste, was ich genau beruflich machen will, wäre ich schon einen riesigen Schritt weiter. Es gibt vieles, was mich interessiert, aber es fällt mir oft schwer, mir vorzustellen, was für ein Job dabei rauskommen könnte. Ich hatte gehofft, dass ich auf einen Studiengang stoße, den ich total interessant finde und dass sich daraus beruflich eine Richtung ergibt. Es gibt ja viele spezielle Sachen, die man nicht kennt, wenn man sich nicht mit dem Bereich beschäftigt. Ich sehe es eigentlich auch so, dass ein Abi auf keinen Fall schadet und alle Möglichkeiten öffnet, ich hätte sicher schon längst ein Studium angefangen, wenn ich das Abi hätte. Andererseits kostet ein Abi auf diesem Weg viel Zeit, Kraft und Geld und wenn ich nicht mal weiß, was genau ich damit will, sagt mir meine Vernunft, dass das vielleicht nicht so sinnvoll ist. Außerdem dauert Abi nachmachen nach meinen bisherigen Erkundigungen mindestens drei Jahre. Wenn ich dann tatsächlich noch ein Studium anhängen wollte, wären das insgesamt vielleicht 6 Jahre, in denen viele Abende und Wochenenden draufgehen. Bin mir nicht sicher, obs mir das wert ist und vor allem bezweifle ich, dass ich die Motivation so lange aufrecht erhalten kann...

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