12 Beiträge in diesem Thema

Hallo

ich habe einen guten Eindruck von der HFH. Aber bin dennoch ein wenig über das Thema Studieren ohne Abitur verwirrt.

Man hat mir gesagt, das ich unter den folgenden gegebenen Voraussetzungen ein Fernstudium an der HFH aufnehmen kann:

- 25 Jahre alt

- keine abgeschlossene Berufsausbildung

- Realschulabschluss (mittlere Reife) Sekundarstufe I; Schnitt 3,08

- 4 Jahre kaufmännische Berufserfahrung (selbständigkeit)

dazu müsste ich die Eingangsprüfung über mich ergehen lassen und erfolgreich bestehen.

Soweit die Theorie...

was mich wundert ist, das ich an allen anderen Fernhochschulen zu hören bekomme, das ich mindestens 5 Jahre Berufserfahrung nachweisen muss (als Alternative zu der Geschichte mit der Berufsausbildung und der anschließenden dreijährigen Berufspraxis)... und auch die Leute mit abgeschlossener Berufsausbildung müssen so eine Kenntnisfeststellungsprüfung oder Immaturenprüfung ablegen.

Ist die HFH in dieser Hinsicht tatsächlich flexibler als andere Hochschulen, oder liegt hier irgendwo ein Missverständnis vor? Das ich dort anfangen kann wenn ich die Prüfung ablege, haben mir zwei Beraterinnen am telefon mitgeteilt. Klingt ja soweit ganz gut...endlich eine Perspektive :D

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Ob hier evtl. ein Missverständnis auf Seiten der HFH vorliegt kann ich natürlich nicht sagen.

Die Aufnahmekriterien von Leuten ohne AHR oder FHR ist allerdings Ländersache und damit teilweise unterschiedlich in den einzelnen Bundesländern geregelt. Da hinzu kommt, dass die Hochschulen auch noch in einem gewissen Rahmen selbst darüber entscheiden können. Viele machen das nach Erfahrungswerten aus der Vergangenheit.

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Ich lasse mich einfach mal von den Unterlagen zur Eignungsprüfung überraschen, die mir heute zugeschickt werden.

Kann mir jemand sagen ob die Eignungsprüfung kostenpflichtig ist? Und wie oft kann man diese wiederholen?

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Hallo Franz,

um die Eingangsprüfung zu machen musst Du folgende Anforderungen erfüllen:

- eine abgeschlossene Berufsausbildung haben oder eine mindestens vierjährige Berufsausbildung nachweisen.

Einzureichende Unterlagen sind:

- Tabellarischer Lebenslauf

- Bericht über Deinen beruflichen Werdegang und Deine beruflichen Erfahrungen und eine Begründung warum Du den Studiengang gewählt hast

- Zeugnisse und andere Nachweise über Deinen beruflichen Werdegang und Tätigkeit ( amtlich beglaubigt )

Wenn Du keine anerkannte Fortbildungsprüfung abgelegt hast z. Bsp. Meister, Fachwirt....., dann musst Du an der schriftlichen Eingangsprüfung in den Fächern Deutsch und Mathematik teilnehmen und wenn Du die bestehst an einem Beratungsgespräch.

Wenn Du das alles geschafft hast wird Dir eine Bescheinigung ausgestellt, dass zur Aufnahme des ausgewählten Studiengangs innerhalb der drei darauffolgenden Semester berechtigt bist.

Die nicht bestandene Prüfung kann einmal und frühstens nach Ablauf eines halben Jahres wiederholt werden, wobei Du da nur den Teil nochmal machen musst den Du nicht bestanden hast, der bestandene Teil wird angerechnet.

Die Dauer der Klausur in Mathematik dauert 120 Minuten und die in Deutsch 165 Minuten.

Die Kosten belaufen sich auf Euro 80,00 für die Klausuren und noch einmal Euro 80,00 für das Beratungsgespräch.

Je nachdem welche Studienrichtung Du anstrebst kann es sein, dass Du während des Grundstudiums noch ein Grundpraktikum absolvieren musst.

Wenn Du z.Bsp. Wirtschaftsingenieurwesen studieren willst und Du hast nur Deine berufliche Erfahrungen im kaufmännischen Bereich, dann hast Du während des Grundstudiums Zeit den technischen Bereich noch zu absolvieren.

Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig weiterhelfen!

Viele Grüsse

Simone

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Hallo Simone

Danke für die Info

- eine abgeschlossene Berufsausbildung haben oder eine mindestens vierjährige Berufsausbildung nachweisen.

Berufspraxis :-) ... ich bin gerade ein wenig verwirrt, weil mir die Beraterin sagte ihr reicht ein Nachweis über 13 Wochen. Sicher ein Missverständnis...denn das mit den 4 Jahren lese ich überall. Aber müsste trotzdem passen. Notfalls warte ich auch noch ein Jahr und sammle weitere Berufspraxis.

Gruß

Franz

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Hi Franz,

sorry 4 jährige Berufspraxis natürlich.

Die 13 Wochen berufspraktische Grundkenntnisse sind abzuleisten, wenn den gewählter Studiengang mit Deinen beruflichen Erfahrungen übereinstimmt, sonst musst Du während des Grundstudiums den fehlenden Teil noch nachholen.

Ich habe z.Bsp. nur kaufmännische Erfahrung und möchte aber den Studiengang für das Wirtschaftsingenieurwesen wählen, muss also noch ein 6 Wochen langes Praktikum im technischen Bereich absolvieren.

Das müsste ich nicht machen wenn ich Betriebswirtschaft studieren würde, da ich seit 1998 selbständig bin, würde das bei Betriebswirtschaft reichen.

Gruss

Simone

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Hallo Simone

ich kann mich noch nicht so richtig zwischen Betriebswirtschaften und Wirtschaftsingenieurwesen entscheiden. Klingen beide sehr spannend.

In meinen 4 selbständigen Jahren habe ich so einiges gemacht...

- kaufmännische Erfahrung gesammelt

- Produkte entwickelt, (per CNC-Maschine) hergestellt und im Online-Direktvertrieb abgesetzt

- Internetapplikationen entwickelt (komplexes B2B/B2C Vertriebssystem)

- mich mit gewerblichen Schutzrechten befasst

Allerdings war's ein ziemliches Durcheinander. Von allem ein bisschen. Somit habe ich jetzt das Problem, das ich mich für so ziemlich alles interessiere was die HFH anbietet.

- das Kaufmännische liegt mir total; Man kann gar nicht genug davon lernen

- Marketing ist mit das wichtigste, wenn man später vielleicht mal vor hat als selbständiger zu arbeiten

- Informatik (Softwareentwicklung)

- CNC und Rapid Prototyping

- Elektronik

= ideale Kombination

Wähle ich BWL, muss ich bei den anderen Dingen Abstriche machen...

wähle ich Wirtschaftsingenieurwesen, vermisse ich die übrigen BWL-Komponenten. Theoretisch müsste ich beides machen ;-)

Wobei ich das Gefühl habe, das man mit Wirtschaftsingenieurwesen zumindest im Moment die besseren Karten auf dem Arbeitsmarkt hat... oder es kommt mir nur so vor.

Was hast Du denn früher selbständig gemacht?

Gruß

Franz

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Hallo Franz,

ich denke das man mit dem Wirtschaftsingenieurwesen wohl mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat.

Zu Deiner Frage was ich selbständig gemacht habe oder mache.

Ich hatte zuerst ein Einzelhandelsgeschäft bzw. zwischenzeitlich auch mal 2, dass habe ich dann aus familiären Gründen aufgegeben und betreibe das alles jetzt über das Internet von zu Hause aus, bringe also nur noch Päckchen zur Post schaue was auf dem Konto eingegangen ist und beantworte Anfragen und Bestellungen. Hat seine Vorteile, ich kann mir meine Zeit freier einteilen und bin an keine Öffnungszeiten usw. mehr gebunden.

Wenn das mit dem Studium alles so klappt wie ich mir das denke, würde ich gern danach in Richtung Vertrieb ( elektr. Bauelemente ) gehen, aber etwas Neues gründen, ich arbeite lieber für mich selbst als für Andere. :D

Grüsse

Simone

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Hallo Simone

Deine Einstellung gefällt mir ;)

Kann mir auch nicht vorstellen für längere Zeit irgendwo als Angestellter zu arbeiten. Über ein eigenes Unternehmen geht nichts...

In der synoptischen Darstellung der KMK ist bei Hamburg ein Fehler. Zumindest scheint es so... laut der Liste hätte ich gar keine Chance an der HFH aufgenommen zu werden. Über diese Liste bin ich vor einem halben Jahr schon gestolpert und dachte mir nur: Mist.

Da fehlt die Ausnahmeregelung für Leute, die nicht einmal eine abgeschlossene Lehre haben (4 Jahre Berufserfahrung).

Gruß

Franz

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