41 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

nachdem ich mir vor einer Weile schon mit dem Studium an der Fernuni Hagen beschäftigt habe (klick) und mich noch nicht dazu entschließen konnte, es auch anzufangen, bin ich jetzt einen kleinen Schritt weiter. Nachdem ich wieder stark den Drang nach mehr empfinde, mir meine Eltern und sogar mein Chef ein nebenberufliches Teilzeitstudium ans Herz legen, habe ich mich mit den Informationen zum Studiengang Wirtschaftsinformatik beschäftigt. Bis eben war ich ganz guter Dinge, doch dann habe ich im Blog von Thomas Kulczewski (klick), welcher Wirtschaftsinformatik studiert und dies sehr gut dokumentiert, gar kryptische Formeln "gesehen". Da ist die Rede von mehrdimensionaler Differentialrechnung und bei weiterer Recherche auf den Fernuni Hagen Seiten fand ich Stichworte wie Koordinatentransformationen und Matrizen. Das alles sind Dinge, die ich garnicht einordnen kann. Mein Abitur liegt nun schon fast vier Jahre hinter mir, ich hatte Physik als LK und Mathe als schriftlichen Grundkurs, doch machen mir die oben genannten Begriffe Angst. Ich bin mehr als eingerostet.

Das Studium fängt ja nun auch nicht bei null an. Wie kann man das alles auf die Schnelle erlernen - zumal man als Fernuni Student keinen Kontakt zu anderen Studenten hat? Ich fürchte einfach, dass mein Wissensstand nicht ausreicht, um die ersten Kurse zu verstehen.

Welchen Vorkurs an der FU Hagen kann/sollte ich nehmen und wird das reichen, um mich fit zu machen? Was, wenn schon die Vorkurse mich überfordern?

Gibt es eine Möglichkeit, meinen Wissensstand realistisch einzuschätzen und abzuschätzen, ob es "reicht"?

Der Wille zum Studium ist jetzt definitiv da, ich bin auch sicher, dass ich mich da stark hineinknien werde und mein Privatleben spürbar einschränken werde. Aber ich glaube jetzt, ich bin geistig nicht fit genug.

Irgendwelche Ideen?

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Ich glaube wer den Willen hat, der schafft das auch. Was eine grosse Huerde ist, ist wohl die Mathe. Ist aber machbar wenn man sich lange genug dran setzt.

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Mathe ist heftig - immer im Bereich Informatik, und an der FernUni Hagen nochmals besonders.

Aber heftig bedeutet nicht, dass es nicht zu schaffen ist. Auch Mathe hat viel mit Fleiß und Ausdauer zu tun: üben, üben, üben. Mir hat es auch geholfen, mir externe Literatur hinzu zu nehmen, wenn ich mit den Studienbriefen mal nicht weiter gekommen bin. Wenn ein Thema aus einer anderern Sicht und/oder mit anderen Worten geschildert wird, hilft das oft schon enorm weiter.

Fang doch an. Im schlimmsten Fall musst Du nach 1-2 Semestern sagen, dass es doch nicht geht. Dann hast Du trotzdem Dein Wissen erweitert und musst Dir nie vorwerfen, dass Du es nicht wenigstens versucht hast.

Fällt mir gerade noch ein: Von unbekannten Begriffen solltest Du Dich nie abschrecken lassen - das ist oft nur heiße Luft und lässt sich manches Mal auf schon Bekanntes zurückführen.

Viele Grüße

Markus


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

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zudem: Du machst ein Studium um etwas dazu zu lernen.

Wenn dir jetzt irgendwelche Sachen unbekannt vorkommen, muss das ja nichts heißen; würdest du alles kennen, bräuchtest du wohl nicht zu studieren ;)

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Hallo zusammen,

Selber Hallo :D !

Ich freue mich zwar über jeden Leser meines Weblogs, dieses soll aber keinesfalls der Abschreckung dienen. Damit täte ich der Fernuni unrecht und speziell den äußerst engagierten Verfassern und Betreuern des Kurses Algorithmische Mathematik, an dem ich mir zugegebenermaßen schon den ein oder anderen Zahn ausgebissen habe.

Zuspruch hast Du ja hier auch schon bekommen. Man kann es in beide Richtungen wenden, und beide passen: Auf der einen Seite ist das Studium (wie wohl jedes Studium) anspruchsvoll, und Inhalte, Aufbereitung und Wissensvermittlung haben mit dem Stoff der Oberstufe nichts zu tun. In fast allen Kursen bisher gab es Passagen, an denen ich erhebliche Verständnisprobleme hatte, aber wäre das nicht so und ich könnte das alles im Vorbeigehen lesen, so hätte der Abschluß wohl auch keinen Wert.

Um herauszubekommen, ob der Stoff zu anspruchsvoll ist, wäre mein Rat - einfach mal anfangen. Nicht im Akademiestudium, sondern als regulärer Student einschreiben. Die Einschreibung und Belegung eines Kurses kostet ca. 130 Euro, die Belegung von zwei Kursen (was ja schon dem regulär empfohlenen nebenberuflichen Pensum entspricht) kommt auf etwa 250 Euro - wenn Du ernsthaft ein Studium in Erwägung ziehst, solte es das wert sein.

Wenn Du Bedenken bezüglich Mathematik hast, ist das natürlich erst recht ein Grund, entgegen der Belegempfehlung Wirtschaftsmathematik sofort zu belegen, dann weißt Du, woran Du bist.

Mein Aufwand für drei Module beläuft sich bisher auf ca. 10 Stunden pro Woche - ich denke, damit liege ich aber am absolut unteren Rand. Ich kann für mich aber sagen, daß mehr absolut nicht möglich ist - ich würde dann eher Kurse streichen. Niemand wird Dir im Übrigen seriös sagen können, wieviel Zeit Du brauchst - ich wüßte es von mir selbst nicht, würde ich es nicht aus Neugier (oder Pedanterie) mitplotten.

Das "Mehrbelegen" ist übrigens absolut risikolos - wenn ich nur einen oder zwei Kurse bearbeiten kann, lege ich den Rest eben zur Seite fürs nächste Semester - ohne Mehrkosten.

Noch ein Wort zur Algorithmischen Mathematik. Ich habe in Wirstchaftinformatik gerade zwei mathematische Kurse. Wirtschaftsmathe ist einfach RECHNEN und prima zum Einsteig geeignet, aber auch notwendig wegen der Mathelastigkeit der BWL-Kurse. Sollte es bei mir tatsächlich an der Algorithmischen Mathematik hapern, dann ist das eben ein Kurs unter 50%, daran hängt nicht das ganze Studium und das muß ich auch nicht zwingend wiederholen.

Alles klar? :cool:

Gruß

Thomas


Fernuniversität Hagen - Bachelor Wirtschaftsinformatik

Fernstudium-Blog:

http://www.kulczewski.de/blog/fernstudium

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Vielen dank für eure Antworten und Ermunterungen.

Ein wenig "Bedenkzeit" habe ich ja noch - die ganzen sechs Wochen bis Mitte Juli will ich mir aber nicht Zeit nehmen. ;)

Ich denke ihr habt recht, wenn ihr sagt dass ich es einfach mal ausprobieren sollte. Ausser etwas Geld und einer etwas größeren Menge Zeit kann ich kaum etwas verlieren. Gewinnen kann ich in jedem Fall das Wissen, ob ich es packen kann oder nicht.

Ich bin am überlegen, mir einen der angebotenen Vorkurse zu bestellen. Mathematik für Wirtschaftswissenschaften. Der allerdings bringt mir ja für den Informatik Anteil des Studiums nichts, oder? Das "Vorziehen" von Wirtschaftsmathematik würde ich ja machen, aber gerade im ersten Semester habe ich doch auch so alle Hände voll zu tun, oder? Andererseits käme das Modul ja ohnehin im zweiten Semester - wenn ich es zeitlich nicht im ersten hinbekomme, kann ich dann die neuen Einsendeaufgaben des zweiten Semesters bekommen? Und bis wann muss man sich für die Klausuren registrieren? Wie gibt man "bekannt", dass man ein gewähltes Modul nochmal wiederholt?

Liebe Grüße

Daniel

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Wie läuft das eigentlich wenn man z.B. nach 2 Semestern abbricht?

Hört man einfach auf zu bezahlen oder muss man noch irgendeine Gebühr zahlen?

Gruß

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Du musst dich nach jedem Semester rückmelden. Wenn du das nicht machst, dann musst du auch nichts zahlen. Ob man jetzt dann automatisch exmatrikuliert wird, weiß ich leider nicht.

Ich habe mich heute auch für Wirtschaftsinformatik an der Fernuni Hagen eingeschrieben. Bin schon sehr gespannt.

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@Mahea

Welche Module hast Du denn für Dein erstes Semester gewählt, bzw. welche gedenkst Du zu wählen? Wirst Du an einem Vorkurs teilnehmen?

@all

Würde mich freuen, weiteres über Wirtschaftsinformatik-Studenten der FU-Hagen zu hören. Und natürlich bin ich auch am Kontakt mit Erstsemestern interessiert. Vielleicht findet sich ja schon eine OLerngruppe für einen Vorkurs?!

Nebenbei möchte ich mal erwähnen, dass ich in Münster (NRW) wohnhaft bin. Ist vielleicht noch jemand aus dieser Ecke am WI Studium interessiert?

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Hallo nochmal. ;-)

Ich habe mich noch weiter in die verschiedenen PDF´s der Fernuni Hagen eingelesen und dabei eine Art Faustformel für den Zeitaufwand der gebuchten Kurse gefunden: Anzahl SWS x 30 Stunden : 16 Wochen

Bei den 12 Semesterwochenstunden (SWS) für ein Teilzeitstudium der Wirtschaftsinformatik ergeben sich daraus 22,5 Stunden pro Woche Arbeitsaufwand.

Ich weiss, dass dieser Aufwand je nach Person stark variiert, da ich aber bislang mit maximal 20 Stunden gerechnet habe (der Wert fand sich an anderer Stelle auf den Seiten der FU Hagen), bin ich jetzt wieder etwas nervös.

Gibt es hier keine Psychologiestudenten, die mich etwas beruhigen können? ;-)

Liebe Grüße

Daniel

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