sombrero2007

Fernstudium nach einer Informatik Ausbildung ohne ABI/FH

10 Beiträge in diesem Thema

HI @all,

erst mal ein großes Lob zum Forum. Es ist sehr Informativ und Interessant.

Nach dem ich einige Infos zum Thema Fernstudium gesammelt habe, würde ich gerne auch noch die Meinung von dem einen oder anderen hören.

Zu meiner Person, ich bin 26 Jahre jung. Nach meinem Real-Abschluss, habe ich im Jahre 2000 eine Lehre als Fachinformatiker Systemintegration absolviert die ich im Jahre 2003 erfolgreich abgeschlossen habe. Nun Arbeite ich seit 4 Jahren als Fachinformatiker und ich hab das Bedürfnis nach mehr.

Ich habe gelesen, dass es an einigen Fernhochschulen die Möglichkeit gibt, ein Studium ohne FH/Abi zu absolvieren.

Es gibt noch zwei Hürden, bei denen Ihr mir vielleicht helfen könnt.

1.) Wie schon erwähnt besitze ich nur den Realabschluss. Ich hab nun einige Selbstzweifel, weil ich Angst habe, dass mir vielleicht etwas fehlt? Deswegen habe ich überlegt ob es sinnvoll ist, erst mal die FH nach zu holen. Dann wären aber, wieder 2 Jahre weg.

Gibt es hier ein Paar Real-Schüler die so ein Studium erfolgreich abgeschlossen haben?

2.) Welches Studium soll ich wählen. Für mich ist klar, dass ich in der Informatik-Branche bleiben möchte doch nun habe ich die Wahl der Qual? Folgende Weiterbildungen finde ich recht interessant:

- Statlichgeprüfter Informatiker  Ist jetzt kein Studium in dem Sinne.

- Informatiker (Master)

- Wirtschaftsinformatiker (Master)

Was meinst ihr?

Danke schon mal für eure Hilfe.

Gruß

Marcus

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Hallo Marcus,

willkommen bei Fernstudium-Infos.de.

zu 1: Das fehlende Abi macht das Studium nicht unbedingt leichter, aber auch sicher nicht unmöglich. Ich kenne etliche ehemalige Kommilitonen, die es geschafft haben.

zu 2: Gleich den Master kannst Du nicht machen, da Master-Studiengänge immer Aufbaustudiengänge sind. Das bedeutet, dass Du erstmal einen grundständigen Studiengang (Bachelor oder Diplom) machst. Anschließend kannst Du dann ggf. noch einen Master machen.

Hier findest Du akademische Informatik-Studiengänge.

Viele Grüße

Markus


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Hallo Markus,

danke erst mal für dein Post.

Zum ersten Punkt, das beruhigt mich ungemeint, Vielleicht gibt es hier den ein oder anderen, der mir seine Erfahrung berichten kann?

Zu Punkt zwei. Vielleicht war das Falsch ausgedrückt, mir ist klar, dass ich erst mal ein Aufbaustudium absoliveren muss (Stichwort Bachelor) bevor ich zum Master komme, aber ich denke, wenn man sowas macht sollte man es gleich richtig tun.

Die liste mit denen einzelnen Schulen, habe ich mir schon mal angeschaut. Die Frage die sich für mich jetzt stellt, welchen Weg schlage ich ein?

Gibt es hier vielleicht auch Fachinformatiker die ein der Genannten Studiengänge Absolviert hat? Was würdet ihr mir eher empfehlen?

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Hallo,

ich stehe vor der gleichen Entscheidung.

Bin 24, gelernter Fachinformatiker Systemintegration mit Realschulabschluss.

Habe schon mehrere Male mit der AKAD in Stuttgart telefoniert und soweit

ist eigentlich alles geklärt.

Zuerst muss/kann man ein Jahr auf die Hochschulaufnahmeprüfung studieren,

danach geht das Studium los.

Man kann die Prüfung auch gleich machen, aber wer schafft das schon ;-)

Um diesen Weg einzuschlagen brauch man 3 Jahre Berufserfahrung (Zivildienst zählt dazu) am Anfang des Studiums.

Da das Vorbereitungsstudium 1 Jahr dauert benötigt man also nur 2 Jahre Berufserfahrung.

Gruß

hype

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Hallo Hype,

das ist ja Intressant.

Ich komme auch aus Raum Stuttgart und hab ein der Akad Telefoniert.

Was willst du den Studieren, Wirtschaftsinformatik?

Das mit der Hochschulaufnahmeprüfung, hatte ich gar nicht so verstaden.

Redest du gerade vom Probestudium?

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Hab das gerade im Inet gefunden, fand ich ziemlich interessant (quelle:http://www.wege-ins-studium.de/studieren_ohne_abi.html):

Um an einer deutschen Hochschule zu studieren, braucht man nicht unbedingt Abitur oder Fachhochschulreife. Inzwischen gibt es in allen Bundesländern für Praktiker mit Berufserfahrung die Möglichkeit, an einer Hochschule entweder berufsbegleitend oder Vollzeit zu studieren und sich so weiterzubilden.

Studieren ohne Abitur ist kein leicht zu erreichendes Ziel, aber es geht.

Einschlägige berufliche Vorbildung ist in Deutschland für den Hochschulzugang von Nicht-Abiturienten unerlässlich. Der Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf gilt als berufliche Qualifikation. Die Dauer der für den (Fach-)Hochschulzugang verlangten Berufserfahrung variiert von Bundesland zu Bundesland. Auch die anderen Zulassungsvoraussetzungen sind in den Bundesländern unterschiedlich. Einige Hochschulen verlangen eine Hochschulzugangsprüfung, einige ein Probestudium, wieder andere den Nachweis einer Fortbildungsprüfung nach der Berufsausbildung (z.B. Meister, Fachwirt, Techniker, etc.) und ein Beratungsgespräch. In allen Bundesländern außer Bayern können beruflich qualifizierte Bewerber den Hochschulzugang prinzipiell für alle Fachrichtungen erwerben. Einheitlich ist einzig, dass sich jeder Bewerber für einen bestimmten Studiengang entscheiden muss.

Diesen Weg zu gehen bedeutet einen Einschnitt in Ihr bisheriges Leben. Er bietet die Chance neue Lebensperspektiven aufzubauen, verlangt aber die realistische Einschätzung der eigenen Belastbarkeit, Flexibilität, Risikobereitschaft und Konfliktstärke.

Listenpunkt Prüfen Sie die eigene Motivation: Suchen Sie vorrangig eine neue Herausforderung, wollen Sie sich persönlich weiterentwickeln oder sind Sie bestrebt Ihren Arbeitsplatz zu sichern ggf. beruflich aufzusteigen? Welcher Studiengang, welche Hochschule passt am besten zu Ihren Bedürfnissen?

Listenpunkt Prüfen Sie ihr privates und berufliches Umfeld: Wer in Familie und Freundeskreis wird Sie unterstützen können? Wer könnte aus der eigenen Erfahrung heraus raten und helfen? Gibt es weitere Beratungsangebote? Wie überbrücken Sie ggf. Wartezeiten bis zur Zulassung? Ist Ihr eigener Arbeitgeber bereit zu kooperieren? Wer bietet Unterstützung an bei Konfliktfällen mit dem bisherigen Arbeitgeber? Wie reagieren Sie auf ein gänzlich neues Umfeld mit vorrangig jüngeren, berufsunerfahrenen Menschen?

Listenpunkt Prüfen Sie , wo es Vorbereitungskurse auf eine Zulassungsprüfung gibt. Infrage kommen zum Beispiel die Hochschule ihrer Wahl oder die Volkshochschule? Kennen Sie Gleichgesinnte, mit denen Sie eine Lerngruppe bilden können?

Sind Sie zu der Entscheidung gekommen, dass ein Studium für Sie das Richtige ist, dann haben Sie einen zwar exklusiven aber – das belegen Statistiken seit Jahren – genauso Erfolg versprechenden Hochschulzugang wie die Studierenden des Ersten und des Zweiten Bildungsweges gewählt.

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Hab vorhin mit der FernFachhochschule Darmstadt Telefoniert.

Also finde Ihren Ansatz sehr gut, vorallem im Bachelor-Studiengang

Angewandte Informatik. Dort Bieten Sie einem an, nach zwei Jahren zwischen ie Medien- und die Wirtschaftsinformatik zu entscheiden.

Am liebsten würde ich mich sofort dort anmelden, aber ein Manko sehe ich gerade, zu den Pflichtverantstaltungen muss man ständig nach Darmstadt :(

Kennt ihr eine Schule in oder in der Nähe von Stuttgart die sowas ähnliches anbietet?

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gerade, zu den Pflichtverantstaltungen muss man ständig nach Darmstadt :(

Also Pflicht sind nur die Prüfungen - und die kann man nicht nur in Darmstadt ablegegen.

Nur in Darmstadt gibt es allerdings die Seminare/Repetitorien, die keine Pflicht, aber sehr empfehlenswert sind. So oft ist das aber nicht. Du kannst sogar alles in einer Woche pro Semester zusammen erledigen (auch wenn ich das nicht unbedingt empfehlen würde).

Viele Grüße

Markus


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