Mel1973

BWL - aber welcher Studiengang? Und wo?

3 Beiträge in diesem Thema

Hallo an alle,

ich denke über ein Fernstudium BWL nach. Bin 33 und hab nach dem Abi 1992 gerätselt, was ich denn studieren soll - und dann den Fehler gemacht, ein Sudium zu beginnen, nach dem Motto "es muss einem ja auch liegen und Spaß machen" ... So, jetzt hab ich zwar den Magister in Anglistik, aber bringen tut mir das rein gar nix, außer dass ich gut Englisch kann, aber das liegt nun wirklich nicht am Studium :mad:

Nach einigen Sekretariatsjobs und vergeblichen Versuchen, ein Redaktionsvolontariat zu bekommen, bin ich schließlich per Zeitarbeit bei einer japanischen Halbleiterfirma gelandet, als Vertriebsinnendienst. Das ist grundsätzlich auch nicht schlecht, ich komme soweit gut zurecht, meistens macht es auch Spaß. Ich frage mich aber, ob ich ohne BWL nicht immer in einem Sachbearbeiterjob hängenbleiben werde - spätestens wenn ich mich irgendwann mal woanders bewerben wollte.

Seit einiger Zeit schau ich mich deshalb im Internet um, bin unter anderem auf die AKAD, die FernUni Hagen und ein paar andere Anbieter gestoßen. Aber wie soll ich jetzt herausfinden:

a) Bringt der Zeit- und Geldaufwand überhaupt was? Oder geht's ohne BWL-Studium auch?

B) Wenn ja, sollte ich einen Bachelor, Master (wie an der AKAD), oder Diplom-FH (auch AKAD) wählen?

c) Rentiert sich der Master, der ja ein Schweinegeld kostet, im Vergleich zum Bachelor oder FH-Diplom mehr?

d) Oder hätte ich mit einem völlig anderen Studium (z.B. Informatik oder Ingenieurswiss.) viel bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Oder denkt man das nur?

Auf jeden Fall soll mir ein etwaiges Zweitstudium dann auch wirklich was bringen. Vielleicht hat ja jemand Tipps für mich, würde mich freuen.

Danke und viele Grüße,

Mel

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Hallo Mel,

auch ich hatte vor einiger Zeit diesselben Fragen wie Du und im Endeffekt habe ich mehr als drei Jahre für meine Entscheidung gebraucht. Auch ich war mir nicht sicher, ob mir das Fernstudium etwas bringt und ob sich der zeitliche + finanzielle Einsatz lohnt. Aber dann habe ich mir im letzten Jahr dann einfach gesagt, dass man nur die Dinge bereut, die man nicht probiert hat. Habe mich dann im August letzten Jahres für das Bachelorstudium an der Euro-FH angemeldet und werde jetzt im Sommer das Grundstudium geschafft haben. Ich bereue nichts und bin froh, dass ich letzten Jahr den Schritt gewagt habe. Es war zwar so, dass ich das Studium für meinen momentanen Job nicht brauchte (wurde sogar vier Monate nach Studienstart befördert), aber ich bin mir sicher, dass es sich auszahlt. Man weiß ja nie, wie die Zukunft ausschaut und dann kann man nicht von heute auf morgen den Studienabschluss nachholen. Ich habe erstmal den Bachelorabschluss in Angriff genommen und (wenn alles weiter so gut läuft), werde ich sicherlich noch mit einem Masterstudiengang weitermachen. Da Du noch so unsicher bist, würde ich Dir auch raten, erstmal mit dem Bachelor zu beginnen. Wenn es jedoch möglich ist aufgrund Deines bereits vorhandenen Studienabschlusses gleich mit dem Master weiterzumachen, dann würde ich das natürlich tun. Meine Erfahrungen zum Studium an der Euro-FH findest Du hier: http://eurofh.wordpress.com

Hoffe, dass ich Dir helfen konnte.

Grüße, Manuela

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a) Bringt der Zeit- und Geldaufwand überhaupt was? Oder geht's ohne BWL-Studium auch?

Grundsätzlich kann man diese Frage wohl mit ja beantworten. Ob es Dir konkret natürlich in der Zukunt was bringen wird oder nicht, kann keiner sagen. Aber am Arbeitsmarkt ist ein Abschluss in BWL sicher was wert.

B) Wenn ja, sollte ich einen Bachelor, Master (wie an der AKAD), oder Diplom-FH (auch AKAD) wählen?

Das musst Du Dich entscheiden. Willst Du ein grunständiges Studium machen (dann ist Bachelor oder FH-Diploom nicht mehr der Unterschied) oder ein Aufbaustudium? Das ist zwar teurer, dafür hast Du schneller einen höheren Abschluss. Was besser anerkannt ist, hängt von der Tätigkeit ab: Ein MBA qualifiziert nicht zur Buchhaltung o. ä.

c) Rentiert sich der Master, der ja ein Schweinegeld kostet, im Vergleich zum Bachelor oder FH-Diplom mehr?

Siehe oben. Übrigens kosten konsekutive Master (die für Dich aber nicht in Betracht kommen) nicht so viel, nur als Anmerkung

d) Oder hätte ich mit einem völlig anderen Studium (z.B. Informatik oder Ingenieurswiss.) viel bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Oder denkt man das nur?

Jein. Sicher sind Ingenieure im Augenblick gesucht, aber auf der anderen Seite ist es sinnvoller und einfacher, auf was auzubauen, was Du z. B. beruflich bereits machst. Was ganz anderes ist schwerer, Dir fehlt bei der Bewerbung die Praxis und vor Studienende (das in einigen Jahren sein wird) kannst Du nichts damit anfangen.

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