Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
alraune

Berufschancen mit respektive nach dem pffh-Studium

10 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

nachdem mehr oder weniger immer wieder die Frage auftaucht, wie die Berufschancen mit dem pffh-Diplom aussehen, möchte ich euch meinen

/* subjektiven */ Erfahrungsbericht niederschreiben.

Ich habe am 31.12.2004 einen Aufhebungsvertrag bei meinem alten AG

unterschrieben, da die company allg. keinem MA mehr Perspektiven bieten kann; nichtsdestotrotz gibt es beim alten MA eine Arbeitssicherung bis Mitte 2007... aber die Nichtstu-Schleife kann und darf in jungen Jahren keine Priorität haben. (Meine Einstellung)

Gut, also Bewerbungen raus (mit der Sicherheit der Argumentation, dass ich 3 Jahre noch einen sicheren job hätte - cooles Argument übrigens)...

Ich habe circa 30 Bewerbungen rausgekickt, davon 50 % per snail mail mit Mappe (Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf, Referenzen....) und 50 % online Bewerbungen. (die Kontaktadressen habe ich mir meist über jobpilot.de usw. etc. pp. gezogen)

Insgesamt wurde ich 6 x eingeladen, 2 x telephonisch interviewt (tlw. so Psycho-Teile am phone.... *graus*)

Mein Fernstudium habe ich mit Absicht betont bzw. als Referenz mit beigelegt (Klausurnoten, Übersicht ...)

Insgesamt kann ich sagen, dass mein Fernstudium anerkannt wurde, bzw. das Engagement und das Durchsetzungs- /Durchhaltevermögen wurde durchweg positiv angesehen. (Nur die company mit dem großen T bzw. die Tochter davon war misstrauisch ... vielleicht ist er ja morgens übermüdet?!)

Nun gut, ich habe jetzt in München einen AV bei einer großen AG und werde dort demnächst meinen neuen job in der IT antreten. Im Detail wurde dort eben die Kombination aus BWL/VWL/Infomanagement u n d Informatikwissen gesucht, eine Schnittstelle sozusagen... Konkret war es dort so, dass meine, sagen wir Konkurrenten, entweder BWL'er waren oder eben reine Informatiker und genau hier kommen wir pffh-Studenten ins Spiel, hier liegt imho unsere Chance....

Ohne pffh-Studium hätte ich den job sicher nicht bekommen, Glück hatte ich zusätzlich, dass dort ein Stakeholder ebenfalls über den 2ten Bildungsweg nach oben kam.

Ich kann nur sagen, ich weiß nicht, wie der neue job werden wird, aber ich weiß, dass das pffh-Studium mein Einstieg war. :-)

Was ich in letzter Zeit oft höre, ist, dass sich Studenten beklagen, dass Sie nach dem pffh-Diplom (trotz tlw. 1.x - Abschlüssen) keinen job bekommen.

Das betrifft vor allem fachfremde Leute, die noch überhaupt nie mit IT in Berührung kamen. Ich glaube, dass es fast unmöglich für Fachfremde ist, durch ein pffh-Diplom in die IT zu kommen, da nach wie vor das pffh-Studium darauf abzielt, die optimale Reflektion job <-> study zu erzielen.

Ebenso werden hier keine Programmierkünstler ausgebildet, auch das sollte jedem klar sein, es ist utopisch nach dem pffh-Diplom sich als Qt3 - Programmierer oder sonstwas zu bewerben, wir studieren halt Informations- und Kommunikationsmanagement, das sollte jedem bewußt sein.

Schaut euch die jobpilot.de - Stellen an, immer mehr Informationsmanager usw. werden gesucht... ist doch optimal für uns...

Mein Fazit:

Das pffh Studium ist optimal für:

-> Personen die einfach nur den Horizont erweitern möchten

-> Personen die Programmierer sind und sich BWL/VWL ... - Kenntnisse aneignen möchten

-> Personen die in der IT arbeiten (und zwar fu**-egal, ob im Vertrieb, Einkauf, Fachabteilung, Consulting, Programmierung) und sich weiterqualifizieren möchten

Das pffh Studium ist nicht geeignet für:

-> Personen die denken dass sie mit pffh-Diplom automatisch als Fachfremde in die IT kommen

-> Das Studium nur aus/wegen dem Info-Hype beginnen

Ganz viele liebe Grüße,

alraune


Wenn du ein Schiff bauen willst,

so trommle nicht Leute zusammen,

um Holz zu beschaffen

und Werkzeuge vorzubereiten,

sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Hallo Alraune,

Dein Erfolg durch das PFFH-Studium freut mich, allerdings würde mich interessieren, wie weit Du denn schon mit Deinem Studium bist?

Ich habe bisher folgende Erfahrungen gemacht:

Negativ:

Bereits im Grundstudium habe ich mich einmal als Fernstudent (Informatik an der PFFH) auf eine Hardware-Entwickler-Stelle beworben, da ich ich bereits Elektro-Ingenieur (FH) bin. Im Vorstellungsgespräch tauchten Fragen auf, wie etwa "Wollen Sie das Fernstudium wirklich fertig machen?". Ich glaube, dass diese Firma von meiner Doppelbelastung Studium/Beruf nicht begeistert war.

Positiv:

Als ich meinen letzten Arbeitgeber verlassen habe war dieser doch etwas enttäuscht. Anscheinend ist es inzwischen doch vielen Führungskräften bewusst, dass nicht immer fachlich kompetente Leute für Führungsaufgaben geeignet sind. Vielmehr sind es auch die Kenntnisse in den Bereichen Kommunikation und Projektmanagement die uns an dieser Stelle so wertvoll machen.

Meine jetztige Stelle (übrigens auch als Hardware-Entwickler) habe ich mit Sicherheit auch wegen des Fernstudiums bekommen. Allerdings war ich zu diesem Zeitpunkt bereits in der Mitte des Hauptstudiums.

In Summe habe ich mehr positive als negative Erfahrungen gemacht.

Viele Grüsse

Marco

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi Marco,

ich grüße Dich!!!

Ich bin kurz vor dem Vordiplom, liege zeitlich ziemlich exakt im Soll.

Der Teamleiter war cool, hat resümiert, so xy ist kurz vor dem Vordiplom, wendet ca. 15 h / Woche auf... der Vice President fand das gut, sagte es sei ihm wichtig, dass jemand die Motivation hat, sich noch privat zu qualifizieren...

Vielleicht war es Glück, ich weiß es nicht, auf jedenfall bin ich froh, dass u. a. wegen dem Fernstudium funktioniert hat.

Man benötigt innovative Leute, die das auch beurteilen können, ist sicher nicht in jeder Unternehmung (oder im kleinen Kreis: Die Abteilung) der Fall.

Nach meiner Einschätzung möchten viele Unternehmungen die fleißigen Sachbearbeiter, die fleißigen nichtaufmuckenden Bienchen, die bis an ihr Lebensende den Sachbearbeiter spielen -> da stört ein Diplom doch nur!!!

Gruß,

alraune


Wenn du ein Schiff bauen willst,

so trommle nicht Leute zusammen,

um Holz zu beschaffen

und Werkzeuge vorzubereiten,

sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

und die, die aufmucken, werden angesichts der 5 Millionen auch immer weniger.

Ich habe leider auch die Erfahrung gemacht, dass Weiterbildung nicht immer im Interesse der Firma (des Chefs) ist. Lieber die Leute dumm halten, dann traut sich auch keiner was zu sagen.

Gruß, Udo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo,

ich bin der Meinung, daß man es ein bißchen differenzierter sehen muß. Es ist ein Studium an einer FernFH, mit dem Stellenwert genauso anerkannt zu sein wie ein Studium an der Präsenz FH. Ich habe viele Freunde, die an der Präsenz FH studiert haben und nach dem Diplom erstmal ein Trainee Programm oder ein Praktium gemacht haben. Die waren also nicht von 0 auf 100 direkt nach dem Studium als vollwertiger Diplom Informatiker eingestellt. Und das könnte ja auch nicht funktionieren.

Also ist es meistens so, daß man erstmal eingestellt wird, weniger verdient aber der Druck nicht so hoch ist und auch die Firma nicht gleich meckert und den Druck erhöht.

Was ich oben gelesen habe, daß man vor dem Studium an der FernFH irgendwelche IT Kenntnisse haben muß teile ich nicht.

Wenn ich während dem Studium 3 Jahre lang als Netzwerkadmin arbeite, ist das in einem bestimmten Fach, ITI, sicherlich sehr schön, aber generell muß es bei anderen Fächern fürs Studium nicht unbedingt viel bringen. Also kann getrost auch ein nicht ITler das Studium beginnen. Im Gegenteil, es wird immer wieder festgestellt, daß sich ein angeblicher IT Gott zu selbstsicher ist und dann bei manchen Fächern weniger macht mit dem Hintergedanken ja eh schon alles zu können. Informationstechnologie ist halt ein langer großer Begriff. Wer ist ein ITler? Derjenige der PCs vernetzen kann? Der eine Seite im Netz erstellen kann oder bißchen Flash beherrscht? Der programmieren kann?

Ich glaube eher, ein wichtiger Aspekt bei den Firmen wird auch immer mehr der soziale sein.

Als Firmenchef würde ich mich bei einer Bewerbung schon die Frage stellen, ob der Bewerber nicht nur in seiner Computerwelt lebt, wenn er 40 Stunden Vollzeit gearbeitet hat und noch ein FH Studium in teilweise 3 Jahren durchgezogen hat. So schön und gut der Ehrgeiz ist, ich würde mich auch nach sportlichen oder gesellschaftspolitischen Aktivitäten erkundigen.

Passt einer der nur in einer Bits und Bytes Welt lebt in die Gruppe bzw Firma?

Fazit: Ich denke man muß nach dem Abschluß nochmal mindestens ein halbes Jahr bis Jahr einberechnen (Praktikum oder Trainee) um dann als richtig vollwertiger Dipolm Informatiker zu arbeiten.

Die Frage wird sein, ob jemand, der laufende Kosten hat, einen halbwegs ordentlichen Job usw. das Risiko eingeht und diesen Weg des Einstiegs wählt, bei dem er zu beginn starke finanzielle Einbußen haben wird.

Aber es wird auch viele Absolventen geben, die sofort eine bessere Stelle in ihrer aktuellen Firma bekommen.

Also muß man das ganze differenzierter sehen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi Mike26,

ich bin der Meinung, daß man es ein bißchen differenzierter sehen muß. Es ist ein Studium an einer FernFH, mit dem Stellenwert genauso anerkannt zu sein wie ein Studium an der Präsenz FH.

Schön wäre es, aber die Realität sieht anders aus, viele Personaler kennen die pffh und den Modus eines Fernstudium net, und was eben nicht mit dem Filzstift schulmässig abgehakt werden kann wird lieber in die runde Ablage mit der Öffnung gedonnert.

ls Firmenchef würde ich mich bei einer Bewerbung schon die Frage stellen, ob der Bewerber nicht nur in seiner Computerwelt lebt, wenn er 40 Stunden Vollzeit gearbeitet hat und noch ein FH Studium in teilweise 3 Jahren durchgezogen hat. So schön und gut der Ehrgeiz ist, ich würde mich auch nach sportlichen oder gesellschaftspolitischen Aktivitäten erkundigen.

Passt einer der nur in einer Bits und Bytes Welt lebt in die Gruppe bzw Firma?

Schöne Illusionen die Du da trägst, ich habe mich oft genug mit pffh-Absolventen unterhalten, die nun in der Scheiße hängen, weil die Berufserfahrung fehlt, Trainee - Programme usw., Trainee nur bis max. 29 Lenzen und außerdem musst Du aus einer Festanstellung raus.

Die companies geben Dir keine Einarbeitungszeit mehr.

Wenn Du an der pffh studierst gehe doch mal ins Cafe und schaue Dir die Postings von Leuten an, die grade Ihr Diplom bauen respektive gebaut haben und wie sie jetzt tlw. arbeitslos rumsitzen... oder halt > 100 Bewerbungen ohne Erfolg raushacken....

Liebe Grüße,

alraune


Wenn du ein Schiff bauen willst,

so trommle nicht Leute zusammen,

um Holz zu beschaffen

und Werkzeuge vorzubereiten,

sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Schöne Illusionen die Du da trägst, ich habe mich oft genug mit pffh-Absolventen unterhalten, die nun in der Scheiße hängen, weil die Berufserfahrung fehlt, Trainee - Programme usw., Trainee nur bis max. 29 Lenzen und außerdem musst Du aus einer Festanstellung raus.

Die companies geben Dir keine Einarbeitungszeit mehr.

Wenn Du an der pffh studierst gehe doch mal ins Cafe und schaue Dir die Postings von Leuten an, die grade Ihr Diplom bauen respektive gebaut haben und wie sie jetzt tlw. arbeitslos rumsitzen... oder halt > 100 Bewerbungen ohne Erfolg raushacken....

Hi alraune,

ich denke es gibt wie überall so auch bei den Absolventen der PFFh viele, die Probleme haben einen Job zu finden.

Dennoch denke ich es gibt so viele Möglichkeiten auch indirekte Einstellungschancen zu bekommen. Ob man ein Trainee nur bis 29 machen kann weiß ich nicht. Ein Praktikum kann man jedenfalls fast immer und überall machen. Eine große Chance sich zu präsentieren und Eindruck zu hinterlassen.

Ebenso sollte man sich überlegen, ob man nicht die Diplomarbeit über eine Firma laufen lässt. Vielleicht bei einer, bei der man später gerne fest angestellt sein würde. Ich denke die Diplomarbeit ist nochmal so das Herzstück des Studiums und es kommt sehr auf das Thema an und eben ob man sie über eine Firma schreibt und vielleicht auch bei späterer Nichtanstellung trotzdem weiterempfohlen wird, oder ob man sie ohne Praxisbezug schreibt für sich daheim im Kämmerchen.

Vielleicht sollten wir mal Berufserfahrung definieren? Wenn jemand gerade seinen Abschluß als Diplom Informatiker macht, kann ich er in dem "Beruf" keine Berufserfahrung haben. Er hat vielleicht durch seinen bisherigen Beruf mehr Kenntnisse in bestimmten Gebieten wie andere aber wird mit hoher Wahrscheinlichkeit ein komplett anderes Aufgabengebiet vorfinden. Die Verantwortung die man als Akademiker hat wird höher sein, man wird delegieren müssen und es könnte sein, daß man über hohe Budgets entscheiden muß und dafür verantwortlich ist.

Es kommt mir so vor, als ob viele Studenten denken sie könnten nach ihrem Studium in ihrer aktuellen Stellung nur auf höherer Ebene weiterarbeiten und mehr Geld verdienen. Wer natürlich bisher schon Projektleiter war, für viele IT Projekte vom Start bis zum Ende inklusive Plänen, Budgetplanung etc. verantwortlich war oder ähliche Erfahrungen mitbringt der kann das so sehen. Wer nur ein bißchen programmiert hat, Netzwerke aufgebaut hat, der wird feststellen, daß es sich nicht umsonst um den Schwerpunkt Informations und Kommunikationsmanagement handelt .

Vielleicht wurden viele von dem Studiengang "Informatik" zu sehr geblendet. Wie schon öfter hier im Forum geschrieben wurde ist es so ein zwischending von Wirtschaft und Informatik. So gesehen könnte man auch sagen ein Betriebswirt der an der Pffh studiert, vielleicht in machen Dingen mehr studienbezogene Erfahrung mitbringt als ein EDVler.

Viele Grüße

Mike

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi Mike,

Du schreibst so schön im vorherigen Beitrag:

Ein Praktikum kann man jedenfalls fast immer und überall machen. Eine große Chance sich zu präsentieren und Eindruck zu hinterlassen.

Deine Aussage ist wohl richtig, da Praktikanten typischerweise lausig bis garnicht bezahlt werden. Ich kenne ja Deine Situation nicht, aber ich z. B. würde mich mit Frau und zwei Kindern etwas schwer tun, denn dann müssten meine Lieben wahrscheinlich verhungern, uns würde die Wohnung gekündigt werden usw.

Weiter schreibst Du:

Ebenso sollte man sich überlegen, ob man nicht die Diplomarbeit über eine Firma laufen lässt. Vielleicht bei einer, bei der man später gerne fest angestellt sein würde.

Hast Du mal versucht "nebenberuflich" eine Diplomarbeitsstelle in einer Firma zu bekommen? Wie stellst Du Dir die Zusammenarbeit mit Leuten vor, die Du abends und am Wochenende nicht erreichen kannst?

Ich schreibe gerade meine Diplomarbeit "nebenberuflich" für meinen Arbeitgeber und eine weitere Firma. Das geht mit Sicherheit nur, weil ich die Rückendeckung meines Chefs habe und mir hin und wieder etwas Arbeitszeit abzweigen darf (solange meine eigentliche Arbeit nicht darunter leidet). Wenn Du "hauptberuflich" Diplomand werden kannst, sprich Dir das finanziell leisten kannst, ist das natürlich wieder eine andere Sache. Im Allgemeinen wohnen Fernstudenten aber nicht mehr im Hotel "Mama" und müssen schauen, dass Ihr Leben weiter läuft.

Mit meinen Kommentaren wollte ich Deine durchaus erstrebenswerten Vorstellungen etwas relativieren. Es kommt immer auf die persönliche Situation an.

Viele Grüsse

Marco

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Hi Mike,

Deine Aussage ist wohl richtig, da Praktikanten typischerweise lausig bis garnicht bezahlt werden. Ich kenne ja Deine Situation nicht, aber ich z. B. würde mich mit Frau und zwei Kindern etwas schwer tun, denn dann müssten meine Lieben wahrscheinlich verhungern, uns würde die Wohnung gekündigt werden usw.

.......

......

Mit meinen Kommentaren wollte ich Deine durchaus erstrebenswerten Vorstellungen etwas relativieren. Es kommt immer auf die persönliche Situation an.

Viele Grüsse

Marco

Hallo Marco,

Das mit dem Praktikum und der geringen Bezahlung stimmt. Aber genau dadurch wird einem die Möglichkeit erst gegeben.

Ich habe hier schonmal gelesen, daß einige Firmen das Darmstadt Fern - System nicht kennen. Das glaube ich sogar, aber wie soll ich der Firma die Chance geben meine Fähigkeiten zu beurteilen?

Selbst wenn man sofort fest eingestellt wird, muß man sich in den ersten Monaten trotz Probezeit erst eingewöhnen bzw. einarbeiten und kann nicht alles ausschöpfen.

Also müsste ja der Arbeitgeber das Risiko übernehmen einen Absolventen nach der Probezeit fest einzustellen, obwohl er gar nicht so recht weiß was er kann. Und das wird keine Firma machen.

Nochmal zu Diplomarbeit. Sicherlich geht es nicht Vollzeit zu arbeiten und parallel bei einer anderen Firma noch über ein Projekt oder eine Entwicklung eine Diplomarbeit zu schreiben. Aber jeder muß einfach persönlich für sich entscheiden welchen Weg er geht, welche Hürden er dafür aufsich nimmt und welche Abstriche er in der Zeit eingeht. Denke aber das sollte man sogar schon vor dem Studium machen.

Ich habe noch keine Familie, deshalb stelle ich mir vielleicht vieles einfach vor, gerade wenn es auch um Wohnortswechsel geht.

Wie du sagtst, es kommt auf die persönliche Situation an.

Viele Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Mike,

Du schreibst:

Selbst wenn man sofort fest eingestellt wird, muß man sich in den ersten Monaten trotz Probezeit erst eingewöhnen bzw. einarbeiten und kann nicht alles ausschöpfen. Also müsste ja der Arbeitgeber das Risiko übernehmen einen Absolventen nach der Probezeit fest einzustellen, obwohl er gar nicht so recht weiß was er kann. Und das wird keine Firma machen.

Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, was Du mit diesem Absatz sagen willst. Es ist doch (hoffentlich) jedem Arbeitgeber klar, dass sich ein neuer Mitarbeiter (besonders ein Berufsanfänger) erst an seinem Arbeitsplatz einarbeiten muss. Zusätzlich sind immer diverse betriebliche Eigenheiten zu beachten. Das gilt aber doch nicht nur für "Akademiker". Auch bei Facharbeitern, Sekretärinnen, Bürokaufleuten u. a. kann der Arbeitgeber mit seinen Einschätzungen daneben liegen. Trotzdem werden täglich viele Arbeitsverträge geschlossen. Ich habe noch nie gehört, dass eine Bürokauffrau erst wochenlang ein Praktikum machen musste.

Eins ist (mir) aber auch klar. Ein Absolvent eines Fernstudiums ist natürlich meistens älter als ein Absolvent eines Präsenz-Studiums. Wenn es um die Bezahlung geht, werden beide Absolventen vermutlich das gleiche Gehalt angeboten bekommen. Womit wir dann bei der Berufserfahrung wären. Vielleich hat ein Fernstudent einen kleinen Vorteil, weil er grundsätzlich ein wenig Ahnung aus seinem Berufsleben mitbringt. Das fällt bei mir dann allerdings in die Rubrik "Verhandlungsgeschick".

Weiter schreibst Du:

Nochmal zu Diplomarbeit. Sicherlich geht es nicht Vollzeit zu arbeiten und parallel bei einer anderen Firma noch über ein Projekt oder eine Entwicklung eine Diplomarbeit zu schreiben. Aber jeder muß einfach persönlich für sich entscheiden welchen Weg er geht, welche Hürden er dafür aufsich nimmt und welche Abstriche er in der Zeit eingeht. Denke aber das sollte man sogar schon vor dem Studium machen.

Da will ich nochmal einhaken. Willst Du Deine Familienplanung von einem "blöden" Fernstudium abhängig machen? Unseren ersten Sohn bekamen wir kurz vor meinem Vordiplom, der zweite Sohn kam vor ca. 1 Woche mitten in meiner Diplomarbeit. Das finde ich voll o.k. - dauert mein Fernstudium im Zweifelsfall halt etwas länger. Was ich sagen will: 4 Jahre (oder auch länger) sind eine lange Zeit in der viel passieren kann. Planen am Anfang ist gut, aber spontan umdisponieren ist wahrscheinlich eher die Realität.

Bist Du eigentlich Fernstudent? Wenn ja, wo und seit wann (wenn ich fragen darf)?

Ich wünsche Dir alles Gute. Hoffentlich funktioniert Deine Vorab-Planung.

Viele Grüsse

Marco

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden
Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0