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Geprüfter Web-Designer (SGD)

10 Beiträge in diesem Thema

Hallo, ich habe eine ganz wichtige Frage und zwar wollte ich mich jetzt bei SGD für Geprüfter Web-Designer anmelden.

Ist geprüfter Web-Designer an der Hochschule und geprüfter Web-Designer(SGD) das Gleiche??

Hat man damit die gleichen Chancen??

Oder wird das Fernstudium nicht angesehen bei Arbeitgebern??

Gruß

Natalie

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Ist geprüfter Web-Designer an der Hochschule und geprüfter Web-Designer(SGD) das Gleiche??

Nein, das ist nicht dasselbe. Zum einen gibt es meines Wissens an keiner Hochschule einen Studiengang zum Webdesigner (normalerweise studiert man Grafikdesign, wenn ich mich nicht irre), zum anderen ist die SGD ja keine Hochschule (=Universität, Fachhochschule), und ist damit gar nicht in der Lage, einen Hochschulabschluss anzubieten.

Hat man damit die gleichen Chancen??

Wo? In diesem Bereich kommt es sicherlich eher auf das Können und die Erfahrung (=Referenzen) an.

Oder wird das Fernstudium nicht angesehen bei Arbeitgebern??

Das ist immer so eine Sache. Klar, wenn man studiert hat, dann hat man die beseseren Karten. Es kommt aber immer sehr stark darauf an, was du a) vorher gemacht hast und B) ob der Arbeitgeber positiv auf solche Zertifikate eingestellt ist.

Um es gleich klarzustellen: Der Abschluss der SGD ist nicht mehr Wert als eine Teilnahmbescheinigung einer Volkshochschule.

Das heißt nicht, die Kurse wären an sich schlecht. Sie vermitteln sicher viel Wissen, und sollten daher nicht abgewertet werden. Wenn du aber vorher noch nie etwas in der Richtung gemacht hast und dich irgendwo damit bewirbst, kann es gut sein, dass der potenzielle Arbeitgeber nur abwinkt.

Gruß,

Sonja

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Oder wird das Fernstudium nicht angesehen bei Arbeitgebern??

Hallo Natalie,

ich denke, die allerwenigsten Webdesigner haben überhaupt einen Abschluß oder ein Zertifikat hierfür - weil es das auch kaum gibt. Daß Du die dazugehörigen "Skills" aneignen mußt, ist klar, aber ich vermute, eine antsprechende Stelle wirst Du nur bekommen, wenn Du Referenzen vorweisen kannst. Also vielleicht mal ohne Bezahlung einen schönen Webauftritt für einen Sportverein oder so bauen ;o)

Außerdem ist "Webdesign" ein weiter Begriff; wie Sonja schon gesagt hat, ist eine Herangehensweise die des Designers, also Grafikers; wenn ich aber mal die Stellenanzeigen erinnere, die ich in letzter Zeit so gesehen habe, dann stehen oft eher Scripting oder Programmierung im Vordergrund. (X)HTML, CSS und JavaScript sind nur die Basics, eigentlich sogar PHP/MySQL; ebenso alle dazugehörigen Tools (Dreamweaver und Co.). Wenn Du damit Geld verdienen willst, muß da schon noch etwas hinzukommen, zB Flash/ActionScript ist ziemlich gefragt, ASP.net vielleicht oder sogar Java.

Gruß

Thomas


Fernuniversität Hagen - Bachelor Wirtschaftsinformatik

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http://www.kulczewski.de/blog/fernstudium

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Da gebe ich dir recht, ich arbeite als Web Designerin und stoße ständig an meine Grenzen mangels grundlegender Programmierkenntnisse :-( Aber SGD und andere bieten ja auch Softwareentwickler- und Webdesign für Fortgeschrittene (=Flash) an. Kann jemand was über die Qualität dieser Kurse sagen? Wie ich sehe, studierst du Wirtschaftsinformatik per Fernstudium. Klappt das gut so ohne Kommilitonen-Kontakt etc?

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Wie ich sehe, studierst du Wirtschaftsinformatik per Fernstudium. Klappt das gut so ohne Kommilitonen-Kontakt etc?

Naja, Kontakt ist schon da, aber eher virtuell :) Gelegentlich gibts auch mal Studententreffen auf ein Bierchen, aber ansonsten ist es gerade in meinem (neuen) Studiengang eher schwierig, Mitstudenten zu finden. Aber das weiß man ja eigentlich vorher.

Außerdem haben StudentInnen, die nebenbei noch 40 oder mehr Stunden arbeiten, eben wenig Zeit - und die geht dann eben fürs Studium an sich drauf und nicht für Lerngruppen oder Ähnliches. Im Gegensatz zum Präsenzstudium direkt nach der Schule sind Vorkenntnisse, Beruf, freie Zeit und Lebensumstände sowie Lernverhalten der Studenten eben viel unterschiedlicher, da ist es schwer, Leute zu finden, die ungefähr auf der gleichen Wellenlänge sind und dann auch noch mit ähnlichem Lernfortschritt.

Thomas


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Wie lange machst du das schon und warum? Hast du den Schritt bereut? Ich habe auch über Informatik nachgedacht, aber ich trau mich nicht recht. Zum einen bin ich schon 39 und zum anderen habe ich irgendwie Respekt vor dem Stress und dem mathematisch-technischen Thema für mich als tendenziell eher geisteswissenschaftlich-künstlerische Natur :-)...hatte zwar Mathe als schriftliches Abifach aber das ist lang her... und Wirtschaftsinformatik ist es für mich leider auch nicht....

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Naja ;o) ich bin 43 und seh da keinen Zusammenhang mit dem Studium.

Als

tendenziell eher geisteswissenschaftlich-künstlerische Natur
wärst Du natürlich in einem entsprechenden Studiengang besser aufgehoben.

Für mich Wirtschaftsinformatik auch ein Kompromiß, weil mir Informatik zu trocken und einseitig mathematisch erschien, aber trotzdem hab ich meine Stärken in der IT gesehen, da ich in diesem Bereich arbeite. Ich hab jetzt einen guten Mix aus mathematischen, Informatik- und wirtschaftswissenschaftlichen Fächern, das gefällt mir ganz gut.

Die Pflichtbelegung läßt einem eigentlich auch bis nach dem 1. Studienjahr (bin im 2. Semester) noch die Möglichkeit, den Studiengang zu Wirtschaftswissenschaft, Mathematik, Informatik zu wechseln, ohne allzuviel verloren zu haben; die meisten Kurse wären da anrechenbar.

Ich habs bisher nicht bereut (kannst ja mal in mein Weblog schauen) - natürlich ist es Streß, aber eher positiver Streß. Und es ist ja total freiwillig, ich kann es bei Bedarf ja beliebig strecken, Fächer wechseln oder zur Not auch abbrechen, trotzdem hätten mir die Kurse inhaltlich etwas gebracht - mal abgesehen von der Befriedigung, (ebenfalls) über 20 Jahre nach Mathe-LK sowas wieder zu wuppen. :D

Thomas,


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Btr Alter: Naja - ich weiss nicht...in der Informatik sind alle so mega-jung......meine Entwickler-Kollegen könnten fast meine Söhne sein ;-))) Aber ich find's super, dass du da drüberstehst. Zu persönlichen Entfaltung ist es bestimmt auf jeden Fall super, auch wenn es für Bewerbungen wahrscheinlich besser ist, so jung und berufserfahren wie möglich zu sein. Aber ich würd eigentlich gern in erster Linie firmenintern weiterkommen (arbeite in einer Software Agentur). Angeblich sind die Hierarchien zwar flach, aber die guten Posten gehen halt de facto doch an Akademiker.

Betr. Veranlagung: Da gebe ich dir recht, aber Informatik passt nunmal besser zu meinem derzeitigen Berufsbild als Orientalistik oder japanische Kunstgeschichte :-) Und es reizt mich ja auch, ich frag mich halt ob ich es schaffe und ob es nicht doch zu trocken ist. Abgesehen von den Kosten....

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Btr Alter: Naja - ich weiss nicht...in der Informatik sind alle so mega-jung.

Also ich steh da nicht "drüber", sondern entspricht das m.E. nicht unbedingt mehr so der Realität wie noch vor 5 Jahren. In einer Software-Agentur mag der Altersschnitt niedriger sein, das kann ich mir schon vorstellen; aber im klassischen IT-Bereich kann ich das so nicht sehen.

Als ich in der IT begonnen habe, wurden nur Leute unter 30 eingestellt und das waren alles Quereinsteiger, die sich das Wissen in langen Nächten selbst angeeignet haben. Inzwischen sind fast alle IT-Themen um den Faktor 100 komplexer geworden und es ist nicht mehr möglich, alles zu können und in ein oder zwei Jahren von Null auf 100 zu kommen. Außerdem ist ein wensentlicher Unterschied zu "damals", daß IT heute in allen Unternehmen eine eminent wichtige Rolle spielt und man es sich nicht mehr erlauben kann, daß ein Nachwuchsadmin kurz nach der Ausbildung beim Try+Error irgendein System abschießt.

Im Administrations- oder Netzwerkbereich beispielsweise sind die guten Leute mindestens 5-10 Jahre im Geschäft. Wenn Du Dich dazu noch spezialisierst, spielt das Alter mE noch weniger eine Rolle. Bei uns werden auch junge KollegInnen eingestellt, die zB eine Ausbildung im IT-Bereich gemacht haben, aber die haben noch lange Jahre vor sich, bevor die wirklich große Systeme verantworten können.

Gruß

Thomas


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Danke für deine Einschätzung. Ich plane eigentlich schon, im Webbereich zu bleiben. Eigentlich wolllte ich nur serverseitiges Skripting und Datenbankanbindung lernen. Dann dachte ich, ein bisschen Projektmanagement und mehr Hardwarewissen wären auch gut. Und da war ich schon fast dabei zu sagen - dann kannst du auch gleich ein ganzes Studium machen, dann hast du hinterher "was Ordentlliches" in der Hand statt evtl einen Haufen No Name Zertifikate. Alternativ könnte ich einen Fachinformatiker Lehrgang belegen und vielleicht bei der IHK zertifizieren lassen. Aber das hat sicher nicht so viel Tiefgang wie ein Studium.

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