10 Beiträge in diesem Thema

Hallo Zusammen,

bin ganz neu in diesem Forum und ganz froh, dass ich es gefunden habe. Vielleicht zu Anfang ein bisschen was zu meiner Person. Ich bin 32 Jahre und habe eine Ausbildung als Laborantin. Auf Grund verschiedener Umstände arbeite ich aber in der Produktion. Ich wollte schon immer eine Weiterbildung machen und nachdem ich nun endlich auch finanziell dazu in der Lage bin, habe ich mich vor gut 2 Jahren entschieden eine Weiterbildung zum techn. Fachwirt zu machen. Wenn alles gut läuft bin ich damit auch im Oktober diesen Jahres fertig. Die Wahl auf diese Weiterbildung ist damals recht bewusst gefallen, da ich raus will aus der Produktion. Im Zuge der Weiterbildung hab ich schon ein Jahr BWL-Unterricht hinter mir und auch Fächer wie RW, MaWi und Produktionsplanung.

Nun bin ich auf der Suche nach einer ordentlichen Alternative nach diesem Abschluss.

Im Moment vergleiche ich die ganzen Anbieter von Fernstudiengängen, denn ein akademischer Abschluss soll es doch schon werden. Für mich ist nun eigentlich nur noch die Frage in welche Richtung es genau gehen soll. Habe mir alle Info`s zum BWL-Studium und Wirtschaftsrecht schicken lassen. Bei Wirtschaftsrecht leuchteten meine Augen auf.:)

Was mich noch ein wenig zweifeln lässt, ist die Tatsache, dass sich die Angebote in beiden Studiengängen bei der Euro FH und HFH ziemlich unterscheiden. Eigentlich tendiere ich mehr zur HFH, schon alleine wegen der Präsenzveranstaltungen und den vielen positiven Feedbacks in diversen Foren.

Nur ist es ratsam einen Studiengang Wirtschaftsrecht zu belegen, der ebenso wie der BWL Abschluss Bachelor oA ist? Meine Angst bezieht sich dahingehend, dass man sich 4 Jahre durch ein Studium kämpft und am Ende von beiden nur ein bisschen hat und keiner das Ganze richtig anerkennt. Habe natürlich die Stellungnahme der HFH schon gelesen und verstehe die Argumente aber der unterschiedliche Name im Gegensatz zu anderen FH`s im Studiengang Wirtschaftsrecht bleibt trotzdem.

Wäre schön, wenn ich hier mal ein paar Meinungen, vielleicht auch Ratschläge zu dem Thema bekomme. Noch hab ich ja ein bisschen Zeit mich anzumelden.

Eine andere Frage ist für mich, welche Grundvoraussetzungen sollte ich gerade im Bezug auf die Fremdsprachen mitbringen. Habe in der Schule vor vielen Jahren zwar mal Englisch gehabt aber davon ist eigentlich nichts hängen geblieben und wäre es daher vielleicht ratsam erstmal nen Anfängerkurs irgendwo zu belegen???

Nun ist es so viel Text geworden und ich hoffe ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen.

Danke schon im Voraus und LG Conviva

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Hallo Conviva,

zunächst mal ein herzliches Willkommen hier und viel Spaß bei deinen Vorhaben.

Ich kann dir jetzt konkret auf deine Fragen bzgl. dem Wirtschaftsrech-Studiengang geben, da ich selbst pure BWL studiere und nicht mehr weiß, als die Stellungnahme der HFH oder diverser Forumsbeiträge.

Eine andere Frage ist für mich, welche Grundvoraussetzungen sollte ich gerade im Bezug auf die Fremdsprachen mitbringen. Habe in der Schule vor vielen Jahren zwar mal Englisch gehabt aber davon ist eigentlich nichts hängen geblieben und wäre es daher vielleicht ratsam erstmal nen Anfängerkurs irgendwo zu belegen???

Aber in Bezug auf Englisch-Kenntnisse bei der HFH kann ich dich beruhigen. Bei mir hatte Englisch eine Lebensdauer von max. 3 Monaten, da bereits dann die Studienleistung geschrieben wurde. Danach kommst du damit nicht mehr in Berührung. Es ist recht rudimentär und dient wohl eher dazu der Tatsache, dass Englisch im Lehrplan vorhanden ist.

Und da Studienleistungen beliebig oft wiederholt werden können, hast du alle Zeit und Versuche der Welt ;)

Bei der Euro-FH wiederum wird Englisch stärker gefördert und gefordert, da dieser Anbieter grundsätzlich internationaler ausgerichet ist.

So sind im Fach Marketing bspw. alle Unterlagen auf Englisch und es existiert die Möglichkeit 2 mal für je 2 Wochen im Ausland Studentenluft zu schnuppern. Aber mehr dazu kannst du im entspr. Euro-FH-Unterforum erfahren.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hallo Lutz,

erstmal danke für die schnelle Antwort.

Das die Euro-FH stärker auf die Fremdsprache ausgerichtet ist, hab ich schon beim Lesen der entsprechenden Unterlagen bemerkt. Schreckt mich doch ziemlich ab. Wie kommst du denn mit den Unterlagen der HFH zurecht und würdest du dich auf jeden Fall nochmal dafür entscheiden?

Ich denke die Entscheidung Wirtschaftsrecht oder pure BWL wie du es nennst, ist nicht so einfach. Hab mir aber gedacht, dass es vielleicht eher etwas wäre, da ich bereits mehrere Arbeitsrecht-Seminare als Betriebsrat besucht habe und mich schon von der Seite sehr dafür interessiere. Trocken ist der Stoff sicherlich in beiden Fällen.

Meine Frage ist momentan welche Vor- bzw. Nachteile bringt mir das eine oder eben andere. Irgendwie soll man ja in der heutigen Zeit immer besonders flexibel sein und trotzdem auf jedem Gebiet ein As.

Ich bin echt noch hin- und hergerissen. Interessant finde ich beides.

LG Conviva

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Also was die Unterlagen betrifft, so bin ich doch zum größten Teil sehr zufrieden damit. Hier und da könnt´s besser sein, ist wohl aber bei jedem anderen Anbieter auch.

Wenn ich mich nochmal entscheiden müsste, würde ich mich definitiv wieder für die HFH entscheiden (auch wenn ich keine andere kenne ;) ).

Aber ich fühle mich da sehr wohl und kann das Gesamtpaket uneingeschränkt empfehlen.

Die Schwierigkeit, dir eine Antwort auf deine Überlegungen zu geben, basiert auf der Tatsache, dass diese Studiengänge noch sehr jung sind und noch niemand einschätzen kann, wie sich das im beruflichen Umfeld auswirken wird.

Erwarten die Arbeitgeber künftig den Bachelor of Laws, oder können sie auch den Bachelor of Arts mit Schwerpunkt Recht richtig einschätzen?

Welche Ansprüche hat die Wirtschaft an einen Akademiker mit diesem Abschluß bzw. diesen Kenntnissen? Was wird sich durchsetzen?

Eine Möglichkeit gäbe es - wobei du das mit dem Anbieter im Vorfeld klären solltest. Starte doch mit dem Studiengang "Wirschaftsrecht" und mach zunächst das Grundstudium. Nach 2 Jahren gibt es vielleicht wieder neue Aspekte und du kannst dann dein Studium entsprechend neu ausrichten.

Entweder einen Wechsel zu einem Anbieter, der den BoL anbietet. Oder den Wechsel in´s pure BWL und im Haupstudium dann entspr. Recht als Schwerpunkt wählen. Oder einfach weitermachen etc.

Sicherlich keine leichte Entscheidung, aber vielleicht kommen noch ein paar andere Anmerkungen.

Gruß Lutz


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(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hallo Lutz,

mit den neuen Abschlüssen seh ich das auch so. Arbeite selbst in einem großen Unternehmen und habe da schon zu hören bekommen, dass der Dipl. Abschluss FH die einfachste wörtlich "Billig-wie geschenkte-Variante" eines akademischen Abschlusses wäre. Fand diese Arroganz ziemlich daneben aber so wurden die Dipl. Abschlüsse-FH bei uns im Unternehmen gesehen. Die Frage ist natürlich, wie wird die Wirtschaft langfristig auf die neuen Bachelor-Abschlüsse reagieren. Über kurz oder lang werden sich die Personaler ja eh von den Diplom-Abschlüssen verabschieden müssen. Nur die Frage ist wie sie gewertet und anerkannt werden.

Schon alleine auf Grund dieser Aussagen, frage ich mich, was der richtige Weg wäre.

Habe die Unterlagen jetzt erstmal an eine Freundin geschickt, die selbst BWL studiert hat, mal sehen was sie dazu meint.

Wäre trotzdem schön wenn hier noch ein paar Meinungen oder Anregungen dazu kommen. Noch bleibt mir genügend Zeit mich zu entscheiden. Vielleicht wäre ja auch mal ein Gespräch mit meinem Chef nicht schlecht. Bei dem hab ich aber leider immer das Gefühl, dass er mich unbedingt in der techn. bzw. chemischen Schiene halten will (wie alle in meiner Berufsebene) und ich da so gar keine Lust zu habe.

Deine Idee mit dem evtl. Wechsel nach dem Grundstudium ist auf jeden Fall nicht schlecht und werde mal versuchen bei der Infoveranstaltung da näheres in Erfahrung zu bringen.

LG Conviva

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Hi Conviva,

da diese Problematik insbesondere mich sehr beschäftigt hat, meld ich mich auch einmal zu Wort. Hier zunächst ein paar Threads, in denen dieses Thema schon ausführlich diskutiert wurde:

http://www.fernstudium-infos.de/hfh/3854-rechtsberatung-durch-studium-wirtschaftsrecht-an-hfh.html#post18378

http://www.fernstudium-infos.de/hfh/2912-titelbezeichnung-in-wirtschaftsrecht-an-der-hfh.html

Vielleicht hast du diese Threads aber auch schon gelesen. Wenn ja, dann stell gern noch ein paar konkrete Fragen :-)


Wirtschaftsrecht 4. Semester, HFH

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Hallo Ocean,

habe mich jetzt erstmal durch die von dir verlinkten Threads gelesen, danke erstmal dafür.

Dem ganzen kann ich entnehmen, dass sich also noch einige Leute mehr die gleichen Fragen wie ich gestellt haben.

Da du selbst ja Wirtschaftsrecht an der HFH studierst, würde mich mal interessieren, ob dein Arbeitgeber von dem Studium weiß und wenn ja, was er von dieser Ausrichtung hält.

Ich persönlich tendiere schon sehr zu diesem Studiengang (werde aber eh bis mind. 2008 noch warten müssen), da ich die Doppelausrichtung schon gut finde. Schon alleine aus dem Grund, wenn ich manchmal mitbekomme, was für ein Unsinn von unseren Personalern gemacht wird. Ein paar rechtliche Hintergründe würden denen glaube nicht schaden.

Die Frage für mich ist im Moment, wie überzeuge ich meinen Chef von der Idee? Mein Problem ist, dass ich zur Zeit keinen BWL-Job ausübe und in Schicht arbeite. Sprich ich kann nur in Kooperation mit ihm an den Präsentsveranstaltungen teilnehmen.

Ich brauche also wirklich gute Argumente um dieses Studium zu vertreten. Ich denke nämlich nicht, dass er sich nur mit meiner Neigung und dem Talent in diese Richtung überzeugen lässt. (Würde ich mit einem Wirtschaftsingeneurstudium kommen, wäre er wahrscheinlich hell auf begeistert)

Nachdem du diese Studium ja nun schon begonnen hast, wäre es schön von dir ein paar Anregungen zu bekommen. Auch in wie weit du das bisher gelernte einsetzen kannst.

Was genau waren deine Gründe dich für Wirtschaftsrecht und gegen reine BWL zu entscheiden? (Mal abgesehen von dem vollkommen überlaufenen BWL-Markt)

Danke schon im Voraus.

LG Conviva

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Hallo Conviva,

mein Arbeitgeber weis von dem Studium, unterstützt mich aber nicht finanziell. Das ist mir auch ganz lieb, weil ich mich so nicht in irgendwelche Abhängigkeiten begebe, sollte ich doch mal den Job wechslen wollen. Allerdings ermöglicht man mir, meine Präsenzveranstaltungen zu besuchen. Obwohl ich eigentlich auch sonst sehr flexibel in meiner Arbeitszeitgestaltung bin.

Was die Wahl deines Studiums angeht, würe ich wirklich schauen, was du damit anfangen willst und wie sehr du die Inhalte in deinem momentanen beruflichen Umfeld anwenden kannst. Bei mir (ich arbeite im Vertrieb/Werbung) passt Wirtschaftsrecht fast noch eher als bei dir. Da hast du Recht, dass dein Chef dich fragen wird, warum Wirtschaftsrecht und nicht Wirtschaftsingenieurwesen.

Ich habe auch erst Wirtschaftsrecht wegen der netten Doppelqualifikation gewählt. Allerdings wechsle ich nach BWL, weil das meinem Beruf eher entspricht und ich dort auch bessere Studienschwerpunkte wählen kann. Außerdem habe ich in Berlin bisher EINE Stellenanzeige gesehen, wo ein Dipl.-Wirtschaftsjurist (FH) gesucht wurde (kein Bachelor of Laws, geschweige denn ein Bachelor of Arts). Betriebswirte mit Studienschwerpunkt Vertrieb/Marketing werdendagegen echt gesucht.

Was soll ich also mit Wirtschaftsrecht, wo es nur die Schwerpunkte "Personal" und "Steuern" gibt? Außerdem stört es mich, dass die HFH keinen Bachelor of Laws vergibt.

Selbst wenn es einen angeblich überlaufenen BWler Markt gibt, so werden in Stellenanzeigen fast auschließlich Betriebswirte gesucht und zwar nicht wenige. Man kann mit BWL nämlich so gut wie überall eingesetzt werden. Auch wenn Wirtschaftsrecht eine interessante Alternative ist, so ist der Einsatzbereich (z.B. in Stellenausschreibungen) fast immer der Gleiche (Insolvenzverwaltung, Steuern).

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Ich für meinen Teil denke, dass man im halbwegs fortgeschrittenen Alter eher einen Studiengang wählen sollte, der dich in deiner direkten Branche und deiner Fachrichtung weiterqualifiziert. Ich z.B. glaube nicht so wirklich, dass ich mit meinem Job im Bereich Werbung/Vertrieb mit einem Fernstudium schaffe, in den Personalbereich zu wechseln.

Liebe Grüße


Wirtschaftsrecht 4. Semester, HFH

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Hallo,

zur Frage nach der Verwertbarkeit in der Wirtschaft kann ich nur sagen:

Der Personaler, der für eine Stelle in sein Anforderungsprofil einen

LL.B

notiert hat, möchte beim Abgleich mit dem Qualifikationsprofil des Bewerbers auch dort einen LL.B finden. Steht dort ein Bachelor of Arts, wird er diesen Punkt nicht abhaken können. Folge, wenn es sich um ein KO-Kriterium handelt:

Absage!

Oder kurz: wer einen Wirtschaftsjuristen sucht, wird auch nur solche zulassen die solche sind...

... und sich nicht tiefer mit dem Inhalt anderer Bezeichnungen beschäftigen, auch wenn der Studiengang Wirtschaftsrecht heißt.

Zum oben "billig-wie-geschenkten" FH-Abschluss möchte ich aufzeigen, dass in unserem Unternehmen das mechanische und elektrotechnische Engineering fast ausschließlich von FH-Ingenieuren besetzt wird, die eine hervorragende konstruktive Arbeit leisten und sich hinter keinen Uni-Ingenieur verstecken müssen.


Viele Grüße

Dr. Holger Schwarz

Lehrbeauftragter an der Diploma/Mannheim und SRH/Heidelberg,

Dozent an der IHK/Darmstadt

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Was die Wahl deines Studiums angeht, würe ich wirklich schauen, was du damit anfangen willst und wie sehr du die Inhalte in deinem momentanen beruflichen Umfeld anwenden kannst. Bei mir (ich arbeite im Vertrieb/Werbung) passt Wirtschaftsrecht fast noch eher als bei dir. Da hast du Recht, dass dein Chef dich fragen wird, warum Wirtschaftsrecht und nicht Wirtschaftsingenieurwesen.

Natürlich hast du recht, allerdings wäre ich mit einem Studium Wirtschaftsrecht vollkommen fehl am Platz. Wie oben schon geschrieben mache ich bis Oktober noch eine Weiterbildung zum techn. Fachwirt und habe mich schon damals bewusst, im Hinblick auf den höheren BWL-Anteil, für diese Weiterbildung und gegen den Chemiemeister entschieden. Die Einsetzbarkeit ist natürlich eine ganz andere Frage. Mal abgesehen davon, dass ich im so genannten "gebärfähigen Alter" bin, mache ich mir auch Gedanken, was passiert wenn..... da würde das Theater erst richtig anfangen. Im Büro könnte man mich dann wenigstens noch einsetzen.

Ein weiterer Punkt wäre außerdem, dass mir Wirtschaftsrecht mit dem Schwerpunkt auf Arbeit und Personal im Bezug auf meine Betriebsratsarbeit als sinnvoll erscheint.

Habe für mich selbst jetzt aber erstmal entschieden, dass es sicherlich sinnvoll wäre, mich mal ordentlich über mögliche Perspektiven firmenintern beraten zu lassen. Sprich ich werde das Gespräch unter "vier Augen" mit einer kompetenten Person suchen.

Zum Schluss noch eine Anmerkung: Ich für meinen Teil denke, dass man im halbwegs fortgeschrittenen Alter eher einen Studiengang wählen sollte, der dich in deiner direkten Branche und deiner Fachrichtung weiterqualifiziert. Ich z.B. glaube nicht so wirklich, dass ich mit meinem Job im Bereich Werbung/Vertrieb mit einem Fernstudium schaffe, in den Personalbereich zu wechseln.

Mal abgesehen davon, dass es bei uns im Unternehmen durchaus schon Leute gab, die aus dem gewerblichen Bereich gekommen sind und heute im Personalbereich sitzen, denke ich, dass man mit etwas über 30 noch lange nicht fortgeschritten ist. Im Hinblick auf die neuesten Rentenentwicklungen, hätte ich selbst nach Abschluss eines Studiums noch locker 30 Jahre zu arbeiten. Also das meiste noch vor mir. Das Umdenken geschieht mittlerweile auch schon in den oberen Etagen der meisten Firmen - zumindest sollte es das.:)

Zum oben "billig-wie-geschenkten" FH-Abschluss möchte ich aufzeigen, dass in unserem Unternehmen das mechanische und elektrotechnische Engineering fast ausschließlich von FH-Ingenieuren besetzt wird, die eine hervorragende konstruktive Arbeit leisten und sich hinter keinen Uni-Ingenieur verstecken müssen.

Wie ja oben schon gesagt, ich selbst halte auch nicht viel von dieser Aussage, finde sie eher arrogant. Denke, die so denkenden Akademiker sollten selbst erstmal versuchen Studium, Beruf und z.T. Familie unter einen Hut zu bringen. Mal ganz abgesehen, welche praktischen Erfahrungen ein FH-Absolvent mitbringt.

LG Conviva

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