Lutzbutz

Bericht eines Überlebenden ;-)

19 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen,

ich konnte einen Diplomanden der HFH gewinnen, der dieses Jahr seinen Abschluss gemacht hat, dass er etwas über sein Studium, die Studienzeit, Hochs und Tiefs, Freud und Leid zusammenfassend berichtet.

Vielleicht hilft es ja den bisher noch unentschlossenen zu erfahren, dass die langen Anstrengungen letztendlich zu einem positiven Ende führen können.

Ich bin ihm dafür sehr dankbar, denn der Bericht ist sehr gut und ausführlich. Und wann hat man schon einmal die Gelegenheit einen Überblick über ein komplettes Studium zu erhalten. Ausserdem möchte ich ihm auch nochmal zu seinem erfolgreichen Abschluß gratulieren.

Der Übersichtlichkeit halber werde ich den Bericht ihn in mehrer Kapitel unterteilen, ohne jedoch Inhalte verändert zu haben. Somit müsste eigentlich auch für jeden etwas dabei sein.

Es war auch sein ausdrücklicher Wunsch nicht namentlich genannt zu werden.

Viel Spaß beim Schmökern

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hallo erst mal

Hm, ich bin nun mittlerweile Ex-HFHler und wurde gebeten, hier im Forum etwas zu schreiben. Da ich mich nicht selbst anmelden will, überlasse ich das reine posten meiner Ausführungen einem angemeldeten Nutzer.

Also ich bin Jahrgang 1978 und habe nach meinem Schulabschluß („Abschluß entsprechend dem Versetzungszeugnis nach Abschluß der 10. Klasse des Gymnasiums“ an einer Gesamtschule = Mittlere Reife) von 1995 - 1998 eine Ausbildung zum Bankkaufmann gemacht, von 2000 - 2002 folgte das Bankfachwirt-Studium an der Bankakademie e.V. mit IHK-Abschluß als Geprüfter Bankfachwirt sowie die Ablegung der AdA-Prüfung (Ausbildung der Ausbildung, falls das jemandem etwas sagt) vor der IHK. Von 2003 - 2007 habe ich dann BWL im Diplom-Konzept an der HFH (zuvor FFH) studiert und wurde als Dipl-Kfm. (FH) graduiert.

Der Wunsch zu einem akademischen Studium kam bei mir während des Bankfachwirt-Studiums. Dazu ist zu sagen, daß ich in meiner Jugend regulär in der 10. Klasse die Schule verlassen habe, weil ich etwas anderes als Lernen machen wollte. Nicht das mir dies schwerfiel, nein, ganz im Gegenteil, ich glaube sogar, ich war Klassenbester. Meine Direktorin hat - wie ich später erfuhr - meine Mutter damals bekniet gehabt, ich soll nach der 10. Klasse aufs Gymnasium wechseln und mein Abi machen. Doch ich fand keinerlei Befriedigung mehr am Lernen in der Schule und irgendwie wurde meine eigene Entscheidung dannauch familiär nicht mehr in Frage gestellt.

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Von der Auswahl zur Entscheidung

Im Zusammenhang mit meiner Immatrikulation an der HFH gibt es deshalb folgendes zu sagen: Ich habe gar kein Abi, auch kein Fach-Abi. Ach gott, wie bekomme ich denn nun eine Zulassung zum Studium? Und wie kann ich studieren, obwohl ich weiter arbeiten will? Nun, diverse Recherche im WWW brachten die nötigen Informationen zusammen. Aus einer Prioritätenliste von letztlich 9 oder 10 Fernstudienmöglichkeiten kam nur BWL und nur die HFH in Frage. An der HFH brauchte ich als Nichtabiturient, jedoch mit Fachwirtabschluß nur an einem obligatorischen Beratungsgespräch teilnehmen und bekomme dann die volle Zulassung. Als Studiengang kam damals nur BWL in Frage (auch wenn ich wohl - so es dies damals an der HFH gegeben hätte - Wirtschaftsrecht gewählt hätte -> dazu später mehr). Andere Hochschulen hatten wegen des jeweiligen Landesrechts damals für mich ein Probestudium oder Eingangsprüfungen etc. als Zulassungshürden aufgebaut, darauf hatte ich keine Lust. Außerdem lag die HFH finanziell im Mittelfeld und war nicht zu aufdringlich wie andere Hochschulen und das Info-Material war überaus gut aufgebaut und strukturiert. Ich habe mir dann von der HFH und einer anderen Hochschulen je einen Musterstudienbrief kostenlos erbeten und bekommen und verglichen. Ergebnis: Die HFH (damals FFH) war es!

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Das Beratungsgespräch und die Folgen

Ja, das Beratungsgespräch war eine Sache. Ich erinnere mich noch gut daran, denn ich habe mich auf der Autobahn dorthin mehrere km verfahren, kam dann beinahe zu spät und war ziemlich gespannt, was passiert. Ich wußte zwar, daß niemand „durchfallen“ kann, doch wer weiß, was kommt. Na ja, ich saß dann letzlich einer Professorin der HFH ggü. und wir sprachen über meine Ambitionen, meine Voraussetzungen, den auf mich zukommenden Streß, die Belastungen, das Lernen. Ich hatte mir über all das im Vorfeld Gedanken gemacht, auch über die Einschränkung des Privatlebens. Ich konnte also alle Auskünfte zu mir umfassend und schnell geben, selbst als wir darauf kamen - wie hatte sie das noch formuliert gehabt - „ihre Freundin (sic!) wird dann auch das eine oder andere Mal auf Sie verzichten müssen“. He, he, wie gut, solo zu sein und doch darüber nachzudenken, daß in einer kommenden Beziehung das Fernstudium eine sehr hohe Priorität zu genießen hat. Das hatte ich für mich entschieden und auch nie mehr in Frage gestellt.

Ach ja, da mir schon bewußt war, daß ich sehr viel Zeit fürs Fernstudium, meine neue Lieblingsbeschäftigung, brauchen werde, hatte ich mit meiner Mutter einen Deal geschlossen. Ich darf bis zum Studienende bei ihr wohnen und sie entlastet mich dann von Dingen wie einkaufen gehen usw. Sie fand es schön, mich umsich zu haben und mir zu helfen und sie wollte auch, daß in der Familie einer einen akademischen Abshcluß macht und außerdem wollte sie das Stigma loswerden, mich damals nicht zum Abi (s. o.) gezwungen zu haben.

Übrigens bin ich später doch vor Ende des Studium ausgezogen, was meine Fernstudiendauer um ein knappes Semester verlängert hat, denn es war nicht zu übersehen, daß der Studierenden/dem Studierenden im privaten Umfeld soviel wie möglich an Freiräumen geschaffen werden müssen. Sonst wir das Fernstudium zum Zeitproblem!!!!!! Ehrlich!!!

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Ziele und Anfangsschwierigkeiten

Immer alles im ersten Anlauf zu bestehen war meine Devise. Ich wollte alle Prüfungen im ersten Anlauf erledigen, damit sich nichts auftürmt. Das hat auch geklappt und mit den Noten kann ich mehr als zufrieden sein. Ich habe anfangs - wohl wegen des fehlenden Abis - ehrhebliche Probleme mit Mathe gehabt. Doch dank einem sehr guten Studienfachbetreuer (Prof. Dr. Thomas Schramm) und einem herausfordernden Dozenten im Studienzentrum, sowie meinem eisernen Willen sich durchzubeißen (und auch mal in die Bibliothek meiner Berufsschule zu gehen und mir eine Buch Mathe 12. Klasse Gmynasium auszuleihen) war auch die Klausur keine Hürde. Mathe hat mir danach sogar richtig Spaß gemacht und ich habe an einem im WWW veröffentlichten Beitrag zur mathm. Herleitung des Einkommensteuertarif s geschrieben (neben Beiträgen im WWW mit juristischem Bezug). Übrigens war der Gang zur Bibliothek seit diesem Ausleihen des Mathebuchs für mich eine Bereicherung geworden und ich bin mittlerweile in drei Bibliotheken(verbünden) Mitglied und des Öfteren dort (nicht nur wegen des Studiums). Es ist jedoch eine Zeitfrage, ob der Bib-Besuch notwendig ist. Lohnenswert und hilfreich fürs Fernstudium ist er auf jeden Fall.

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Die Planung

SBe planen. Die Durcharbeitung der jeweils rechtzeitig vorher erhaltenen Studienbriefe war mir sehr wichtig. Nach dem ersten Semester hatte ich den Dreh raus, wieviele Seite ich pro Zyklus schaffe. Wichtig war mir, alle SBe so rechtzeitig vor dem Klausurtermin durchgearbeitet zu haben, daß ich noch gut wiederholen konnte für die Klausur. Nebenbei habe ich meistens eine Zusammenfassung der gelesenen SBe selbst angefertigt (von den Zusammenfassungen anderer kann ich nur abraten, der eigene Lerneffekt ist zu gering!). Übrigens umfaßte ein Zyklus von mir immer eine Ideal-Woche, wo ich mittwochs und freitags ein wenig und Samstag und Sonntag sehr viel gelernt habe. Unter dem Strich kam ich pro Woche auf 12 - 17 h.

Ich gehe bewußt nicht näher drauf ein, weil ich dem Dogma anhänge, jede/r muß selbst einen Rhythmus finden. Ich habe es auch mal versucht, den Rhythmus anderer zu nutzen, doch mein eigener war der Beste, denn wer selbstkritisch und zielstrebig ist, kann sich selbst am besten einschätzen und das ist sehr, sehr wichtig beim Fernstudium. Ich habe die SBe dabei nicht immer so gerlernt, daß ich fit war zu den Präsenzterminen, wo diese behandelt wurden, sondern die Planung im Hinblick auf den Prüfungstermin war entscheiden und in meinem Kalender stand dann auch mal als Bsp. am Samstag: WPR SB 2 Sonntag: WPR SB 2+3, was meinte, daß ich in Wirtschaftsprivatrecht den Studienbrief 2 am Samstag und Sonntag durchzuarbeiten habe und den SB 3 am Sonntag anfange.

Ich habe auf viel Privates und Freizeit verzichtet. Kino mit Freunden: deutlich reduziert. Hobby Fotografie: So gut wie gestorben: Hobby Gartenarbeit: Aus und vorbei (bzw. wie der BWLer sagen würde: externalisiert, soll heißen, auf meine Mutter und meinen Vater abgewälzt). Dass ich meinen Zeitplan nicht immer einhalten konnte brauche ich nicht erwähnen. Das kommt vor. Wichtig ist: Nachzuholen unverzüglich nachholen, nicht auf die lange Bank schieben. Sich immer wieder selbst motivieren. Die Fähigkeit zur Selbstmotivation ist wie die nötige Freizeit essentiell beim Fernstudium.

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Sich selbst belohnen

Außerdem mag ich Belohnungen und das „Erledigen von zwei Dingen und mehr auf einmal“. Also wenn ich eine Klausur mit eins oder zwei bestanden habe (was bis auf einmal meiner Erinnerung nach immer vorkam), dann habe ich mich zur Steigerung der Motivation und zur Bestätigung meiner eigenen Leistungen mit Freunden getroffen und habe sie und mich zum Essen oder ins Kino eingeladen. Zwei Fliegen mit einer Klappe! Ich traf mich mit meinem Freundeskreis wieder privat, habe meine Erfolge gefeiert und habe im Freundeskreis Anerkennung und Anteilnahme an meinem Fernstudium bekommen/erlebt. Tja, sogar drei Dinge auf einmal! Das möchte ich sehr.

Die Vorfreude bei einer Klausur und das Anstrengen, um des Erfolges und der Annehmlichkeiten danach wegen. Unter dem Strich sollte jede/r sich ein privates Feld suchen, um sich selbst zu belohnen. Wie auch immer das aussehen mag. Dabei sollte das private Umfeld aktiv von dem Fernstudium immer wieder etws mitbekommen. Also anstatt „ich kann nicht“ oder „ich habe heute keine Zeit, weil ich lernen muß“ besser „zwar ist heute mein Fokus auf das Fernstudium gelegt, doch werden wir am ... die bestandene Klausur im Fach ... zusammen mit ... feiern. Ich lade ein ins ...Restaurant.“

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Bildungsurlaub und Präsenzphasen

Bildungsurlaub ist so eine Sache. Dabei geht es um die bezahlte Freistellung von der Arbeit für eine bestimmte Anzahl von Tagen, losgelöst von Urlaub etc. Also zusätzliche (Frei)zeit fürs Lernen. Problem: BiUrl ist Sache der einzelnen Bundesländer und daher ist das sehr kompliziert. Extrema: Bayern hat so einen BiUrl GAR NICHT, in Berlin sind Hochschulveranstaltungen direkt per Gesetz als BiUrl anerkannt. In der Regel jedoch muß der Besuch einer Präsenzveranstaltung erst als Bildungsurlaub anerkannt werden und dann vom Arbeitgeber genehmigt werden. Alles nicht ideal, optimal oder einfach, doch meist lassen sich für das wichtige Fernstudium ein paar jobfreihe Tage zusätzlich gewinnen.

Im Übrigen sollten die Präsenzphasen - wenn irgend möglich - immer besucht werden. Sei es auch nur, wenn du einizige/r bist. Was kann besser sein, als ein Dozent nur für dich allein? Ich hatte dieses Glück des Öfteren und konnte so nützliche Kontakte knüpfen (so fand ich den Zweitgutachter meiner Diplomarbeit bereits Semester vorher!). Ach ja, mitdenken und planen ist wichtig, den Urlaub nach Möglichkeit vor Klausurtermine verteilen, dazu die Rahmenablaufpläne mit den Klausurterminen (für ein Jahr sind dann alle Termine vorab bekannt) nutzen und rechtzeitig beim Arbeitgeber Urlaub (u./o. Bildungsurlaub beantragen). Die Studienordnung, Prüfungsordnung etc. auch wirklich mal lesen. Vielfach treten Fragen auf, die bei Lesen dieser „Rahmenbedingungen“ leicht zu beantworten sind, stattdessen finden sich dann in den Foren am Wochenende immer panische Fragen, wie denn dieses und jenes sei und die Hochschule wegen Wochenende nicht erreichbar, oh gott, die Welt geht unter... Wer die Ordnungen gelesen hat, der braucht keine Panik zu haben. Ich habe solche Fragen immer gern beantwortet, jedoch stets mit Hinweis, wo es auch steht.

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Die Hausarbeiten in den späteren Semestern

Die SBe, die Klausuren sind mit der Zeit sehr gut planbar und im eigenen Terminkalender unterzubringen, doch dann naht Ungemach. Eine Hausarbeit schreiben, grrh, wie denn das planen und umsetzen. Nicht wirklich schlimm. Die erste Hausarbeit im Fach BSP ist von der zu koordnierenden Zeit für Anmeldung, Abgabe, Erstellung recht einfach zu handhaben, denn die Formalia sind recht easy. Mit der Erfahrung können dann später die beiden Hausarbeiten in den Studienschwerpunkten des Diplom-Konzepts viel lockerer angegangen werden, obwohl die zeitlichen Formalis strenger sind. Nach der ganzen Erfahrung mit den Formalia von Hausarbeiten ist die Diplomarbeit hinsichtlich der Formalia sehr easy. Das Schreiben solcher Arbeiten an sich hat es jedoch in sich, je nach persönlicher Voraussetzung. Wer Spaß daran hat, Literatur zu einem Thema in der Bib zu recherchieren, ein Thema gedanklich und schrifltich aufzubereiten, eigene Ideen einzubauen und auch mal eigene neue Ideen progressiv einzubauen, dem fallen die Hausarbeiten nicht schwer.

Ich hatte es mir nicht zugetraut, doch meine Hausarbeiten verliefen nicht schlecht, na gut, die zweite Hausarbeit war eine 2,7 geworden, obwohl mir das Thema aus der Praxis bekannt war. Allerdings hatte der Betreuer auch einige - vorsichtig formuliert - logische Ungereimtheiten in seiner Bewertung. Ich wollte diese dann aus der formuliereten Bewertung gestrichen haben (aus Prinzip heraus) ohne Änderung der Note. Doch das wäre sehr zeitaufwendig geworden und ich wollte eh keine Änderung der Note, also was sollte es, vergessen. Allerdings lagen mir die eher etwas unbekannten Themen auch mehr, bei denen ich viel recherchieren mußte und mich eindenken mußte.

Zur Vereinfachung sei gesagt, daß berufsnahe Themen meist am besten von der Hand gehen. Meine erste und dritte Hausarbeit wie auch meine Diplomarbeit sind so sehr unternehmensbezogen, daß diese einen Sperrvermerk haben und diese enorme Praxisrelevanz meinen Noten keinen Abstrich brachte. Der Zweitgutachter meiner Diplomarbeit fand meine Arbeitsweise sogar so gut, daß er mir - trotz aller Hürden in der Hochschullandschaft - empfahl mich mit dem Gedanken einer Promotion als FH-Absolvent zu tragen. Na mal sehen. Mein Interesse liegt eher im Bereich Jura, weshalb ich gerne auch noch Fernstudium Wirtschaftsrecht absolviern möchte (vielleicht bin ich auch bildungshungrig geworden...).

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Lernmethodik

Um das Verständnis für den Stoff zu verbessern und auch selbst zu zeigen, was ihr könnte, ist es hilfreich, die Studienbriefe sehr sorgfältig zu lesen und auf „Ungereimtheiten“ zu achten. Nobody is perfect. Daher enhalten die Studienbriefe manchmal auch “Korrekurbedarf”. Ich selbst habe sehr aktiv auf derartiges aufmerksam gemacht und teilw. lange Listen an die HFH dazu gesandt. Obwohl ich dachte, die werden mich dafür vielleicht hassen, habe ich sogar mal einen Buchgutschein als Dankeschön dafür erhalten. Denn jeder verbesserte Studienbrief macht es zuküntigen Studierendengenerationen einfacher. Ab und an kamen dann Errata zu den Studienbriefen heraus, also Übersichten mit notwendigen Korrekturen. Einmal waren 90% dieser Korrekturen von mir. Dafür gibt es heutzutage nur noch wenig „Korrekturbedarf“, doch sucht weiter nach den kleinen Ungereimtheiten. Es hilft euch beim Verständnis der Lerninhalte.

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