Markus Jung

Modellrechnung Privatstudium vs. Studium an einer öffentlichen Hochschule

3 Beiträge in diesem Thema

Die Europäische Medien- und Business-Akademie (EMBA) hat eine interessante Rechnung aufgestellt. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass ein Vollzeit-Privatstudium günstiger als ein Vollzeit-Studium an einer öffentlichen Hochschule sei.

Der Rechenweg ist ganz interessant. Würde man diesen auf ein Fernstudium übertragen, bei dem meist während des gesamten Studiums noch ein Einkommen vorhanden ist, so müsste die Differenz Fernstudium (ggf. privat) vs. Präsenzstudium noch deutlicher ausfallen. Mag die Rechnung als Entscheidungshilfe für eigene Überlegungen dienen.

Hier die Überlegungen der EMBA:

Ein privates Bachelor-Studium ist nach einer Modellrechnung der Europäischen Medien- und Business-Akademie (EMBA) in Hamburg kostengünstiger als an einer öffentlichen Hochschule. Die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten eines Studierenden (694 Euro inklusive eigener Miete) und die durchschnittliche Studienzeit an einer staatlichen Hochschule (54 Monate) zuzüglich in Hamburg 500 Euro Studiengebühren pro Semester und rund 260 Euro Semestergebühren ergeben nach 4,5 Jahren insgesamt 44.316 Euro. Bei der EMBA sind es innerhalb von drei Jahren Studiengebühren von 24.350 Euro (Zahlungsmodell: Anzahlung von 4.550 Euro und 550 Euro Monatsgebühr) plus der angenommenen monatlichen Lebenshaltungskosten (694 Euro), was insgesamt 49.334 Euro ergibt. Mehrkosten, die bei den Vorteilen eines privaten Studiums mit dem Abschluss einer staatlichen Hochschule (FH) zunächst einmal gerechtfertigt sind.

Verdient ein EMBA-Studierender anschließend ein Monatsgehalt von 1.700 Euro, während der Studierende an einer öffentlichen Hochschule noch 18 Monate lernen muss, ergibt sich zum privaten EMBA-Studium ein deutlicher Unterschied. Der Absolvent der öffentlichen Hochschule belastet sein Konto mit 44.316 Euro. Der EMBA-Absolvent hat durch die monatliche Refinanzierungsmöglichkeit (exklusive der Lebenshaltungskosten ein monatlicher Abtrag von 806 Euro) nach den 18 Monaten seiner Beschäftigung für sein Studium nur 34.826 Euro aufzubringen. Dabei bietet das EMBA-Studium weitere Kostenersparnisse: Im Studienpreis sind ein Notebook und die Monatskarte des Hamburger Verkehrsverbundes (Großbereich) enthalten, was einen Betrag von mindestens 2.000 Euro ausmacht. Zudem können durch unterschiedliche Zahlungsmodelle (z. B. Semesterweise oder per Einmalzahlung) bis zu 1.350 Euro gespart werden.

Quelle: Presse-Mitteilung der EMBA

bearbeitet von Markus Jung

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das mit den lebenshaltungskosten ist auch einer meiner gründe geworden, warum ich momentan nicht an einer öffentlichen hochschule bin.

ich hab auf teilzeit runtergesetzt. so habe ich mehr zeit fürs studium. aber trotzdem habe ich ein sicheres einkommen und festanstellung. ein studentenjob wäre in den meisten fällen schlechter.

jetzt könnte jemand auf die idee kommen und sagen: das studium hat dich ja noch mehr gekosten, weil du einen verdienstausfall (teilzeit) hast.

so kann man das aber meiner meinung nach nicht sehen, denn wer z.b. vollzeit studiert, der verdient auch nicht mehr. - selbstständige mal auß0en vor ;)

ich wüsste derzeit nicht, wie ich studieren sollte, ohne einkommen. ich gehe mal nicht davon aus, dass bafög diiee lösung ist, da das geld ja i.d.r. nur geliehen ist.

außerdem bin ich der meinung, dass man an privaten fernhochschulen noch einige annehmlichkeiten hat. dem gegenüber steht natürlich der persönliche kontakt zur uni und mitstudierenden.

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korrigiere: das mit teilzeit ist nicht erwünscht. nicht mal das schafft unsere firma. da kann man sauer werden. jetzt muss ich mir gedanken machen, ob vollzeitstudium eine alternative ist. evtl. auch vollzeit-fernstudium

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