Felida

Fernstudium mit Anfang 40?

33 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich bin am überlegen, ob ich an der Fern-FH den Bachelor of Arts in drei Jahren mache. Zur Auswahl steht noch der staatliche BW.

Hat jemand damit Erfahrung wie es ist, im "höheren Alter" noch ein Studium zu beginnen ? - Die Selbsttests habe ich mit 80% abgeschlossen, mein Englisch ist ganz gut da ich es täglich im Job brauche.

Liebe Grüße,

Felida

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Hallo Felida,

bin selbst 39 Jahre alt und muss sagen, dass ich bislang gut zurecht komme.

Ans Lernen musste ich mich erst wieder gewöhnen aber das hat

sich erstaunlich schnell eingependelt, auch dank einiger guter Tipps hier im Forum (hab etliches neues ausprobiert, wie z.B. Mindmapping...)

Also ich bin froh das ich den Schritt gewagt habe und in unserer Studiengruppe haben wir auch einen Seniorenstudenten, bin also nicht die älteste ;)

Ich kenn auch noch mehr Kommilitonen in der Altersgruppe 35-45...

Liebe Grüsse

Dani


BWL an der HFH (Diplom) - erfolgreich beendet 05/2011

Here we all are born into a struggle to come so far but end up returning to dust...(Steven Wilson)

 

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Hej, das tut guuut....

Vielen Dank für Deine Antwort. Das baut auf und motiviert. Darf ich fragen, was Du studierst und aus welchem Beweggrund ?

Liebe Grüße,

Felida

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Ich kenn auch noch mehr Kommilitonen in der Altersgruppe 35-45...

Ja, mich :D (aber noch am unteren Limit).

Mein ehemaliger Landesvater - Erwin Teufel - hat jetzt noch im hohen Alter ein Studium angefangen. Philosophie. Und vor kurzem gab´s hier einen Bericht über einen 80-jährigen, der jetzt sein Diplom gemacht hat.

Ergo: Man ist nie zu alt, es sei denn man redet es sich ein. Und das Hirn ist wie ein Muskel. Funktioniert immer, muss aber evtl. wieder trainiert werden.

Lost geht´s... :D

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Schön, wenn man die Zeit hat, im Alter zu studieren. Aber wie ist es tatsächlich wenn man 8-10 Stunden am Tag arbeitet ? Wie groß ist denn der Tatsächliche Aufwand. Kommt man mit den angegebenen Stunden aus oder sind die eine Utopie ?

Ich schwimme leider nicht im Geld, daher habe ich Bedenken, daß das alles zuviel wird mit Arbeiten, Familie und Studium, und ein vorzeitiger Abbruch wäre die Katastrophe für mich. Leben nebenher wollte ich eigentlich auch noch - wenigstens ein bisschen.

Wie ist es also - musstet Ihr Euch arg einschränken, oder lässt sich das tägliche Pensum gut unterbringen ?

Vielen Lieben Dank,

Felida

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Einer der größten Erfolgsfaktoren liegt in der Unterstützung deiner Umwelt. Wenn deine Familie/Freunde dahinter stehen und dir den entspr. Freiraum nicht nur gewähren, sondern auch helfen ihn zu schaffen, dann dürfte es kein Problem sein.

Die 8-10 Std. werden wohl nahezu alle Fernstudenten aufbringen müssen, wenn nicht sogar mehr. Aber ich bin der Meinung, dass man die Nische finden kann, um privates, berufliches und das Studium unter einen Hut zu bekommen.

Früher hätte ich es nicht für möglich gehalten, aber heute lerne ich morgens von 6h bis 7.15h im Zug, auf der Heimfahrt, oder wenn ich mal irgendwo länger warten muß. Ich habe für mich festgestellt, dass ich jederzeit und überall in der Lage bin, Wissen aufzunehmen. Das ist der große Vorteil vom Fernstudium.

Ich denke, dass dir das auch gelingen wird.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Hi Felida,

da kann ich Lutz nur recht geben, wichtig ist dass die Familie / Freunde dahinterstehen. In meinem Fall gab es eigentlich ausser meinem Bildungshunger und Zukunftssicherung keinen Grund, ein Fernstudium der BWL zu beginnen. Hab einen sehr zeitintensiven Job in der IT, der zuweilen schon arg schlaucht und einige meiner Freunde haben mich zunächst schon gefragt: Was um Himmels Willen tust du dir denn da an ?

Ich für meinen Teil sehe das Fernstudium nicht so sehr als Belastung, sondern eher als Bereicherung. Sicher liegt einem das eine Fach mehr, das andere weniger, so dass man sich auch mal quälen muss. Aber es ist zu schaffen und die wenige Freizeit, die ich habe (Sport, Konzerte, mit Freunden treffen und Essen gehen) nehme ich viel viel bewusster wahr und kann ich auch viel mehr geniessen als vorher. Für mich persönlich ein grosser Vorteil ist auch, dass ich nun von der Arbeit viel besser abschalten kann, was mir persönlich sehr gut tut. Ich hab einfach gar keine Zeit mehr um Probleme von der Arbeit mit in die Freizeit zu schleppen.

Ganz klar ist: Das Studium bestimmt den Alltag, sogar den Urlaub (Nehme die Studienbriefe mit und mache dann auch was). Aber wie gesagt, es macht Spass und vom Alter sollte man sich nicht abschrecken lassen :D Ich mach mich da auch nicht verrückt..

Wie Lutz nutze auch ich auch Möglichkeiten unterwegs zu lernen und das klappt auch gut. Fernstudium gepaart mit Präsenzphasen ist für mich die ideale Kombi.

Nur Mut :)

Liebe Grüsse,

Dani


BWL an der HFH (Diplom) - erfolgreich beendet 05/2011

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Hallo Felida,

habe mein Fernstudium (Master) letztes Jahr mit 38 begonnen und kann meinen Vorrednern nur zustimmen: Auch ich sehe trotz intensivem Job und Familie mit drei Kindern das Fernstudium als Bereicherung an! Habe mir gewisse Freiräume geschaffen, an denen ich die Studienbriefe lese und bearbeite. So kann ich als Bahnpendler im Zug gut lesen und abends spielt das Fernsehen fast überhaupt keine Rolle mehr. Eng wird es immer, wenn Präsenzphasen und Klausurvorbereitungen anstehen. Hier bin ich auf Rücksicht und Unterstützung der Familie angewiesen.

Insbesondere die Aussicht, die nächsten 28 Jahre (bis 67) im gleichen beruflichen Trott zu leben, ist eher abschreckend und haben mich zu einem Fernstudium ermuntert. Hier eröffnet die Höherqualifizierung doch erheblich bessere berufliche Perspektiven.

Bin begeisteter Fernstudent und Fan des Lebenslangen Lernes geworden.

Gruß

krueger

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Hallo,

mir gehts es momentan genauso.

Bin 33 Jahre und überlege mir ob ich mir dies 3-5 Jahre "antun" soll.

Gleich Fragen wie: Wann soll ich lernen, Wieviel Zeit benötige ich dafür in der Woche (10-15) Familie, welche Richtung ? Dipl.BWL, BWL IHK, Staatlich annerkante BWL.

Informiere mich seit Monaten und werde auch nicht schlauer.

Zur Zeit tendiere ich zum staatlich anerkannten BW oder IHK. Dipl. geht mir zu lange und ich weiß auch nicht ob ich ihn auch brauch. Zumindestens jetzt nicht.

Also Kopf hoch es gibt viele von uns.

Gruß Nibor

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Hallo zusammen,

das motiviert ungemein, vielen Dank für Eure Kommentare. Der Zeitliche Aufwand ist schon nicht zu unterschätzen, das denke ich schon. Es sollte aber möglich sein, ein geregeltes Familienleben und ab und zu ein bisschen Freizeit ohne lernen zu haben.

An Nibor: das kenne ich, kommt mir bekannt vor. Ich informiere mich nun auch schon mehrere Monate und wusste mittendrin auch nicht mehr wohin. Mittlerweile habe ich mich für den Bachelor in BW entschieden. Nur noch die Schule muss ich finden, die Euro-FH und die HFH stehen zur Auswahl. Die eine günstiger, die andere durch anderes Prüfungssystemes denke ich ein bisschen einfacher. Hach, das ist wirklich nicht einfach.

Ich überdenke das am WE nochmal und werde mich nächste Woche entscheiden. Dann muss ich nämlich mit meinem Chef den "Sponsorvertrag" aushandeln :D

Liebe Grüße,

Felida

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