Konstantin26

Die Qual der Wahl - bitte um Hilfe

6 Beiträge in diesem Thema

Hallo zusammen!

Da ich mich eben erst angemeldet habe, aber bereits sehr lange stiller "Mitleser" bin, möchte ich mich kurz vorstellen:

Ich heisse Konstantin, bin 26 Jahre alt und komme aus der Nähe von Koblenz/Rheinland-Pfalz. Ich habe eine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann bei der T-Com abgeschlossen und bin auch bis dato bei diesem Unternehmen im Vertrieb eingestellt.

Nun zu meinem Anliegen. Ich befinde mich bereits seit über einem Jahr in der "Entscheidungsphase" in Bezug auf meine Weiterbildung. Ich fühle mich in meinem Beruf ziemlich unterfordert und möchte mich weiterbilden - an Anfang fiel mein Augenmerk auf den Wirtschaftsfachwirt IHK, dann Fachwirt + anschließend Betriebswirt und zu guter letzt (wobei es so bleiben wird) Fernstudium zum BoA oder Diplom-Kaufmann (FH).

Warum ich nicht nach der Schule weitergemacht habe? Ich war dumm, mehr nicht. Schuld war nicht die Unfähigkeit sondern einfach nur der (dumme) Wunsch endlich Geld zu verdienen. Ich habe meine Ausbildung direkt nach der Realschule begonnen und war eben einfach nur begeistert direkt das Geld mit nach Hause zu bringen :)

Aber man wird ja älter, die Zeiten ändern sich... so komme ich zu meiner Situation.

Also vorab - ich traue mir das Fernstudium zu. Ich war schon immer der Meinung, dass der Mensch alles schaffen kann, solange der Einsatz und der Wille stimmt. Ich muss eben nur den dritten Zulassungsweg wählen - aber das wird mich definitiv nicht aufhalten! Im Grunde genommen hängt es nur noch an 2 Sachen: mein Arbeitgeber muss noch entscheiden, ob dieser das Vorhaben unterstützt (Antrag in Bearbeitung) und außerdem bin ich mir noch nicht 100% schlüssig für welchen Studiengang genau ich mich entscheiden soll.

Ist es sinnvoll in der heutigen Zeit den Diplom-Kaufmann Studiengang zu wählen? Wenn ich fertig bin, dann sind schon wieder 4 Jahre vergangen - ist es dann nicht sinnvoller direkt auf den Bachelor zu setzen und ein Master drauf zu setzen?

Ich habe bereits ein paar mal mit verschiedenen Anbietern telefoniert um die Frage zu klären, ob ich den Bachelor automatisch "mitnehme" wenn ich mich für Diplom-Kaufmann entscheide oder nicht. Das Ergebnis davon -> Euro-FH sagt ja, AKAD sagt nein?! Weiss jemand Rat? :)

Nun ja - das wärs erstmal fürs Erste - ich gehe aber mal davon aus, dass es nicht das Letzte mal sein wird, dass wir uns lesen :D

mit sonnigen Grüßen aus Koblenz

Konstantin

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Die extrem niedrigen Zugangsvoraussetzungen zum Studium und die lächerliche "Zugangsprüfung" für Nichtabiturienten an der Euro-FH machen auf mich keinen anspruchsvollen Eindruck. Das erweckt schon fast das Gefühl, dass die praktisch jeden nehmen.

Selbst wenn die Euro-FH jeden nehmen würde, so würde das ja erstmal nur bedeuten, dass die Eingangshürde sehr niedrig ist. Daraus lässt sich noch nicht schließen, dass das Niveau des Studiums insgesamt auch sehr niedrig ist. Wenn auch jeder bestehen würde, ggf. noch dazu mit guten Noten - das wäre dann schon eher bedenklich im Sinne der Wirkung bei Arbeitgebern. Aber wie bekannt und immer diskutiert, gibt es ja zahlreiche Abbrecher (aus welchen Gründen, sei jetzt mal dahin gestellt).

Viele Grüße

Markus


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Heute noch in einen Diplomstudiengang einzusteigen kann jedoch auch den Nachteil des letzten (oder einer der letzten) Studiengänge zu sein. Es kann passieren, dass bestimmte Leistungen mit der Zeit nicht mehr angeboten werden und man weniger "Unterstützung" bekommt, weil der Hauptaugenmerk auf den neuen Abschlüssen liegt.

Ich persönlich würde eher empfehlen einen BA/BSc zu machen, vor allem, wenn man ohnehin mit dem Gedanken spielt noch einen Master dranzuhängen.

Wie Marie schon geschrieben hat ist die AKAD einer der angesehensten und etabliertesten Fernstudiumanbieter im Bereich akademischer Studiengänge. Die Euro-FH dümpelt eher im Kreis der vielen namenlosen. Eine Kollegin hat damals an der AKAD studiert und war sehr begeistert. Ein weiterer Vorteil ist, dass in den Verbund der AKAD auch die Wissenschaftliche Hochschule Lahr (WHL) gehört. Es ist also möglich nach dem Bachelor an der AKAD im gleichen Verbund an der WHL einen universitären Master abzulegen. (Die AKAD hat ja einen FH-Status)

Das "Bachelor mitnehmen" ist ein netter Gag der Euro-FH, bringt aber nicht so wahnsinnig viel letztendlich.

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Hallo zusammen,

ich war auch lange stiller Mitleser und habe mich jetzt frisch angemeldet. Ich selbst studiere seit Anfang des Jahres bei der Euro-FH (so, jetzt ist es raus!) und bin bisher sehr zufrieden. Sicher ist die AKAD schon lange im Geschäft und hat einen guten Ruf. Allerdings ist die Euro-FH ebenfalls staatlich anerkannt und akkreditiert. Ich hab mich damals auch lange bei versch. Anbietern informiert und habe mich letztendlich deshalb für die Euro-FH entschieden, weil der internationale Bezug für mich wichtig ist. Auch die Fächerkombi hat mir da am besten gefallen. Alle schon genannten Fachhochschulen, egal ob Euro-Fh oder sonst wer, bieten am Ende denselben Abschluss. Und die Frage was der spätere Personaler davon hält ist eben sehr individuell. Wichtig ist mir einfach das ich danach meinen akademischen Abschluss habe und wenns geht einen guten. Was der ein oder andere Personaler darüber denkt, ist mir jetzt ehrlich gesagt egal. Die meisten Absolventen kommen nicht von irgendwelchen speziellen oder elitären Schulen. Wichtig sind auch die Soft Skills und anderen Eigenschaften, und mit dem BWL-Bachelor habe ich dann auch eben den akademischen Abschluss. Ich glaube die Reputation wird oftmals überbewertet. Das ist jedenfalls meine Meinung, und die teilen auch sehr viele andere mit denen ich mich unterhalten habe. Sogar Personaler. :-)

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Hallo zusammen!

Entschuldigt bitte die späte Antwort, aber meine Familie und mein Job (Seminar) haben mich zeitlich sehr eingebunden, hinzu kommt, dass ein guter Freund einen tödlichen Autounfall hatte.. :( das hat mich sehr mitgenommen, so dass ich leider einfach nicht in der Lage war groß an noch etwas anderes zu denken.

Nun ja, aber das Leben geht weiter.

Ich habe mich nun für den Bachelor entschieden - ob noch ein Master dran kommt wird sich noch herausstellen. Nun ist nur noch die Wahl der FH geblieben! Ich versuche in nächster Zeit mir von den Schulen paar Musterstudienbriefe zukommen zu lassen und werde mich dann entscheiden. Außerdem ist mein Antrag auf Unterstützung vom Arbeitgeber immer noch in Bearbeitung.

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Hallo Leute :)

Aaalso.. folgendes habe ich in der Zwischenzeit rausgefunden. Mein Arbeitgeber kümmert sich nicht die Bohne um meine Weiterbildung - es wird wohl keine Unterstützung geben. Allerdings ist der Antrag nun beim Betriebsrat, mal schauen was die erreichen.

Hab nun schon 2x bestimmt jeweils über eine Stunde mit der AKAD telefoniert (übrigens sehr sehr nett) und es hat sich rausgestellt, dass:

  • ich wegen dem fehlenden Abi die ersten 15 Monate nicht zwischen Standard- und Sprintvariante wählen kann
  • im darauffolgenden Hauptstudium mich doch noch für eine Variante entscheiden darf: Entweder 24 Monate 296€ / mon. oder 32 Monate 222€ / mon.

Da ich derzeit von der Standardvariante ausgehe, hätte ich:

Dauer: 47 Monate

Gesamtkosten: 11574€

Dagegen steht der Diplom-Kaufmann (FH)...

Dauer: 48 Monate

Gesamtkosten: 12000€

monatliche Belastung: durchgehend 250€

Wäre es in diesem Falle nicht besser einfach auf den Kaufmann zu setzen? Die Daten beziehen sich übrigens alle auf die AKAD. Da die Deutsche Telekom AG (mein Arbeitgeber) einen Rahmenvertrag mit dem Institut hat und ich dadurch 10% Rabatt bekomme - ist allerdings noch nicht mit eingerechnet.

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