17 Beiträge in diesem Thema

So nachdem ich hier etliche Stunden alle möglichen Seiten als "passiver Leser" zugebracht habe, und keine Antwort auf meine individuelle Situation und die daraus resutlierenden Fragen fand, hab ich mich gleich mal angemeldet und hoffe auf Rat...

Also kurz zu mir - ich bin der Andi, 29 aus Leipzig. Nach meinem Abitur habe ich eine Lehre zum Orthopädieschuhtechniker gemacht und diese dann mit 25 mit dem Meister "gekrönt". Da ich in diesem Berufsfeld keinen höheren Abschluß machen kann, packt mich nun nach einiger Zeit wieder die Suche nach einem Ziel - persönlicher Weiterentwicklung - und man weiß ja nie, was mich in den nächsten 38 Berufsjahren noch so erwartet.

Nun zu meinen Fragen, die sich bei meinen Internet-Recherchen ergeben haben:

1) Ist BWL bei meiner beruflichen Ausrichtung überhaupt sinnvoll?? Ich meine bis auf die persönliche Weiterbildung und der Stillung meines Wissensdurstes bringt mich das Studium in meiner jetzigen Position nicht weiter...

2) Dipl. oder Bachelor? Und dann noch Master? Was ist in meinem Fall sinnvoll?

3) Ich lese bei manchen Anbietern (gerade BA) was von Praktika??? Das macht sich ja nicht gut mit meinem beruflichen Alltag - und da ich keinen Job in nem "typischen BWL-Beruf" habe, macht mir das Sorgen

4) Englisch (bei BA und MA) und Mathekentnisse - nach über 10 Jahren Abstinenz!

5) Beim wem??? im Moment liegt die FH Wismar und AKAD vorn (haben beide

Ableger in Leipzig), wobei die Wismar ja recht Preisgünstig ist

So das wäre es für den Anfang - ich werde das Forum sicherlich mit weiteren Fragen löchern, wenn sie mir im Hirn rumgeistern;)

Der Andi wars:cool:


Der Andi wars...

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1) Ist BWL bei meiner beruflichen Ausrichtung überhaupt sinnvoll?? Ich meine bis auf die persönliche Weiterbildung und der Stillung meines Wissensdurstes bringt mich das Studium in meiner jetzigen Position nicht weiter...

Hallo Andi,

vermutlich bringt dich ein Diplom- oder Bachelorabschluss BWL in deinem jetzigen Unternehmen tatsächlich nicht weiter. Ich würde daher auf jeden Fall vor Aufnahme des Studiums prüfen, wo ich denn eigentlich hin will.

Kannst du dir z.B. vorstellen, irgendwann in einem Baustoffunternehmen für den Wareneinkauf zuständig zu sein? Oder ist es für dich denkbar, irgendwann was in Richtung Marketing zu machen? (Das sind jetzt alles bloß Beispiele, ich will dich da nicht in irgendeine Richtung schubsen...)

Kurzum: Was könntest du dir denn vorstellen, was du später mit deinem Abschluss machen möchtest? Die Möglichkeiten sind vielfältig, und falls es dir da an "Fantasie" mangelt, würde ich evtl. mal die Seiten des Arbeitsamts durchforsten, die haben ja auch Jobbeschreibungen u.ä. im Angebot, da kannst du ja durchaus mal schauen, was möglich wäre.

Als nächstes kommt natürlich die Frage, ob dich ein Baustoffunternehmen überhaupt für den Wareneinkauf einstellen würde. Ich denke, hier spielen verschiedene Dinge eine Rolle, die nicht nur etwas mit dem Abschluss oder deiner bisherigen Berufserfahrung zu tun haben, sondern vielleicht auch konkret mit deiner Einstellung, deinem persönlichen Auftreten und deinem Willen, dich in vollkommen fachfremde Gebiete einzuarbeiten.

Eine Freundin von mir hat vor kurzem beschlossen, einen Karrierewechsel zu wagen und hat sich ganz spontan - ohne Vorbildung - auf verschiedene Stellen beworben. Wo sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, hat sie die Chance gleich genutzt um mit den Personalern darüber zu diskutieren unter welchen Bedingungen man sie denn einstellen würde. Die meisten waren sehr aufgeschlossen, haben ihre Fragen sehr ausführlich beantwortet und ihr damit immens weitergeholfen. Sie hat zwar keine der Stellen bekommen, aber weiß jetzt was sie tun muss, um irgendwann an einer dieser Stellen zu landen.

Ich möchte dir jetzt nicht unbedingt raten, dasselbe zu tun (ist ja doch zeitaufwändig), aber vielleicht mal das Gespräch mit Berufsberatern und/oder Arbeitsamt zu suchen. Vielleicht können die deine Fragen konkret beantworten.

Viel Glück,

Sonja ;)

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Hallo Andi,

ich habe noch eine Frage zu Deiner jetzigen Situation: Bist Du als angestellter Meister tätig? - Wenn ja, wäre dann nicht die Selbständigkeit für Dich eine Option?

Wenn ja, dann wäre BWL-Wissen hilfreiche, auch was in Richtung Personal(führung), aber Management nicht unbedingt.

Oder willst Du in eine ganz andere Branche?

Viele Grüße

Markus


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Estmal Danke für eure Antworten

@Redaktion:

Ja - im Moment bin ich als angestellter Meister tätig. Die Option einer Selbstständigkeit habe ich auchschon in Erwägung gezogen, doch leider ist der Gesundheitsmarkt ein (zur Zeit) sehr unsicheres Pflaster. Mein Job macht mir (im Moment noch) Freude. Da ich aber noch relativ jung bin, seit nunmehr 4 Jahren mein Meister habe, dürstet es mich nach mehr. Ich will mich weiterentwickeln. Daher das BWL. Aber was ich (für mich) noch nicht so abschließend herausfinden konnte, ist: ob nun Bachelor, Diplom oder Master, da ich ja in einem (ich sag mal) nicht alltäglichen Beruf zu tun habe, denn der BA und MBA sind doch sehr auf internationale Tätigkeiten ausgerichtete Berufe. Ich mir die Möglichkeit aber eines späteren Branchenwechsels (z.B. Zuliefererfirmen für Orthopädieschuhtechnik etc.) offenhalten. Zumal ich auch nicht weíß, wohin es mich einmal wohnortmäßig hinzieht (Freundin studiert noch und ich weiß nicht, ob sie hier was entsprechendes bekommt) und ich somit meinen Job eh kündigen muß, wäre wohl der BA die bessere Wahl

Oder die Variante (ich glaub die Euro-FH wars) erst Bachelor und dann Diplom gleich dran??? Ist das sinnvoll??? Was halten die Fachleute davon;)

So jetzt will ich erstmal was essen

C U Der Andi


Der Andi wars...

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Hast Du dir auch schonmal die IHK Weiterbildungen angeschaut? Sind natürlich kein Studium aber weniger Aufwendig und für einen Meister, IMHO, nicht schlecht.

http://www.dihk.de/inhalt/themen/ausundweiterbildung/weiterbildung/qualifizierung/index.html

Gruß

Jörg

bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

ehemaliger Fernstudent.

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@Jörg: Das Angebot hatte ich auch in Erwägung gezogen, aber ob ich nun 18 Monate (Plus die Zeit, die ich zu Hause noch dransetze) für knapp 2.700 Euro bei der Handwerkskammer studiere und dann einen Abschluß habe, oder noch ein bissl Zeit und ein wenig (oder auch mehr) Geld dransetze und einen (über die Grenzen der HWK hinaus) anerkannten Abschluß habe...hmmm...da denk ich dochmal, dass der Fernstudiumsweg der bessere ist!

Mich würde ja mal interessieren, ob es noch andere "exotische" Berufe gibt, die im Fernstudium BWL studieren/wollen. Denn ich soll/muß ja bei Bachelor Thesis und/oder Diplom dann wohl einen Bezug zu meinem Tätigkeitsfeld herstellen, oder?

Der Andi wars...


Der Andi wars...

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Mich würde ja mal interessieren, ob es noch andere "exotische" Berufe gibt, die im Fernstudium BWL studieren/wollen. Denn ich soll/muß ja bei Bachelor Thesis und/oder Diplom dann wohl einen Bezug zu meinem Tätigkeitsfeld herstellen, oder?

Hallo Andi!

Ich habe jetzt meine Bachelor Thesis auch nicht über ein Tätigkeitsfeld geschrieben in dem ich aktuell arbeite. Ich habe mir ein Theme rausgesucht, welches mir Spass macht - ich aber auch meine Fremdsprachenkenntnisse (Französisch) unter Beweis stellen konnte, da ich über dieses Fach bisher noch keinen Nachweis hatte.

glg

rita


Abschluss 2010 Euro-FH zur Dipl. Kauffrau (FH)

Sonderstudium Technik HFH

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Hallo Markus!

Nein, das nicht... Das wäre mir dann zu schwer geworden. Ich habe mich mit dem franzöischen Code du travail (Arbeitsgesetzbuch) und dort mit dem "Abschnitt" Zeitarbeit beschäftigt und einen Vergleich mit Deutschland angestellt. (natürlich auch noch ein paar Volkswirtschaftliche Daten gespickt). Aber dennoch hatte diese Thesis einen sehr starken Bezug nach Frankreich. (Thema war: Zeitarbeit- Ein deutsch-französischer Vergleich).

glg

rita

Hallo Rita,

Du hast Deine Thesis aber jetzt nicht komplett auf Französisch verfasst, oder?

Viele Grüße

Markus


Abschluss 2010 Euro-FH zur Dipl. Kauffrau (FH)

Sonderstudium Technik HFH

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