Cheeses

Bachelor / MBA Studium am European College of Business and Management

8 Beiträge in diesem Thema

Hi,

hoffe ich bin in der "allgemeinen" Kategorie richtig.

Ich spiele seit laengerem mit dem Gedanken an meine bisherige kfm. Ausbildung ein Studium anzuhaengen. Bedingung hierbei ist dass dieses verhaeltnissmaesig "flott" und "bezahlbar" zu absolvieren ist. Nebenbei sollte Abitur nicht erforderlich sein... ;)

Nun habe ich ein mich ansprechendes Angebot gefunden, am European College of Business and Management (http://eurocollege.ahk.de). Das Studium gliedert sich wie folgt:

1 Jahr zum Erwerb des Certificate of Management Studies (CMS), UK anerkannt

1 Jahr darauffolgend zum Erwerb des Bachelors of honours, Europaweit anerkannt

Was mich dabei besonders anspricht ist neben der "relativ" kurzen Zeit, die Tatsache dass dieses Studium aus Zusammenarbeit deutscher AHK und englischer Schule entstanden ist und prinzipiell auf Leute "wie mich" zugeschnitten sein soll.

Meine Fragen hierzu sind:

- Hat jemand Erfahrung mit diesem Anbieter? Wie praesentierte sich das Studium? Allgemeine Infos? Empfehlenswert? (Eigentlich will ich alles zum ECBM wissen.. *g*)

- Wie sieht es hinsichtlich Machbarkeit aus? Ist sowas fuer einen ehemaligen Realschueler, inzwischen 24, mit guter Ausbildung (mit entsprechend guten Noten), genuegend Berufserfahrung in DE und 1 Jahr in USA zu stemmen - neben Vollzeitjob und "Leben"?

Fuer eure Infos herzlichen Dank!

Und viele Gruesse aus USA!

Stefan

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hatte mit dieser dame schon mal kontakt..da wurde uns als baldige staatlich gepr betriebsiwrte gesagt (auf anfrage nach dem bachelor), dass wir direkt auf den master gehen sollten, da der bachelor für uns zu niedrig sei vom level her....das war für mich shcon nicht nachvollziehbar. also da paßte irgendwas nicht; wenn dem so sei müsste ja zwischen deutschen und britischen bachelor bei dem laden ein riesen unterscheid sein...war mir alles recht suspekt,. ebenso wie ich jetzt lese, dass dort der B.A. binnen 4 sem. zu absolvieren sein per fernstudium...fern dauert idr. sogar etwas länger un idr dauert auch in GB der B.A. 6 sem....seltsam

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Ich wäre auch erst einmal vorsichtig. Auch wenn ich persönlich glaube, dass eine deutsche kfm. Ausbildung plus zwei Jahre Theorie den fachlichen Anspruch vieler ausländischer Bachelor befriedigt ist das trotzdem nicht der normale Weg. Standard sind mind. drei Jahre, als Betriebswirt (VWA, SGB etc) je nach Programm noch ein weiteres Jahr drauf...warum dann eine Ausbildung ergänzt um zwei Jahre zeitlich schneller zum Ziel kommt bleibt mir ein Rätsel.

Die VWA hat hingegen lange Werbung gemacht und ich weiß es auch von vereinzelten SGB, dass es in der Tat Hochschulen gibt (im europäischen Ausland), die sehr guten Absolventen durchaus den Weg direkt in einen MBA ermöglichen. (Wenn auch sonstige Zulassungsbedingungen erfüllt sind.)

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1. Den "Bachelors of honours" gibt es nicht. Es gib den Bachelor of Science/Arts with Honours, abgekürzt BA/Sc (hons). Ich weiß nicht, wer den "Bachelor of Honours" erfunden hat, es macht sich aber schlecht, wennm an seinen Abschluss nicht korrekt benennen kann.

2. "Europaweit anerkannt" ist natürlich grundsätzlich korrekt, es gilt aber nur im Rahmen der üblichen EU-Regelungen für gegenseitge Anerkennung. Dieser Abschluss ist nicht mehr oder weniger anerkannt als z. B. jeder deutsche FH-Abschluss auch.

3. Das "European College of Business and Management" scheint selbst keine Hochschulzulassung zu besitzen. Unter den "Partnern" ist die University of East London aufgeführt. Vermutlich verleiht diese die Abschlüsse (schlecht, dass man das nicht erfährt). UeL ist zwar eine staatliche britische Uni, aber eine, die in den letzten Jahren vor allem dadurch aufgefallen ist, die kürzesten Kurse für Deutsche anzubieten. Bei manchem, der die UeL kennt, mag diese nicht den besten Ruf genießen.

4. Der Kurs kann faktisch nur von Deutschen besucht werden, da eine Berufsausbildung Voraussetzung ist (britische HND-Absolventen werden sich wohl einen anderen Anbieter suchen). Insofern darf der internationale Anspruch bezweifelt werden.

Insgesamt denke ich, dass solche Programme ihre Daseinsberechtigung haben, um Kaufmannsgehilfen schnell einen Abschluss zu verschaffen und ihnen einen gewissen Wissenstand zu bescheinigen (das ist nicht negativ gemeint). Ich denke, das ist ein grundsätzliches Problem der Auffassung von Studium. In einem anderen Thread wurde ja bemängelt, dass an der Fernuni Hagen soviel Theorie vorkommt - ich denke, das macht ein Hochschul- (und erst recht Universitäts-)studium gerade aus. Wenn man eine Anleitung zum wissenschaftlichen Arbeiten erwartet, ist man in so einem Programm wohl falsch. Wenn man natürlich ein Studium als höhere Berufsschule auffasst, erwartet, dass alle Inhalte sofort im Beruf angwandt werden können und Theorie stört, dann ist es das richtige. Ein tatsächliches wissenschaftliches Hochschulstudium zeichnet sich auch nicht nur durch die Inhalte aus, sondern auch durch die Vorgehensweise und die ganz andere Denkweise. Ich glaube nicht, dass eine Wochenendveranstaltung für Leute ohne Abi dies leisten kann - das ganze wird halt mehr eine Weiterbildung sein. Wie gesagt, nichts schlechtes, aber etwas anderes als ein Studium, wie es der gute Humboldt verstand.

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@Stefan

Es geht ja auch um das allgemeine Verständnis. Ein Mangemantstudium, das nur aus Theorie besteht, kann einfach nicht gut sein. Darum finde ich das HIMS Programm nicht besser als den MBA bei der Euro-FH. Schaut doch mal ins Ausland. Da ist ein MBA eine Managementzusatzqualifizierung für Leute, die kein BWL studiert haben und es geht auch um Praxis. International muß es sein und das übliche wegen Anerkennung und akkreditierung.

Also SGBs und andere mit ähnlicher Bildung können in Krems zugelassen werden.

Das HIMS-Programm ist auch kein MBA ...

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@Stefan

Es geht ja auch um das allgemeine Verständnis. Ein Mangemantstudium, das nur aus Theorie besteht, kann einfach nicht gut sein. Darum finde ich das HIMS Programm nicht besser als den MBA bei der Euro-FH. Schaut doch mal ins Ausland. Da ist ein MBA eine Managementzusatzqualifizierung für Leute, die kein BWL studiert haben und es geht auch um Praxis. International muß es sein und das übliche wegen Anerkennung und akkreditierung.

Das allgemeine Verständnis ist - wenn man das Programm sich mal genau betrachtet - dass es sich hier auch nicht um einen verkappten MBA handeln soll, sondern um eine wissenschaftliche Managementausbidlung mit einem Praxisbezug. Betonung liegt hier auf wissenschaftlich. Da darf man sich nicht wundern, dass die Anwendungsorientierung weniger hoch ausfällt als bei einem MBA.

Es wundert mich auch ein wenig, dass ein "Managementstudium" grundsätzlich praxisorientiert, ähnlich zu einem MBA sein soll. Die Managementlehre, dessen Zentrum jahrelang die HSG war, ist nach Ansicht vieler eine eigene Wissenschaft neben der BWL, letztlich aber wenigstens ein wichtiger Teilbereich. Das auch solche Studiengänge wissenschaftlich und weniger praxisorientiert sein können ist eigentlich ein Thema, was man diskutieren müsste.

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Hi,

bin eigentlich grad zu einem ganz anderen Thema hier auf der Plattform, aber weil ich gerade meinen alten Beitrag gesehen habe dachte ich ich kommentiere noch wie die Geschichte ausgegangen ist.

Kurz und knapp - habs bis zum MBA (verliehen von der LJMU) durchgezogen :)

Das Studium war viel Lese- und Schreibarbeit, einige Präsenzveranstaltungen und entsprechend viele Wochenenden / Urlaubstage. Durchaus anspruchsvoll, aber in jedem Fall machbar wenn man sich die Zeit nimmt.

Da der Thread schon älter ist - falls noch jemand Fragen haben sollte, einfach hier melden. Ich antworte dann entsprechend.

Viele Grüße,

Cheeses

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Hallo Stefan!

Ich spiele derzeit auch mit dem Gedanken am European College ein Studium zu beginnen.

Ich habe vorher schon ein berufsbegleitendes Studium zur Ökonomin gemacht. Ich fand dabei eigentlich ganz gut, dass es zirka drei Mal in der Woche Präzenzveranstaltungen gab, die man besuchen konnte. Ich hatte da immer das Gefühl schon einen Teil gelernt zu haben ohne viel nacharbeiten zu müssen.

Das ist bei einem Fernstudium natürlich etwas ganz anderes.

Ich frage mich allerdings schon wie stark man sich nach den Veranstaltungen in London noch motivieren muss selbstständig Themen zu erarbeiten.

Wie wird das dort gehandhabt? Bekommt man zusätzliche Unterlagen, die man durcharbeiten muss oder muss man nach den Präsenzphasen zu den behandelten Themen nur etwas ausarbeiten?

Was hat es mit dieser mündlichen Prüfung auf sich?

Zurückblickend, wie viel Zeit musstest du pro Woche ungefähr investieren?

Warst du mit der Betreuung durch die Dozenten zufrieden?

Kommt man mit der Zeit gut hin?

Wie ist das mit der Benotung? Werden nur die eingereichten Arbeiten bewertet oder gibt es bei den Präsenzveranstaltungen auch schon Noten?

Wie war das nach den Vorlesungen? Sind die Leute abends noch gemeinsam ausgegangen oder ist man dannach so fertig, das alle nur noch was für sich gemacht haben?

Ahhh! Ich hab so viele Fragen.

Am Besten wäre es du berichtest mal ausführlich und ziehst ein Fazit, ob du das Studium empfehlen würdest. :)

Danke

Sunny123

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