12 Beiträge in diesem Thema

Hallo alle Zusammen,

ich bräuchte mal eine Entscheidungshilfe.

Meine Situation stellt sich wie folgt:

Ich bin 36 Jahre und habe nach meiner Industriekaufmannslehre den Industriefachwirt gemacht. Mit der Karriere lief es auch ganz gut. Bin mittlerweile Vertriebsleiter in einem mittelständischen Unternehmen und somit zeitlich auch eingespannt.

Um auch für zukünftige Entwicklungen gewappnet zu sein, möchte ich dennoch ein Fernstudium Betriebswirtschaft machen. Folgende Möglichkeiten

habe ich im Netz gefunden:

1. Grundig-Akademie = Betriebswirt IHK

2. SGD = Staatl. gepr. Betriebswirt

3. AKAD = Bachelor of Arts

Wer kann mir nun einen Tip geben, hinsichtlich des Studienaufwandes (Zeit) und auch Anspruches. Weiterhin würde mich interessieren wie so die Meinung hinsichtlich des Stellenwertes der einzelnen Abschlüsse zu sehen ist.

Für Eure hoffentlich zahlreichen Zuschriften vielen Dank im voraus.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Hallo Shogun,

zunächst solltest du dir darüber im Klaren sein, dass es sich bei dem Angebot der SGD oder der Grundig-Akademie um reine Weiterbildungen geht, während die AKAD ein Hochschulstudium darstellt.

Das wirkt sich sowohl auf die Dauer, als auch auf die Kosten uvm. aus.

Überleg dir zunächst welchen Umfang du bereit bist zu erbringen und ob dir eine nicht-akademische Weiterbildung reicht, oder du einen akademischen Grad erzielen möchtest. Davon hängen auch unsere weiteren Entscheidungshilfen ab, denn man kann nur oberflächlich beides miteinander vergleichen.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Na so richtig bin ich mir noch nicht im klaren darüber. Deshalb ja auch meine Frage.

Zeitlich bin ich halt recht eingespannt, weshalb für mich auch der zeitliche Faktor eine Rolle spielt. Nebenher sollte man sich schließlich auch noch um seine Familie kümmern.

Von der Dauer liegt sicherlich der Abschluss IHK mit 2 Jahren am kürzesten. Der SGB wird bei SGD mit 3 Jahren angegeben. Der Bachelor bei AKAD auch mit ca. 3 Jahren.

Wie ist denn Eure Erfahrung hinsichtlich der angegebenen Zeiten. Ist das neben Beruf (unter Berücksichtigung von Reisetätigkeit) und Familie realiserbar oder braucht man eher wesentlich mehr Zeit.

Gleichzeitig wäre halt auch noch interessant, wie so die Meinung zur "Weiterbildung" mit IHK Abschluss zu sehen ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Zum Zeitaufwand: Für ein akademisches Fersntudium solltest Du 15-20 Stunden pro Woche kalkulieren, für ein weiterbildendes etwas weniger.

Gehe mal Deine typische Woche durch und überlege, wo Du Dir ggf. Freiräume schaffen könntest.

Viele Grüße

Markus


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

Fernstudium-Infos.de bei Facebook | Twitter | YouTube | mehr...

Markus Jung bei XING | LinkedIn | Twitter | mehr...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Na wenn ich jetzt mal davon ausgehe, dass ich 2 Tage die Woche beruflich unterwegs bin oder auch abends eingespannt bin, denke ich, dass ich insgesamt so zwischen 10-14 Stunden schaffen könnte.

Würde das auch für den Bachelor ausreichen ? Inwieweit komme ich mit dieser Stundenzahl evtl. hinsichtlich der Studiendauer in Konflikt ?

Wie ist denn der Unterschied im Anspruch zwischen Bachelor und sgB

zu sehen ?

Wie angesehen ist denn der Betriebswirt IHK ?

P. S. Noch zur Antwort von Lutz. Mein Ziel ist, sofern ich das Unternehmen wechseln würde, wieder in eine ähnliche dotierte Stellung zu kommen. Im jetzigen Unternehmen habe ich - zu meinem Vorteil - meine Ausbildung gemacht und arbeite schon seit 20 Jahren dort. Zählt in einem anderen Unternehmen die Erfahrung oder muss es doch ein akademischer Grad sein ?

Ich weiss, Fragen über Fragen. Aber ich wäre froh wenn Ihr mich entsprechend unterstützen könntet.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vorsicht,

der Zeitaufwand, der zum guten Erreichen z.B. eine Fachhochschuldiplomes in BWL (AKAD, EuroFH, FernFH usw.) angegeben wird, ist in der überwiegenden Zahl der Fälle nicht zu schaffen.

Wenn dort 15 Std. pro Woche angegeben sind, dann wird dies meist nur von "Einstein-Überfliegern" bewältigt.

Wenn Du in der Normalverteilungskurve mit Deinen Fähigkeiten ziemlich in der Mitte liegt, ist der Aufwand bedeutend höher.

hotknife


„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter

oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen,

als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft

und dem Maß unserer Menschlichkeit.“

(Martin Luther King)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Du bist ja jetzt nicht weit weg und hast bereits in der Vergangenheit nebenberufliche Fortbildung betrieben.

Insofern hast du sicherlich einen Vorteil. Sowohl in Puncto organisation und "unter einen Hut bekommen", wie auch die Nähe zu den Themen.

Auf Grund deiner Vorkenntnisse und beruflichen Erfahrungen schätze ich, dass 15 Std. realistisch sind, zumindest im Grundstudium.

Bzgl. Ansehen IHK. Für viele Arbeitgeber ist ein IHK-Abschluß das Mindeste. Demanch ist er natürlich national bekannt und interpretierbar. Meiner Meinung nach würdest du mit einem Betriebswirt IHK gegenüber jemanden mit Betriebswirt SGD bei einem Personaler den Vorzug erhalten (sofern der Rest identisch ist).

Ich denke innerhalb des Unternehmen represäntierst du dich auf Grund von Wissen, Leistungen, Erfolgen. Da ist der akad. Grad sekundär. Bei einer Bewerbung jedoch ist so ein Abschluß oftmals KO-Kriterium und man landet, wenn man nichts hat, auf der Abwarten-Liste.

So, Pizza fertig :D

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Zum Zeitaufwand: Bei den meisten Anbietern kannst Du die Studiendauer problemlos und auch meist kostenlos verlängern, wenn Du mit der Regelstudienzeit nicht hinkommst.

Bei mir war zum Beispiel die Regelstudienzeit 4 Jahre (8 Semester) und 6 Jahre hätte ich die Leistungen in Anspruch nehmen können.

Viele Grüße

Markus


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

Fernstudium-Infos.de bei Facebook | Twitter | YouTube | mehr...

Markus Jung bei XING | LinkedIn | Twitter | mehr...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn ich das alles so lese, müsste ich bei der AKAD wohl eher von 4 Jahren ausgehen.

Wie sieht es denn vom Anspruch AKAD gegenüber dem Staatl. gepr. bzw.

Betriebswirt IHK aus ? Ist es hinsichtlich der Anforderungen ein großer Unterschied gerade z. B. im Bereich Mathe usw. ?

Hat jemand Erfahrung inwieweit bei einem Unternehmen der B. IHK mit einem

Sg B. gewertet wird ? Letzendlich muss derjenige der den IHK Abschluss hat ja auch bereits einen Fachwirt in der Tasche haben ?!

Ich möchte mich an dieser Stelle auch mal für Eure bisherigen Antworten bedanken. Die waren doch schon recht aufschlussreich.

Gruss

Shogun116

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mathe ist schon eine Hausnummer höher anzusetzten als z.B. der IHK-Betriebswirt oder der staatl. geprüfte Betriebswirt. Immerhin handelt es sich um ein Hochschulstudium. Bei den Präsenzfachhochschulen ist Mathe nach wie vor ein Siebfach wie z.B. Kostenrechnung u. Recht.

Fängt in etwa bei dem Stoff aus dem Abitur an. Ich kann jetzt nur vom meinem Studium zum Dipl.-Betriebswirt (FH) bei der AKAD reden. Ich hatte zusätzlich vor dem normalen Studienheften noch den "Aufbaukurs" Mathe von der AKAD belegt (gab es damals kostenl.).

Ich habe mal gesehen, daß es von der HFH Hamburg auf irgendeinem Server Matheprüfungsfragen gibt. Schau sie Dir halt mal an.

Aber selbst ich habe Mathe geschafft (sogar eine 2,0 im Grundstudium) u. dies will etwas heißen, denn ich bin ein Mathelooser.

hotknife


„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter

oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen,

als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft

und dem Maß unserer Menschlichkeit.“

(Martin Luther King)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden