5 Beiträge in diesem Thema

Hi,

ich überlege derzeit, ein Studium bei der PFFH aufzunehmen, allerdings schwanke ich noch zwischen den zwei Vertiefungsrichtungen Medieninformatik und Wirtschaftsinformatik.

Mein Bauch ist für Medieninformatik, da mich der ganze Bereich Marketing, Medien, Werbung sehr interessiert.

Mein Kopf allerdings ist der Meinung, dass Wirtschaftsinformatik für die spätere Berufswahl besser ist, da BWL quasi ohne Schwerpunkt daher kommt und ich dann auch im Medienbereich Fuß fassen könnte.

Ich bin mir nicht sicher, inwieweit man mit Medieninformatik ausserhalb des Medienbereiches Fuß fassen kann.

Danke + Gruß,

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Ich denke, dass die Wahl des Schwerpunkt für das Vertiefungsstudium keine so große Auswirkung auf dein späteres Berufsleben haben wird. Gerade in der Informatik ist die Bandbreite der Jobs so riesig, dass du ohne dauerhaftes Lernen auch nach dem Studium nicht weit kommen wirst.

Und das Wissen, dass du dir in den beiden Bereichen Wirtschaft oder Medien aneignest ist mit Sicherheit auch außerhalb der jeweiligen "Kernbranchen" verwertbar. Du musst nicht zu einem BWLer-Laden gehen, um wirtschaftliches Wissen anzuwenden. Und auch Medienkenntnisse (z.B. UI-Design, ...) braucht man auch, wenn man nicht in der hippen Medienklitsche arbeitet.

Letztlich bis du für richtige BWLer und richtige Medienleute (=Deginer, Art Direktoren, ...) eh nur der Informatikfutzi. Aber halt einer, der sein Gegenüber evtl. besser versteht, als ein theoretischer Informatiker.

Und: wie ich ja in einem anderen Thread bereits gepostet habe, kannst du die Wahl der Vertiefung bis zum Beginn der Vertiefungsphase hinausschieben bzw. ändern. Frag einfach mal bei der PFFH nach.


joergs.com/mijoe/ | 1. Semester | Bachelor of Science Angewandte Informatik | Wilhelm Büchner Hochschule Darmstadt

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In meinem Wirtschaftsinformatik (Präsenz-)-Studium an der FH Reutlingen waren kleine Anteile Medieninformatik und ein Kurs in Mediendesign enthalten. Ausserdem hatten wir Medieninformatiker Tür an Tür. Meine Erfahrung ist, dass es inhaltlich schon spürbare Unterschiede gibt. Der Medieninformatiker betont eben, wie es der Name sagt, sehr stark den Medienbereich, und auch bei der PFFH scheint es mir, dass da nur sehr wenig BWL drin ist- z.B. wird Rechnungswesen als elementares Fach der BWL nur in der Vertiefungrichtung Wirtschaftsinformatik aufgeführt.

Insofern wirst Du nach Medieninformatik schon einige Lücken in wirtschaftlichen Bereich haben. Dafür hast Du aber mit Wirtschaftsinformatik, so wie es die PFFH scheinbar aufteilt, eigentlich keine Berührung mit Medieninformatik; da fehlt für diesen Bereich wahrscheinlich hinterher einiges an Grundlagen. Nicht nur, dass in der Medieninformatik technologisch bestimmte Sachen eine Rolle spielen, die in WI nicht so wichtig sind; ganz wertfrei möchte ich auch sagen: die Medienleute ticken eben auch anders und das bekommst Du in einem reinen WI-Studium sicher kaum mit.

Es wäre natürlich auch eine denkbare Variante, dass Du einen Bachelor in Medieninformatik machst und später einen nicht-konsekutiven Master in WI oder BWL (also MBA o.ä.) obendrauf setzt; so hättest Du die Basis-Kompetenz für den Medienbereich und auch das Grundlagenwissen in BWL.

Die Frage ist eben, was Dein Ziel später ist - wirklich als Designer und Entwickler von medialen Softwareanwendungen o.ä. zu arbeiten oder ob Du eher eine Managementfunktion anstrebst und dabei eben gerne im Bereich IT-basierter Medien arbeiten möchtest.


VAWi SS 2008:

Pflicht: IM, PM, RUC

Wahl: Recht

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Die Frage ist eben, was Dein Ziel später ist - wirklich als Designer und Entwickler von medialen Softwareanwendungen o.ä. zu arbeiten oder ob Du eher eine Managementfunktion anstrebst und dabei eben gerne im Bereich IT-basierter Medien arbeiten möchtest.

Das Zweite trifft es recht exakt.

Das tolle an dem Abschluss der PFFH ist ja der, dass man den Abschluss gut formulieren kann. Lass ich den Zusatz "mit Vertiefungsrichtung Medieninformatik" weg, ist es ein Informatikstudiengang und mit Zusatz wirkt er schon ganz anders.

Das sollte sich definitiv später in Bewerbungen auszahlen und für mehr Einladungen sorgen.

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